DE616217C - Kampf- und Unterhaltungsspiel mit durch mechanische Bewegungsvorrichtungen herangefuehrten Figuren - Google Patents

Kampf- und Unterhaltungsspiel mit durch mechanische Bewegungsvorrichtungen herangefuehrten Figuren

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DE616217C
DE616217C DEE45152D DEE0045152D DE616217C DE 616217 C DE616217 C DE 616217C DE E45152 D DEE45152 D DE E45152D DE E0045152 D DEE0045152 D DE E0045152D DE 616217 C DE616217 C DE 616217C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/30Imitations of miscellaneous apparatus not otherwise provided for, e.g. telephones, weighing-machines, cash-registers

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  • Toys (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 23. JULI 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77 f GRUPPE
Georg Emmerling in Nürnberg
herangeführten Figuren
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1934 ab
Die Erfindung betrifft ein Kampf- und Unterhaltungsspiel, bei welchem Figuren durch mechanische Bewegungs vorrichtung herangeführt werden und mit Hilfe von >andlosen Bändern oder unter der Spieloberfläche bewegten Plattformen auf einer Fläche nach verschiedenen Richtungen hin und her bewegt werden.
Gemäß der Erfindung weist der dem Unterhaltungsspiel zugrunde liegende Spielplan eine Anordnung von in seiner Ebene eingelassenen Schützengräben und Unterständen mit zum Heranführen der Figuren dienenden Transportmitteln auf. An den Mündungsstellen der Figurenzubringievorrkhtung sind in den Laufgräben Kippvorrichtungen vorgesehen, welche einerseits die von den Zubringelaufbändern kommenden Figuren aufnehmen, anderseits an ihnen befestigte Figuren nach oben heben. Auch sind verdeckte Grabenabschnitte vorgesehen, welche auf mechanische Weise durch die herangeführte Figur selbst oder auch von Hand geöffnet werden, während die in Unterständen befindlichen Streitkräfte mechanisch in die geöffneten Gräben bewegt werden. Ferner ist eine Einrichtung getroffen, welche durch die auftreffenden Geschosse betätigt wird, so daß teilweise Figuren ausscheiden und neue Figuren herangeführt werden.
In den Zeichnungen ist ein Untefhaltuingsspiel gemäß der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch veranschaulicht.
Abb. ι zeigt in schematischer Darstellung den Spielplan in (der Hechten Hälfte,
Abb. 2 eine Transportvorrichtung· zum Heranführen von Figuren,
Abb. 3 eine Teilansicht der Kippeinrich
tung·.
Der dem Unterhaltungsspiel zugrunde gelegte Spielplan stellt im ganzen ein Kampfgelände dar, auf welchem von allen Seiten her Truppenteile jeder Art zum Angriff in Pfeilrichtung vorgeführt werden. Dieser Spielplan stellt räumlich ein System von in den Ebenen eingelassenen Lauf- und Schützengräben« und b sowie von in diesen Gräben mündende Unterständen dar, wobei sich im ·Ausführungsbeispiel die Kampfhandlungen von allen Seiten gegen den Mittelpunkt A richten. Von den Ausgangsstellen B, C, D, E und F werden die Truppen gegen den Punkt A geleitet, zu welchem Zwecke Transportvorrichtungen vorgesehen sind, welche aus einer Anzahl über Rollen $ laufender endloser Laufbänder e bestehen und von Hand oder mechanisch bewegt werden können. Senkrecht zu diesen Laufbändern e ist ein Zubringelaufband / angebracht, welches in gleicher Weise angetrieben wird und zur Verteilung· von Figuren auf die verschiedenen
Einsetzstellen E1F der Laufbänder e dient. Die Laufbänder laufen in geeigneten Seitenführungen und sind mit mach oben, ragenden Mitnehmerstiften g ausgestattet, welche die mit entsprechenden Ösen versehenen Figuren oder Gruppen von solchen mit Hilfe geeigneter Mittel erfassen.
Auf diesen Laufbändern e werden die Figuren über die Flächen des Spielplanes bewegt, um schließlich in die Lauf- und Schützengräben α und b gebracht zu werden. Um dies zu erreichen, sind in den Gräben am Ende eines jeden Laufbandes e Kippvorrichtungen vorgesehen, welche aus einer Kippplattform h bestehen, die um einen Drehpunkt / schwingend gelagert ist (Abb. 2)« Der eine Hebelarmk nimmt die vom Laufband e kommenden Figuren auf, wodurch die Plattform zum Kippen gelangt. Auf dem anderen Hebelarm I ist eine Figur V befestigt, welche beim Kippvorgang aus dem Graben gehoben und in Stellung gebracht wird. Nach Abb. 3 ist der Hebelarm / mit einer deckelartigen Platte tn ausgestattet, welche in der Anfangsstellung der Plattform den Graben nach, oben abdeckt, so daß die darin befindliche Figur unsichtbar ist. Erst beim Auftreffen einer von dem Laufband e zugeführten Figur, welche in den Graben verschwindet, wird die auf dem Hebelarm / befindliche Figur/' gehoben, so daß der Anschein erweckt wird, als ob die in den Graben eintretende Figur in der Brustwehr des Grabens wieder erscheint. Gleichzeitig ist am Grabenrand ein Blendschild« gelenkig angebracht, welches durch Hebelarm ο mit der Kippplattform zusammenwirkt. Trifft beispielsweise ein Geschoß auf dieses Schild auf, so bewegt sich dasselbe in der in Abb. 3 angedeuteten Pfeilrichtung, was die Rückbewegung der Plattform in AnfangssteUuing zur Folge hat, so daß die am Grabenrand erschienene Figur wieder verschwindet, bis sie wieder durch eine neu herbeigeführte und vom Laufband e kommende Figur angehoben wird.
An den Seiten des Spielplanes sind beispielsweise eingebaute Batteriestellungen vorgesehen, welche das Feuer auf die anstürmenden Truppen eröffnen und fortführen. Natürlich, bleiben diese Handlungen der Geschicklichkeit der Spieler überlassen. Die Abwicklung des Kampfspieles geht selbstverständlich nach einer geregelten Spielweise vor sich, wobei jedem Mitspieler ein bestimmter Truppenabschnitt zugeteilt ist und dieser seine Figuren 'unter dem feindlichen Seiten- und Gegenfeuer zum Punkt A führt, bis schließlich ein Hornist in dem Punkt zur Erscheinung kommt.
Es ist selbstverständlich, daß die Ausgestaltung des beschriebenen Spieles vielfache Aufmachung zuläßt, so daß allerlei Truppenformationen verwendet werden können. Auch kann 'das Kampfgelände in bezug auf die Landschaft beliebig ausgestaltet sein. An den Seitenstellen Q und H kann beispielsweise Artillerie sowie Schieinwerferzug und andere Formationen aufgestellt sein.
Der jeweilige Spielbeginn kann auch durch elektrische Lichtsignale den einzelnen Spielern übermittelt werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Kampf- und Unterhaltungsspiel mit durch mechanische Bewegungsvorrichtungen herangeführten Figuren, die mit Hilfe von endlosen Bändern oder unter der Spieloberfläche bewegten Plattformen auf einer Fläche nach- verschiedenen Richtungen hin und her bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielplan eine Anordnung von in seiner Ebene eingelassenen Schützengräben und Unterständen mit zum Heranführen der Figuren dienenden Transportmitteln aufweist und daß an den Mündungsstellen der Figurenzubringevorrichtung in den Laufgräben Kippvorrichtungen vorgesehen sind, welche einerseits die von den Zubringelaufbändern kommenden Figuren aufnehmen, anderseits an ihnen befestigte Figuren nach oben heben.
  2. 2. Kampf- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Figuren tragende Hebelarm (/) der Kippvorrichtung eine deckelartige Platte (m) trägt, die den Schützengraben in Ausgangslage des Hebelarmes nach oben abschließt.
  3. 3. Kampf- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung der Kippvorrichtung der Figuren durch. Stoß von außen her ein Blendschild am Rande des Schützengrabens gelenkig angebracht ist.
  4. 4. Kampf- und Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1 'und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand des Schützengrab ens mit einer beweglichen Klappe versehen ist, hinter der die auf einem Schwinghebel angeordnete Figur verdeckt liegt und diese mittels einer vorgeschalteten Kippplattform durch eine herangeführte Figur in Stellung gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE45152D 1934-01-18 1934-01-18 Kampf- und Unterhaltungsspiel mit durch mechanische Bewegungsvorrichtungen herangefuehrten Figuren Expired DE616217C (de)

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DE616217C true DE616217C (de) 1935-07-23

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