DE250319C - - Google Patents

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DE250319C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/04Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of rollers

Landscapes

  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 250319 -KLASSE 50«. GRUPPE
ADOLF BECK und EDUARD ANGERMÜLLER in COBURG.
Vorrichtung zum Enthülsen von angefeuchtetem Getreide. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Enthülsen von angefeuchtetem Getreide, bei denen um eine geriffelte Gummiwalze ein Mantel so federnd herumgelegt ist, daß die zwischen beide aufgegebenen feuchten Körner unter ganz leichtem Druck stehen und die Hülsen in kleinen Schuppen, ohne Verletzung des eigentlichen Kornes, abgerieben werden. Bei derartigen Vorrichtungen hat
ίο sich gezeigt, daß sich der Mantel, wenn er als Drahtsiebmantel hergestellt ist, verhältnismäßig rasch so weit abnutzt, daß die Siebmaschen sich lösen. Die Drähte biegen sich dann leicht auf und verursachen Verletzungen und Zerstörung der Gummiwalze, sowie durch die im Mantel entstehenden Löcher Materialverluste.
Ferner kommt es vor, daß sich der Mantel stellenweise ausbeult und in der Mitte durchhängt und einen Sack bildet; hierdurch wird leicht ein ungleichmäßiges Schälgut und eine Verzögerung des Arbeitsganges und Beeinträchtigung der Leistung bewirkt,
Um diesen Übelständen abzuhelfen, soll nach der Erfindung der Drahtsiebmantel ersetzt werden durch einen Reibmantel, welcher aus eng aneinandergelegten, parallel zur Achse der Walze verlaufenden und gegeneinander beweglichen Stahlstäben besteht und durch umgelegte Stahlbänder in seiner Form erhalten und durch verstellbare Stützen gegen Durchhängen gesichert ist.
Dieser Mantel ist an der in der Zeichnung dargestellten Schälvorrichtung ersichtlich; es bedeutet:
Fig. ι einen Längenschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung.
Die Schälvorrichtung besteht aus einer Gummiwalze a, um die der Reibmantel b federnd herumgelegt ist. Das in den Trichter d aufgegebene feuchte Getreide fällt zwischen den Mantel und die Walze, infolge deren Rotation es allmählich dem Auslauf e zugeführt wird. .
Der Reibmantel b ist, wie eine Rolljalousie, aus eng aneinandergelegten Stahlstäben g gebildet, welche parallel zu der Walzenachse liegen, auf Lederstreifen h aufgenietet und auf der der Gummiwalze zugekehrten Seite mit feinen Rillen versehen sind.
Der Mantel ist einerseits fest, andererseits an Federn c aufgehängt. Damit beim Leergang durch den Mantel die Gummiwalze nicht verletzt werden kann, liegen die Enden des Mantels auf Lehrscheiben η auf, welche einen etwas größeren Durchmesser haben als die Gummiwalze a. Am Auslauf ist der Mantel mehrfach mit Durchbrechungen i versehen, durch welche das Schälgut in den Auslauf e gelangt.
Die abgeriebenen Hülsenschuppen, welche mit den Körnern nach dem Auslauf e hinbefördert werden, werden durch einen Exhaustor f abgezogen.
Damit der Mantel seine runde Form be-
hält und sich nicht infolge seines Gewichtes durchhängt und einen Sack bildet, sind an verschiedenen Stellen Stahlbänder k um seinen unteren Teil gelegt, die zweckmäßig aus zwei
5 oder mehr durch Scharniere verbundenen Stücken bestehen, damit der Mantel, wenn er von der Walze α abgenommen wird, zusammengelegt werden kann.
Unter diesen Stahlbändern k können zur weiteren Unterstützung und Verhinderung des Durchhängens Rollen I liegen, welche durch eine am Maschinengestell verstellbare Stützvorrichtung m mehr oder weniger stark angedrückt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Enthülsen von angefeuchtetem Getreide mit einer geriffelten Gummiwalze, um welche ein Mantel federnd herumgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel als ein aus parallel zur Walzenachse verlaufenden, auf Lederstreifen (h) eng aneinander und gegeneinander beweglich aufgenieteten Stahlstäben (g) bestehender Reibmantel (b) ausgebildet ist, welcher durch umgelegte Stahlbänder (k) in seiner Form gehalten und durch verstellbare Stützen (I, m) gegen Durchhängen gesichert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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