DE2000211B2 - Warenabzug fuer flachstrickmaschinen - Google Patents

Warenabzug fuer flachstrickmaschinen

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DE2000211B2
DE2000211B2 DE19702000211 DE2000211A DE2000211B2 DE 2000211 B2 DE2000211 B2 DE 2000211B2 DE 19702000211 DE19702000211 DE 19702000211 DE 2000211 A DE2000211 A DE 2000211A DE 2000211 B2 DE2000211 B2 DE 2000211B2
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DE19702000211
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Wolfgang; Irmscher Helmut; Keßler Günther; Leubner Günther; DDR 9000 Karl-Marx-Stadt Findewirth
Original Assignee
VEB Wirkmaschinenbau Karl-Marx-Stadt, DDR 9010 Karl-Marx-Stadt
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/88Take-up or draw-off devices for knitting products
    • D04B15/90Take-up or draw-off devices for knitting products for flat-bed knitting machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Warenabzug für Flachstrickmaschinen mit veränderlicher Gestrickbreite mit einem als Hilfsabzug dienenden Hakenabzug, der aus zwei sich über die gesamte Nadelbettbreite erstreckenden Halbreihen von in der Abzugsebene winklig gebogenen Haken besteht, und einem mit diesem zusammenwirkenden Walzenabzug.
Bei einem bekannten Warenabzug dieser Art <US-PS 33 76 716 und US-PS 33 75 683) weist der Hakenabzug jeweils eine einzige Masche aufnehmende, um etwa 45° gebogene Haken auf. Das freie Ende sämtlicher Haken ίο zeigt nach der Maschinenmitte. Jedem Haken ist ein in eine am Hakenende angebrachte Öse einschiebbarer Stift zum Halten der Masche zugeordnet Die Warenabzugswalze ist ungeteilt Die Vielzahl der Haken und Stifte macht den Warenabzug aufwendig. Die ungeteilte Abzugswalze erlaubt keine Einstellung der in den einzelnen Breitenabschnitten erforderlichen Abzugskräfte.
Aus der GB-PS 617 939 ist ferner bereits ein Hakenabzug bekannt, bei welchem für jede Masche ein
rechtwinklig gebogener Haken vorgesehen ist der zur Abgabe seiner Masche um seine Längsachse gedreht wird. D;eser Hakenabzug hat aber den Nachteil, daß besonders bei feinen Teilungen die Haken aus Platzgründen sehr dünn gehalten werden müssen,
deshalb leicht verbiegen und schnell beschädigt werden. Das führt zum Nichterfassen der Maschen durch die Haken und zu einem unsauberen Gestrickanfang. Außerdem erfordert der gesamte Mechanismus zum Drehen der Haken einen erheblichen Aufwand und ist sehr kompliziert
Auch ist bereits ein Walzenabzug mit mehrfach unterteilten Abzugs- und Anpreßwalzen bekannt (DT-PS 5 62 538). Dieser Wal/cnabzug weist den Nachteil auf, daß die Walzen vom Gestrick teilweise umschlungen werden, was die Gefahr einer vollständigen Umschlingung der Walzen vom Gestrick einschließt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Warenabzug der eingangs genannten Art zu schaffen, der konstruktiv wenig aufwendig ist der eine Einstellung der Abzugskräfte für die einzelnen Breitenabschnitte ermöglicht und bei dem eine vollständige Umschlingung der Abzugswalze nicht erfolgen kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Hakenabzug jeweils mehrere Maschen aufnehmende, rechtwinklig gebogene Haken aufweist, welche starr an zwei mittels einer Verstellvorrichtung parallel und gegenläufig zueinander bewegbaren Hakenbarren angebracht sind, daß weiterhin das freie Ende der Haken der linken Abzugshakenhalbreihe nach dem linken Gestrickrand und das freie Ende der Haken der rechten Abzugshakenhalbreihe nach dem rechten Gestrickrand zeigt, daß ferner jede Abzugswalze des unterteilten Walzenabzuges mit Freilaufrollen sowie einer Mitnahmescheibe und jede Anpreßwalze formschlüssig mit einer Sperrscheibe sowie einem festen Laufbolzen, als Rücklaufsperre dienend, versehen ist, daß ferner die Mitnahmescheiben zum Antrieb der einzelnen Abzugswalzen je über ein Kettchen mit einer Feder sowie über ein weiteres Kettchen mit einer Rückzugswelle verbunden sind, und daß schließlich das Gestrick linienförmig zwischen den Abzugswalzen und Anpreßwalzen geführt ist. Weil die Haken mehrere Maschen aufnehmen, ist die Hakenzahl klein. Die
6S Verstellvorrichtung zur gegenläufigen Verstellung der Hakenbarren ermöglicht mit geringem Aufwand die Freigabe der Maschen. Durch die linienförmige Führung des Gestrickes
20 00
/zwischen den Abzugs- und Anpreßwalzen wird eine !vollständige Umschlingung der Walzen vermieden.
- Bevorzugte weitere Ausbildungen der Erfindung ,ergeben sich aus den Unteransprüchen. Machstehend ist <«tn Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der S ι Zeichnung erläutert In dieser zeigt
Fig.l die Gesamtansicht des erfindungsgemäßen Warenabzuges,
F i g. 2 die Seitenansicht des Warenabzuges,
Fig. 3 die Draufsicht auf den Walzenabzug,
F i g. 4 den Walzenabzug im Querschnitt,
F i g. 5 eine Vorderansicht des Hakenabzuges,
F i g. 6 einen Querschnitt durch den Abzugskamm,
Fig.7 eine Draufsicht auf die Nadeln und Haken beimZwischennetzlegen, ,s
Fig.8 eine Ansicht der Antriebselemente für den Transport und die Schwenkbewegung des Walzenabzuges,
Fig.9a und b je eine schematische Darstellung des Antriebes für die vertikale Bewegung des Hakenabzu- ta ges.
In den Kastenfüßen 1 der Strickmaschine sind Säulen 2 befestigt, auf welchen Abzugslager 3 angeordnet sind. Die Abzugslager 3 sind mit Gestellwänden 4 verschraubt In diesen Gestellwänden 4 ist der Walzenab- as zug 5 gelagert (F ig. 1).
Der Walzenabzug 5 besteht aus einer Vielzahl klein ausgebildeter Abzugswalzen 10 und einer gleichen Anzahl Anpreßwalzen 20. Diese Abzugswalzen 10 und Anpreßwalzen 20 sind mit einem griffigen Belag versehen, wodurch der Reibwert vergrößert und die Anpreßkraft zwischen Abzugswalzen 10 und Anpreßwalzen 20 relativ klein gehalten werden kann. Es arbeitet jeweils eine Abzugswalze 10 mit einer gegenüberliegenden Anpreßwalze 20 zusammen. Durch js die Aufteilung des Walzenabzuges in viele kleine Walzenpaare wird eine gleichbleibende Gestrickspannung bei sich ändernder Gestrickbreite erreicht. Die Abzugswalzen 10 laufen auf einer Achse 11. Die Anpreßwalzen 20 sind über Anpreßhebel 21 lose auf einer Welle 22 gelagert. Sie werden durch Federn 23 gegen die Abzugswalzen 10 gepreßt. Die Federn 23 sind auf einer Federhalteleiste 24 befestigt, die über Gewindespindeln 25 verschoben werder. kann. Somit ist eine stufenlose Veränderung der Anpreßkraft möglich. Die Federhalteleiste 24 und die Gewindespindel 25 sind in starr mit der Welle 22 verbundenen Einstellhebeln 26 gelagert (F i g. 3 und 4).
Jeweils am letzten Anpreßhebel 21 auf beiden Sehen des Nadelbettes 35 sind Stößer 31 angebracht (F i g. 2), an denen ein über die gesamte Abzugsbreite gespanntes Seil 32 befestigt ist. Die Stößer 31 bewegen das Seil 32 bei jeder Schlittenumkehr in Rirv.ung Abzugswalzen 10, sichern so ein gutes Gleiten de 'Gestricks über das Abgleitblech 33 und vermeiden das Kleben des Gestrickes durch elektrostatische Aufladung.
Der Antrieb für die Bewegung der Stößer 31 wird mittels Bowdenzügen von einer nachfolgend noch näher beschriebenen Rückzugswelle 16 abgeleitet.
Der Antrieb für den Transport und die Schwenkbewegung des Walzenabzuges 5 erfolgt vom Getriebemotor 9 (Fig.8), der über einen Kettentrieb 8 die Kettenräder 71 und 72 antreibt. Diese Kettenräder 71 und 72 laufen lose auf den Wellen 73 und 74. Die Wellen 73 und 74 werden über Mitnehmer 76, Klinken 77 und Kupplungen 75 von den Kettenrädern 71 und 72 mitgenommen. Diese Bewegungen der Wellen 73 und 74 werden über die Koppelgetriebe 7 an die Rückzugswelle 16 und eine Welle 22 weitergegeben. Das Verdrehen der Welle 22 bewirkt ein Weg- oder Anschwenken der Anpreßwalzen 20 an die Abzugswalzen 10, das Verdrehen der RückzugsweUe 16 das Vorspannen der Abzugswalzen 10.
Die Abzugswalzen 10 werden durch Federn 12 über Kettchen 13 und Mitnahmescheiben 14 angetrieben. Die Federn 12 versuchen ständig, die Abzugswalzen 10 in Abzugsrichtung zu verdrehen. Bei jeder Schlittenumkehr werden die Federn 12 über die Kettchen 15 durch die RückzugsweUe 16 vorgespannt Alle Federn 12 sind auf einer Federspannleiste 17 befestigt Ihre Abzugskraft kann durch Verschieben der Federspannleiste 17 mittels Gewindespindel 18 stufenlos eingestellt werden. Die Abzugskraft wie auch schon die Anpreßkraft alier Walzen ist also jeweils nur durch eine Verstellung der Gewindespindeln 18 und 25 veränderbar.
Der Hakenabzug 40 wird in mit den Gestellwänden 4 verbundenen Führungen 41 geführt Er ist unterteilt in einen Abzugskamm 42 und Schieber 43. Die Führungen 41 sind gegenüber der Senkrechten um wenige Grad geneigt und ermöglichen so das Fadeneinlegen mit normalem Nüßchea Der Abzugskamm 42 wird aus zwei Hakenbarren 48 gebildet, die je aus einer Grundschiene 49 und Gegenhalteschiene 50 bestehen, in welchen Segmente 51 geführt werden. In diese Segmente 51 sind Haken 52 eingelassen. Die Haken 52 sind rechtwinklig gebogen und so in die Segmente 51 eingelassen, daß ihre freien Enden von der Mitte aus jeweils in Richtung Gestrickrand zeigen (Fig.5 und 7). Jeder Haken 52 erfaßt eine Anzahl Maschen. Zwischen den Segmenten 51 und den Grundschienen 49 sind Federn 53 in vertikaler Richtung zwischengeschaltet (Fig.6). Sie bewirken unmittelbar nach der Maschenbildung den Gestrickabzug. Die Grundschienen 49 laufen auf an den Schiebern 43 befestigten Lagern 54. Die Schieber 43 haben Zahnstangen 44, die durch eine Ausgleichswelle 45 und an deren Enden angeordnete Zahnräder 46 miteinander verbunden sind. Die Vcrtikjie Bewegung des Abzugskammes 42 entlang den Zahnstangen 44 erfolgt durch einen Getriebemotor 37 über eine Kette
38 und ein Kettenrad 61 (Fig.9b). Das Kettenrad 61 sitzt lose auf einer Welle 62 Wird das Kettenrad 61 bewegt, so koppelt es sich über einen Mitnehmer 63 mit einer Kupplung 64 und verdreht so die Welle 62 um einen bestimmten Winkel. Über ein Zahnradpaar 65 werden eine Exzenterwelle 66 und die auf ihr angeordneten Exzenter 39 mitgenommen. Die Exzenter
39 drücken dabei über Hebel 34 auf an den Zahnstangen 44 befestigte Rollen 47 und heben bzw. senken so den Abzugskamm 42 in die jeweilige Stellung (F i g. 9a).
Zum Antrieb des Hakenabzuges 40 in horizontaler Richtung greifen in die Ausfräsungen der Hakenbarren 48 Mitnehmer 56 ein, welche mit Muttern 57 auf einer Gewindespindel 58 mit gegenläufigem Gewinde angeordnet sind (Fig.5). Die Gewindespindel 58 wird über einen Riementrieb 59 von einem Motor 60 angetrieben. Beim Drehen der Gewindespindel 58 bewegen sich die Mitnehmer 56 aufeinander zu oder voneinander weg und nehmen so die Hakenbarrer; 48 mit.
Soll ein Gestrick abgezogen werden, so wird vor Beginn der ersten Maschenreihen der Abzugskamm 42 in seine oberste Stellung angehoben, die Haken 52 rager dabei über die Nadelbetten 35 heraus. Um sicherzustellen, daß sich die Haken 52 zu Beginn eines Gestrickstückes immer an der gleichen Steile befinden wird die äußerste Stellung der Hakenbarren 48 durcl
20 00
.f
am Schieber 43 angeordnete Permanentmagnetanschläge 55 begrenzt. Durch die besondere Ausbildung der Haken 52 ist es möglich, über die gesamte ausgewählte Gestrickbreite ein Zwischennetz zu legen. Nur an den Stellen, wo die Haken 52 durch die Nadelbetten 35 ragen, bleiben die Nadeln 36 außer Tätigkeit. Diese nicht in Tätigkeit gelangenden Nadeln 36 werden durch die Jacquardvorrichtung der Strickmaschine abgezogen. Ist das Zwischennetz gebildet, wird der Abzugskamm 42 soweit abgesenkt, bis sich die Haken 52 auf die Netzreihen legen. Die Hacen 52 werden eingestrickt und erfassen das Gestrick sicher. Vom Abzugskamm 42 wird das Gestrick soweit abgezogen, bis dieser einen am Schieber 43 angeordneten Endschalter auslöst. Nach Betätigung dieses Endschalters werden die Walzen des Walzenabzuges 5 zusammengeschwenkt, indem die Anpreßwalzen 20 an die feststehenden Abzugswalzen 10 verschwenkt werden. Der Transport der Walzen wird sofort betätigt und damit das Gestrick sicher von den Walzen übernommen. Die Walzen werden vom Gestrick nicht umschlungen. Nachfolgend werden die Haken 52 des Abzugskammes 42 durch Verschieben der Hakenbarren 48 in Richtung Gestrickmitte bewegt und geben so das Gestrick frei. Diese Bewegung des Abzugskammes 42 erfolgt nur in seiner untersten Stellung. In dieser Stellung verbleibt er bis zum Beginn eines neuen Gestrickstückes.
Beim Antrieb der Abzugswalzen 10 wirken diese mit den Mitnahmescheiben 14 wie ein Freilauf zusammen. Während des Gestrickabzuges werden die Mitnahmescheiben 14 durch die Federn 12 im Uhrzeigersinn gedreht und nehmen über Freilaufrollen 19 die Abzugswalzen 10 mit (Fig.4). Beim Spannen der Federn 12 während der Schlittenumkehr durch die Rückzugswelle 16 werden die Mitnahmescheiben 14 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, die Mitnahmescheiben 14 drehen sich lose auf den Abzugswalzen 10. Da das vorgespannte Gestrick in diesem Augenblick die Abzugswalzen 10 entgegen dem und die Anpreßwalzen 20 im Uhrzeigersinn zu drehen bestrebt ist, wird der Rücklauf der Anpreßwalzen 20 über die formschlüssig mit ihnen verbundenen Sperrscheiben 27 gesperrt. Diese Sperrscheiben 27 wirken mit feststehenden Laufbolzen 28 als Rücklaufsperre.
Soll sofort ein weiteres Gestrickstück mit breiterem Anfang abgezogen werden, so ist das Arbeiten von wenigen Zwischenreihen erforderlich, so daß beim Hochfahren des Abzugskammes 42 das Gestrick auf den Nadeln 36 des vorderen Nadelbettes 35 hängt. Beim Hochfahren des Abzugskammes 42 werden die Anpreßwalzen 20 von den Abzugswalzen 10 weggeschwenkt
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Warenabzug for Flachstrickmaschinen mit veränderlicher Gestrickbreite, mit einem als Hilfsabzug dienenden Hakenabzug, der aus zwei sich über die gesamte Nadelbettbreite erstreckenden Halbreihen von in der Abzugsebene winklig gebogenen Haken besteht und einem mit diesem zusammenwirkenden Walzenabzug, dadurch gekennzeichnet, daß der Hakenabzug (40) jeweils mehrere Maschen aufnehmende, rechtwinklig gebogene Haken (52) aufweist, welche starr an zwei mittels einer Verstellvorrichtung parallel und gegenläufig zueinander bewegbaren Hakenbarren (48) angebracht sind, daß weiterhin das freie Ende der Haken (52) der linken Abzugshakenhalbreihe nach dem linken Gestrickrand und das freie Ende der Haken (52) der rechten Abzugshakenhalbreihe nach dem rechten Gestrickrand zeigt daß ferner jede Abzugswalze (10) des unterteilten Walzenabzuges (5) mit Freilaufrollen (19) sowie einer Mitnahmescheibe (14) und jede Anpreßwalze (20) formschlüssig mit einer Sperrscheibe (27) sowie einem festen Laufbolzen (28), als Rücklaufsperre dienend, versehen ist daß ferner die Mitnahmescheiben (14) zum Antrieb der einzelnen Abzugswalzen (10) je über ein Kettchen (13) mit einer Feder (12) sowie über ein weiteres Kettchen (15) mit einer Rückzugswelle (16) verbunden sind, und daß schließlich das Gestrick linienförmig zwischen den Abzugswalzen (10) und Anpreßwalzen (20) geführt ist.
2. Warenabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die beiden Hakenbarren (48) auf jeder Maschinenseite in einem gemeinsamen Lager (54) geführt sind, und diese Lager (54) an aufrecht gerichteten, heb- und senkbaren Schiebern (43) angebracht sind, die mittels zwei auf einer Ausgleichwelle (45) angeordneten Zahnrädern (46) bewegungsstarr miteinander verbunden sind.
3. Warenabzug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet daß die Hakenbarren (48) je aus einer Grundschiene (49), einer Gegenhalteschiene
(50) und Segmenten (51) mit Haken (52) gebildet sind und zum unmittelbaren Abzug des Gestricks nach der Maschenbildung sich zwischen den Segmenten
(51) und den Grundschienen (49) Federn (53) befinden.
4. Warenabzug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß die Verstellvorrichtung für die Hakenbarren aus einer mit gegenläufigem Gewinde versehenen Gewindespindel (58) besteht, auf welcher Mitnehmer (56) aufgeschraubt sind, die in Ausnehmungen der beiden Hakenbarren (48) eingreifen.
5. Warenabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß zur Einstellung der Abzugskraft der Abzugswalzen (10) die Federn (12) auf einer mittels Gewindespindel (18) stufenlos verschiebbaren Federspannleiste (17) sowie zur Einstellung der Anpreßkraft der Anpreßwalzen (20) die Federn (23) auf einer mittels Gewindespindel (25) stufenlos verschiebbaren Federhalteleiste (24) befestigt sind.
DE19702000211 1969-08-07 1970-01-03 Warenabzug für Flachstrickmaschinen Expired DE2000211C3 (de)

Applications Claiming Priority (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD12456367 1967-05-11
DD12710767 1967-09-11
DD14172069 1969-08-07
DD14172069 1969-08-07
GB2090/70A GB1291732A (en) 1967-05-11 1970-01-15 Improvements in or relating to take-ups for flat bed knitting machines
US8469470A 1970-10-28 1970-10-28

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2000211A1 DE2000211A1 (de) 1972-02-17
DE2000211B2 true DE2000211B2 (de) 1977-03-17
DE2000211C3 DE2000211C3 (de) 1977-11-03

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ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3209480A1 (de) * 1982-03-16 1983-10-06 Stoll & Co H Vorrichtung fuer flachstrickmaschinen und arbeitsverfahren zum abzug von formgestricken

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DE3209480A1 (de) * 1982-03-16 1983-10-06 Stoll & Co H Vorrichtung fuer flachstrickmaschinen und arbeitsverfahren zum abzug von formgestricken

Also Published As

Publication number Publication date
DE2000211A1 (de) 1972-02-17
US3651669A (en) 1972-03-28
GB1291732A (en) 1972-10-04
CH482047A (de) 1969-11-30
SE364533B (de) 1974-02-25

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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