DE2016014A1 - Endenabschluß fur gummi oder kunst stoffisoherte Starkstromkabel oder Lei tungen - Google Patents

Endenabschluß fur gummi oder kunst stoffisoherte Starkstromkabel oder Lei tungen

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DE2016014A1 DE19702016014 DE2016014A DE2016014A1 DE 2016014 A1 DE2016014 A1 DE 2016014A1 DE 19702016014 DE19702016014 DE 19702016014 DE 2016014 A DE2016014 A DE 2016014A DE 2016014 A1 DE2016014 A1 DE 2016014A1
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Description

Endenabschluß für gummi- oder kunststoffisolierte Starkstromkabel oder Leitungen
Die Erfindung befaßt sich mit Endenabsohlüssen" für gummi- öder kunststoffisolierte Starkstromkabel oder Leitungen. Bei der Herstellung derartiger Endenabschlüsse ist es bekannt, das Kabelende mit einem Gießharzkörper zu umgeben. Hierbei wird beispielsweise ein Gießharz in flüssigem Zustand in eine das Kabelende umgebende Kunststofform gegössen, die aus einem Unterteil und einem Oberteil besteht. Hierbei sind das Oberteil und das Unterteil durch eine Nut-Peder-Anordnung durch Steckverbindung dicht miteinander verbunden (DT^GM 1* 933 173)*
Die Verwendung solcher Endenabschlüsse aus Gießharz für Starkstromkabel mit einer Isolierung aus einem Polyolefin, insbesondere aus Polyäthylen, bereitet jedoch wegen der unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten des Gießharzes· und des Polyolefines Schwierigkeiten. Beim Betrieb des Kabels können sich nämlich zwischen der Kabelisolierung und dem Gießharzkörper Spalte bilden, wodurch Teilentladungen hervorgerufen werden, die zu einer Zerstörung der Isolierung führen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach zu montierenden Endenabschluß für gummi- oder kunststoffisolierte, mit einem konzentrischen Schirm versehene Starkstromkabel zu schaffen, bei dem das für den Endenabschluß verwendete Isoliermaterial trotz eines von der Kabelisolierung abweichenden Wärmeausdehnungskoeffizienten auch während des Betriebes des Stark*- stromkabelö ohne Spaltbildung mit der Kabelisolierung,verbunden
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bleibt. Die Erfindung geht hierzu von einem Endenabschluß mit einem aus einem Unterteil und einem Oberteil bestehenden Formkörper aus, der eine Isoliermasse enthält. Gemäß der Erfindung besteht der Formkörper aus einem gumnielastischen Material, insbesondere aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Monomerj für die Erfindung ist weiterhin wesentlich, daß der Formkörper mit einer bei Betriebstemperatur zähen und formbeständigen Isoliermasse gefüllt ist. Durch die Erfindung wird ein Endenabschluß geschaffen, der sich infolge der Verwendung eines gummielastischen Formkörpers und einer bei Betriebstemperatur zähen Isoliermasse dem Wärmespiel der Kabelisolierung leicht anpaßt, so daß zwischen der Kabelisolierung und der Isoliermasse keine Spalte auftreten können.
In Weiterbildung der Erfindung ist das Oberteil des Formkörpero zur formschlüssigen Verbindung mit dem Unterteil an seiner Unterkante mit einer nach innen greifenden V/ulst versehen, die in eine Rille an der Unterseite des oberen Randes des Unterteiles einrastet; eine am Unterteil des Formkörpers vorgesehene Abdichtungsschelle zum Abdichten des Formkörpers gegenüber dem Kabelmantel dient gleichzeitig als Erdungsschelle. Durch die Formgebung des Unterteiles und des Oberteiles des Formkörpers sowie durch die gleichzeitige Ausbildung der unteren Abdichtungsschelle als Erdungsschelle ergibt sich weiterhin eine einfache Montage dieses Endenabschlusses.
Der neue Endenabschluß eignet sich für alle Starkstromkabel mit einer Isolierung aus einem Elastomer, also beispielsweise aus einem Gummi oder aus einem thermoplastischen, gegebenenfalls vernetzbaren oder vulkanisierbaren Kunststoff. Besonders vorteilhaft läßt sich der neue Endenabschluß für Starkstromkabel mit einer Isolierung aus Polyvinylchlorid oder aus Polyäthylen verwenden. Bei einer Polyäthylenisolierung kann es sich sov/ohl um Hochdruck- oder Niederdruckpolyäthylen als auch um ein vernetztes Polyäthylen handeln. Weiterhin eignet sich der neue Endenabschluß für leitungen mit einer Isolierung aus einem gumraielastisehen Material, insbesondere aus einem Äthylen-Propylen-Dien-
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Monomer.;Derartige Leitungen v/erden beispielsweise als Trossenleitungen .QcLer Bagger tr ommelleitungen im Bergbau eingesetzt.
Für die im Rahmen der Erfindung verwendete Isoliermasse hat sich eine Masse als besonders geeignet erwiesen, die aus 40 bis 60 % Vaseline, aus 30 bis 20 # Colophoniumharz und aus 30 bis 20 # Mineralöl besteht.
Der gemäß der Erfindung ausgebildete Endenabschluß kann sowohl für Innenräume als auch für Freiluft eingesetzt werden. Bei einer Verwendung in Freiluft ist es in Weiterbildung des Erfindungsgedanlcens zweckmäßig, 'auf die oberhalb des Formkörpers befindliche freie Aderlänge eine Zwischenschicht aufzubringen und auf die mit der Zwischenschicht versehene freie Aderlänge eine oder mehrere Regenschutzglocken aus einem Gießharz oder aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Monomer aufzusetzen. Hierbei dient die Zwischenschicht zur Festlegung der Regenschutzglocken auf der Kabelisolierung. Das für die Zwischenschicht verwendete Material hängt dabei sowohl von dem für die Regenschutzglocken verwendeten Material als auch von dem für die Kabelisolierung verwendeten Material ab. Bei einem Endenabschluß für Starkstromkabel mit beispielsweise einer Polyäthylenisolierung und mit Regenscliutzglocken aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Konomer eignet sich eine Zwischenschicht aus einem vernetzbaren oder vulkanisierbaren, aus mindestens zwei Olefin-Komponenten bestehenden Olefin-Hischpolymerisat. Hierbei kann es sich insbesondere um ein vernetzbares oder vulkanisierbares Äthylen-Olefin-Mischpolymerisat handeln, beispielsweise um ein Äthylen-Propylen-Monomer. Das vernetzbare oder vulkanisierbare Olefin-Mischpolymerisat kann als dritte Komponente einen mehrfach ungesättigten Kohlenwasserstoff, vorzugsweise ein Dien, enthalten.
Bei Endenabschlüssen in Freiluftausführung für Kabel mit einer Isolierung aus Gummi, aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Monomer oder aus Polyvinylchlorid und mit Regenschutzglocken aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Monomer kommt als Zwischenschicht ein streichfähiges Harz, beispielsweise ein modifiziertes Epoxidharz, in. Frage. ■ "' ' " : ■■-**-'*-■ -'
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Bei Endenabschlüssen für Starkstromkabel mit einer Isolierung aus Polyäthylen und mit Regenschutzglocken aus Gießharz hat sich eine Zwischenschicht als geeignet erwiesen, die aus Bändern aus einem vernetzbaren oder vulkanisierbaren, aus mindestens zwei Olefin-Komponenten bestehenden Olefin-Mischpolymerisat und aus einer auf die vernetzten bzw. vulkanisierten Bänder aufgebrachten Klebeschicht besteht.
Ausführungsbeispiele von gemäß der Erfindung ausgebildeten Endenabschlüssen sowie weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Fig. 1 bis 5 näher beschrieben.
Jk In Pig. 1 iBt der Innenraum-Endverschluß 1 für ein mit vernetztem Polyäthylen isoliertes 20 kV-Starkstromkabel 2 dargestellt. Der Leiter 3 des Starkstromkabels 2 ist mit der Isolierung 4 aus vernetztem Polyäthylen umgeben. Diese Isolierung ist mit einer nicht näher bezeichneten schwachleitenden Schicht versehen, auf die der aus Einzeldrähten aufgebaute Kupferschirm 5 aufgebracht ist. Darüber befindet sich der Kabelmantel. 6 aus Polyvinylchlorid.
Die wesentlichen Teile des Endverschlusses 1 sind der Formkörper 10, der aus dem Unterteil 11 und dem Oberteil 12 zusammengesetzt ist, und die in den Formkörper 10 eingefüllte Isoliermasse 13. Das Unterteil 11 und das Oberteil 12 des Formkörpers ^ bestehen, aus einem gummielastischen Material, beispielsweise aus ~ einem Äthylen-Propylen-Dien-Monomer. Sie können an ihren auf dem Kabel aufliegenden Ende mit stufenförmigen, sich verjüngenden Absetzungen versehen sein, um den Formkörper an unterschiedliche Kabelquerschnitte anpassen zu können.
Innerhalb des Formkorpers 10 ist auf die schwachleitende Deckschicht der Isolierung 4 aus vernetztem Polyäthylen der vorgefertigte Deflektor 18 aus einem schwachleitenden elastischen Material, beispielsweise aus einem schwachleitenden Gummi, aufgeschoben und mit Hilfe einer nicht näher bezeichneten Wicklung in an sich bekannter Weise festgelegt.
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Das Unterteil 11 des Formkörpers 10 ist gegenüber dem Kabelmantel 6 mit Hilfe der Abdichtungsschelle 20 abgedichtet, die gleichzeitig als Erdungsschelle dient. Die Abdichtung des Oberteiles 12 erfolgt mit der Abdichtungsschelle 21.
Auf die oberhalb des Formkörpers 10 befindliche freie Aderlänge des Starkstromkabels 2 ist die Schutzbewicklung 22 aufgebracht, die im unteren Bereich bis in das Oberteil 12 des Formkörpers 10 hineinragt und die im oberen Bereich die konisch ,-abgesetzte Isolierung 4 und den Ansatz des auf den Leiter 3 auf- ■ gebrachten Kabelschuhs 23 überdeckt. Diese Schutzbewicklung kann beispielsweise aus ein-ar Lage eines kaitverschweißenden, elektrisch hochwertigen, gegen Kriechstrom und Entladung weitgehend festen Isolierbandes, beispielsweise eines Isolierbandes auf Polyisobutylen-Isopren-Basis, und aus einer Lage eines in weitem Temperaturbereich witterungsbeständigen Isolierbandes, z.B. eines Isolierbandes auf der Basis von Polyesterfolien, bestehen.
In Fig. 2 ist in vergrößertem Maßstab die Verbindung des Oberteiles 12 mit dem Unterteil 11 des Formkörpers 10 gesondert wiedergegeben. Aus dieser Darstellung ist zu ersehen, daß die formschlüssige Verbindung des Oberteiles mit dem Unterteil durch eine an der Unterkante des Oberteiles 12 nach innen greifende Wulst 15 erfolgt, die in die Rille 17 an der Unterseite des oberen Randes 16 des Unterteiles 11 einrastet. Die Dichtigkeit dieser Verbindung kann dadurch verbessert werden, daß die, aneinander angrenzenden Verbindungsflächen des Unterteiles und des Oberteiles mit einem Haftkleber bestrichen werden.
Die Abdichtung des Unterteiles 11 des Formkörpers 10 gegenüber dem Kabelmantel 6 mit Hilfe der Abdichtungsschelle 20 ist zum besseren Verständnis in Fig. 3 in vergrößertem Maßstab dargestellt. Damit die Abdichtungsschelle 20 gleichzeitig als Erdungsßchelle dient, sind die Einzeldrähte des Kupferschirmes 5 über das abgesetzte Ende des Kabelmantels 6 umgelegt. Auf diese umgelegten Kupferdrähte ist dann der Schaft des Unterteiles 11 aufgeschoben. Die Einzeldrähte des Kupferschirmes 5 sind dann
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nochmals umgelegt, und zwar über das untere Ende des Schaftes. Auf diese nochmals umgelegten Kupferdrähte ist dann die Schelle aufgeschoben, durch deren Verspannung der elektrische Kontakt zwischen der Schelle und den Kupferdrahten und die Dichtwirkung zwischen dem Schaft des Unterteiles 11 und dem Kabelmantel 6 sichergestellt wird.
Zur Montage des in der Fig. 1 dargestellten Innenraumendenabschlusses wird zunächst das Starkstromkabel 2 im Bereich des Endenabschlusses abgemantelt und die Drähte des Kupferschirmes über den abgesetzten Kabelmantel 6 umgelegt. Anschließend wird auf den oberen freien Teil der AderlUnge die SchutztievrLcklung aufgebracht. Daraufhin wird das Unterteil 11 des Formkörpers auf das Kabelende aufgeschoben und die Abdichtungsschelle, die gleichzeitig als Erdungsschelle dient, in der anhand der Pig. beschriebenen Weise montiert. Nachdem dann der vorgefertigte Deflektor 18 in das Unterteil 11 auf die Kabelader aufgeschoben worden ist, wird das Oberteil 12 aufgeschoben und nach dem Bestreichen der entsprechenden Verbindungsflächen des Oberteiles und des Unterteiles mit einem Haftkleber so mit seiner Unterkante über die Oberkante des Unterteiles gestülpt, daß die Wulst 15 des Oberteiles 12 in die Rille 17 an der Unterseite des oberen Randes 16 des Unterteiles einrastet.
Danach wird die vorher auf etwa 120° C erwärmte, bei dieser Temperatur dünnflüssige Isoliermasse 13 über den aufgeweiteten Schaft des Oberteiles 12 in den Formkörper 10 mit Hilfe einer Fettpresse eingefüllt. Die Isoliermasse 13» die gute elektrische Eigenschaft haben muß, kann beispielsweise aus 50 $> Vaseline, 25 % Colophoniumhara und 25 $ Mineralöl bestehen. Sie ist in erkaltetem Zustand zäh und formbeständig.
Der Abschluß des Oberteiles 12 zur Kabelisolierung 4 erfolgt mit der Abdichtungsschelle 21, über die ein nicht näher bezeichneter Schrumpfschlauch aufgeschrumpft wird. Ein weiterer, ebenfalls nicht dargestellter Schrumpfschlauch wird auf das Ende des Starkstromkabels 2 aufgeschoben. Anschließend wird der Kabelschuh
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montiert. Mit dem vorher aufgeschobenen Schrumpfschlauch wird dann das Starkstromkabel am Kabelschuh 23 abgedichtet..
In Fig. 4 ist ein weiterer Endenabschluß für Innenraum dargestellt, der im wesentlichen dem in Pig. I dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht. Unterschiedlich gegenüber diesem ist lediglich das auf die Überschlagslänge verlängerte Oberteil 25, das mit dem Kabelschuh 23 abschließt. Dieser Endenabschluß eignet sich insbesondere zum Einsatz in gekapselten Anlagen mit geringen Abmessungen.
In Fig. 5 ist schließlich ein Endenabschiuß in Freilüftausführung wiedergegeben. Dieser Endenabschluß entspricht im wesent- J liehen ebenfalls dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel. Unterschiedlich gegenüber diesem Endenabschluß sind die auf die freie Aderlänge oberhalb des Formkörpers 10 aufgesetzten Regensctmtzglocken 26 aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Monomer. Um einen festen Sitz dieser Regenschutzglocken auf der Kabelisolierung 4 aus vernetztem Polyäthylen zu gewährleisten, ist im Bereich der Regenschutzglocken auf die Kabelisolierung 4 zunächst die Zwischenschicht 27 aufgebracht. Diese besteht aus einer oder mehreren Lagen eines Bandes aus einem vernetzbaren oder vulkanisierbaren Olefin-Mischpolymerisat, beispielsweise aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Monomer. Durch diese Zwischenschicht, die nach dem Aufsetzen der Regenschutzglocken vernetzt bzw. vulkanisiert ist, wird ein fester Sitz der Regenschutzglocken 26 auf " der Kabelisolierung 4 gewährleistet.
Die Zwischenschicht 27 kann auch bereits vor dem Aufsetzen der Regenschutzglocken vernetzt bzw. vulkanisiert werden. Dann empfiehlt es sich, auf die vernetzte bzw. vulkanisierte Zwischenschicht eine Klebeschicht aufzubringen, mit der der feste Sitz der Regenschutzglocken auf der Kabelisolierung sichergestellt wird.
Anstelle der Regenschutzglocken aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Monomer kommen auch Regenschutzglocken aus Gießharz, beispiels-
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weise aus Gießharzen auf der Basis von Polyurethan oder von Epoxidharzen, in Präge. Bei Regenschutzglocken aus Gießharz kann die Zwischenschicht 27 ebenfalls aus einem vernetzbaren oder vulkanisierbaren Olefin-Mischpolymerisat, beispielsweise aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Manomer, bestehen, auf die nach ihrer Vernetzung bzw. Vulkanisation eine Klebeschicht zur festen Verbindung des Gießharzes mit der. Zwischenschicht aufgebracht ist. Geeignete Kleber hierfür sind beispielsweise solche auf der Basis von Cyanoacrylnitril oder auch Kleber auf der Basis von Äthylen-Acrylsäure-Copolymeren. Günstige Ergebnisse haben sich auch mit Klebern auf der Basis von Öopolymeren aus Butadien und Acrylnitril ergeben, denen zur Haftverbeseerung z.B. noch ein Harz auf der Basis eines chlorierten Diphenyle zugesetzt sein kann und denen 5 bis 10 fo Tripheny!methan 4»4! » 4" - Triisozyanat, beispielsweise in Form einer 20 %igen Methylen-Chloridlösung, zugefügt sind.
Gleich gute Kleber kann man ferner mit Gemischen von hydroxylgruppenhaltigen Polyestern mit Polyisocyanaten, insbesondere mit langkettigen Polyesteralkoholen im Gemisch mit Isozyanaten erhalten.
Geeignete Maßnahmen zur Verbindung von vernetzten oder vulkanisierten Zwischenschichten aus einem mindestens zwei Olefinkomponenten enthaltenden Olefin-Mischpolymerisat mit einem Gießharz sind an sich bereits vorgeschlagen worden und ausführlich beispielsweise in der deutschen Patentanmeldung P 19 11 211.9 beschrieben.
Bei Endenabschlüssen in Freiluftausführung für Starkstromkabel mit einer Isolierung aus einem anderen Elastomer, beispielsweise mit einer Isolierung aus Polyvinylchlorid, aus Naturkautschuk oder aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Monomer, werden die Ilegenschutzglocken, gleichgültig ob sie aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Monomer oder aus einem Gießharz bestehen, mit einem streichfähigen Harz mit der Kabelisolierung verbunden.
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IJesi diesem streipfrfakigen Harz handelt es ßicii vprzjgsweise tp beispielsweise #l%$ iiiXf ^ γρη anprgaui seilen Füllstoff en Kieselkreise ι ip^lkiw o4er Mikroäplpmit; und unter anderem auch feinverteilter kieselsäure Jipchyiskps eingestellte gießharze, alsp insbesondere uip modifizierte Gießliarze, 4enen als Härter beispielsweise Polyamine pder Bplyaniinp^mide beigesetzt sind. Es kommen ab^r ^upb, Bpl^uretiianJiarze ^.Uf der Basis von Polyester pder Eolyä,the.ralkohol in P^age, deneji njb.eji eVenibttellen Härter, a^uf <iei! l^sis ypfi PpIyisppyanaten beigefügt

Claims (1)

  1. - MT- VPA 70/4705
    τ, ♦ /° « ν. 20160Η
    Patentansprüche
    1 ,iDndenabschluß für gummi- oder kunststoffisolierte, mit einem mzentr lachten Schirm versehene Starkstromkabel oder Leitungen, mit einem aus einem Unterteil und einem Oberteil bestehenden Formkörper, der eine Isoliermasse enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (10) aus einem gummielastischen Material, insbesondere aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Monomer besteht Und daß der Formkörper (10) mit einer bei Betriebstemperatur zähen und formbeständigen Isoliermas3e (13) gefüllt ist.
    2· Endenabschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (12) des Formkörpers (10) zur formschlünnigen Verfe bindung mit dem Unterteil (11) an seiner Unterkante mit einer
    innen greifenden V/ulst (15) versehen ist, die in eine Rille (17) an der Unterseite des oberen Randes (16) des Unterteils (11) einrastet, und daß eine am Unterteil ("|1) des Porrakörpers (10) yorgesehene Abdichtungsschelle (20) zum Abdichten des Formkörperg gegenüber dem Kabelmantel (6) gleichzeitig als Erdungsscheile
    3, Endenab3chluß nach Anspruph 1 oder 2? dadurch gekenTi2iel.p3T.net, daß die Isoliermasse (13) aus 40 bis 60 $ Vaseline, aus 30 bis 2JQ f Pplophoniumharz und aus 30 bis 20 f Mineralöl· besteht.
    ^. Endenabschluß nach eimern der Anop,rüpjie "j bis 3^ cladurch kennzeichnet, daß die Drähtß oder Bänder
    (5) des guipir odpr kunststqffisp3-ie?tßi} Starkslirpm- !^ (2) i^bey ilen auf den Ka^elmantp^ (6)
    (11) des
    |, EMenabsph^S ίΆ i'reili^musführ^g mit ^iH^l 9?$? ?s°:i-ie:P gs^ enthaltenden Fpr^örp^i? nach eing|?| dgr ^sprüphe 1 bis
    die pb^hal
    2w^ph^Bp^ipi|t (27) (|aj atif di§ n^it der ^isphpnsch^pht g pine p^e? ^iirere. Regenschu.tzgi.iap|fe||
    BAD ORIGINAL
    ■>· 11 - VPA 70/4705
    6. Endenabschluß nach Anspruch 5 mit einer oder mehreren Regenschutzglocken aus Athylen-Pröpylen-Dien-Monomer für Starkstromkabel mit einer Polyäthylenisolierung, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (27) aus einem vernetzbaren oder vullranisierbaren, aus mindestens zwei Olefin-Komponenten bestehendem Olefin-Mischpolymerisat, Vorzugsweise aus einem vernetzbaren oder vulkanisierbaren Äthylen-Olefin-Mischpolymerisat besteht.
    7. Endenabschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das vernetsbare oder vulkanisierbare Olefin-Mischpolymerisat als dritte Komponente einen mehrfach ungesättigten Kohlenwasserstoff, vorzugsweise ein Dien enthält.
    8. Endenabschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (27) aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Monomer besteht. ' ■ r
    9· Endenabschluß nach Anspruch 5 mit einer oder mehreren Regenschutzglocken aus Äthylen-Propylen-Dien-Monomer für Kabel mit einer Isolierung aus Gummi, aus einem Äthylen-Propylen-Dien-Monomer oder aus Polyvinylchlorid, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (27) aus einem streichfähigen Harz, insbesondere aus einem modifizierten Epoxidharz, besteht.
    10. Endenabschluß nach Anspruch 5 mit einer oder mehreren Regenschutzglocken aus Gießharz für Kabel mit einer Polyäthylenisölie rung, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (27) aus Bändern aus einem vernetzbaren oder vulkanisierbaren, aus mindestens zwei Olefin-Komponenten bestehenden Olefin-Mischpolymerisat und aus einer auf die vernetzten bzw. vulkanisierten Bänder aufgebrachten Klebeschicht besteht.
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