DE2000544B2 - Mindestens eine elastische Kontaktzunge aufweisende Klemmvorrichtung für in batteriebetriebene Geräte einsetzbare Batterien - Google Patents
Mindestens eine elastische Kontaktzunge aufweisende Klemmvorrichtung für in batteriebetriebene Geräte einsetzbare BatterienInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine mindestens eine elastische Kontaktzunge aufweisende, vorzugsweise
als Gehäusedeckel ausgebildete Klemmvorrichtung für in batteriebetriebene Geräte, vorzugsweise elektrische
oder elektronische Uhren, einsetzbare Batterien, deren beide Pole koaxial zueinander angeordnet
sind und verschiedene Durchmesser haben und deren Pol mit größerem Durchmesser den Randbereich der
Batterie umfaßt und der Klemmvorrichtung zugewandt angeordnet sein muß.
Soweit solche bekannte Klemmvorrichtungen elektrischen oder elektronischen Uhren, beispielsweise
Armbanduhren, zugeordnet sind, befinden sie sich auf der Gehäuserückseite und schließen einen der Aufnahme
der Batterie dienenden Raum ab. Zu beachten ist, daß ein bestimmter Pol einer Batterie der Klemmvorrichtung
und der andere Pol einer Kontaktplatte od. dgl., die sich am Boden des Gehäuseraums befindet,
zugewandt angeordnet ist. Da die Möglichkeit besteht, daß die Batterien falsch eingelegt werden, kann
ein Kurzschluß entstehen, durch den verhältnismäßig große Energiemengen, ja oft sogar die ganze gespeicherte
Energie einer Batterie verloren gehen kann.
Es ist ein Ladegerät mit einer Klemmvorrichtung bekannt, durch die verhindert werden soll, daß die
Batterie mit falcher Polung eingelegt werden kann. Die Klemmvorrichtung weist für jeden Pol einen
Doppelkontakt auf. Um ihre Funktion zu gewährleisten, muß die zu ladende Batterie in genau festgelegter
Weise ausgebildet sein. So müssen bestimmte Teile der Polflächen durch Isolierstücke abgedeckt werden.
Die heute insbesondere in Uhren verwendeten Batterien weisen meist einen becherförmigen äußeren Pol
auf. An der offenen Stirnseite des Bechers ragt mittig der andere Pol hervor, während zumindest die geschlossene
Stirnseite, meist aber der gesamte Becher nach außen nicht isoliert ist. Diese gebräuchlichen
Batterien eignen sich demnach nicht für die Klemmvorrichtung. Zudem ist die Anbringung von Doppel·
kontakten für jeden Pol aufwendig und bei in der Re- ori seltenem Wechsel der Batterie nicht gerechtfertigt.
g üt Sdung üegt daher die Aufgabe zugrunde,
die bekannten Klemmvorrichtungen rmt genngein
Aufwand so auszubilden, daß auf jeden Fall irgendein
< Kurzschluß vermieden wird, sollte eine Batterie ein-
maHaS eingelegt worden sein. Dabei soll d,e Verwendung
gebräuchlicher Batterien möglich sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß daduich gelöst
daß die Kontaktzunge derart ausgebildet ist, daß
sie nur an dem Randbereich der Battene anliegt und
hei falsch eingelegter Battene mit dem den kleineren Durchmesser aufweisenden Pol nicht in Berührung
kommt Selbstverständlich kann die Klemmvorrichtung auch zwei oder mehr als zwei Kontaktzungen
aufweisen, wenn nur sichergestellt ist, daß kein Kon-Sktzungenteil
bei falsch eingelegter Battene einen Stromfluß zuläßt, durdi den ein Kurzschluß entstehen
kann Wenngleich im mittleren Bereich einer kreisringförmig
gestalteten Kontaktzunge geeigneten
Querschnitts ein freier Raum vorhanden sein kann,
empfiehlt es sich, in diesem mittleren dem Pol mit dem kleineren Durchmesser gegenüberliegenden Bereich
ein Isolierteil anzuordnen, welches bei ordnungsgemäß
festgelegter Klemmvorrichtung einen
« Zwischenraum zwischen sich und der Batterie freilassen
oder an der Batterie anliegen kann.
Die Erfindung wird an Hand einer Ausfuhrungsform in Gegenüberstellung /u einer bekannten
Klemmvorrichtung nachstehend schematisch erläu-
teiFijTl einen Teilquerschnitt durch die Ruckseite
einer batteriegetriebenen Uhr mit einer bekannten Klemmvorrichtung,
Fie Ί einen Teilschnitt entsprechend Fig. 1 der
Ausführungsform der Klemmvorrichtung, die eine richtig eingelegte Batterie festlegt
Fig. 3 den Teilquerschnitt nach Fig. 2 mit einer
verkehrt eingelegten Batterie.
In der Grundplatte 1 einer batteriebetriebenen Uhr
•o ist eine Ausnehmung 2 vorgesehen. Am Boden dieser
Ausnehmung ist ein Isolator 3 angeordnet, auf dem eine elektrisch leitende Platte od. dgl. 4 aufliegt, die
an einen Pol 5 einer Batterie 6 anschließbar ist. deren anderer Pol 7 über Kontaktzungen 8 einer Kontakt-
» platte 9 an einen Deckel 10 anschlreßbar ist, der, in
ein Gehäuse Il eingesetzt, im Regelfall dicht eingeschraubt
wird. Liegen die in Fig. 1 dargestellten Teile einer Uhr od. dgl. in der dargestellten Stellung, dann
kann zwischen der Platte 4 und dem Gehäuse 11 ein
Strom fließen. Hierbei ist es an sich gleichgültig, ob der positive oder der negative Pol an der Platte 4 anliegt
Wichtig ist nur. daß der richtige Pol an der Platte 4 anliegt. Würde die Batterie versehentlich so
in die Vertiefung 2 eingelegt, daß der Pol 5 an den
Kontaktzungen 8 anliegt, dann würde sich ein Kurzschluß ergeben.
Wird nun dafür gesorgt, daß die Kontaktzungen bzw eine Kontaktplatte mit Kontaktzungen so ausgebildet
sind, daß sie nur an dem Randbereich der Bat-
terie 6 anliegen, dann wird bei geeigneter Formgebung,
gleichgültig ob die Batterie richtig oder falsch eingelegt worden ist, auf jeden Fall ein Kurzschluß
verhindert. Wie ausFi g. 2 ersichtlich, sind am Deckel
10 zwei Kontaktzungen 8' festgelegt, die sich in der Zeichnung nach außen und unten erstrecken und
dementsprechend nur mit dem Randbereich des Poles 7 der Batterie 6 in Berührung kommen können,
der beispielsweise der Pluspol ist. Würde die Batte-
rie 6. wie dies F i g. 3 zeigt, falsch eingelegt worden
sein, liegt also der Pol 7 der Batterie 6 an der Platte 4 an, dann kann kein Strom fließen, weil die Kontakt-Zangen
8' die Batterie dann nicht berühren. Selbstverständlich können die Kontaktzungen 8' auch in anderer
Weise ausgebildet und am Deckel IQ festgelegt sein, als dies das Ausf Uhrungsbeispiel zeigt, wesentlich
ist nur, daß die Kontaktzungen so ausgebildet sind, daß sie mit dem Pol, mit dem sie keine Verbindung
haben dürfen, nie in Berührung kommen. Sollten die Kontaktzungen beispielsweise wegen Ungenauigkeiten
bei der Herstellung trotzdem mit dem Randbereich der Batterie, d. h. dem Pol 7 in Berührung kommen,
dann wurde kein Kurzschluß entstehen, weil sie das gleiche Potential aufweisen. Ein Kurzschluß zwischen
dem Pol 5 und dem Deckel 10 kann bei verkehrt
eingesetzter Batterie dadurch noch sicherer ausgeschlossen werden, daß im mittleren Bereich der Kontakt?ungen
bzw. des Deckels ein Isoliers,tück 12 vorgesehenwird.
Notwendig ist dieses jedoch nicht, wenn durch Anordnen der Kontaktzungen 8' am Deckel 10
ίο dafür gesorgt wird, daß der Pol 5 der Batterie 6 weder
an den KontakUungen 8' noch am Deckel 10 zur Anlage kommen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Mindestens eine elastische Küntaktzunge aufweisende, vorzugsweise als Gehäusedeckel
ausgebildete Klemmvorrichtung für in batteriebetriebene Geräte, insbesondere elektrische odei
elektronische Uhren, einsetzbare Batterien, deren beide Pole koaxial zueinander angeordnet sind
und verschiedene Durchmesser haben und deren Pol mit dem größeren Durchmesser den Randbereich
der Batterie umfaßt und der Klemmvorrichtung zugewandt angeordnet sein muß, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontaktzunge (8') derart ausgebildet ist, daß sie nur an dem Randbereich
der Batterie (6) anliegt und bei falsch eingelegter Batterie mit dem den kleineren Durchmesser
aufweisenden Pol nicht in Berührung kommt.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem dem Pol mit
dem kleineren Durchmesser gegenüberliegenden Teil der Kontaktzunge (8') ein Isolierstück (12)
angeordnet ist.
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |