DE201867C - - Google Patents

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DE201867C
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battery
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contact
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/30Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats
    • G01F23/40Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements
    • G01F23/44Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements using electrically actuated indicating means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201867 KLASSE 74 b. GRUPPE
WILHELM TACKE in RATINGEN.
Elektrischer Flüssigkeitsstandsfernzeiger.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine solche elektrische Vorrichtung zum Fernanzeigen von Flüssigkeitsständen, bei der durch Bewegen eines Kontaktschiebers mehr oder weniger der Elemente einer Batterie eingeschaltet und der Strom ohne Zuhilfenahme von Widerständen in der einen oder anderen Richtung einer Zeigervorrichtung zugeführt wird.
Die Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch,
ίο daß eine Anzahl Kontaktstücke in zwei Reihen angeordnet sind, die von zwei senkrecht beweglichen Schiebern, die unmittelbar mit dem Schwimmer verbunden sein können, beeinflußt werden und durch drei oder mehr Leitungen, wovon die eine eine Erdleitung sein kann, mit zwei oder mehr untereinander verbundenen Galvanometern in Verbindung stehen. Durch diese Anordnung wird eine große Anzahl von Zeigerstellungen ermöglicht, ohne daß die Batterie in viel Stufen zerlegt zu werden braucht, so daß der Unterschied der jeweiligen Stromstärke verhältnismäßig sehr groß ist.
Wie die Zeichnung zeigt, sind bei dem gewählten Ausführungsbeispiele mit dem einen Pole der Batterie die Kontakte C1, c3, c5, C8, C10 der Kontaktreihe c verbunden, während die anderen Kontakte mit dem anderen Pole der Batterie durch Leitungen e bzw. f in Verbindung stehen. Die eine Leitung e ist an die Endelemente der Batterie und die andere f an ein Zwischenelement angeschlossen. Mit den Kontakten der Reihe d sind die zwei Galvanometer durch die Fernleitungen g, h und i verbunden, und zwar ist die Leitung h mit je einer Leitung beider Galvanometer, die Leitung g dagegen mit der zweiten Leitung des rechts gezeichneten und die Leitung i mit der zweiten Leitung des linksseitig dargestellten Galvanometers verbunden. Der durch den Flüssigkeitsstand unmittelbar oder mittelbar bewegte Kontaktschieber k ist mit zwei Schleif- oder Rollenkontakten verbunden, deren Entfernung voneinander den Entfernungen der einzelnen Kontaktstücke der Reihen c und d entspricht. Die beiden Kontakte des Schiebers stellen stets eine Verbindung . für die beiden Pole der Batterie mit den GaI- · vanometern, und zwar das eine Mal mit dem einen, das andere Mal mit dem anderen und das dritte Mal .mit beiden her, und je nach der Stellung des Schiebers infolge der abwechselnden Schaltung mit dem einen oder anderen Pol der Batterie wird der Strom in der einen oder anderen Richtung geleitet, und es wird je nach dem Stande des Schiebers der durch die ganze Batterie erzeugte Strom oder nur der von einem Teil der letzteren erzeugte Strom weitergeleitet und infolgedessen schlagen die Galvanometerzeiger bald nach der einen, bald nach der anderen Seite und bald mehr oder weniger aus. Der volle Strom oder der Teilstrom der Batterie kann in der einen oder anderen Richtung, wie die Stromlaufdarstellung zeigt, durch die Leitung i, das Galvanometer 0 und die Leitung h oder durch i, Galvanometer 0, Galvanometer φ und Leitung g, oder aber auch durch Leitung h und g zum Galvanometer p fließen, und es lassen sich dann an den Zeigerstellungen des einen oder anderen Galvanometers oder beider die verschiedenen Flüssigkeitsstandstufen erkennen.
Die Leitung wird mit Ausschaltern versehen, so daß der Stromkreis in der Regel unterbrochen ist und die Batterie sich im Ruhezustande befindet. Der Stromkreis wird immer nur dann durch Drücken eines Knopfes oder Bewegen eines Hebels eingeschaltet, wenn die Höhe des Flüssigkeitsstandes geprüft werden soll. Sollten zufällig die Kontakte des Schiebers auf Isolierstellen der Kontaktreihen c
ίο und d ruhen, so ist das nur vorübergehend, weil sich, um die erforderliche Verschiebung herbeizuführen, der Flüssigkeitsstand nur um ein geringes zu ändern braucht. Bei der gezeichneten Ausführungsform wird die Leitung h nicht unterbrochen, dagegen ist die Leitung g mit einem Druckkontakt versehen und in der Regel unterbrochen, während die Leitung i mit einem Schieberkontakt ausgerüstet ist. An dem Galvanometer 0 sind Kontaktstifte angebracht, an die eine Signalvorrichtung angeschlossen ist. Zeigt nun der Zeiger den niedrigsten oder den höchsten Wasserstand an, so wird der Stromkreis infolge Antreffens des Zeigers an den betreffenden Stift geschlossen und die Signalvorrichtung tritt in Tätigkeit. Es fließt dann der Strom von einer besonderen Batterie durch den Zeiger, den Kontaktstift s der Signalvorrichtung und durch die Leitung zur Batterie zurück. Es soll noch bemerkt werden, daß die Kontakte nicht nur in geraden Reihen c und d, sondern auch in Kreisform angeordnet werden könnten. In diesem Falle werden die Kontaktschieber drehbar angeordnet.
Bei der beschriebenen Einrichtung werden drei oder zwei Leitungsdrähte und eine Erd-' leitung verwendet. Sollen erheblich kleinere Unterschiede der Flüssigkeitshöhe angezeigt werden, so sind entsprechend mehr Drähte und gegebenenfalls mehr Galvanometer notwendig. Genügt es dagegen, den höchsten oder niedrigsten Wasserstand und einige dazwischenliegende Stufen anzuzeigen, so genügt schon ein Leitungsdraht und Erdleitung.
Der Doppelkontakt kann direkt mit der Stange des Schwimmers oder wie in dem vorbeschriebenen Beispiel mittels einer Kette oder eines Seiles mit dem Schwimmer verbunden werden. Im letzteren Falle kann man die einzelnen festen Kontakte um ein Mehrfaches verkleinern, je nachdem man die Bewegung des Schwimmers durch geeignete Übersetzungsgetriebe auf den Kontaktschieber übertragen läßt. Umgekehrt kann man auch bei sehr geringer Veränderung des Flüssigkeitsspiegels die festen Kontakte vergrößern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrischer Flüssigkeitsstandsfernzeiger mit einer Kontaktschieberanordnung zum Einschalten von mehr oder weniger Elementen einer Batterie und zum Wechseln der Stromrichtung, dadurch gekennzeichnet, . daß zwei Reihen Kontaktstücke (c, d) angeordnet sind, von denen die der einen Reihe (c) abwechselnd mit dem einen oder dem anderen Pole eines Teiles oder sämtlicher Elemente der Batterie verbunden sind, während die Kontaktstücke der anderen Reihe (d) durch drei oder mehr Leitungen mit zwei oder mehr Galvanometern (0, j>) verbunden sind, wobei auf den beiden Kontaktstückreihen zwei miteinander und mit dem Schwimmer mechanisch verbundene, aber elektrisch voneinander isolierte Schieber (k, k) gleiten, die jedesmal gleichzeitig zwei verschiedene Kontaktstücke miteinander verbinden, derart, daß der Strom entweder durch das eine oder durch das andere oder gleichzeitig durch beide Galvanometer in der einen oder in der anderen Richtung fließt und somit entweder der Zeiger des einen oder der des anderen Galvanometers oder gleichzeitig die Zeiger beider Galvanometer in der einen oder anderen Richtung mehr oder weniger weit abgelenkt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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