DE166498C - - Google Patents

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DE166498C
DE166498C DENDAT166498D DE166498DA DE166498C DE 166498 C DE166498 C DE 166498C DE NDAT166498 D DENDAT166498 D DE NDAT166498D DE 166498D A DE166498D A DE 166498DA DE 166498 C DE166498 C DE 166498C
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winding mandrel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31CMAKING WOUND ARTICLES, e.g. WOUND TUBES, OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31C7/00Making conical articles by winding

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von kegelförmigen Zigarrenspitzen aus Papier, bei welcher der Papierwickel auf einen kegelförmigen Dorn aufgewickelt wird. Bei diesen Zigarrenspitzen ist es, um ein Nacharbeiten mit der Hand auszuschließen, erforderlich, daß die von dem Wickeldorn abgestreifte Papierhülse innen vollständig glatt ist, und daher kann
ίο man zur Befestigung des Wickels an dem Dorn vor dem Aufrollen des Papieres auch nur feine Spitzen an dem Dorn verwenden, auf welche das Papier aufgesteckt wird und die nach Fertigstellung der Papierhülse durch Drehen des Domes gegen die Hülse leicht aus dem Papierwickel herausreißen. Bei den bekannten Einrichtungen zur Herstellung von kegelförmigen Papierhülsen wird der Wickel stets durch Walzen, Bürsten oder dergl., welche ihre Lage zu dem Wickeldorn nicht verändern, an diesen angedrückt. Beim Auf-
■ wickeln des Papieres um den Dorn entsteht alsdann an der Anlagestelle des Druckmittels eine starke Reibung zwischen diesem und dem Papier, welche einen Zug auf das Papier ausübt. Wird nun der Druck des Druckmittels gegen den Dorn derart erhöht, daß er genügt, um ein festes Aufeinanderpressen der einzelnen Schichten des Papieres herbeizuführen, so erhöht sich auch dadurch die Zugwirkung an dem Papier derart, daß dieses alsdann aus den Befestigungsspitzen des Domes ausreißt.
Gemäß vorliegender Erfindung soll dieser
Übelstand dadurch vermieden werden, daß man den Wickeldorn auf einer Bahn abwälzt. Hierbei erfolgt eine Beanspruchung des Papieres auf Zug überhaupt nicht. Man kann daher den Druck zwischen dem Wickeldorn und der Bahn, auf welcher sich der Dorn abwälzt, nach Belieben erhöhen, ohne ein Ausreißen des Papieres aus den Befestigungsspitzen befürchten zu müssen.
In Fig. ι ist die neue Maschine in Vorderansicht und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt.
Die Fig. 3 bis 5 lassen die Wirkung der Haltespitzen des Wickeldornes erkennen.
Der Wickeldorn α trägt die drehbare Welle b mit den Haltespitzen c und ist in dem kreisenden Arme d drehbar gelagert. Der Stift e des Domes α dient zur Aufnahme des Mundstückes der Papierspitze. Auf dem Dorn a ist das Zahnrad f befestigt, das die Drehung des Dornes, wie später beschrieben, veranlaßt. Auf dem Tische g ist die Walze h in Führungen i verschiebbar gelagert und wird von der Feder k beeinflußt, die bestrebt ist, die Walze stets in die in Fig. 2 gezeichnete Lage zu bringen. Gegenüber der Walze h ist die Anschlagleiste / mit den Aussparungen m für die Haltespitzen c, ebenfalls verschiebbar, in den Führungen η gelagert und steht unter dem Einfluß der Feder 0. Die Platte ρ mit den Anschlägen q, r und s dient sowohl zur Aufnahme des Papieres für den Grundwickel (in diesem Falle liegt das Papier zwischen den Anschlägen q und s, während der Anschlag r umgelegt ist) als auch zur Aufnahme des Deckpapieres (in
diesem Falle wird der Anschlag r aufgerichtet und das Deckpapier zwischen die Anschläge r und s eingelegt). An der Platte ρ ist der Stift ν befestigt, an dem der um t drehbare Winkelhebel u angreift. Dieser Winkelhebel steht unter dem Einfluß eines auf der Welle w des Armes d befestigten Exzenters χ, und zwar mittels eines Schiebers y, der die Bewegung des Exzenters χ
ίο auf den kurzen Hebelarm des Winkelhebels u überträgt. Drückt der Exzenter χ den Schieber y zur Seite, so erfolgt eine Drehung des Winkelhebels u um den Punkt t, so daß die Platte ρ über die Walze h und über die Anschlagleiste I geschoben wird. Hierbei führt sich die Platte ρ mit Hilfe der Schieber % an den Führungsdrähten 1, wobei der Stift ν in dem Schlitz 2 der Tischplatte entlang gleitet. Eine Feder 3 bringt den Winkelhebel u und die Platte ρ in ihre Anfangsstellung zurück, sobald die Wirkung des Exzenters χ auf den Schiebery aufhört.
Zentrisch zur Welle w ist das Zahnradsegment 4 derart zu dem Zahnrad f des Wickeldornes α angeordnet, daß bei der Drehung des Armes d das Zahnrad/ mit der Zahnung des Segmentes 4 in Eingriff kommt und sich auf dieser abrollt. Hierbei gleitet der Wickeldorn α an der walzenförmigen Bahn 5 entlang, die entsprechend der Kegelform des Wickeldornes ebenfalls kegelförmig gestaltet ist.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Das . Papier für den Grundwickel wird auf der Platte ρ zwischen die Anschläge q und s eingelegt, die Haltespitzen c des Wickeldornes α aufgerichtet, so daß sie nahezu horizontal liegen, und das Mundstück (Federkiele usw.) auf den Stift e des Domes a aufgeschoben. Hierauf setzt man die Welle iv durch geeignete Mittel in Umdrehung, so daß der Arm d in Richtung des Pfeiles 7 vorwärts bewegt wird. Der Exzenter χ drückt hierbei den Schiebery zur Seite, der auf den Winkelhebel u wirkt und die Platte j? mit dem gummierten Grundwickel über die Anschlagleiste / und die Walze h schiebt. Bei der Weiterbewegung des Armes d stechen die Haltespitzen c (Fig. 3) durch das Papier 6 hindurch und treten dabei in die Aussparungen m der Anschlagleiste /. In demselben Augenblick hat aber auch der Exzenter den Schieber y verlassen, so daß die Platte ρ durch die Feder 3 in ihre Anfangsstellung zurückgeschoben wird. Die Haltespitzen c des Wickeldornes α legen sich nun bei der Weiterbewegung des letzteren gegen den Anschlag / und werden, wie aus Fig. 4 und 5 zu ersehen ist, beim Vorbeigleiten des Wickeldornes an der Anschlagseite umgelegt, so daß sie das Papier festhalten und der Wickeldorn wieder vollkommen rundläufig ist. Sobald der Wickeldorn die Walze h und die Anschlagleiste / passiert, weichen dieselben in ihren Führungen i und η aus, werden jedoch durch ihre Federn k und 0 an den Wickeldorn angedrückt gehalten und kehren, sobald der Wickeldorn zwischen ihnen hindurchgetreten ist, wieder in ihre Anfangsstellung zurück.
Bei der Weiterbewegung des Armes d kommt das Zahnrad f mit dem Zahnradsegment 4 in Eingriff, so daß der Wickeldorn α in Umdrehung versetzt wird und sich auf dem Umfange der Bahn 5 abwälzt. Hierbei wird der Papierwickel unter leichtem Druck auf den Wickeldorn um das Mundstück aufgewickelt. Gelangt der Arm d wieder in seine Anfangsstellung, so ist inzwischen auf die Platte ρ zwischen den aufgerichteten Anschlag r und den Anschlag s das Deckwickelpapier eingelegt worden, und die Arbeit der Maschine spielt sich genau wie vorher ab, nur mit dem Unterschiede, daß die Haltespitzen c nicht mehr zur Wirkung gelangen. Dies ist auch beim Aufkleben des Deckblattes nicht mehr erforderlich, da dasselbe sofort bei der Berührung mit dem gummierten Grundwickel an diesem haftet. Hat der Arm d zum zweiten Male seine Anfangsstellung erreicht, so ist die Papierspitze fertig und kann von dem Wickeldorn α abgestreift werden. Um die Leistung der Maschine zu erhöhen, kann man den Arm d durch eine Scheibe ersetzen, welche an ihrem Umfang mehrere Wickeldorne a trägt. In diesem Falle müssen natürlich auch eine der Anzahl der Wickeldorne entsprechende Anzahl Exzenter angeordnet werden. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zur Herstellung von kegelförmigen Zigarrenspitzen aus Papier, bei der das Papier auf dem Dorn während des Wickeins durch feine Spitzen gehalten wird, die nach der Herstellung der Hülse aus dem Papier leicht herausgerissen werden können, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Bahn (5), auf welcher sich der in Umdrehung versetzte Wickeldorn (α) während seiner Drehung abwälzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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