DE199870C - - Google Patents

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DE199870C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H1/00Marking textile materials; Marking in combination with metering or inspecting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 199870 KLASSE 8/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1907 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Einlaufvorrichtung für das Meßband von Gewebemeß- und Wickelmaschinen, welche insbesondere für Doubliermeß- und Wickelmaschinen bestimmt ist, bei denen, die Aufgabe vorliegt, das Meßband aus Papier o. dgl. auf maschinellem Wege unmittelbar zwischen die beiden Lagen des gefalteten Stoffes in den letzteren beim Aufwickeln miteinlaufen zu lassen und gleichzeitig während des Aufwickeins des Meßbandes das letztere in der Querrichtung der Stoffbahn" allmählich zu verschieben, damit die Windungen des Meßbandes nicht unmittelbar aufeinander zu liegen kommen und hierdurch Eindrücke und Rillen im doublierten Stoff hinterlassen. Gegenüber den bekannten Vorrichtungen dieser Art zeichnet sich die neue Einlaufvorrichtung nicht allein durch große bauliche Einfachheit, sondern vor allen Dingen dadurch aus, daß dem Meßband selber keinerlei Arbeitsleistung und übermäßige Anspannung zugemutet wird, wodurch nicht allein das häufige Reißen des Meßbandes vermieden, sondern auch ein bedeutend zuverlässigeres Meßresultat gewährleistet ist.
Gemäß vorliegender Erfindung erfolgt nämlich die Verschiebung des in bekannter Weise längs einer Führung in der Querrichtung der Stoffbahn beweglichen Meßbandrollenhalters in der Weise, daß an dem letzteren ein Zugorgan angreift, welches sich langsam auf eine von der Maschine fortgeschaltete Rolle aufwickelt, die etwa durch das auf der Maschine angebrachte Zählwerk in Umdrehung versetzt wird. Läßt man nach Beendigung des Wickelvorganges durch einen einfachen Druck auf die Zähluhr die letztere repetieren, so schnellt auch der Meßbandrollenhalter federnd in seine Anfangsstellung zurück.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung beispielsweise an einer Doubliermeß- und Wickelmaschine dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in der Seitenansicht, Fig. 2 im Grundriß, während in Fig. 3 und 4 der an sich bekannte Halter für die Meßbandrolle in Oberansicht und Seitenansicht vergrößert dargestellt ist.
Es handelt sich bei vorliegender Ausführungsform darum, das Meßband α zwischen die beiden Lagen b, b von doublierter Ware einlaufen zu lassen. Zu diesem Zweck ist senkrecht oberhalb der Doublierwalzen c, c in dem Winkel zwischen den beiden aufeinander zu faltenden Stofflagen b, b parallel zu den Doublierwalzen die im vorliegenden Falle vierkantige Führung d befestigt, längs welcher der Halter e für die Meßbandrolle a parallel zur Einlauflinie verschiebbar geführt ist. Der Halter e besteht aus einem Blechteller, welcher in seiner Mitte den Zapfen/ zum Aufschieben der Meßbandrolle und außerdem an seiner Hinterkante den scharnierartig angelenkten Deckel g trägt. Der letztere bedeckt beim Arbeiten der Vorrichtung die Meßbandrolle α von oben und hält sie auf dem Halterblech e etwa durch Federkraft nieder, so daß sie nicht nach oben ausweichen kann. Im Halterblech' e ist ferner, wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, ein
Schlitz h angebracht, durch welchen das Ende des Meßbandes h hindurchgeführt ist, um alsdann senkrecht abwärts zwischen die Doublierwalzen c, c genau in der Richtung der gefalteten Gewebebahn in letztere während des Doublierens zwischen die beiden Lagen b, b einzulaufen. Die doublierte und mit dem Meßband versehene Ware läuft um die Walzen i und k herum und wird alsdann
ίο in bekannter Weise auf dem sich drehenden Lineal / der Meß- und Wickelmaschine aufgewickelt.
Der Halter e der Meßbandrolle wird nun gemäß vorliegender Erfindung von dem einen Ende des Zugorganes ni erfaßt, welches um die Rolle η läuft und dessen anderes Ende auf dem Umfang der Rolle 0 befestigt ist. Die Rolle 0 wird während des Aufwickeins maschinell langsam gedreht bzw. weitergeschaltet.-Bei der gezeichneten Ausführungsform sitzt die Rolle 0 unmittelbar auf der Achse ρ des Zählwerkes q, welches an der Maschine befestigt ist und die Länge des aufgewickelten Stoffes in Metern angibt. Das Zählwerk q wird bei jeder vollen Umdrehung der geeichten Walze i, deren Umfang genau die Länge eines Meters besitzt, mit Hilfe der Exzenterstange r, des Winkelhebels s, der Schaltklinke t und des Schaltrades u weitergeschaltet, so daß sich die Achse ρ und infolgedessen die Rolle u um ein bestimmtes Stück weiter dreht. Hierdurch wird das Zugband allmählich immer weiter angezogen, so daß der Halter e mit der Meßbandrolle a sich beim Aufwickeln der Ware längs der. Führung d langsam weiterbewegt und das Meßband allmählich an einer anderen Stelle des Stückes einlaufen läßt. Das Meßband wickelt sich auf diese Weise, wie bekannt, in Spiralen auf, deren Steigung jedoch so gering ist und deren Windungen so nahe aneinanderliegen, daß hierdurch die Genauigkeit des Messens praktisch überhaupt nicht' beeinflußt wird.
Bei der gezeichneten Ausführungsform sind zwischen dem verschiebbaren Halter e der Meßbandrolle und der festen Führung d die Zugfedern ν angeordnet, welche bei der Vor wärtsbewegung des Halters angespannt werden, nach beendetem Aufwickeln dagegen etwa bei einem einfachen Druck auf die Zähluhr den Halter mit der Meßbandrolle wieder in · seine Anfangsstellung· zurückziehen.
Für den Fall, daß die Meß- und Wickelmaschine mit einem Zählwerk q nicht versehen ist, kann natürlich die beschriebene Schaltvorrichtung mit dem Schaltrad u auf einer besonderen Achse ρ angeordnet werden.
Der Schlitz h in der Halterplatte e ist derart angeordnet, daß er genau senkrecht oberhalb der Einlaufstelle liegt. Die Länge des Schlitzes h ist derart gewählt, daß sie etwa dem halben Durchmesser der Meßbandrolle a entspricht, so daß das Meßband beim allmählichen Abwickeln der Rolle stets in gleicher Weise sicher im Schlitze Ii geführt ist. Durch den letzteren wird demnach ein Schlagen des Meßbandes sowie ein Ecken und Zerreißen - desselben mit Sicherheit vermieden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einlaufvorrichtung für das Meßband von Gewebemeß- und Wickelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des längs einer Führung (d) in der Querrichtung der Stoffbahn bewegliehen Meßbandrollenhalters (e) durch ein an dem letzteren angreifendes Zugorgan (m) erfolgt, welches sich langsam auf eine von der Maschine fortgeschaltete Rolle (0) aufwickelt, die, etwa durch das an der Maschine angebrachte Zählwerk (q), in Drehung versetzt wird, während nach beendigter Wicklung, etwa durch einen einfachen Druck auf die Zähluhr, der Meßbandrollenhalter von Federn (v) o. dgl. wieder in seine Anfangsstellung zurückbewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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