DE655084C - Saege mit beim Hinundhergang schneidenden Zaehnen - Google Patents

Saege mit beim Hinundhergang schneidenden Zaehnen

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DE655084C
DE655084C DEL88316D DEL0088316D DE655084C DE 655084 C DE655084 C DE 655084C DE L88316 D DEL88316 D DE L88316D DE L0088316 D DEL0088316 D DE L0088316D DE 655084 C DE655084 C DE 655084C
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DE
Germany
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saw
teeth
cutting
rail
cut
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DEL88316D
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Dipl-Ing Ludwig Lacher
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Dipl-Ing Ludwig Lacher
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/12Saw-blades or saw-discs specially adapted for working stone
    • B28D1/127Straight, i.e. flat, saw blades; strap saw blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung ist eine Säge, die sich insbesondere zum Schneiden von harten Werkstoffen, wie Mauerwerk, Gestein, Metall u. dgl., eignet. Befinden sich die Zähne mit Schnittflächen vor- und rückwärts in starrer Verbindung mit einem Sägeblatt, so müssen sie bei der Sägebewegung mit den Schnittflächen abwechselnd beim Vor- und Rückgang schneiden. Dies bedingt aber, daß die Zahnspitzen gleich lang sind. Beim Dreieckszahn (z. B. bei den gewöhnlichen Holzsägen) ist diese Bedingung ohne weiteres erfüllt. Der Dreieckszahn ist jedoch zum Schneiden von härterem Werkstoff nicht geeignet, da die schlanke Spitze des Schnittzahnes zu wenig Widerstandsmoment gegen die großen Biege- und Abscherkräfte beim Schneiden aufweist und auch die Wärme bei dem kleinen Querschnitt nicht genügend rasch ableitet. Gibt man statt dessen den Zähnen, wie es ebenfalls bereits bekannt ist, Trapezform, so wirken sie insofern ungünstig, als das arbeitende Element hier eine zum Sägeblatt parallele Fläche ist, die beim Schneiden am \¥erkstück schleift. Auch können die Zähne nicht die günstigsten Brust- und Freiwinkel erhalten. Dies alles ergibt eine außerordentlich große Schneidenabnützung. Zähharte Schneidenwerkstoffe, wie Gusstahl usw., halten eine solche Schnittbeanspruchung wohl aus. Schneiden aus gesintertem Hartmetall, die außerordentlich hart und verschleißfest, aber sehr spröde sind, brechen jedoch, wenn sie in zweierlei Richtung beansprucht werden. Gesinterte Hartmetalle aber sind die besten Schneidmetalle für Steine und ähnliche harte, stark verschleißend wirkende Werkstoffe. Diese können infolgedessen in fester Verbindung mit dem Sägeblatt bei Steinsägen zum Schneiden von harten Werkstoffen nicht verwendet werden. Man kennt ferner Steinsägen mit lose auf einer Drehachse sitzenden Rädern mit schneidenden Zähnen, wobei die Achsen der Räder in einem Sägeblatt abwechselnd nach verschiedenen Seiten geneigt angeordnet sind, um die Räder nach Art geschränkter Sägezähne wirken zu lassen. Hierbei werden die Zähne der runden Zahnscheiben beim Hinundherfahren des Sägeblattes in kreisende Bewegung versetzt, und zwar gleichgültig, ob das Sägeblatt nach vor- oder rückwärts bewegt wird. Die Zahnscheiben schneiden also sowohl bei der Bewegung des Sägeblattes nach der einen als auch bei dessen Bewegung nach der anderen Richtung; die Zähne bleiben in beiden Fällen an das Werkstück angepreßt. Sie wechseln zwar infolge des Kreisens der Räder; aber es gilt für die nunmehr in Eingriff mit dem Werkstück kommenden neuen Sägezähne das gleiche wie für die vor- 61, hergehenden. Für sprödes Material können solche Sägen infolgedessen nicht verwendet werden. Dazu kommt noch, daß die gezahnten Räder nicht spanabhebend schneiden, sondern nur mit einer Zahnspitze auf das Werkstück, z. B. den Stein, drücken. Überschreitet bei dieser Beanspruchung der spezifische Druck die Druckfestigkeit des Steines, so
wird das Gefüge im letzteren an dieser Stelle zerstört; ein kleines Steinkörnchen splittert ab. Es ist dies der gleiche Vorgang wie beim Stoßschrämmen oder Stoßbohren. \
Alle diese Nachteile zu vermeiden, ist dä^· Ziel der vorliegenden Erfindung. Diese be-κ steht im wesentlichen darin, daß bei einei Säge mit beim Hinundhergang schneidenden Zähnen, insbesondere zum Schneiden von hartem Werkstoff, die Sägezähne beweglich am Sägeblatt befestigt sind, und zwar derart, daß beim Wechseln der Schneidrichtung ein selbsttätiges Umlegen der Sägezähne und damit ein Umschalten der wirksamen Schnittflächen stattfindet. Hierbei können beispielsweise je mit zwei Schnittflächen versehene Sägezähne schwenkbar auf einem als Träger dienenden Sägeblatt sitzen, so daß beim Hingang jeweils nur eine Schnittfläche der Sägezähne, beim Hergang aber die andere Schnittfläche arbeitet. Die Sägezähne können aber z. B. auch auf zwei parallel nebeneinander angeordneten Schienen sitzen, welche zwangsläufig miteinander verbunden sind, so daß beim Hingang die Sägezähne der einen Schiene und beim Hergang die Sägezähne der anderen Schiene arbeiten. Die zwangsläufige Verbindung der Schienen erfolgt dabei vorteilhaft durch Bolzen der einen Schiene, welche in schräge Schlitze der anderen Schiene eingreifen. In diesem Falle bildet beim Hingang die eine Schiene den Träger oder das Sägeblatt, an welchem die Sägezähne der anderen Schiene beweglich sind, während umgekehrt beim Hergang die andere Schiene Träger oder Sägeblatt ist, mit dem nunmehr die Sägezähne des erstgenannten Sägeblattes beweglich in Verbindung stehen.
Hierdurch werden nicht nur die eingangs erwähnten Nachteile behoben, sondern es wird auch erreicht, daß bei Sägen dieser Art alle Zähne sowohl für Vorwärts- als auch für Rückwärtshub mit den günstigsten Brust- und Freiwinkeln versehen werden können, wodurch gleichzeitig Leistungssteigerung, Kraftersparnis und Erhöhung der Standzeit der Zähne erreicht werden.
Es sei noch bemerkt, daß Schrämmaschinen mit hin und her bewegbarem kreisbogenförmigem Schrämmwerkzeug und mit schwingend angeordneten Schneiden bekannt sind. Diese Schneiden sind aber keineswegs mit zwei nach entgegengesetzten Richtungen wirkenden beweglichen Schnittflächen versehen, sondern die Schneiden dieser Schrämmmaschine besitzen nur eine einzige Arbeitsstelle.
Endlich sind auch noch vor- und rückwärts arbeitende Fräser mit pendelnd beweglichen Fräszähnen bekannt. Der Fräser aber ändert seine Schnittrichtung im Gegensatz zur Säge stets nach Fertigstellung der Arbeit, nie aber während des Schneidvorganges, wie die Säge. Dadurch aber, daß die letztere nunmehr nicht während der Vorwärts-, sondern auch
iihrend der Rückwärtsbewegung schneidet, M*iiJfd ein neuer technischer und auch wirtschaftlicher Vorteil erreicht, was sich insbesondere wiederum bei Sägen auswirkt, die zur Bearbeitung harter Werkstoffe, wie Gestein, Mauerwerk, Metall usw., dienen. In diesem Falle verwendet man zweckmäßig Schneidekörper aus hochwertigem Schneidenmetall.
In der Zeichnung (Fig. 1) ist schematisch ein Teil einer Ausführungsform eines Sägeblattes mit hin und her gehender Sägebewegung dargestellt. Fig. 2 zeigt in Ansicht mit teilweisem Schnitt eine weitere Ausführungsform.
Bei der Ausführungsform (Fig. 1) sind die Sägezähne c je um einen Bolzen auf dem Träger oder Sägeblatt α schwenkbar angeordnet. Sie tragen je zwei Schneidkörper b aus hochwertigem Schneidmetall. Die zwei unteren Teile deuten die hin und her gehende Bewegung des Sägeblattes an. Der ausgezogene Pfeil läßt die momentan gedachte Bewegungsrichtung erkennen. Bei dieser nach links gerichteten Bewegung des Sägeblattes legen sich die Sägezähne nach rechts zurück. Die auf ihrer linken Seite aufgesetzten Schneidkörper b arbeiten in diesem Falle allein, während die rechts aufgesetzten Schneidkörper vom Werkstück abgehoben sind. Bei der Rückwärtsbewegung werden die Sägezähne c zufolge der Massenträgheit und insbesondere zufolge der Reibung und des Anpreßdruckes gegen das Werkstück nach links geschwenkt (s. den punktierten Pfeil oben). Bei der nun nach rechts gerichteten Sägebewegung schneiden jetzt die Schneidkörper der rechten Seite der Sägezähne c, während die linken vom Werkstück abgehoben sind.
Für gewisse Werkstoffe, z. B. Sandstein, ist die Ausführungsform (Fig. 2) für das Sägeblatt zweckmäßiger. Da in diesem Fall die kleinen Quarzkörner überall eindringen, würden bewegliche (schwenkbare) Zähne bald festsitzen. Das hochwertige Schneidmetall uowürde dann nach zwei Seiten beansprucht werden, und es würde sehr bald brechen. Um dies zu vermeiden, befestigt man auf zwei nebeneinanderliegenden, sich deckenden Halteschienen α und a1 die einzelnen Sägezähne mit Hartmetallschnittflächen. Die Schiene a1 ist mittels ihrer schrägen Schlitze d an Bolzen e der Schiene α geführt. Durch eine geeignete, zweckmäßig mechanische Steuerung bewegt man nun die beiden Schienen so, daß bei der Sägebewegung nach der einen Richtung hin nur die auf der einen Schiene befestigten
Sägezähne schneiden, während die andere Schiene mit ihren Zähnen vom Werkstück abgezogen ist. Schaltet die Sägemaschine auf die andere Bewegungsrichtung um, so werden durch die erwähnte Steuerung die Sägezähne, die vorher geschnitten haben, samt ihrer Schiene zurückgezogen, und die andere Schiene mit ihren Zähnen wird nunmehr nach vorwärts an das Werkstück gedrückt und ίο übernimmt die Arbeit.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Säge mit beim Hinundhergang schneidenden Zähnen, insbesondere zum Schneiden von hartem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägezähne (c) beweglich am Sägeblatt (a) befestigt sind, und zwar derart, daß beim Wechseln der Schneiderichtung ein selbsttätiges Umlegen der Sägezähne (c) und damit ein Umschalten der wirksamen Schnittflächen stattfindet.
  2. 2. Säge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je mit zwei Schnittflächen (b) versehene Sägezähne (c) schwenkbar auf einem als Träger dienenden Sägeblatt (α) sitzen, so daß beim Hingang jeweils nur eine Schnittfläche der Sägezähne, beim Hergang die andere Schnittfläche arbeitet.
  3. 3. Säge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägezähne (c) fest auf zwei parallel nebeneinander angeordneten Schienen (α, α1) sitzen, welche zwangsläufig miteinander verbunden sind, so daß beim Wechseln der Bewegungsrichtung die eine Schiene vom Werkstück ab- und die andere gegen dasselbe gedrückt wird.
  4. 4. Säge nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangsläufige Verbindung der Schienen (α, α1) durch Bolzen (e) der einen Schiene erfolgt, welche in schräge Schlitze (d) der anderen Schiene eingreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL88316D 1932-12-24 1932-12-24 Saege mit beim Hinundhergang schneidenden Zaehnen Expired DE655084C (de)

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DE (1) DE655084C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2969053A (en) * 1959-03-06 1961-01-24 Wentzel Carbide Tool Company I Teeth for reciprocating stone cutting saw blade
EP4454798A1 (de) * 2023-04-27 2024-10-30 Anselm Thümmel Sägeblatt für gattersägen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2969053A (en) * 1959-03-06 1961-01-24 Wentzel Carbide Tool Company I Teeth for reciprocating stone cutting saw blade
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