DE2000544C3 - Mindestens eine elastische Kontaktzunge aufweisende Klemmvorrichtung für in batteriebetriebene Geräte einsetzbare Batterien - Google Patents

Mindestens eine elastische Kontaktzunge aufweisende Klemmvorrichtung für in batteriebetriebene Geräte einsetzbare Batterien

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DE2000544C3
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Motoyuki Suwa Nagano Fujimori
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Suwa Seikosha KK
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    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C10/00Arrangements of electric power supplies in time-pieces
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
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    • H01M50/207Racks, modules or packs for multiple batteries or multiple cells characterised by their shape
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Soweit solche bekannte Klemmvorrichtungen elektrischen oder elektronischen Uhren, beispielsweise Armbanduhren, zugeordnet sind, befinden sie sich auf der Gehäuserückseite und schließen einen der Aufnahme der Batterie dienenden Raum ab. Zu beachten ist, daß ein bestimmter Pol einer Batterie der Klemmvorrichtung und der andere Pol einer Kontaktplatte od. dgl., die sich am Boden des Gehäuseraums befindet, zugewandt angeordnet ist. Da die Möglichkeit besteht, daß die Batterien falsch eingelegt werden, kann ein Kurzschluß entstehen, durch den verhältnismäßig große Energiemengen, ja oft sogar die ganze gespeicherte Energie einer Batterie verlorengehen kann.
Es ist ein Ladegerät mit einer Klemmvorrichtung bekannt, durch die verhindert werden soll, daß die Batterie mit falscher Polung eingelegt werden kann. Die Klemmvorrichtung weist für jeden Pol einen Doppelkontakt auf. Um ihre Funktion zu gewährleisten, muß die zu ladende Batterie in genau festgelegter Weise ausgebildet sein. So müssen bestimmte Teile der Polflächen durch Isolierstücke abgedeckt werden. Die heute insbesondere in Uhren verwendeten Batterien weisen meist einen becherförmigen äußeren Pol auf. An der offenen Stirnseite des Bechers ragt mittig der andere Pol hervor, während zumindest die geschlossene Stirnseite, meist aber der gesamte Becher nach außen nicht isoliert ist. Diese gebräuchlichen Batterien eignen sich demnach nicht für die Klemmvorrichtung. Zudem ist die Anbringung von Doppelkontakten für jeden Pol aufwendig und bei in der Regel seltenem Wechsel der Batterie nicht gerechtfertigt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannten Klemmvorrichtungen mit geringem Aufwand so auszubilden, daß auf jeden Fall irgendein Kurzschluß vermieden wird, sollte eine Batterie einmal falsch eingelegt worden sein. Dabei soll die Verwendung gebräuchlicher Batterien möglich sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Selbstverständlich kann die Klemmvorrichtung auch zwei oder mehr als
ίο zwe> Kontaktzungen aufweisen. Wenngleich im mittleren Bereich einer kreisringförmig gestalteten Kontaktzunge geeigneten Querschnitts ein freier Raum vorhanden sein kann, empfiehlt es sich, in diesem mittleren, dem Pol mit dem kleineren Durchmesser gegenüberliegenden Bereich ein Isolierteil anzuordnen, welches bei ordnungsgemäß festgelegter Klemmvorrichtung einen Zwischenraum zwischen sich und der Batterie frei lassen oder an der Batterie anliegen kann.
Die Erfindung wird an Hand einer Ausführungsform in Gegenüberstellung zu einer bekannten Klemmvorrichtung nachstehend schematisch erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Teilquerschnitt durch die Rückseite einer batieriegetriebenen Uhr mit einer bekannten Klemmvorrichtung,
F i g. 2 einen Teilschnilt entsprechend F i g. 1 der Ausführungsform der Klemmvorrichtung, die eine richtig eingelegte Batterie festlegt,
F i g. 3 den Teilquerschnitt nach F i g. 2 mit einer verkehrt eingelegten Batterie.
In der Grundplatte 1 einer batteriebetriebenen Uhr ist eine Ausnehmung 2 vorgesehen. Am Boden dieser Ausnehmung ist ein Isolator 3 angeordnet, auf dem eine elektrisch leitende Platte od. dgl. 4 aufliegt, die an einen Pol 5 einer Batterie 6 anschließbar ist, deren anderer Pol 7 über Kontaktzungen 8 einer Konlaktpiatte 9 an einen Deckel 10 anschließbar ist, der, in ein Gehäuse 11 eingesetzt, im Regelfall dicht eingeschraubt wird. Liegen die in F i g. 1 dargestellten Teile einer Uhr od. dgl. in der dargestellten Stellung, dann kann
•ίο zwischen der Platte 4 und dem Gehäuse 11 ein Strom fließen. Hierbei ist es an sich gleichgültig, ob der positive oder der negative Pol an der Platte 4 anliegt. Wichtig ist nur, daß der richtige Pol an der Platte 4 anliegt. Würde die Batterie versehentlich so in die Vertiefung 2 eingelegt, daß der Pol 5 an den Kontaktzungen 8 anliegt, dann würde sich ein Kurzschluß ergeben.
Wird nun dafür gesorgt, daß die Kontaktzungen bzw. eine Kontaklplatte mit Kontaktzungen so ausgebildet sind, daß sie nur an dem Randbercich der Batterie 6 anliegen, dann wird bei geeigneter Formgeoung, gleichgültig ob die Batterie richtig oder falsch eingelegt worden ist, auf jeden Fall ein Kurzschluß verhindert. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind am Deckel 10 zwei Kontaktzungen 8' festgelegt, die sich in der Zeichnung nach außen und unten erstrecken und dementsprechend nur mit dem Randbereich des Pols 7 der Batterie 6 in Berührung kommen können, der beispielsweise der Pluspol ist. Würde die Batterie 6, wie dies F i g. 3 zeigt, falsch eingelegt worden sein, liegt also der Pol 7 der Batterie 6 an der Platte 4 an, dann kann kein Strom fließen, weil die Kontaktzungen 8' die Batterie dann nicht berühren. Sollten die Kontaktzungen beispielsweise wegen Ungenauigkeiten bei der Herstellung trotzdem mit dem Randbereich der Batterie, d. h. dem Pol 7 in Berührung kommen, dann würde kein Kurzschluß entstehen, weil sie das gleiche Potential aufweisen. Ein Kurzschluß zwischen dem Pol 5 und dem Deckel 10 kann bei verkehrt eingesetzter Batterie dadurch noch
' sicherer ausgeschlossen werden, daß im mittleren
tu Bereich der Kontaktzungen bzw. des Deckels ein
J- Isolierstück 12 vorgesehen wird. Notwendig ist dieses
• jedoch nicht, wenn durch Anordnen der Kontaktzungen
;. 8' am Deckel 10 dafür gesorgt wird, daß der Pol 5 der
Batterie 6 weder an den Kontaktzungen 8' noch am
Γ Deckel 10 zur Anlage kommen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Mindestens eine elastische Kontaktzunge aufweisende, vorzugsweise als Gehäusedeckel ausgebildete Klemmvorrichtung für eine in eine Ausnehmung einer Grundplatte eines balteriegetriebenen Geräts, insbesondere einer elektrischen oder elektronischen Uhr, wobei die Grundplatte mit dem Gehäuse elektrisch leitend verbunden ist, einsetzbare Batterie, deren beide Pole koaxial zueinander angeordnet sind und verschiedene Durchmesser haben und deren Po! mit größerem Durchmesser der Klemmvorrichtung zugewandt angeordnet sein muß und den Randbereich der Batterie so umfaßt, daß der Gehäusedeckel und die Ausnehmung gleiches Potential aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktzunge (8') nur am äußeren .Randbereich der Batterie mit dem Pol (7) mit dem größeren Durchmesser in Berührung steht und die ßatlerie mil dem Pol (5) mit dem kleineren Durchmesser auf eine leitende Platte (4) drückt und bei falsch eingelegter Batterie die Kontaktzunge (8') über den Pol (5) hinweggreift und damit keine Berührung mit dem Pol (5) und kein Andrücken des Pols (7) auf die leitende Platte (4) erfolgt.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem dem Pol mit dem kleineren Durchmesser gegenüberliegenden Teil der Kontaktzunge (8') ein Isolierstück (i2) angeordnet ist.
DE2000544A 1969-01-10 1970-01-07 Mindestens eine elastische Kontaktzunge aufweisende Klemmvorrichtung für in batteriebetriebene Geräte einsetzbare Batterien Expired DE2000544C3 (de)

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