DE200531C - - Google Patents

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DE200531C
DE200531C DENDAT200531D DE200531DA DE200531C DE 200531 C DE200531 C DE 200531C DE NDAT200531 D DENDAT200531 D DE NDAT200531D DE 200531D A DE200531D A DE 200531DA DE 200531 C DE200531 C DE 200531C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/18Passing liquid through fibrous materials in closed containers with a form not determined by the nature of the fibrous material

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  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200531 -KLASSE Sa. GRUPPE
ROBERT HAUSDORF in RIXDORF und VICTOR SCHMIDT in BERLIN.
i Zusatz zum Patente 178233 vom 4. Februar 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1907 ab. Längste Dauer: 3. Februar 1921.
Den Gegenstand des Hauptpatentes bildet eine Vorrichtung, bei der Gewebe mit Flüssigkeiten in der Weise behandelt werden, daß sie samt der Flüssigkeit innerhalb eines Behälters in eine schüttelnde Bewegung versetzt werden. Zu diesem Zweck besitzt der Behälter gekrümmte Stirnwände, so daß beim Schütteln sich die Flüssigkeit in Sturzwellen auf das Arbeitsgut ergießt.
Nach dem Hauptpatent soll nun die Bewegung der Flüssigkeit in der Weise hervorgebracht werden, daß der mit gekrümmten Stirnwänden versehene Behälter sowohl in eine hin und her gehende als auch in eine auf- und abwärts gerichtete Schüttelbewegung versetzt wird. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, die auf eine noch einfachere Weise die Sturzwellenbewegung der Flüssigkeit herbeizuführen gestattet.
Dies geschieht dadurch, daß der wie bei dem Hauptpatent mit gekrümmten Stirnwänden versehene Behälter auf Rädern hin und her gefahren wird.
Die^ zur Erzeugung der Sturzwellen notwendige hin und her gehende Bewegung des . Behälters ist außerordentlich klein. Obwohl sie nicht, wie nach dem Hauptpatent, eine sowohl hin und her gehende als auch auf- und abwärts gerichtete, sondern eine lediglich hin und her gehende ist, so wird die Flüssigkeit doch in die gewünschte Schüttelbewegung versetzt.
In vielen Fällen wird es zweckmäßig sein, die Rollbewegung des Gefäßes nicht auf einer glatten Unterlage, z. B. auf der Herdplatte selbst, über dem Feuer zu vollziehen, sondern zu diesem Zweck eine Unterlage aus Schienen herzustellen. Bei Hauswaschmaschinen wird man das Gestell bequem auf dem Küchenherd über dem offenen Feuer unterbringen und dadurch die Benutzung der Waschmaschine so einfach wie nur denkbar gestalten können.
Zweckmäßig wird es sein, an beiden Enden des Schienengestelles einen Anschlag für die Räder zu schaffen, damit das Gefäß nicht herabrollen kann. Am einfachsten läßt sich das durch Aufbiegen der Schienenenden bewirken.
Gegebenenfalls kann die Hin- und Herbewegung noch kombiniert werden mit einer schaukelnden Bewegung. Man krümmt dann das Schienenuntergestell nach einer geeigneten Kurve. Wenn man dann das Gefäß auf den Schienen hin und her schiebt, so kommt auch eine auf- und abwärts gerichtete Bewegung zustande.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Stirnansicht eines Waschgefäßes, das mit Rollen auf einem Schienengestell aufruht,
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während Fig. 3 eine geeignete Krümmung der Schienen andeutet.
I ist das Waschgefäß, das, wie nach dem Hauptpatent, mit gekrümmten Stirnwänden 2 versehen ist. Quer unter dem Gefäß, zweckmäßig so, daß in der Mitte genügender Platz bleibt, auf den die Feuerung wirken kann, sind Achsen 3 mit Rollen 4 befestigt. Diese laufen auf Längsschienen 5, die durch Querbalken 6 miteinander verbunden sind.
Es sei noch bemerkt, daß die Anordnung von Rollen auch bei der Aufhängung des Gefäßes, wie sie nach dem Hauptpatent gedacht ist, nützlich sein kann, und zwar zur Entlastung der Aufhängungen. Man wird in diesem Falle die Rollen, welche als Stützräder wirken, auf Kurvenführungen laufen lassen, die nach der Bewegungslinie des Aufhängepunktes gekrümmt sind.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Behandeln von Geweben mit Flüssigkeiten nach Patent 178233, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter mit Rädern versehen ist, auf denen er zur Erzeugung der sturzwellenartigen Bewegung der Flüssigkeit hin und her geschoben werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des Behälters auf Schienen erfolgt, die gerade oder gebogen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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