DE199891C - - Google Patents

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DE199891C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3286Type of games
    • G07F17/3297Fairground games, e.g. Tivoli, coin pusher machines, cranes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)
  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JKi 199891 KLASSE 436. GRUPPE 4L
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gruppengeschicklichkeitsspiel, bei welchem eine Anzahl durch den Einwurf einer Münze auslösbarer Schleuderspiele vereinigt sind, die erzielten Treffer der einzelnen Spiele festgehalten und sowohl den Spielern als dem Spielleiter angezeigt werden, und bei welchem die sämtlichen Spiele durch den Spielleiter gemeinsam zum Spiel freigegeben werden.
ίο Es ist bei Einzelschleuderspielen bekannt, durch den Einwurf einer Münze mehrere Schleudergegenstände freizugeben, welche von dem Spieler nacheinander geschleudert werden können, oder durch den Einwurf einer Münze den gleichen Schleudergegenstand zu mehrmaligem Schleudern freizugeben.
Will man auch bei Gruppengeschicklichkeitsspielen, bei welchen die erzielten Treffer der einzelnen Spiele festgehalten und angezeigt werden sollen, die Anordnung treffen, daß in jedem Einzelspiel nach Einwurf einer Münze ein Abschleudern von mehreren Schleudergegenständen stattfinden kann, so muß dafür gesorgt sein, daß die bei dem gleichen Einzelspiel nacheinander erzielten Treffer selbst dann deutlich angezeigt werden, wenn von einem Spieler mehrere gleiche Treffer erzielt wurden.
Dies wird erfindungsgemäß durch die An-Ordnung einer Steuerung erreicht, durch die bei aufeinanderfolgenden gleichen Treffern die Schleudergegenstände in verschiedene Wege geleitet werden, zum Zweck, verschiedene, den gleichen Treffer anzeigende Anzeigevorrichtungen zur Wirkung zu bringen.
In den Fig. 1 bis 4 ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt. Es ist lediglich ein einzelnes, für das Schleudern von Kugeln bestimmtes Schleuderspiel gezeichnet. Das Gruppengeschicklichkeitsspiel setzt sich aus einer Anzahl solcher nebenein-, ander aufgestellter und durch einen Spielleiter gemeinsam bedienter Schleuderspiele zusammen.
Fig. I ist eine Vorderansicht eines solchen Einzelspieles;
Fig. 2 ein Querschnitt desselben; Fig. 3 und 4 sind schematische Darstellungen der zur Steuerung der Kugeln dienenden Vorrichtung; Fig. 5 ist eine abgeänderte Ausführungsform dieser Steuerung.
α ist das Gehäuse, b (Fig. 2) eine Glasplatte in der Vorderwand des Gehäuses, c und d sind Kugeln aus leichtem Material, z. B. aus Zelluloid, mit welchen gespielt werden soll.
Vor Beginn des Spieles liegen die Kugeln in der bei I punktiert gezeichneten Lage auf der Klappe e, welche durch eine schwingbare Gabel f unterstützt ist. Wird die vorgeschriebene Geldmünze eingesteckt, so gelangt diese auf den einen Arm eines Wagebalkens g (Fig. 1), welcher auf der gleichen Welle wie die Gabel f befestigt ist, und bringt den
Wagebalken zum Ausschwingen, wodurch der Klappe e die Unterstützung durch die Gabel/ entzogen wird, so daß die Kugeln c und d die Klappe e senken und durch die entstehende öffnung in die bei II punktiert gezeichnete Lage laufen. Diese Einrichtungen sind bekannt. Die rechte der beiden bei II punktiert gezeichneten Kugeln steht über dem (nicht gezeichneten) Schlagstempel einer durch ίο · den Griff h zu betätigenden (nicht gezeichneten) Schleudervorrichtung und wird in bekannter Weise so hochgeschleudert, daß sie, je nach der Geschicklichkeit des Spielers in einen mit einer höheren oder niedrigeren Nummer bezeichneten Auffangtrichter i fällt. Die Kugel wird nun in bekannter Weise durch einen Kanal in einen Behälter geleitet und zeigt bis zu der durch den Spielleiter erfolgenden Abstellung den erzielten Treffer sowohl dem Spieler als,dem Spielleiter an. Nach dem Abschießen der ersten Kugel soll nun die zweite Kugel abgeschossen werden können. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiele rollt die zweite Kugel selbsttätig auf der schiefen Ebene k in die Schleuderstellung. Statt dieser gezeichneten Einrichtung können die zweiten Kugeln der einzelnen Spiele und in gleicher Weise eventuell auch schon die ersten durch den Spielleiter in die Schleuderstellung gebracht werden, beispielsweise indem die Kugeln nach ihrer Auslösung durch die Geldmünze nicht unmittelbar in der Schleuderstellung laufen, sondern erst in'Verteilungsschieber, welche vom Spielleiter gemeinsam bewegt werden und die Kugeln in die Schleuderstellung bringen.
Um nun zu ermöglichen, daß die zweite Kugel ihren Treffer dem Spieler und dem Spielleiter selbst dann anzeigt, wenn ihr Treffer der gleiche ist, wie der der -ersten Kugel, ist die folgende Einrichtung vorgesehen, welche den eigentlichen Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet. Entsprechend der Anzahl der bei jedem Spiel durch den Spieler zu ermöglichenden Schleuderungen (bei dem in Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiele werden immer je zwei Schleuderungen ermöglicht) sind für die Schleudergegenstände bei jedem Auffangtrichter mehrere Äbführleitungen, mehrere Anzeigevorrichtungen und eventuell mehrere Auffangbehälter vorgesehen, und ferner ist eine Steuerung angeordnet, durch welche bewirkt wird, daß die etwa bei demselben Spiel nacheinander in' den gleichen Auffangtrichter geschleuderten.Kugeln o. dgl. in.verschiedene Wege geleitet werden und verschiedene Anzeigevorrichtungen betätigen. Diese Steuerung kann selbsttätig sein oder von derr Spielleiter bedient werden.
Die in den Fig. I bis 4 dargestellte Steuerung ist selbsttätig. Aus dem Auffangtrichter i gelangt die Kugel in einen Kanal I und aus diesem je nach der Stellung einer Weiche in die Abführleitung m1 oder die Abführleitung m2 und durch diese entweder in den Behälter n1 oder κ2. Die Weiche ist um die Achse 0 in der Richtung der eingezeichneten Pfeile drehbar und hat bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiele drei Zungen p\ p'2 und ρΆ. Durch die Zunge p3 wird die Kugel je nach der Stellung der Weiche in die Abführleitung Ot1 bzw. m2 geleitet, schlägt entsprechend entweder auf die Zunge j?1 oder auf die Zunge p2 auf und stellt dadurch die Weiche um, so daß die nächste Kugel durch die Zunge pa in die andere Abführleitung in2 bzw. m* geleitet wird. Aus den Abführleitungen m1 bzw. w2 gelangt die Kugel in die Behälter n1 bzw. «2, nachdem sie auf ihrem Wege eine Anzeigevorrichtung betätigt hat. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiele besteht die Anzeigevorrichtung einerseits aus einem Wagebalken ql bzw. q2, welcher durch die Kugel gedreht wird und eine durch ein Gestänge r mit ihm verbundene Anzeigescheibe s sichtbar .werden läßt, und andererseits darin, daß die Kugeln in ihren Behältern nl bzw. ri2 bis zur Beendigung des betreffenden Spieles festgehalten werden. Unter sämtlichen Behältern eines Spieles ist in bekannter Weise eine drehbare Klappe t angeordnet. Die Klappen t sämtlicher Einzelspiele können in bekannter Weise durch den Spielleiter gemeinsam freigegeben werden. Dann rollen die Kugeln in die bei Γ punktiert gezeichnete Lage, und ein neues Spiel kann beginnen.
In Fig. 5 ist eine andere Steuerung für die Kugeln schematisch gezeichnet. · Diese Steuerung ist nicht selbsttätig und muß durch den Spielleiter bedient werden. Aus dem Auffangtrichter i gelangt hier die Kugel in einen um u drehbaren Kanal v. Es ist vorausgesetzt, daß bei jedem Spiel dreimal geschleudert werden darf, daß also beispielsweise für jedes Spiel drei Kugeln vorhanden sind. Der Kanal ν wird durch den Spielleiter, bevor er das jedesmalige Kommando zum Abschießen gibt, so eingestellt, daß er die etwa in seinem Auffangtrichter einfallende Kugel das erste Mal in den Behälter n\ das zweite Mal in den Behälter n2, das dritte Mal in den Behälter n3 leitet. Die sämtlichen Kanäle ν eines Spieles sind durch ein Gestänge w und die Gestänge w sämtlicher Einzelspiele durch ein gemeinsames (nicht gezeichnetes) Gestänge miteinander verbunden, ■so daß der Spielleiter die ersten Kugeln samtlicher Einzelspiele in die Behälter n\ die zweiten Kugeln in die Behälter n2 und die1
dritten Kugeln in die Behälter n3 leiten kann. Jedem Behälter entspricht eine getrennte Anzeigevorrichtung.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
  2. "1. Gruppengeschicklichkeitsspiel, bestehend aus einer Anzahl miteinander verbundener, die erzielten Treffer anzeigender, durch einen Spielleiter gemeinsam zu bedienender und ein mehrmaliges Abschleudern von Schleudergegenständen ermöglichender Schleuderspiele, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung angeordnet ist, durch welche bei aufeinanderfolgenden gleichen Treffern die Schleudergegenstände in verschiedene Wege geleitet werden, zum Zwecke, verschiedene, den gleichen Treffer anzeigende Anzeigevorrichtungen zur Wirkung zu bringen.
    . 2. Gruppengeschicklichkeitsspiel gemäß Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung aus einer durch jeden einfallenden Schleudergegenstand selbsttätig umgesteuerten Weiche (px, p'2, psj besteht, "welche abwechselnd die eine oder die andere von zwei Abführleitungen (ml, m?) freigibt.
  3. 3. Gruppengeschicklichkeitsspiel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung aus einem zu jedem Auffangtrichter gehörigen drehbaren und durch den Spielleiter einzustellenden Kanal (v) besteht, durch welchen die in einen Auffangtrichter eingefallenen Schleudergegenstände je nach der Stellung des Kanals in verschiedene Wege geleitet werden und verschiedene, den gleichen Treffer anzeigende Anzeigevorrichtungen zur Wirkung brin-
  4. 4. Gruppengeschicklichkeitss'piel gemäß Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sämtlichen Kanäle (v) jedes einzelnen Spieles durch je ein Gestänge (n>) und die Gestänge (w) der einzelnen Spiele durch ein gemeinsames Gestänge verbunden sind, zum Zwecke, eine gemeinsame Steuerung sämtlicher Spiele durch den Spielleiter zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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