DE2004357C - Steuereinrichtung für den Antrieb eines Auswerferbandes einer Paketablagevorrichtung - Google Patents

Steuereinrichtung für den Antrieb eines Auswerferbandes einer Paketablagevorrichtung

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DE2004357C
DE2004357C DE2004357C DE 2004357 C DE2004357 C DE 2004357C DE 2004357 C DE2004357 C DE 2004357C
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Germany
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Inventor
heinz 4544 Ladbergen; Heibig Helmut Dr. 4540 Lengerich Bardelmeier
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Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
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Description

004 357 . »»■
In einer besonders zweckmäßigen Ausführung*- zweiges wird ^.^^^^S^- form der Erfindung sind die Konstantspannung und die Anfangsgeschwindigkeit desAuswcnc die Tachospannung über Sperrgleichrichier auf- gestellt. Όζχ Tachospannungsgebei T0, wireι ν ^ einandergeschaltet an den Eingang des Steuergerätes nicht dargestellten Schlauchzien mast, ms Gkif.h_ gelegt und bilden ein elekirisches Differential. Schließ- 5 Auf die vom Potentiometer r, gcuci tel]tc
lieh sind gemäß einer Weiterbildung der Erfindung spannung wird die amJ0^1101^1 Gleichspannung die Tachospannung und/oder die Konstantspannung Tachospannung, die ebenfalls eine uic γ ^ mittels Potentiometern einstellbar. Dadurch wird er- ist, aufgestockt. Die Gesamtspannun& das
reicht, daß über das Potentiometer des Konstant- Steuergerät mit Leistungsstute ο/ , ^* f stenten spannungszweiges die Sollwertvorgabe für die An- io mit einem Antriebsmotor M Λ des ni( L™ * &χ&χ T fangsgeschwindigkeit düs Auswerferbandes frei ein- Auswerferbandes verbunden «st. cm ia stellbar ist zwischen Null und einem maximal vor- zeigt den Istwert des AuswerterDanoes au. ^
gebbaren Sollwert. Über das Potentiometer des " In dem Diagramm gemäß h ig--sinu -m
Tachospannungszweiges läßt sich die Tachospannung zahiverläufe dargestellt, die sich einsiei , ^
zwischen Null und einem Maximalwert abgreifen und 15 dem Konstantspannungszweig am roiemi ^
auf die vorgegebene Konstantspannung aufstocken. die minimale (P1Ar11;/)' <»e mi" . l "'"*''„„ η-ir-Die abgegriffene Tachospannung legt die Steilheit maximale (P1 max) abgre.fbare Konstantspannung aar des Drehzahlanstieges des Auswerferbandantriebes gestellt ist. Die dargestellten ;™gabewerte en«Pr fest. S chen den zugehörigen Anfangsgeschwindigkeiten
Mittels der erfindungsgemaßen Steuereinrichtung ao vANull, V1 „,„,,, und vAmax des Auswerfer an1 es. und der zugehörigen Schaltung wird die Anfangs- jedem dieser P1- bzw. y ,,-Werte sind d * ~"ff°"xi. geschwindigkeit gemäß dem, gegebenenfalls über das min:.nale (P2,Vu,,), die mittlere v^miiu.ü UI1" '
Potentiometer des Konstantspannungszweiges, vor- male (P,ΜβJ am Potentiometer-P. abgrufba^Tacho gegebenen Sollwert unabhängig von der Schlauch- spannung dargestellt. Die Steilheit dieser Mrveng ziehmaschine konstant gehalten. Bei der Ausführung,- a5 jeweils die Geschwindigkeit v.4 des A"s*erferCmn°f form, bei der eine zeitlich aufeinanderfolgende Ein- in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit \„ schaltung der beiden Spannungszweige erfolgt, wird, Schlauchziehmaschine wieder. .... ■„„
z. B. durch Schließen des vom DrehzahlvergleichJ- Die Schaltung gemäß Fig. 3 entspricht derjenigen
gerät betätigten Schalters, z. B. der Tachospannungs- nach Fig. 1, jedoch ist der Tachospannungsz*eig zweig zugeschaltet, wenn die Geschwindigkeit der 30 mittels eines Trennschalters 5 vom Konsia:ms\pju Schlauchziehmaschine den eingestellten Sollwert für nungszweig abtrennbar. Der Trennschalter λ wiru die Anfangsgeschwindigkeit des Auswerferbandes tätigt von einem Drehzahlvergleichsgerat uD. aa, ui überschreitet Drehzahlen bzw. Arbeitsgeschwindigkeiten des Aus-
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführurgs- werferbandes und der Sch'auchz'ehm^sch^r e. ^ beispiele der vorliegenden Erfindung an Hand der 35 gleicht. Hat die Schlauchziehmaschine d>e Urehzam Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt bzw. Arbeitsgeschwindigke.t des Auswerferbandes er-
Fig. 1 schematise!, eine Schaltung einer ersten reicht, so wird der Trennschalter5 automatisch be Ausführungsforrn der erfindungsgemäßen Steuer- tätigt und der Tachospannungszweig zu8f ^na"et einrichtung Gemäß der Schaltung in Fig. 4 sind die beiden
Fig. 2 ein Diagramm, das die Abhängigkeit der 40 von den Potentiometern P1 und P2 abgegrittenen Auswerfe-band-Oeschwindigkeit von derjenigen der Gleichspannungen über Sperrgleichr.chter parane Schlauchziehmaschine bei Verwendung der Schaltung auf den Sollwerteingang gelegt. Sie bilden üaourcn eemäß Fiel zeiet ein elektrisches Differential, so daß nur der Über-
F i g. 3 ,chematisch eine Schaltung einer zweiten schuß z. B. der von P2 abgegriffenen Spannung gegen-Ausführungsform der erfindungsgemaßen Steuer- 45 über der von P1 abgegriffenen Spannung wirksam einrichtung, wird, wenn ci^e erstere Spannung großer als die
Fig. 4 schematisch eine Schalung einer dritten letztere wird. J
Ausführungsform " F i g. 5 zeigt ein der Γ1 g. 2 entsprechendes Dia-
F i g. 5 ein Diagramm, das die Abhängigkeit der gramm, Semäß dem bei den Schaltungen nach F_i g. 3 Auswerferband-Grachwindigkeit von derjenigen der 50 oder 4 die Geschwindigkeit vA des Auswerferbandes ^ Schlauchziehmaschine bei Verwendung der Schaltun- konstant bleibt, bis der Tachospannungszwe.g zu- g gen gemäß den F i g. 3 oder 4 zeigt. geschaltet wird ür die Geschwindigkeit £ Js Aus- u
Gemäß der Darstellung in Fig. 1 besteht die er- werferbandes sind wieder drei verschiedene Werte findungsgemäße Steuereinrichtung im wesentlichen vAa, vAb, v,r dargestellt die den zugehörigen am J aus einem Konstantspannungszweig, der eine Gleich- 55 Potentiometer P1 abgreifbaren Ko"st^Pan"^s Spannungsquelle Qo/und ein Potentiometer P, um- wertenPlu, P1 fc, P., des Konstan tspap^ ^'f ^
faßt, und einem mit dem Konstantspannungszweig entsprechen, η Abhängigkeit von der E^ ellung de £
verbundenen Tachospannungszweig, der einen Tacho- Drehzahlvergleichsgerates geht hier beis _p eIswe se der spannungsgeber T01 und ein Potentiometer P., enthält. horizontale Toil P1 „ der Kennlinie in die anstugui-An dem Potentiometer P1 des Konstantspannungs- 60 den Teile P2 oder P2,, oder / 2, uf>(.r.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

1 2 Auswerferbänder sich entsprechend der Maschinen-Patentansprüche: geschwindigkeit nur langsam verändert, so daß während der langen Anfahr- und Auslaufzeit der Ma-
1. Steuereinrichtung für den Antrieb eines schine kein sauberes und in genau bestimmten Ab-Auswerferbandes einer Paketablagevorrichtung, 5 ständen erfolgendes Ablegen der ivi-uerialbahnstücke die anschließend an eine Schlauchziehmaschine möglich war. Es ist deshalb bereits vorgeschlagen für die Sack- und Beutelherstellung angeordnet worden (deutsche Patentschrift 1 178 687), die Ausist, dadurch gekennzeichnet, daß der werferbänder in Abhängigkeit von der Geschwindig-Antriebsmotor (MA) des Auswerferbandes über keit der aus der Schlauchwebmaschine kommenden ein Steuergerät (St+ L) gleichzeitig oder aufein- io Materialbahnstücke unter Zwischenschaltung je einer anderfolgend von einem Gleichspannungszweig Freilaufkupplung von einem besonderen Motor oder (Q(Ji) mit Konstantspannung und einem Tacho- ram Motor der Schlauchziehmaschine aus anzuspannungszweig (TGi) mit einer der Arbeits- treiben. Diese Freiläufe arbeiten jedoch nur dann eingeschwindigkeit der Schlauchziehmaschine pro- wandfrei, wenn sie entsprechend gepflegt werden, und portionalen, veränderlichen Spannung gespeist ist. 15 bedingen deshalb eine kontinuierliche Wartung. Dar-
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch über hinaus besitzen diese Freiläufe auf Grund der gekennzeichnet, daß sie in Abhängigkeit von der relativ hohen Beanspruchung ihrer Teile eine beHöhe der Ta.'iospannung auf einen der beiden grenzte Lebensdauer, so daß sie in gewissen Zeit-Spannungszweige (Qq1 oder T(ii) umschaltbar ist. abständen ausgewechselt werden müssen, was stets
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch 20 einen Maschinenstillstand zur Folge hat. Schließlich gekennzeichnet, daß zur Umschaltung vor dem läßt sich auch bei Auftreten eines fehlerhaften AbSteuergerät (St + L) ein von einem Drehzahl- legens oder Stapeins, einem sogenannten »Staucher . Vergleichsgerät (G,,), das die Geschwindigkeit nicht stets sofort erkennen, wo die Fehlerursuehe (Drehzahl) der Schlauchziehrraschine mit der liegt, venn ein Versagen eines Freilaufes der des Auswerferbandes vergleicht, gesteuerter 25 Grund ist.
Schalter (S) angeordnet ist. Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es
4". Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch somit Aufgabe der Erfindung, eine Steuereinrichtung gekennzeichnet, daß zur Umschaltung vor dem der eingangs geschilderten Gattung dahingehend /u Steuergerät (St r L) ein unmittelbar in Abhän- verbessern, daß sie funktionssicherer arbeitet und auf Higkeit von der dei Dahzahl Jer Schlauchzich- 30 Grund ihrer weitgehenden Verschleißfreiheit ein. maschine proportionalen Tachospannung ge- höhere Lebensdauer besitzt als die bekannten F.insteuerter Schalter angeordnet ist. richtungen. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe da-
5. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch durch gelöst, daß der Antriebsmotor des Auswerfergekennzeichnet, daß die Konstantspannung und bandes über ein Steuergerät gleichzeitig oder auidie Tachospannung über Sperrgleichrichter auf- 35 einanderfolgend von einem Gleichspannungszweiü einandergeschaltet an den Eingang des Steuer- mit Konstantspannung und einer- Tachospannunes gerätes (St + L) gelegt sind und ein elektrisches zweig mit einer der Arbeitsgeschwindigkeit de; Differential bilden. Schlauchziehmaschine proportionalen, veränderlichen
6. Steuereinrichtung nach einem der An- Spannung gespeist ist.
sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß 40 Die elektrische Folgesteuerung ein -s Antriebes in die Tachospannung und/oder die Konstantspan- Abhängigkeit von einem Hauptantrieb mit Hilfe von nung mittels Potentiometern (P1, P.,) einstellbar Tachogeneratoren ist zwar bereits bekannt (vgl. z. B. sind. " Keßler, »Digitale Signalverarbeitung in der Rege
lungstechnik«, VDE-Buchreihe Bd. 8, 1962, S. 153).
45 Jedoch soll durch die erfindungsgemäße Steuereinrichtung gerade keine durchgehende Konstanthaltung des eingestellten üeschwindigkeitsverhält-
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für nisses zwischen dem Antriebs des Auswerferbandes den Antrieb eines Auswerferbandes einer Paket- und dem der Schlauchziehmaschine erzielt werden, ablagevorrichtung, die anschließend an eine Schlauch- 50 sondern der Antrieb des Auswerferbandes soll im ziehmaschine für die Sack- und Beutelherstellung an- unteren Geschwindigkeitsbereich der Schlauchziehgeordnet ist. maschine bis zu einem vorbestimmten Sollwert den
Auswerfer- oder Vorzugbänder, die anschließend Vorrang erhalten, um die für eine ordnungsgemäße an Schlauchziehmaschinen geschaltet sind, dienen Funktion notwendige Mindestgeschwindigkeit aufdaiu, von der Schlauchziehmaschine erzeugte und ge- 55 rechtzuerhalten.
gebenenfalls von einer Trenneinrichtung in einzelne In einer zweckmäßigen Weiterbildung ist vorge-Abschnitte unterteilte Materialbahnstücke zu stapeln sehen, daß die Steuerschaltung in Abhängigkeit von oder auf Ablagebänder abzulegen, von wo sie weiter- der Höhe der Tachospannung auf einen der beiden transportiert werden. Um eine sichere Ablage zu ge- Spannungszweige umschaltbar ist. In einer zweckwährieisten, müssen die Auswerferbänder einerseits 60 müßigen Ausführungsform kann diese Umschaltung eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit, andererseits dadurch erfolgen, daß vor dem Steuergerät ein von aber auch eine an die Geschwindigkeit der Schlauch- einem Drehzahlvergleichsgerät, das die Geschwin^ig- ^iehmaschine angepaßte Geschwindigkeit aufweisen. keit (Drehzahl) der Schlauchziehmaschine ermittelt, Bei bekannten Einrichtungen werden diese Aus- gesteuerter Schalte^ angeordnet ist. Zur Umschaltung werferbänder mittels eines Keilriemenantriebes vom 65 kann auch vor dem Steuergerät ein unmittelbar durch Motor der Schlauchziehmaschine aus angetrieben. die der Drehzahl der Schlauchziehmaschine pro-Dabei ergab sich der Nachteil, daß beim Anfahren portionale Tachospannung gesteuerter Schalter anuru' Auslaufen der Maschine die Geschwindigkeit der geordnet sein.

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