DE706506C - Polsterloser, elastischer Stuhlsitz und gleichartige Rueckenlehne - Google Patents

Polsterloser, elastischer Stuhlsitz und gleichartige Rueckenlehne

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Publication number
DE706506C
DE706506C DEB175973D DEB0175973D DE706506C DE 706506 C DE706506 C DE 706506C DE B175973 D DEB175973 D DE B175973D DE B0175973 D DEB0175973 D DE B0175973D DE 706506 C DE706506 C DE 706506C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
strips
backrest
individual
upholstered
Prior art date
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Expired
Application number
DEB175973D
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Bruegel
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE706506C publication Critical patent/DE706506C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/02Seat parts
    • A47C7/28Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type
    • A47C7/32Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type with tensioned cords, e.g. of elastic type, in a flat plane

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Polsterloser,. elastischer Stuhlsi4 und gleichartige Rückenlehne Die- 'Erfindung betrifft -eisen polsterlosen, elastischen S'tuhlsitz'bz@v. eine solche Rückenlehne aus - schmalen; durch -Zwischenräume getre`nmten Holz-; Metalloder PreßstoffleIsten mit Federungen -in waagerechter und senkrechter Rix@.tum;g: Der Erfindur@g ):Legt die Aufgabe zugrunde,. einen derartigen Sitz bzw. eime solche Rückenlehne zu. schaffen; die im - Hause und im Freien brauchbar sind, die Ermüdung- des Körpers beim Sitzen hintanhalten, die Körperwärme nicht unzweckmäßig aufspeichern und die auftretenden Druckbieanspruchun;gen durch möglichst wetgehende Federungen aüfnehm@en.
  • Diese Aulgabie wird ,gegenwärtig unvollkommen noch vorzugsweise durch Pöisterungeu zu lösen versucht.- Wo von einer Polsterung :abgesehen. wird, sucht man die ganze ziiäammenhämgende Sitzfläche durch Anbringung verschiedenartig -senkrecht wirkender Federungen gegen die Druckbeanspruchung nachgiebig zu macheh. Älle Polstersitzmöbel fühxe-n, "je nach Verwend"jg des. Oberflächenwerkstoffes in verschiedenem Grad, zu gesundheitlich_ nicht immer .erwünschter Wärmeaufspeicherung für die Benutzer.: an den mit Polsterungen dauernd in Berührung kommenden Körperteilen. Die Federung ungepolsterter ,ganztex Sitzflächen in gleicher Richtung paßt sich der Körperform nicht an, so :däß che damit ausgerüsteten Sitze an Bequemlichkeit und Nachgiebigkeit den Polstersitzen nichtebenbürtig sind.
  • Bekannte ältere Anordnungen für Leistensitze und -lehnen; die ,auf Riemen mit Sp.aacinfedexn, oder ,auf Drahtspiralen :oder- :auf gewellten Stahlbändern befestigt sind, -herreichen nicht -die für praktische Verwendung erforderliche Elastizität, welche gegenüber jeder Sitz-. b,e"v.egtlrug ,an, jeder Stelle'nachg@bt, ,ohne doch in der Spannkraft-,wnd der jeweli,gorl Wiederherstellung der Ausgangsspannung zu erlahmen. . Die Fxfndiwnig besteht im wesentlichen in der Vereinigung folgender Merkmale r. Die der Breite nach .zur Bildung -der Sitz:-Oder Rücklehnenflächen verwendeten Leisten werden, -.an beiden Enden von. Zug-,matteln ;getragen, die dü@rch mehrfache Unter-. el - die stetige Federbeanspruchung an t ilung gleicher Stelle und damit vorzeitige Erlahmung der Zugwirkung verhüten. Bei seitlicher Gewichtsverlagerung und bei wechselnder Vor- und Rückwärtsbewegung der Germ' wichtsb:elastwng wird infolge dieser Unterteilung- stets sofortiger Ausgleich des gesamten Spannungssystems herbeigeführt.
  • 2. Die einzelnen Federglieder des von hinten nach vorn verlaufenden. Zugmittels sind jeweils in einer Höhlung der Sitzleiste derart angebracht, daß die Federung sich im Schutzbereich der Leiste vollzieht und ein Druck der Leistenkanten auf die Federglieder ausgeschlossen ist. Starre Verbindungsglieder der Zugorgäne befinden sich innerhalb, der freien Leistenzwischenräumne.
  • 3. Zur Verhütung ermüdenden Druckes der vorderen Sitzleiste und ihrer Kante auf die Gefäße des Oberschenkels wie zur Unterstützung des Ausgleichs jeder durch Sitzgewichtverschiebimg veranlaßten Teilspannungsbelastung ist die vorderste Leiste noch für sich in senkrechter Führung gefedert.
  • Neuartig ist ferner die Bildung der die Leisten tragenden Zugmittel durch Abwechslung von starren Gelenkstücken und 'Zugfedern, deren Wirkung und Vorteile schon unter 2.,erwähnt sind. Bei Leisten mit vollem Querschnitt ist die Einlagerung der Dehnungsfedern wohl in besonders ausgearbeiteten Einkerbungen möglich, vorteilhafter aber ist -die Einlagerung durchführbax bei U-förmig -gestalteten Leisten, zlunal bei Leisten aus Metall, Kunstholz, Kunsthorn Moder ähnlichen plastischen wobei die Federanbringung vereinfacht und das Gewischt des Sitzgerätes wesentlich verringert wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. r eine Aufsicht .auf den Sitz .eines Sitzmöbels, Abb.2 :eine Seitenansicht dazu, Abb.3 eine Vorderansicht dä.zu und Abb. q. einen senkrechten Querschnitt durch die Sitzleisten nach der Linie 1-I der Abb. i. Der viereckige Stuhlsitz ist zwischen den vier Stuhlpfosten a, b, c, c1, die zwischen den Rahmenleisten A, B, C, D starr befestigt sind, angeordnet. Die Querleisten des zwischen den Rahmenleisten aufgehängten Sitzes sind mit f bezeichnet. Um auch der für manche Verwendungszwecke wünschenswerten Nachgiebigkeit in senkrechter Richtung der vordersten Sitzleiste F Rechnung zu tragen,, ist diese in einer Gleitführung k in den @oberen Enden der Pfosten c, d gelagert und auf der Rahmenleiste C unter Einschaltung einer Flachfeder i .abgestützt. In ähnlicher Weise kann die Rückenlehne ausgebildet sein. In der Abb. q. ist in größerem Maßstabe der Einbau des federnden Tragmittels. der Sitz- bzw. der Lehnenquerleisten f dargestellt, und es ist erkennbar, daß durch diese Aufhängung -die ganze Sitzfläche jeder Bewegung des Sitzenden elastisch folgen kann. Die Zugfedern g liegen geschützt im Hohlprofil der Sitzleisten f und sind untereinander durch die starren Zwischenstücke k verbunden. Diese sind durch entsprechende Bohrungen 1,1i der Querleisten geführt und durch die Anordnung von Anschlägen k1 in ihrer Bewegung begrenzt.
  • Die Verwendung dieser elastischen Sitze oder Rückenlehnen,ohne Polsterung ist durchführbar für jeden festen Stuhl und jede Bank, für Klappsitze, für jeden Arbeitssitz, Fahrzeugführersitz u. 4g1. Die gesundheitlich wichtigste Anforderung an zweckgemäßhe Rückenstützen; nämlich. die Aufnahme des Druckes des Oberkörpers des Sitzenden unterhalb der Schulterblätter, senkrecht über dem hinteren Teil der Sitzfläche, `ist durch gleichartige Aufhängung einer genügend großen und breiten Rückenlehne mit elastischer Nachgiebigkeit voll erfüllt. Arbeits- und Führersitze mit vorgeschlagener Sitz- und Rücklehnenanordnung wirken sich vermöge der Kräfteschonung ch@ne überflüssige Beeinflussung der Sitzenden. durch die Körperwärme wirtschaftlich und sozial fördernd aus.
  • Die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel verwendeten hohlen Metalleisten können einfach emailliert Moder mit Holzfurnieren, Leder, Lederersatz u. dgl. mit oder chne schwachpolsternde Zwischenlage überkleidet werden, j e nach den Erfordernissen des VerwendUngSortes. An Stelle von schraubengangartig gewickelten Zugfedern sind zur Erzielung gleicher Wirkung auch beliebige entsprechend andere Federn verwendbar.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜ-CFII:: i. Polsterloser, elastischer Stuhlsitz und gleichartige Rückenlehne aus 'schmalen, durch Zwischenräume getrennten Halz-, Metall-oder Preßstoffleisten mit Federungen in waagerechter und senkrechter Richtung, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) die einzelnen Sitzleisten (f) werden durch federnde Zugmittel getragen., welche mehrfach unterteilt sind, b) jedes .einzelne Federglied (g) des ganzen Zugmittels ist innerhalb je einer Sitzleiste (f) angeordnet, und ,c) :die vorderste Sitzleiste (F) ist in senkrechter Richtung gefedert.
  2. 2. StuhIsitz und Rückenlehne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die einzelnen Sitzleisten (f) fragenden Zugmittel abwechselnd aus Gelenkstücken (h) und Zugfedern (g) gebildet sind: 3. _ Stuhlsitz und Rückenlehne nach den .Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzleisten: (f) im Querschnitt-U-förnvg gebildet sind. und die einzelnen Federn (g) der Zugmittel je meinem der nach unten offenen, Hohlräume der Sitzleisten. (f) angeordnet sind.
DEB175973D 1936-10-25 1936-10-25 Polsterloser, elastischer Stuhlsitz und gleichartige Rueckenlehne Expired DE706506C (de)

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DE706506C true DE706506C (de) 1941-05-28

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2793396A1 (fr) * 1999-05-10 2000-11-17 Georges Montani Sommier articule servant a composer un canape-lit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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