DE199500C - - Google Patents

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DE199500C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/02Applications of printing surfaces in addressing machines or like series-printing machines

Landscapes

  • Printing Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 199500-KLASSE 15 d. GRUPPE
DAVID GESTETNER in LONDON.
Druckschablone. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. November 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft solche Druckschablonen, bei denen das Farbkissen mit dem Schablonenblatt in einen Rahmen eingesetzt ist. Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der vorliegenden Schablone.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des die Schablone und das Farbkissen tragenden Rahmens. Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Farbkissens
ίο für sich, und
Fig. 3 ist eine Rückansicht des Schablonenrahmens.
Mit α ist der Rahmen bezeichnet, welcher mit dem Teil b aus einem Stück besteht und mit diesem zusammen aus Metall hergestellt ist. c ist das Farbkissen, über welches das Schablonenblatt (nicht gezeichnet) gelegt wird. Bisher wurden die in dem Rahmen α befindlichen Farbkissen aus porösem Papier oder feinem Gewebe hergestellt, auf welchem eine gewisse Menge Farbe ausgebreitet, und auf welche das Schablonenblatt gelegt wird. Dies hat zur Folge, daß beim Drucken mit den bisherigen Walzen die Farbe seitwärts gedrückt wird und so oft ein Beschmutzen der Rahmen und des Arbeitsstückes unvermeidlich ist. Bei dem vorliegenden Erfindungsgegenstand ist anstatt des porösen Papiers oder feinen Gewebes ein Blatt aus fein und eng gelochtem schwammigen Papier c angeordnet, auf welchem die Farbe ausgebreitet wird. Hierbei tritt eine gewisse Menge Farbstoff in die Löcher des Papiers c ein, wodurch der ganzen Farbmenge ein gewisser Halt in sich gegeben wird. Dies hat dann wieder zur Folge, daß einerseits die seitliche Ausbreitung der Farbe möglichst vermieden, andererseits das Fließen der Farbe bei in einer großen Zahl übereinander gestapelten Schablonen auf ein geringes Maß zurückgeführt wird. Das vorliegende Farbkissen macht es außerdem leicht, das Drucken anstatt mittels der gebräuchlichen Walzen durch unmittelbaren , von einer flachen Platte ausgeübten Druck vorzunehmen. Das Farbkissen wird auf einer aus Metall o. dgl. bestehenden Unterlage montiert, welch letztere nebst dem Rahmen derart ausgebildet ist, daß die Auswechselung des Farbkissens mit seiner Unterlage in bequemer Weise möglich ist. Zu diesem Zweck ist der Rahmen α auf jeder Kopfseite mit schrägen Führungsteilen d und auf jeder Längsseite mit einem oder mehreren Vorsprüngen e versehen. Die Unterlage bzw. Auflage des Farbkissens trägt schräge Endteile fl, um sie so bequem in die Führungen d und gegen den oder die Vorsprünge e einbringen zu können. Das Farbkissen c selbst kann entweder mit der Unterlage / verbunden sein oder aber es wird auf derselben durch Einschieben in die Führungen/2 gehalten. Der Rahmen der Schablone ist im übrigen mit Mitteln zum Halten einer Karte versehen, die den Schriftsatz des Schablonenblattes, z. B. eine Adresse, anzeigt. Zu diesem Zweck sind auf sich gegenüberliegenden Seiten der Rahmenrückseite Führungen g vorgesehen, unter die die Karte h geschoben wird. Außerdem sind an dem Rahmen nahe den Kopfseiten Rippen i angeordnet, um ein
Seitliches Herausgleiten der Karte h aus den Führungen g zu verhindern. Die Rippen i dienen außerdem zur Versteifung des Rahmens a.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Druckschablone mit in einem Rahmen liegenden Farbkissen und Schablonenblatt, dadurch gekennzeichnet, daß das
ίο Farbkissen, über welches das Schablonenblatt gelegt wird, aus einem rfein und eng gelochten schwammigen Papier besteht.
2. Druckschablone nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbkissen nebst der Schablone auf einer besonderen, am Hauptrahmen (a) abnehmbar befestigten Unterlage angebracht ist.
3. Druckschablone nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Tragen des Farbkissens sowie des Schablonenblattes dienende Rahmen (a) mit Führungen sowie Absprüngen und Anschlägen versehen ist, zwischen denen die Farbkissenunterlage mittels ihrer abgeschrägten Enden festgelegt wird.
'4. Druckschablone nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen an seiner Rückseite Führungen sowie Rippen zum Festhalten einer Anzeigekarte trägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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