DE19985C - Einrichtung zur Erbreiterung von Bandstuhlwaaren, sowie Litzen etc - Google Patents

Einrichtung zur Erbreiterung von Bandstuhlwaaren, sowie Litzen etc

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DE19985C
DE19985C DENDAT19985D DE19985DA DE19985C DE 19985 C DE19985 C DE 19985C DE NDAT19985 D DENDAT19985 D DE NDAT19985D DE 19985D A DE19985D A DE 19985DA DE 19985 C DE19985 C DE 19985C
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Germany
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DENDAT19985D
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J. CRAMER in Barmen, Cleferstr. 64
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • D06C3/06Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics by rotary disc, roller, or like apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1882 ab.
Das zu erbreiternde Band W bezw. Litze, Spitze u. s. w. gelangt durch ein geeignetes Führungsstück C, dessen einzelne Bestandtheile in Fig. 2 Kennzeichnung finden, zwischen zwei Scheiben A und B. Von diesen hat A doppelkonisch gestaltete oder convexe Umfläche und sitzt fest auf einer mittelst Handkurbel oder Riemscheibe angetriebenen Welle. Wirksame Theile der oberen Walze B sind zwei elastische Scheiben auf der Welle D; dieselben werden mittelst einer aus lose aufsitzenden Scheiben E, Büchsen F und Muttern G gebildeten Stellvorrichtung mehr oder minder fest gegen einander geprefst. Ihre Welle D ruht in Lagern, die sich auf Federn J stützen und gegen letztere, nach Mafsgabe des auszuübenden Druckes, mit Hülfe von Stellschrauben H oder dergleichen angedrückt werden.
Infolge der eigenartigen Gestaltung und Beschaffenheit des Walzenpaares A B wird die zwischen dasselbe gelangende Waare ganz allmälig erfafst, so über die doppelkegelförmige oder andersartig erhabene Umfläche der Walze A herabgezogen und dadurch die über die ganze Breite des Bandes erfolgende Auseinanderziehung gesichert.
Die Wahl der wirksamen Arbeitsorgane läfst erkennen, dafs die zu behandelnden Waaren thunlichst wenig angegriffen werden, kein die Structur und Festigkeit derselben schädlich beeinflussender starker Druck, wie solches bei Riffel- oder glatten starren Walzen der Fall, ausgeübt wird.
Der Grad der Erbreiterung der durch die Maschine geführten Waare einerseits, die Einstellung und Beibehaltung der jeweils richtigen Lage der elastischen Scheiben B andererseits wird durch die Stellvorrichtung EFG geregelt, desgleichen der für jedes Waarenstück passende Druck durch Anziehen oder Nachlassen der Schrauben H.
Damit die auf der Maschine zu behandelnden Artikel nicht an den elastischen Scheiben haften bleiben und zugleich für regelmäfsige Abfuhr des behandelten Artikels ausreichend Sorge getragen werde, sind hinter dem Walzenpaar A B die abnehmenden bezw. aufnehmenden Walzen K angeordnet.
Damit die elastische (oder überhaupt federnde) Scheibe B den Artikel beim Abgange nicht zusammenfalte oder mitnehme, sondern frei abgebe, so dafs also durch die Aufnahmewalzen K kein Zug stattzufinden hat, erscheint es beim Verarbeiten mancher Bandstuhlartikel rathsam, ein kleines doppelkonisch gestaltetes Rädchen L, Fig. 4 bis 6, anzuordnen, welches zwischen die Scheiben B eingreift. Dieses sorgt für richtige Loslösung des Artikels von den Scheiben und bewirkt, dafs die aufnehmenden Walzen K nur mehr glättend bezw. verschönernd und weniger ausdehnend auf den betreffenden Artikel einwirken.
Die Maschine kann in der dargelegten Zusammensetzung leicht an jedem Bandstuhle oder Litzengange angebracht werden.

Claims (1)

  1. Pa τ εν τ-An sp ruch:
    Die Erbreiterung (das Auseinanderziehen) von Bandstuhlwaaren, sowie Litzen, Spitzen u. dergl. vermöge Durchführung derselben zwischen elastischen Scheiben B und doppelkonischen oder andersartig mit erhabener Umfläche versehenen Walzen A, wobei erstere sowohl hinsichtlich ihres Druckes gegen einander als auch hinsichtlich des Druckes gegen die zugehörige Walze A nach Mafsgabe der von der Art der Waare bedingten Pressung genau eingestellt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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