DE2016014B2 - Endenabschluß für gummi- oder kunststoffisolierte Starkstromkabel oder -leitugen - Google Patents

Endenabschluß für gummi- oder kunststoffisolierte Starkstromkabel oder -leitugen

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DE2016014B2 DE19702016014 DE2016014A DE2016014B2 DE 2016014 B2 DE2016014 B2 DE 2016014B2 DE 19702016014 DE19702016014 DE 19702016014 DE 2016014 A DE2016014 A DE 2016014A DE 2016014 B2 DE2016014 B2 DE 2016014B2
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    • H02G15/02Cable terminations
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Description

einfach zu montierenden Endenabschluß für gunimi- oder kunststolTisolierte, mit einem konzentrischen Schirm versehene Starkstromkabel oder -leitungen zu schallen, bei dem das für den Endenabschluß verwendete Isoliermaterial trotz eines von der Kabelisolierung abweichenden Wärmeausdehnungskoeffizienten auch während des Betriebes des Starkstromkabels ohne Spaltbildung mit der Isolierung verbunden bleibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einem Endenabschluß aus, der aus einem Formkörper besteht, der von einem gegenüber dem Kabelmantel abgedichteten Unterteil und einem Oberteil gebildet wird und der mit einer bei Betriebstemperatur des Kabels oder der Leitung formbeständigen Isoliermasse gefüllt ist. Gemäß der Erfindung besteht der Formkörper, dessen Oberteil zur formschlüssigen Verbindung mit dem Unterteil an seiner Unterkante mit einer nach innen greifenden Wulst versehen ist, die in eine Rille an der Unterseite des oüeren Randes des Unterteiles einrastet, aus einem guminjelastischen Material und ist mit einer Isoliermasse aus 40 bis 600O Vaseline, 30 bis 20% Colophoniumharz und 30 bis 20°/i) Mineralöl gefüllt.
Durch die Erfindung wird ein Endenabschluß geschaffen, dessen Gehäuseteile durch Verwendung einer Wulst im Oberteil und einer Rille im Unterteil leicht ineinandergesteckt werden können und der daher leicht montierbar ist. Durch Verwendung eines gummielastischen Formkörpers für das Gehäuse und einer Isoliermasse der angegebenen Zusammensetzung kann sich der Endenabschluß dem Wärmespiel der Kabelisolierung leicht anpassen, so daß zwischen der Kabelisolierung und der Isoliermasse keine Spalte auftreten. Dabei ist wesentlich, daß es sich bei der Isoliermasse nicht etwa um eine aushärtende Isoliermasse handelt, sondern um eine Isoliermasse, die auf Grund ihrer chemischen Zusammensetzung bei der Betriebstemperatur des Kabels hinreichend zäh und flexibel ist, um dem Wärmespiel der Kabelisolierung folgen zu können. Als gummielastisches Material für den Formkörper hat sich hierbei ein Äthylen-Propylen-1 erpolymer-Kautschuk als besonders geeignet erwiesen.
In Weiterbildung der Erfindung ist zur Abdichtung des Unterteiles des Formkörpers gegenüber dem Kabelmantel eine Abdichtungsschelle vorgesehen, die gleichzeitig als Erdungsschelle dient. Dadurch wird die leichte Montierbarkeit des neuen Endenabschlusses weiter verbessert.
Der neue Endenabschluß eignet sich für alle Starkstromkabel mit einer Isolierung aus einem Elastomer, also beispielsweise aus einem gummi- oder aus einem thermoplastischen oder thermoelastischen, also vernetzten oder vulkanisierten Kunststoff. Besonders vorteilhaft läßt sich der neue Endenabschluß für Starkstromkabel mit einer Isolierung aus Polyvinylchlorid oder aus Polyäthylen verwenden. Bei einer Polyäthylenisolierung kann es sich sowohl um Hochdruck- oder Niederdruckpolyäthylen als auch um ein vernetztes Polyäthylen handeln. Weiterhin eignet sich der neue Endenabixhluß für Leitungen mit einer Isolierung aus einem gummielastischen Material, insbesondere aus einem Äthylen-Propylen-Terpolymer-Kautschuk. Derartige Leitungen werden beispielsweise als Trossenleitungen oder Baggertrommelleitungcn im Bergbau eingesetzt.
Ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Endenabschluß kann sowohl in Innenräumen als auch in Freiluft eingesetzt werden. Bei einer Verwendung in Freüuft ist es zweckmäßig, auf die oberhalb des Formkörpers befindliche freie Aderlänge eine Zwischenschicht aufzubringen und auf die mit de Zwischenschicht versehene freie Aderlänge eine oder mehrere Regenschutzglocken aus einem Gießharz oder aus einem Äthylen-Propylen-Terpolymer-Kautschuk aufzusetzen. Hierbei dient die Zwischenschicht
ίο zur Festlegung der Regenschutzglocken auf der Kabelisolierung. Das für die Zwischenschicht verwendete Material hängt dabei sowohl von dem für die Regenschutzglocken verwendeten Material als auch von dem für die Kabelisolierung verwendeten Material
ab. Bei einem Endenabschluß für Starkstromkabel mit beispielsweise einer Polyäthylenisolierung und mit Regenschutzglocken aus einem Äthylen-Propyien-Terpolymer-Kautschuk eign·.; sich eine Zwischenschicht aus einem vernetzbaren oder vulkanisierbaren,
so aus mindestens zwei Olefinkomponenten bestehenden Olefin-Mischpolymerisat. Hierbei kann es sich insbesondere um ein vernetzbares oder vulkanisierbares Äuiylen-Olefin-Mischpolymerisat handeln, beispielsweise um einen Äthylen-Propylen-Kautschuk. Das
as vernetzbare oder vulkanisierbare Olefin-Mischpolymerisat kann als dritte Komponente einem mehrfach ungesättigten Kohlenwasserstoff, vorzugsweise ein Dien, enthalten.
Bei Endenabschlüssen in Freiluftausführung für Kabel mit einer Isolierung aus Gummi oder aus einem Äthylen-Propylen-Terpolymer-Kautschuk oder aus Polyvinylchlorid und mit Regenschutzglocken aus einem Äthylen-Propylen-Terpolymer-Kautschuk kommt als Zwischenschicht ein streichfähiges Harz, beispielsweise ein modifiziertes Gießharz, in Frage. Bei Endenabschlüssen für Starkstromkabel mit einer Isolierung aus Polyäthylen und mit Regenschutzglocken aus Gießharz hat sich eine Zwischenschicht als geeignet erwiesen, die aus Bändern aus einem vernetzbaren oder vulkanisitrbaren, aus mindestens zwei Olefin-Komponenien bestehenden Olefin-Mischpolymerisat und aus einer auf die vernetzten bzw. vulkanisierten Bänder aufgebrachten Klebeschicht besteht.
Ausführungsbeispiele von gemäß der Erfindung ausgebildeten Endenabschlüssen werden an Hand der Fig. 1 bis 5 näher beschrieben.
In Fig. 1 ist der Innenraum-Endverschlrß 1 für ein mit vernetzteni Polyäthylen isoliertes 20-kV-Starkstromkabel 2 dargestellt. Der Leiter 3 des Starkstromkabels 2 ist mit der Isolierung 4 aus vernetztem Polyäthylen umgeben. Diese Isolierung ist mit einer nicht näher bezeichneten schwach leitenden Schicht versehen, auf die der aus Einzeldrähten aufgebaute Kupferschirm 5 aufgebracht ist. Darüber befindet sich der Kabelmantel 6 aus Polyvinylchlorid.
Die wesentlichen Teile des Endverschlusses 1 sind der Formkörper 10, der aus dem Unterteil Il und dem Oberteil 12 zusammengesetzt ist, und die in den Formkörper jO eingefüllte Isoliermasse 13. Das Unterteil 11 und das Oberteil 12 des Formkörpers 10 bestehen aus einem gummielastischen Material, beispielsweise aus einem Athylen-Propylen-Terpolymer-Kautschuk. Sie können an ihren auf dem Kabel aufliegenden Ende mit stufenförmigen, sich verjüngenden Absetzungen versehen sein, um den Formkörper an unterschiedliche Kabelquerschnitte anpassen zu können.
Innerhalb des Formkörpers 10 ist auf die schwach leitende Deckschicht der Isolierung 4 aus vernetztem Polyäthylen der vorgefertigte Deflektor 18 aus einem schwach leitenden elastischen Material, beispielsweise aus einem schwach leitenden Gummi, aufgeschoben und mit Hilfe einer nicht näher bezeichneten Wicklung in an sich bekannter Weise festgelegt.
Das Unterteil 11 des Fonnkörpers 10 ist gegenüber dem Kabelmantel 6 mit Hilfe der Abdichtungsschelle 20 abgedichtet, die gleichzeitig als Erdungsschelle dient. Die Abdichtung des Oberteiles 12 erfolgt mit der Abdichtungsschelle 21.
Auf die oberhalb des Formkörpers 10 befindliche freie Aderlänge des Starkstromkabels 2 ist die Schutzbewicklung 22 aufgebracht, die im unteren Bereich bis in das Oberteil 12 des Formkörpers 10 hineinragt und die im oberen Bereich die konisch abgesetzte Isolierung 4 und den Ansatz des auf den Leiter 3 aufgebrachten Kabelschuhs 23 überdeckt. Diese Schutzbewicklung kann beispielsweise aus einer Lage eines kaltverschweißenden, elektrisch hochwertigen, gegen Kriechstrom und Entladung weitgehend festen Isolierbandes, beispielsweise eines Isolierbandes auf PoIyisobutylen-Isopren-Basis, und aus einer Lage eines in weitem Temperaturbereich witterungsbeständigen Isolierbandes, z.B. eines Isolierbandes auf der Basis von Polyesterfolien, bestehen.
In F i g. 2 ist in vergrößertem Maßstab die Verbindung des Oberteiles 12 mit dem Unterteil 11 des Formkörpers 10 gesondert wiedergegeben. Aus dieser Darstellung ist zu ersehen, daß die formschlüssige Verbindung des Oberteiles mit dem Unterteil durch eine an der Unterkante des Oberteiles 12 nach innen greifende Wulst 15 erfolgt, die in die Rille 17 an der Unterseite des oberen Randes 16 des Unterteiles 11 einrastet. Die Dichtigkeit dieser Verbindung kann dadurch verbessert werden, daß die aneinander angrenzenden Verbindungsflächen des Unterteiles und des Oberteiles mit einem Haftkleber bestrichen werden.
Die Abdichtung des Unterteiles 11 des Formkörpers 10 gegenüber dem Kabelmantel 6 mit Hilfe der Abdichtungsschelle 20 ist zum besseren Verständnis in F i g. 3 in vergrößertem Maßstab dargestellt. Damit die Abdichtungsschelle 20 gleichzeitig als Erdungsschelle dient, sind die Einzeldrähte des Kupferschirmes 5 über das abgesetzte Ende des Kabelmantels 6 umgelegt. Auf diese umgelegten Kupferdrähte ist dann der Schaft des Unterteiles 11 aufgeschoben. Die Einzeldrähte des Kupferschirmes 5 sind dann nochmals umgelegt, und zwar über das untere Ende des Schaftes. Auf diese nochmals umgelegten Kupferdrähte ist dann die Schelle 20 aufgeschoben, durch deren Verspannung der elektrische Kontakt zwischen der Schelle und den Kupferdrähten und die Dichtwirkutg zwischen dem Schaft des Unterteiles 11 und dem Kabelmantel 6 sichergestellt wird.
Zur Montage des in der Fig. 1 dargestellten Innenraumendenabschlusses wird zunächst das Starkstromkabel 2 im Bereich des Endenabschiusses abgemantelt und die Drähte des Kupferschirmes 5 über den abgesetzten Kabelmantel 6 umgelegt Anschließend wird auf den oberen freien Teil der Aderlänge die Schutzbewicklung 22 aufgebracht Daraufhin wird das Unterteil 11 des Formkörpers 10 auf das Kabelende aufgeschoben und die Abdichtungsschelle, die gleichzeitig als Erdungsschelle dient, in der an Hand der Fig. 3 beschriebenen Weise montiert. Nachdem dann der vorgefertigte Dellektor 18 in das Unterteil 11 auf die Kabelader aufgeschoben worden ist, wird das Oberteil 12 aufgeschoben und nach dem Bestreichen der entsprechenden Verbindungsflächen des Oberteiles und des Unterteiles mit einem Haftkleber so mit seiner Unterkante über die Oberkante des Unterteiles gestülpt, daß die Wulst IS des Oberteiles 12 in die Rille 17 an der Unterseite des oberen Randes 16 ίο des Unterteiles einrastet.
Danach wird die vorher auf etwa 120-'C erwärmte, bei dieser Temperatur dünnflüssige Isoliermasse 13 über den aufgeweiteten Schaft des Oberteiles 12 in den Formkörper 10 mit Hilfe einer Fettpresse eingefüllt. Die Isoliermasse 13, die gute elektrische Eigenschaft haben muß, kann beispielsweise aus 50% Vaseline, 25",Ό Colophoniumharz und 25% Mineralöl bestehen. Sie ist in erkaltetem Zustand zäh und formbeständig.
Der Abschluß des Oberteiles 12 zur Kabelisolierung 4 erfolgt mit der Abdichtungsschelle 21, über die ein nicht näher bezeichneter Schrumpfschlauch aufgeschrumpft wird. Ein weiterer, ebenfalls nicht dargestellter Schrumpfschlauch wird auf das Ende des Starkstromkabels 2 aufgeschoben. Anschließend wird der Kabelschuh 23 montiert. Mit dem vorher aufgeschobenen Schrumpfschlauch wird dann das Starkstromkabel am Kabelschuh 23 abgedichtet.
In F i g. 4 ist ein weiterer Endenabschluß für Innenraum dargestellt, der im wesentlichen dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht. Unterschiedlich gegenüber diesem ist lediglich das auf die Überschlagsiänge verlängerte Oberteil 25, das mit dem Kabelschuh 23 abschließt. Dieser Endenabschluß eignet sich insbesondere zum Einsatz in gekapselten Anlagen mit geringen Abmessungen.
In Fig. 5 ist schließlich ein Endenabschluß in Freiluftausführung wiedergegeben. Dieser Endenabschluß entspricht im wesentlichen ebenfalls dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel. Unterschiedlich gegenüber diesem Endenabschluß sind die auf die freie Aderlänge oberhalb des Formkörpers IC aufgesetzten Regenschutzglocken 26 aus einem Äihylen-Propylen-Terpolymer-Kautschuk. Um einer festen Sitz dieser Regenschutzglocken auf der Kabelisolierung 4 aus vemetzlem Polyäthylen zu gewährleisten, ist im Bereich der Regenscuutzglocken au] die Kabelisolierung 4 zunächst die Zwischenschich 27 aufgebracht. Diese besteht aus einer oder meh reren Lagen eines Bandes aus einem vernetzbarei oder vulkanisierbaren Olefin-Mischpolymerisat, bei spielsweise aus einem Äthylen-Propylen-Terpolymer Kautschuk. Durch diese Zwischenschicht, die nacl dem Aufsetzen der Regenschutzglocken vernetzt bzw vulkanisiert ist, wird ein fester Sitz der Regenschutz glocken 26 auf der Kabelisolierung 4 gewährleistet Die Zwischenschicht 27 kann auch bereits vor den Aufsetzen der Regenschutzglocken vernetzt bzw. vul kanisiert werden. Dann empfiehlt es sich, auf die ver netzte bzw. vulkanisierte Zwischenschicht eine Klebe schicht aufzubringen, mit der der feste Sitz der Regen schutzglocken auf der Kabelisolierung sichergestell wird.
An Stelle der Regenschutzglocken aus einei Äthylen-Propylen-Terpolymer-Kautschuk komme
auch Regenschutzglocken aus Gießharz, beispieh weise aus Gießharzen auf der Basis von Polyuretha oder von Epoxidhaizen, in. Frage.
Bei Endenabschlüssen in Freiluftausführung für werden die Regenschutzglocken — gleichgültig, ob
Starkstromkabel mit einer Isolierung aus einem sie aus einem Äthylen-Propylen-Terpolymer-Kau-
anderen Elastomer, beispielsweise mit einer Isolie- tschuk oder aus einem Gießharz bestehen — mittels
rung aus Polyvinylchlorid, aus Naturkautschuk oder eines streichfähigen Harzes mit der Kabelisolierung
lus einem Athylen-Propylen-Terpolymer-Kautschuk, S verbunden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

dehnungskoeffizienten des ausgehärteten Gießharze; Patentansprüche: und des Polyolefins Schwierigkeiten. Beim Betrieb de; Kabels können sich nämlich zwischen der Kabeliso-
1. Endenabschluß für gummi- oder kunststoff- lierung und dem Gießharzkörper Spalte bilden, wo isolierte, mit einem konzentrischen Schirm ver- 5 durch~Teilentladungen hervorgerufen werden, die zi sehene Starkstromkabel oder -leitungen, der aus einer Zerstörung der Isolierung führen können,
einem Formkörper besteht, der von einem gegen- Zur Überwindung dieser Schwierigkeiten >st es ar über dem Kabelmantel abgedichteten Unterteil sich bekannt, zwischen dem Gießharzkörper de; und einem Oberteil gebildet wird und der mit Endenabschlusses und der Kabelisolierung eint einer bei Betriebstemperatur des Kabels oder der io elastische Zwischenschicht anzuordnen, die eine feste Leitung formbeständigen Isoliermasse gefüllt ist, Verbindung zwischen der Kabelisolierung und derr dadurch gekennzeichnet, daß der Form- Gießharzkörper gewährleistet (französische Offenkörper (10), dessen Oberteil (12) zur formschlüs- legungsschrift 2 009 013). Die Montage eines solcher sigen Verbindung mit dem Unterteil (11) an seiner Endenabschlusses ist jedoch durch Aufbringen dei Unterkante mit einer nach innen greifenden Wulst 15 Zwischenschicht in Form einer Bandwicklung mi (15) versehen ist, die in eine Rille (17) an der einem erhöhten Arbeitsaufwand verbunden.
Unterseite des oberen Randes (16) des Unterteiles Bei einem anderen bekannten Endenabschluß füi einrastet, aus einem gummielastischen Material Starkstromkabel dient als Isolierkörper ein vorgebesteht und mit einer Isoliermasse (13) aus 40 bis fertigter, auf das Kabelende aufgeschobener elastischei 60% Vaseline, 30 bis 20% Colophoniumharz 20 Füllkörper, der ebenfalls von einem Gehäuse um- und 30 bis 20% Mineralöl gefüllt ist. geben ist. Dieses Gehäuse besteht aus einem metalle-
2. Endenabschluß nach Anspruch 1, dadurch nen trichterförmigen Unterteil und aus einem mil gekennzeichnet, daß der Formkörper aus einem diesem Unterteil verbundenen, mit Rippen versehener Äthylen-Propylen-Terpolymer-Kautschuk besteht. Isolator aus beispielsweise Porzellan, auf desser
3. Endenabschluß nach Anspruch 1 oder 2, da- 25 oberes Ende ein kappenförmiges Anschlußstück füi durch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung des den Leiter aufgesetzt ist (östereichische Patentschrifi Unterteiles (11) des Formkörpers (10) gegenüber 237 709, USA.-Patentschrift 3 290 428). Bei diesen" dem Kabelmantel (6) eine Abdichtungsschelle (20) Endenabschluß wird der elastische Körper durch vorgesehen ist, die gleichzeitig als Erdungsschelle Einwirkung einer Druckfeder axial in dem Isolatoi für den konzentrischen. Sch ir· 1 des Kabels oder 30 verspannt. Die hierbei auftretenden Kräfte werder der Leitung dient. im wesentlichen von dem entsprechend stabil ausgebildeten Isolator aufgenommen.
Für Starkstrumkabel mit einer Kunststoffisolieruni
ist weiterhin ein Endenabschluß mit einem vorge-
35 fertigten Isolierkörper bekannt, der aus einem thermoplastischen oder thermoelastisch^n Kunststoff, wit beispielsweise einem Copolymer aus Äthylen, Pro-
Zur Herstellung von Endenabschlüssen für kunst- pylen und einem Dien, besteht (französische Patentstoffisolierte Starkstromkabel ist es bekannt, das schrift 1 547 036). Da der vorgefertigte, mit eine: Kabelende mit einem Gießharzkörper zu umgeben. 40 Bohrung versehene Isolierkörper auf die Ader ledig Hierzu wird ein Gießharz in flüssigem Zustand in Hch aufgeschoben wird, besteht die Gefahr, daß zwi eine das Kabelende umgebende Form gegossen, in sehen der Oberfläche der Kabelisolierung und dei der das Gießharz aushärtet. Diese Form kann bei- Innenoberfläche dieses Isolierkörpers Spalte auftreten spielsweise zweiteilig ausgebildet sein und aus einem die beim Betrieb des Endenabschlusses zu Teilentla Unterteil und einem Oberteil bestehen (deutsches 43 düngen führen können.
Gebrauchsmuster 1 933 173). Bei einem weiterhin Um an Garnituren für elektrische Kabel das Ein
bekannten Endenabschluß für Hochspannungskabel dringen von Feuchtigkeit zu verhindern, ist es weiter
mit fester Isolation, metallener Abschirmung und iso- hin bekannt, in eine Gießform eins Isoliermasse au
lierendem Mantel befindet sich der eigentliche Isolier- Silikonbasis einzufüllen. Diese zunächst flüssige Iso
körper aus einem erhärtenden Isoliermaterial in einer 50 Hermasse wird anschließend durch eine Wärme
beispielsweise zwei- oder dreiteiligen Gießform, die behandlung in einen gelartigen Zustand übergeführ
zum Schutz des Endenabschlusses aus einem ni^ht (britische Patentschrift 1 127 759). Durch diesi
entzündbaren Isoliermaterial besteht (österreichiscae Wärmebehandlung, die im Hinblick auf ihre Daue:
Patentschrift 191 490, britische Patentschrift 728 100). und die dabei einzuhaltende Temperatur kontrollier
Bei einem anderen bekannten Gießharzendenabschluß 55 werden muß, wird der Montagevorgang erschwert
fürEinIciterkabel wird das zunächst flüssige Gießharz Im übrigen ist es bei der Herstellung von längs
ebenfalls in ein zweiteiliges Gehäuse eingefüllt, das geteilten, aus zwei Halbschalen bestehenden Muffel
aus einem konischen Unterteil und einem zylindri- für elektrische Kabel bekannt, die beiden Muffen
sehen, mit Regenschutzglocken besetzten Isolator aus halbschalen durch eine Nut-Feder-Anordnung in
einem harten Polyvinylchlorid besteht. Das konische 60 einandergreifen zu lassen (deutsche Patentschrif
Unterteil und der zylindrische Isolator sind dabei 512 415). Bei der Herstellung von Endenabschlüsset
über ein mit einem Innen- und Außengewinde ver- für elektrische Kabel mit einem Metallmantel ist e:
sehenen Zwischenring verbunden (britische Patent- weiterhin bekannt, das Ende des Kabelmantels auf
schrift 920 247). zuweiten, über das mit einer Rille versehene Ein
Die Verwendung von Endenabschlüssen aus Gieß- 65 führungsmundstück der Armatur zu ziehen und dei
harz für Starkstromkabel mit einer Isolierung aus Kabelmantel in diese Rille einzuwalzen (deutsch*
einem Polyolefin, insbesondere aus Polyäthylen, be- Patentschrift 523 340).
reitet jedoch wegen der unterschiedlichen Wärmeaus- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einer
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