DE199891C - - Google Patents
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- DE199891C DE199891C DENDAT199891D DE199891DA DE199891C DE 199891 C DE199891 C DE 199891C DE NDAT199891 D DENDAT199891 D DE NDAT199891D DE 199891D A DE199891D A DE 199891DA DE 199891 C DE199891 C DE 199891C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/32—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
- G07F17/3286—Type of games
- G07F17/3297—Fairground games, e.g. Tivoli, coin pusher machines, cranes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Pinball Game Machines (AREA)
- Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JKi 199891 KLASSE
436. GRUPPE 4L
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gruppengeschicklichkeitsspiel, bei welchem eine
Anzahl durch den Einwurf einer Münze auslösbarer Schleuderspiele vereinigt sind, die
erzielten Treffer der einzelnen Spiele festgehalten und sowohl den Spielern als dem
Spielleiter angezeigt werden, und bei welchem die sämtlichen Spiele durch den Spielleiter
gemeinsam zum Spiel freigegeben werden.
ίο Es ist bei Einzelschleuderspielen bekannt,
durch den Einwurf einer Münze mehrere Schleudergegenstände freizugeben, welche von
dem Spieler nacheinander geschleudert werden können, oder durch den Einwurf einer
Münze den gleichen Schleudergegenstand zu mehrmaligem Schleudern freizugeben.
Will man auch bei Gruppengeschicklichkeitsspielen, bei welchen die erzielten Treffer
der einzelnen Spiele festgehalten und angezeigt werden sollen, die Anordnung treffen,
daß in jedem Einzelspiel nach Einwurf einer Münze ein Abschleudern von mehreren
Schleudergegenständen stattfinden kann, so muß dafür gesorgt sein, daß die bei dem
gleichen Einzelspiel nacheinander erzielten Treffer selbst dann deutlich angezeigt werden,
wenn von einem Spieler mehrere gleiche Treffer erzielt wurden.
Dies wird erfindungsgemäß durch die An-Ordnung einer Steuerung erreicht, durch die
bei aufeinanderfolgenden gleichen Treffern die Schleudergegenstände in verschiedene
Wege geleitet werden, zum Zweck, verschiedene, den gleichen Treffer anzeigende Anzeigevorrichtungen
zur Wirkung zu bringen.
In den Fig. 1 bis 4 ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt. Es
ist lediglich ein einzelnes, für das Schleudern von Kugeln bestimmtes Schleuderspiel gezeichnet.
Das Gruppengeschicklichkeitsspiel setzt sich aus einer Anzahl solcher nebenein-,
ander aufgestellter und durch einen Spielleiter gemeinsam bedienter Schleuderspiele zusammen.
Fig. I ist eine Vorderansicht eines solchen Einzelspieles;
Fig. 2 ein Querschnitt desselben; Fig. 3 und 4 sind schematische Darstellungen der
zur Steuerung der Kugeln dienenden Vorrichtung; Fig. 5 ist eine abgeänderte Ausführungsform
dieser Steuerung.
α ist das Gehäuse, b (Fig. 2) eine Glasplatte
in der Vorderwand des Gehäuses, c und d sind Kugeln aus leichtem Material,
z. B. aus Zelluloid, mit welchen gespielt werden soll.
Vor Beginn des Spieles liegen die Kugeln in der bei I punktiert gezeichneten Lage auf
der Klappe e, welche durch eine schwingbare Gabel f unterstützt ist. Wird die vorgeschriebene
Geldmünze eingesteckt, so gelangt diese auf den einen Arm eines Wagebalkens g
(Fig. 1), welcher auf der gleichen Welle wie die Gabel f befestigt ist, und bringt den
Wagebalken zum Ausschwingen, wodurch der Klappe e die Unterstützung durch die Gabel/
entzogen wird, so daß die Kugeln c und d die Klappe e senken und durch die entstehende
öffnung in die bei II punktiert gezeichnete Lage laufen. Diese Einrichtungen sind bekannt.
Die rechte der beiden bei II punktiert gezeichneten Kugeln steht über dem (nicht gezeichneten) Schlagstempel einer durch
ίο · den Griff h zu betätigenden (nicht gezeichneten)
Schleudervorrichtung und wird in bekannter Weise so hochgeschleudert, daß sie,
je nach der Geschicklichkeit des Spielers in einen mit einer höheren oder niedrigeren
Nummer bezeichneten Auffangtrichter i fällt. Die Kugel wird nun in bekannter Weise
durch einen Kanal in einen Behälter geleitet und zeigt bis zu der durch den Spielleiter
erfolgenden Abstellung den erzielten Treffer sowohl dem Spieler als,dem Spielleiter an.
Nach dem Abschießen der ersten Kugel soll nun die zweite Kugel abgeschossen werden
können. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiele rollt die zweite Kugel selbsttätig
auf der schiefen Ebene k in die Schleuderstellung. Statt dieser gezeichneten Einrichtung
können die zweiten Kugeln der einzelnen Spiele und in gleicher Weise eventuell auch schon die ersten durch den Spielleiter
in die Schleuderstellung gebracht werden, beispielsweise indem die Kugeln nach ihrer
Auslösung durch die Geldmünze nicht unmittelbar in der Schleuderstellung laufen,
sondern erst in'Verteilungsschieber, welche vom Spielleiter gemeinsam bewegt werden
und die Kugeln in die Schleuderstellung bringen.
Um nun zu ermöglichen, daß die zweite Kugel ihren Treffer dem Spieler und dem
Spielleiter selbst dann anzeigt, wenn ihr Treffer der gleiche ist, wie der der -ersten
Kugel, ist die folgende Einrichtung vorgesehen, welche den eigentlichen Gegenstand
der vorliegenden Erfindung bildet. Entsprechend der Anzahl der bei jedem
Spiel durch den Spieler zu ermöglichenden Schleuderungen (bei dem in Fig. 1 bis 4 dargestellten
Ausführungsbeispiele werden immer je zwei Schleuderungen ermöglicht) sind für die Schleudergegenstände bei jedem Auffangtrichter
mehrere Äbführleitungen, mehrere Anzeigevorrichtungen und eventuell mehrere
Auffangbehälter vorgesehen, und ferner ist eine Steuerung angeordnet, durch welche bewirkt
wird, daß die etwa bei demselben Spiel nacheinander in' den gleichen Auffangtrichter
geschleuderten.Kugeln o. dgl. in.verschiedene Wege geleitet werden und verschiedene Anzeigevorrichtungen
betätigen. Diese Steuerung kann selbsttätig sein oder von derr Spielleiter bedient werden.
Die in den Fig. I bis 4 dargestellte Steuerung ist selbsttätig. Aus dem Auffangtrichter
i gelangt die Kugel in einen Kanal I und aus diesem je nach der Stellung einer Weiche
in die Abführleitung m1 oder die Abführleitung
m2 und durch diese entweder in den Behälter n1 oder κ2. Die Weiche ist um die
Achse 0 in der Richtung der eingezeichneten Pfeile drehbar und hat bei dem gezeichneten
Ausführungsbeispiele drei Zungen p\ p'2 und ρΆ.
Durch die Zunge p3 wird die Kugel je nach
der Stellung der Weiche in die Abführleitung Ot1 bzw. m2 geleitet, schlägt entsprechend
entweder auf die Zunge j?1 oder auf
die Zunge p2 auf und stellt dadurch die Weiche um, so daß die nächste Kugel durch
die Zunge pa in die andere Abführleitung in2
bzw. m* geleitet wird. Aus den Abführleitungen
m1 bzw. w2 gelangt die Kugel in
die Behälter n1 bzw. «2, nachdem sie auf
ihrem Wege eine Anzeigevorrichtung betätigt hat. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiele
besteht die Anzeigevorrichtung einerseits aus einem Wagebalken ql bzw. q2, welcher
durch die Kugel gedreht wird und eine durch ein Gestänge r mit ihm verbundene Anzeigescheibe
s sichtbar .werden läßt, und andererseits darin, daß die Kugeln in ihren Behältern
nl bzw. ri2 bis zur Beendigung des
betreffenden Spieles festgehalten werden. Unter sämtlichen Behältern eines Spieles ist
in bekannter Weise eine drehbare Klappe t angeordnet. Die Klappen t sämtlicher Einzelspiele
können in bekannter Weise durch den Spielleiter gemeinsam freigegeben werden. Dann rollen die Kugeln in die bei Γ punktiert
gezeichnete Lage, und ein neues Spiel kann beginnen.
In Fig. 5 ist eine andere Steuerung für
die Kugeln schematisch gezeichnet. · Diese Steuerung ist nicht selbsttätig und muß durch
den Spielleiter bedient werden. Aus dem Auffangtrichter i gelangt hier die Kugel in
einen um u drehbaren Kanal v. Es ist vorausgesetzt, daß bei jedem Spiel dreimal geschleudert
werden darf, daß also beispielsweise für jedes Spiel drei Kugeln vorhanden sind. Der Kanal ν wird durch den Spielleiter,
bevor er das jedesmalige Kommando zum Abschießen gibt, so eingestellt, daß er die etwa in seinem Auffangtrichter einfallende
Kugel das erste Mal in den Behälter n\ das zweite Mal in den Behälter n2, das dritte Mal
in den Behälter n3 leitet. Die sämtlichen Kanäle ν eines Spieles sind durch ein Gestänge
w und die Gestänge w sämtlicher
Einzelspiele durch ein gemeinsames (nicht gezeichnetes) Gestänge miteinander verbunden,
■so daß der Spielleiter die ersten Kugeln samtlicher Einzelspiele in die Behälter n\ die
zweiten Kugeln in die Behälter n2 und die1
dritten Kugeln in die Behälter n3 leiten kann. Jedem Behälter entspricht eine getrennte Anzeigevorrichtung.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:
- "1. Gruppengeschicklichkeitsspiel, bestehend aus einer Anzahl miteinander verbundener, die erzielten Treffer anzeigender, durch einen Spielleiter gemeinsam zu bedienender und ein mehrmaliges Abschleudern von Schleudergegenständen ermöglichender Schleuderspiele, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung angeordnet ist, durch welche bei aufeinanderfolgenden gleichen Treffern die Schleudergegenstände in verschiedene Wege geleitet werden, zum Zwecke, verschiedene, den gleichen Treffer anzeigende Anzeigevorrichtungen zur Wirkung zu bringen.
. 2. Gruppengeschicklichkeitsspiel gemäß Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung aus einer durch jeden einfallenden Schleudergegenstand selbsttätig umgesteuerten Weiche (px, p'2, psj besteht, "welche abwechselnd die eine oder die andere von zwei Abführleitungen (ml, m?) freigibt. - 3. Gruppengeschicklichkeitsspiel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung aus einem zu jedem Auffangtrichter gehörigen drehbaren und durch den Spielleiter einzustellenden Kanal (v) besteht, durch welchen die in einen Auffangtrichter eingefallenen Schleudergegenstände je nach der Stellung des Kanals in verschiedene Wege geleitet werden und verschiedene, den gleichen Treffer anzeigende Anzeigevorrichtungen zur Wirkung brin-
- 4. Gruppengeschicklichkeitss'piel gemäß Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sämtlichen Kanäle (v) jedes einzelnen Spieles durch je ein Gestänge (n>) und die Gestänge (w) der einzelnen Spiele durch ein gemeinsames Gestänge verbunden sind, zum Zwecke, eine gemeinsame Steuerung sämtlicher Spiele durch den Spielleiter zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199891C true DE199891C (de) |
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ID=462571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199891C (de) |
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