DE2000808B2 - - Google Patents
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Description
55
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verbesserung des Auslasses von Schüttgut aus einem
Schüttgutbehälter, enthaltend eine Preßluftquelle, einen Druckspeicher, ein mit einer verschiebbaren Trennwand
verbundenes und durch ein beiderseits der Trennwand vorhandenes Druckgefälle betätigbares Ventil
sowie eine Einrichtung zur Steuerung des Ventils.
Die vorliegende Erfindung kann zur Verbesserung des Auslasses von Schüttgut aus Schüttgutbehältern
wie beispielsweise Vorratsbehältern, Silos, Rutschen sowie unterirdischen Speicherbehältern, insbesondere
Rollgängen, welche zur Aufbewahrung und Beförderung von Schüttgütern wie Erz, Kohle, Konzentrat,
chemischen Rohstoffen, Zement, Klinkersteinen, Getreide u. a. bestimmt sind, verwendet werden, insbesondere
wenn während des Betriebes die Gefahr besteht, daß das Gut am Boden hängenbleibt oder sich Gewölbe
und Ellipsoide beim Hängenbleiben über den Auslaßöffnungen bilden, wodurch einerseits eine Verminderung
des nutzbaren Inhaltes der Speicherbehälter eintritt und andererseits ein Auslassen des Schüttgutes aus
den Schüttgutbehältern erschwert und behindert wird.
Die Ursache für die Entstehung von ein Hängenbleiben des Schüttgutes bedingenden Erscheinungen können
große, beim Ausströmen des Gutes auftretende Böschungswinkel sein oder ein Zusammenbacken bei
der Lagerung bedingende Erscheinungen durch Verdichtung bei der Aufgabe und Entnahme des Gutes sowie
auch in einem Gefrieren des Gutes gesehen werden.
Es ist eine Einrichtung zum Verbessern des Austritts
stromes eines körnigen Gutes bekannt (s. die GB-PS 1 027 622). Diese bekannte Einrichtung enthält ein
Außen- und ein Innenrohr, die mehrere öffnungen aufweisen, welche während der Arbeit miteinander zum
Fluchten gebracht werden, wobei die öffnungen des
Außerrohres mit Düsen enden; sie enthält eine Kommandoanlage zum Einlassen der komprimierten Luft in
das Innenrohr und zur Verschiebung dieses Innenrohres in bezug zum Außenrohr sowie ein Ventil für die
Zuführung der komprimierten Luft über einen Schlauch in die Kommandoanlage. Alle Teile der Einrichtung mit
Ausnahme des Ventils werden in einer sich über einen Vorratsbehälter bewegenden Einrichtung angeordnet,
wobei die Rohre ins Innere des Vorratsbehälters herabgelassen werden. Die komprimierte Luft tritt in Form
von Impulsen über die Düsen im Außenrohr aus und wirkt auf das Schüttgut ein, wobei sie das Auslassen des
Schüttgutes aus dem Schüttgutbehälter verbessert.
Eine derartige Einrichtung weist jedoch einen komplizierten Aufbau auf und vermag nur schwache Impulse
der komprimierten Luft zu erzeugen, so daß mit einer derartigen Einrichtung ein Hängenbleiben des
Schüttgutes an den Boden des Schüttgutbehälters nicht behoben werden kann, wobei außerdem das Anwendungsgebiet
einer derartigen Einrichtung begrenzt ist.
Es ist auch eine Einrichtung zum Verbessern des Auslasses vor: Schüttgut aus einem Behälter, insbesondere
einem Schüttgutbehälter durch Einwirken auf das in diesem befindliche Schüttgut mit Preßgas bekannt,
wobei die Vunichtung einen Druckspeicher für das
Preßgas, d ■-. ("it einer Druckquelle und mit diesem Behälter
verbunden ist, ein Absperrorgan, welches für den Einlaß des Gases aus dem P-eßgasspeicherbehälter in
den Vorratsbehälter sorgt sowie eine Vorrichtung zur Betätigung des Absperrorgans enthält (s. die Literaturstelle
»Erhöhung der Wirksamkeit des Nachschüttens von Gütern in Bunkern« Mechanisierung und Automatisierung
der Produktion Nr. 4, 1968, S. 34 bis 35, Moskau).
Bei einer derartigen bekannten Einrichtung dient als Absperrorgan eine Membran, welche nicht die Auslauföffnung
selbst, sondern ein vom Vorgutbehälter führendes Rohr überdeckt. Bei einer derartigen Gestaltung
bildet sich ein erheblicher Widerstand für das austretende Preßgas, durch den die Geschwindigkeit des
Preßgases schroff herabgesetzt wird, so daß diese den Wert der Schall- und Überschallgeschwindigkeit nicht
zu erreichen vermag, so daß die Wirkung des Preßsa-
ses auf das Gut vermindert wird. Auch ist es nachteilig,
daß die Membran lediglich für die Überdeckung kleiner Öffnungen vei wendet werden kann, wodurch die Größe
des Gasimpulses begrenzt ist.
Es ist auch ein Verfahren zur Auflockerung von zu- S sammenbackendem Gut in Schüttgutbehältern mit Hufe
gasförmiger Mittel bekannt, bei welchem dem Gut Explosionsgase einer Schießvorrichtung durch Zünden
von ein Explosionsgasgemisch enthaltenden Patronen zugeführt werden (s. DT-PS 867 676).
Ein derartiges bekanntes Verfahren weist den Nachteil auf. daß die Erzeugung von durch eine Schießvorrichtuiig
hervorgerufenen Explosionsgasen das Bedienungspersonal in erheblichem Maße gefährdet, wobei
auch die gesamte Siloanordnung durch die von der Schießvorrichtung erzeugten Explosionsgase leicht beschädigt
werden kann und insbesondere in Betracht zu ziehen ist, daß die hierbei auf das aufzulockernde, zusammengebaute
Gut einwirkende Auflockerungswirkung im Endeffekt gering ist und beispielsweise insbesondere
beim Auflockern grobstückiger Gesteinsbrokken oder gefrorener Klumpen durch Zünden einer Patrone
nur eine geringe Wirkung erzielbar ist, da die sich ergebenden Pulverzerfallsprodukte nach Abkühlung lediglich
ein geringes Volumen ergeben, das bei weitem nicht ausreicht, eine Impulswelle von erforderlicher
Größe zu erzeugen, um größere Gesteinsbrockenmassen zu lockern.
Es ist auch eine Vorrichtung zur Förderung von pulverförmigem
trocknenen Gut bekannt (s. GB-PS 887 309), bei der ein Druckluftspeichergefäß über Rohrleitungen
mit einem vom Schuttgutbehälter durch eine durchlässige Zwischenwand getrennten Raum verbunden
ist, so daß das Druckluftspeichergefäß vom Schüttgutbehälter räumlich weit entfernt ist und die Druckluft
dem, vom Schütlgutbehälter durch eine durchlässige Zwischenwand getrennten Raum über ein kolbenartig
gestaltetes, die Durchtrittsöffnung der Druckluftverbindung verschließendes Ventil zugeführt wird.
Eine derartige Vorrichtung weist jedoch den Nachteil auf, daß beim öffnen des Ventils kein ausreichend
wuchtiger Luftstoß und keine plötzliche Entladung der im Druckluftspeichergefäß enthaltenen Druckluft erzielbar
ist, da die langen und engen zwischengelagerten Rohrleitungen einen großen Luftstromwiderstand aufweisen
und der Luftstrom dann zunächst in den durch die perforierte Zwischenwand getrennten Raum und
erst von diesem in den Schüttgutvorratsbehälter eintreten muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Verbesserung des Auslasses von Schüttgut
aus einem Schüttgutspeicherbehälter zu schaffen, mit der auf einfache Weise ein, in kürzestem Zeitraum momentan
wirksam werdender, und auf das im Schüttgutbehälter enthaltene Schüttgut einwirkender Impuls von
ganz erheblicher Stärke und von großem Volumen erzielbar ist, wobei das Bedienungspersonal gefährdende
Einwirkungen vermieden werden sollen und die gesamte Vorrichtung eine baulich einfache unkomplizierte
Gestaltung aufweisen soll. ήο
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Ventil sich im Inneren des Druckspeichers befindet und daß die
kolbenartig gestaltete verschiebbare Trennwand an ihrer einen Seite von der im Druckspeicher befindlichen
Preßluft und an ihrer anderen Seite von der in der Kammer befindlichen Preßluft beaufschlagt wird und
daß diese Kammer mit der Preßluftquelle verbunden ist und durch ein Ventil periodisch mit der Atmosphäre
verbindbar ist
Es ist vorteilhaft, wenn Mittel zu einem derartigen Einlaß der Preßluft in die Kammer und in den Druck luftspeicher
vorgesehen sind, daß zu Beginn des Einlasses der Luftdruck in der Kammer den Druck im Druckspeicher
überschreitet
Es ist günstig, wenn die durch die Trennwand geteilte Kammer den Innenraum des Zylinders darstellt, während
die bewegliche Trennwand aus Kolben ausgebildet ist, der in diesem Zylinder untergebracht ist.
Die bewegliche Trennwand kann als Membran ausgebildet sein.
Es ist zweckmäßig, wenn das Mittel zum Einlaß der Preßluft in die Kammer und den Druckspeicher in
Form eines mit dem Druckspeicher verbundenen Rohres ausgeführt ist, in welches ein Rohr eingeführt ist,
das mit der Kammer verbunden und mit seinem Ende entgegen der Luftbewegung gerichtet ist.
Es ist zweckmäßig, wenn das Mittel zum Einlaß der Preßluft in die Kammer und in den Druckspeicher in
Form eines Rohres augebildet ist, welches mit dem Druckspeicher verbunden ist und am Eintritt in den
Druckspeicher eine Verjüngung aufweist, während der vor der Verjüngung befindliche Innenraum dieses Rohres
mit der Kammer in Verbindung steht.
Erfindungsgemäß wird die technisch fortschrittliche Wirkungsweise erzielt, daß ein momentan auf das zu
lockernde Schüttgut einwirkender Preßluftimpuls von großem Volumen und von außerordentlicher Stärke
und Intensität erzielbar ist, der unmittelbar in voller Größe auf das im Schüttgutbehälter enthaltene Schüttgut
einzuwirken vermag, so daß die Vorrichtung sowohl für das Auflockern von staubförmigem Stückgut
bis zu einem ganz grobstückigen, schwere Gesteinsbrocken enthaltenden Gut verwendbar ist und auch
feuchtes Material verschiedenster Korngröße oder auch durch Gefrieren zusammengeballte Klumpen enthaltendes
Gut aufgelockert werden kann.
Es ist auch vorteilhaft, daß das Bedienungspersonal gefährdende Einwirkungen, wie beispielsweise Explosionsfälle,
vermieden werden und daß die Vorrichtung keiner zu starken Beanspruchung und somit keiner
nennenswerten vorzeitigen Abnutzung unterworfen ist, wobei es auch günstig ist, daß durch die gleichzeitig mit
der Auflockerung des Schüttgutes auftretende durchgreifende Sättigung desselben mit Luft eine Agglomerierung
des Gutes verhindert und die Gefahr des Gefrierens des Gutes bei niederen Temperaturen verringert
wird, wobei sich durch die verhältnismäßig sehr niedrigen Herstellungs- und Betriebskosten, bedingt
durch die äußerst einfache bauliche Gestaltung und durch die hohe Zuverlässigkeit des Betriebes, durch das
vollständige Fehlen von beweglichen Teilen und durch die Unempfindlichkeit gegen Verunreinigungen der
Druckluft und durch die Möglichkeit einer bequemen Automatisierung der Arbeit durch Verwendung elektrischer
oder pneumatischer Energie erhebliche Vorteile ergeben.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt; es zeigt
F i g. 1 die Vorrichtung zur Verbesserung des Auslasses von Schüttgut mit einer Einrichtung zur Betätigung
des Absperrorgans in Form einer innerhalb eines Zylinders verschiebbaren Trennwand im Längsschnitt,
F i g. 2 die Vorrichtung zur Verbesserung des Auslasses von Schüttgut aus einem Schüttgutbehälter unter
Verwendung einer Membran im Längsschnitt,
F i ε. 3 die Einrichtung zum Einlaß der Preßluft in die
Kammer und in den Druckluftspeicher unter Verwendung eines Rohres mit einer Verjüngung, im Längsschnitt.
In F i g. 1 ist die Vorrichtung zur Verbesserung des
Auslasses von Schüttgut aus einem Schüttgutbehälter dargestellt, die einen Druckspeicher 1 mit einer Auslaßöffnung
2 für die Speicherung der Preßluft aufweist sowie einen Rohrstutzen 3 und ein Ventil 4, welches diese
öffnung überdeckt und eine Dichtung 5 und Abflußkörper 6 und 7 besitzt. Die Einrichtung zur Betätigung des
Ventils 4 ist als Kammer 8 gestaltet, welche einen Innenraum eines Zylinders 9 bildet, in welchem sich eine
durch eine Stange 11 mit dem Ventil 4 verbundene verstellbare
Trennwand 10 bewegt, und welche über ein mit Fernsteuerung (in der Zeichnung nicht dargestellt)
versehenes Ventil 12 mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
Die Einrichtung zum Einlaß der Preßluft in die Kammer 8 und in den Druckluftspeicher 1 besteht aus einem
Rohr 13 und einem Rohr 14, welches die Kammer 8 mit diesem Rohr 13 verbindet, wobei das Ende dieses Rohres
14 im Rohr 13 untergebracht ist und mit seiner stirnseitigen öffnung in Richtung gegen den Preßluftstrom
gerichtet ist. Das Rohr 13 ist mit der Preßluftquelle dauernd mit Hilfe eines Rohres und eines
Schlauches (in der Zeichnung nicht dargestellt) verbunden.
Vor Beginn der Arbeit mit der Vorrichtung ist das Ventil 12 geschlossen und das Rohr 13 mit der Preßluftquelle
verbunden, wobei die Preßluft in den Druckspeicher 1 einzuströmen beginnt; gleichzeitig gelangt ein
Teil der Preßluft über das Rohr 14 in die Kammer 8, welche im Vergleich mit dem Volumen des Druckspeichers
1 einen recht kleinen Inhalt aufweist und sich deshalb schneller mit Preßluft füllt; hierbei wird der dem
Gesamtdruck der Preßluft im Rohr 13 gleichende Beaufschlagungsdruck in der Kammer 8 höher als der im
Druckiuftspeicher 1; das Ventil 4 wird durch die Stange 10 verschoben und überdeckt die Auslaßöffnung 2 des
Druckiuftspeichers 1, der sich weiter mit Preßluft füllt.
Nach erfolgtem Einfüllen der Preßluft in den Druckspeicher
1 gleicht sich der in diesem herrschende Druck dem in der Kammer 8 vorhandenen Druck an, wobei
die auf die kolbenartig gestaltete verschiebbare Trennwand 10 einwirkenden Kräfte ins Gleichgewicht kommen,
so daß das Ventil 4 unter der Einwirkung des im Druckspeicher 1 herrschenden Innendruckes die Auslaßöffnung
2 verdeckt.
Beim schnellen Öffnen des Ventils 12 für eine kurze Zeitspanne (von 2 bis 3 see) verläßt die Preßluft die
Kammer 8, so daß der in dieser Kammer herrschende Druck schroff abfällt und das Ventil 4 die Auslaßöffnung
2 durch die auf die Trennwand 10 einwirkende Druckkraft der (sich im Druckspeicher 1 befindlichen)
Preßluft öffnet. Dies wird dadurch bedingt, daß der zu überdeckende Querschnitt des Durchmessers der Auslaßöffnung
2 kleiner ist als der Durchmesser der verschiebbaren Trennwand 10. Der in der Kammer 8 herrschende
Restdruck der Preßluft ist gering, da der
to Durchmesser des Rohres 14, durch das der Kammer 8 ununterbrochen Gas zuströmt, um ein Vielfaches den
Durchmesser des Durchlaßquerschnittes des Ventils 12 unterschreitet. Das momentane öffnen der Auslaßöffnung
2 bewirkt, begünstigt durch das Vorhandensein des sich verjüngenden Rohrstutzens 3, ein Ausströmen
der Preßluft aus dem Druckspeicher 1 mit einer der Schallgeschwindigkeit gleichenden oder dieser nahezu
gleichenden hohen Geschwindigkeit. Gleichzeitig mit dem Druckabfall im Druckspeicher 1 und in der Kam-
mer 8 fängt die Preßluft wieder an in diese einzuströmen. Das Arbeitsspiel wiederholt sich dann bei geschlossenem
Ventil 12.
In Fig.2 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der
Vorrichtung zum Verbessern des Auslasses von Schüttgut aus einem Schüttgutbehälter dargestellt, welche
einen Druckspeicher 15 für die Speicherung der Preßluft mit einem Rohrstutzen 17 verbundenen Auslaßöffnung
16 aufweist, sowie ein diese Auslaßöffnung verschließendes Ventil 18. Diese Vorrichtung ist der in
Fig.1 dargestellten Vorrichtung ähnlich und weist
eine analoge Arbeitsweise auf, mit dem einzigen Unterschied, daß die Einrichtung zur Betätigung des Ventils
18 an Stelle einer im Innenraum eines Zylinders 9 verschiebbaren Trennwand 10 eine mit dem Ventil 18 über
eine Stange 20 verbundene Membran 19 aufweist, die zusammen mit dem Deckel 21 eine Kammer 22 bildet,
die über ein Ventil 23 mit der Atmosphäre in Verbindung
steht.
In Fig.3 ist eine abgeänderte Ausführungsart der
Einrichtung zum Einlaß der Preßluft in die Kammer 24
und in den Druckspeicher 25 dargestellt, die in Form
eines mit diesem Druckspeicher verbundenen Rohres
26 gestaltet ist. welches an der Mündungsstelle in den
Druckspeicher 15 mit einer Verjüngung 27 versehen ist
und ein Rohr 28 aufweist, über welches der Innenraum
des Rohres 26 mit der Kammer 24 in Verbindung steht.
Eine derartige Gestaltung ermöglicht, zu Beginn des
Vorganges des Einfüllens der Preßluft die Erzielung
eines höheren Beaufschlagungsdruckes in der Kammer
so 24, aus dem Druckspeicher 25.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Verbesserung des Auslasses von Schüttgut aus einem Schüttgutbehälter, enthaltend
eine Preßluftquelle, einen Druckspeicher, ein mit einer verschiebbaren Trennwand verbundenes
und durch ein beiderseits der Trennwand vorhandenes Druckgefälle betätigbares Ventil sowie eine
Einrichtung zur Steuerung des Ventils, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (4,18) sich im
Innern des Druckspeichers (1, 15) befindet und daß die kolbenartig gestaltete verschiebbare Trennwand
(10,19) an ihrer einen Seite von der im Druckspeicher
(1, 15) befindlichen Preßluft und an ihrer anderen Seite von der in der Kammer (8,22) befindlichen
Preßluft beaufschlagt wird, und daß diese Kammer (8,22) mit der Preßluftquelle verbunden ist
und durch ein Ventil (12, 23) periodisch mit der Atmosphäre verbindbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zu einem derartigen Einlaß der
Preßluft in die Kammer (8,22,24) und in den Druckspeicher
(1, 15, 25) vorgesehen sind, daß zu Beginn des Einlasses der Luftdruck in der Kammer (8, 22,
24) den Druck im Druckspeicher (1, 15, 25) überschreitet.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Trennwand (10)
abgeteilte Kammer (8) den Innenraum des Zylinders (9) darstellt, während die bewegliche Trennwand
als Kolben (10) ausgebildet ist, der in diesem Zylinder untergebracht ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Trennwand als
Membran (19) ausgebildet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Einlaß der Preßluft in
die Kammer (8) und den Druckspeicher (1) in Form eines mit dem Druckspeicher (1) verbundenen Rohres
(13) ausgeführt ist, in welches ein Rohr (14) eingeführt ist, das mit der Kammer (8) verbunden und
mit seinem Ende entgegen der Luftbewegung gerichtet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Einlaß der Preßluft in
die Kammer (24) und den Druckspeicher (25) in Form eines Rohres (26) ausgebildet ist, welches mit
dem Druckspeicher (25) verbunden ist und am Eintritt in den Druckspeicher eine Verjüngung (27) aufweist,
während der vor der Verjüngung befindliche Innenraum dieses Rohrs mit der Kammer (24) in
Verbindung steht.
Priority Applications (1)
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| DE19702000808 DE2000808C3 (de) | 1970-01-09 | 1970-01-09 | Vorrichtung zur Verbesserung des Auslasses von Schüttgut aus einem Schüttgutbehälter |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2000808C3 DE2000808C3 (de) | 1975-08-07 |
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Cited By (1)
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1970
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| CN105540084B (zh) * | 2015-12-24 | 2017-08-01 | 临沂鑫盛利机械有限公司 | 一种水泥仓和料机 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |