DE201796C - - Google Patents

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DE201796C
DE201796C DENDAT201796D DE201796DA DE201796C DE 201796 C DE201796 C DE 201796C DE NDAT201796 D DENDAT201796 D DE NDAT201796D DE 201796D A DE201796D A DE 201796DA DE 201796 C DE201796 C DE 201796C
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Germany
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knife
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scissors
disc
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DENDAT201796D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D25/00Machines or arrangements for shearing stock while the latter is travelling otherwise than in the direction of the cut

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

j-'iU. ^Cn
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49^GRUPPE Mr/^
Die Erfindung betrifft eine rotierende Schere zum Schneiden von Stabeisen, Bandeisen, Draht u. dgl., bei welcher die Messer das aus dem Walzwerk oder aus einer Rieht-, Preß- oder sonstigen Verfeinerungsmaschine mit einer gewissen Geschwindigkeit austretende Material während des Austretens in einem gleichen oder schnelleren Tempo, d. h. auf gewisse größere oder kürzere Längen je nach Bedarf ίο zerschneiden.
In der Zeichnung ist die neue Schere in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Oberansicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt,
Fig. 2 als Einzelheit eine Aufsicht auf die Messer.
Die Schere besteht im wesentlichen aus einer an und für sich bekannten, mit einer Führungsrille 0 versehenen Scheibe oder Walze S, deren Achse drehbar in Lagern I ruht und ihren Antrieb von irgendeiner beliebigen- Kraftquelle mittels bekannter Übertragungsmittel so erhält, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Scheibe oder der Walze der jeweiligen Geschwindigkeit des zu schneidenden Gutes angepaßt werden kann bzw. dieselbe überschreitet.
An einer oder mehreren Stellen des Umfanges der Scheibe sind horizontal wirkende, versenkte, um einen gemeinsamen Bolzen b drehbare oder federnde Messer m angeordnet, die ihre Führung einerseits in dem Bolzen selbst bzw. auf der Scheibe, andererseits auf einem konsolartigen Vorsprung k mittels besonderer Arme erhalten und durch die Federn/ oder Gegengewichte so weit auseinandergehalten werden, daß sie die auf dem Umfange der Scheibe oder Walze eingedrehte Führungsrille 0 freigeben (Fig. 2).
Gehen diese Messer nun bei der Drehung der Scheibe zwischen Anschlägen p hindurch, deren gegenseitige Entfernung so veränderlich gemacht werden kann, daß sie die Messer zusammendrücken, so erfolgt das Schneiden (Fig. i).
Die Anschläge p, die beispielsweise aus verschiebbaren Rollen o. dgl. bestehen können, stehen in einem derartig abhängigen Bewegungsverhältnis zueinander, daß dies Vorgehen beiderseitig gleichmäßig von Hand z. B. mittels des Handhebels h oder mittels anderer mechanischer Hilfsmittel stattfindet, beim Schneiden auf bestimmte kürzere Längen beispielsweise in einer von der Anzahl der Scheibenumdrehungen abhängigen Weise, und das Zurückgehen dann selbsttätig, etwa durch Gegengewicht g beim Loslassen des Handhebels h erfolgt, wie beispielsweise in den Fig. ι und 3 dargestellt.
An Stelle der zwei beweglichen Messer kann auch ein feststehendes und ein bewegliches Messer angewandt werden bzw. das bewegliche Messer kann aiich gegen einen festen Rand an der Scheibe gepreßt werden.
Auch können in bekannter Weise die Messer an verschiedenen Stellen des Umfanges der Scheibe angeordnet werden.
Gegenüber den bekannten Rotationsscheren bietet die vorliegende den Vorteil, daß der Schnitt nicht bei jeder oder bei einem bestimmten Teile der Umdrehung erfolgt, man es vielmehr in der Hand hat, ihn erst nach einer beliebigen Anzahl von Umdrehungen der Scherenscheibe erfolgen zu lassen, d. h. das mit beliebig großer Geschwindigkeit sich bewegende Schneidgut in gewisse größere oder
ίο kürzere, unter sich gleiche oder ungleiche Längen ohne Verbiegen oder Aufstauchen der Stabenden zu zerschneiden, ohne daß beim Übergang von einer größeren auf eine kürzere Länge oder umgekehrt sich ein Einstellen der Messer bzw. ein Stillsetzen der Schere erforderlich macht.
Letzterer Umstand ist besonders wichtig beim. Zerteilen eines aus dem Walzwerk mit großer Geschwindigkeit austretenden Stabes in unter sich verschieden lange Stücke.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schere zum Schneiden von Bandeisen, Stabeisen, Draht u. dgl. mit einer die oder das Messer tragenden, sich drehenden Scheibe oder Walze, dadurch gekennzeichnet, daß die Einleitung der Messerschnittbewegung unabhängig von der Drehung der Scherenscheibe erfolgt, so daß die Messer nach einer beliebigen Anzahl von Umdrehungen der Scherenscheibe bewegt werden können, um das mit beliebig großer Geschwindigkeit sich bewegende Schneidgut in gewisse größere oder kürzere, unter sich gleiche oder ungleiche Längen zerteilen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE201796C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3826005A1 (de) * 1988-07-30 1990-02-01 Schloemann Siemag Ag Vorrichtung zum ableiten von schopfenden eines walzstabes hinter einer rotierenden schere

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3826005A1 (de) * 1988-07-30 1990-02-01 Schloemann Siemag Ag Vorrichtung zum ableiten von schopfenden eines walzstabes hinter einer rotierenden schere

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