DE199458C - - Google Patents

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DE199458C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
    • B61C9/44Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with hollow transmission shaft concentric with wheel axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 199458 -KLASSE 20/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Dezember 1906 ab.
20. März 1883
die Priorität
Gegenstand der Erfindung ist eine neue Lagerung elektrischer Motoren, die unmittelbar auf den Triebachsen von Fahrzeugen sitzen.
Es ist bekannt, die Läufer der zum Antriebe von Lokomotiven oder andern Fahrzeugen benutzten Elektromotoren auf Hülsen zu lagern, die die Triebachsen umgeben und unmittelbar nachgiebig mit den Motoren oder Triebrädern verbunden sind. Die bei solchen Einrichtungen benutzten Hülsen sind gewöhnlich nur an dem einen Ende mit radialen Armen oder ringförmigen Flanschen versehen, und es sind zwischen ihnen und den Triebrädern nachgiebige oder andere Verbindungen eingeschaltet.
Gemäß der Erfindung sind der Läufer und der Kollektor auf der Treibhülse so gestützt, daß diese Teile sich leicht zusammenfügen und beide Hülsehenden sich mit den benachbarten Triebrädern verbinden lassen.
Fig. ι der Zeichnungen ist eine Ansicht, teilweise im Schnitt, eines auf einer quergeteilten Hülse gelagerten Motors.
Fig. 2 und 3 zeigen andere Ausführungsformen in ähnlicher Ansicht.
·■ Die an ihren Enden mit Triebrädern 2, 3 versehene Achse 1 ist lose von zwei Treibhülsen 15, 16 in Fig. ι und 2 bzw. einer Treibhülse 5 in Fig. 3 umgeben, die an ihren Enden ringförmige Flansche oder Arme 6 besitzen und mit Zapfen 7 in die in ringförmigen Sätzen angeordneten Radkammern 4 hineinragen. Die Zapfen 7 sind innerhalb der Radkammern von nachgiebigen Vorrichtungen, z. B. besonders geformten Schraubenfedern 8 mit zueinander exzentrisch liegenden Windungen, umgeben.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist die Treibhülse in zwei Teile 15, 16 geteilt. Ein Tragstern 19 für den Läuferkern 18 besteht mit dem Teil 16 aus einem Stück oder ist darauf fest angebracht. Außer dem aus ringförmigen Blechen in üblicher Weise zusammengesetzten Kern 18 nimmt der Tragrahmen 19 noch den Kommutatorzylinder 14 auf, dessen Segmente auf einer besonderen Hülse 20 befestigt, sind. Der Ständer 13 des Motors wird durch Lager 10 getragen, die die an den radialen Armen oder Flanschen 6 liegenden Hülsenteile umgeben, ohne die gegenseitige Bewegung, zu stören.
Beim Zusammensetzen der Teile des Läufers werden die Kernbleche und die Hülse 20 für den Kommutatorzylinder zuerst auf den Tragstern 19 aufgebracht, und dann wird das
kleinere zylindrische Ende des Abschnittes 1 5 der Treibhülse in das freie Ende des Hülsenteiles 16 gesteckt, wodurch die beiden Teile 15, 16 sich gegenseitig stützen. Die Kernbleche und der Kommutatorzylinder können also leicht auf den Tragstern 19 aufgebracht werden, wobei es gleichgültig ist, ob ihre inneren Durchmesser größer oder kleiner als der äußere Durchmesser der radialen Arme oder Flansche 6 ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Treibhülse gleichfalls in zwei Teile 15, 16 geteilt, die indessen nicht einander übergreifen. Der Tragstern 19 besteht mit einer besonderen Hülse 17 aus einem Stück, die auf die inneren Enden der Treibhülsenabschnitte 15, 16 aufgekeilt ist.
Beim Zusammensetzen des Läufers werden die Kernbleche 18 und die Hülse 20 des Kommutatorzylinders 14 zuerst auf den Tragrahmen 19 aufgebracht, bevor dieser auf die Treibhülsenabschnitte 15, 16 gesteckt wird. Demgemäß ist es auch hier ohne Belang, ob der äußere Durchmesser der radialen Arme 6 größer oder kleiner als der innere Durchmesser der Kernbleche und der Hülse ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 besteht die Treibhülse 5 aus einem Stück. Der Tragstern 19, der entweder mit der Treibhülse aus einem Stück besteht oder hierauf fest angebracht ist, besitzt jedoch solche Größe,, daß der äußere Durchmesser gleich oder ein wenig größer als der äußere Durchmesser der radialen Arme 6 ist, so daß die Kernbleche und die Hülse 20 des Kommutatorzylinders leicht aufgebracht werden können.
Die Erfindung kann in gleicher Weise bei Gleichstrommotoren wie bei Wechselstrommotoren Anwendung finden.
Selbstverständlich kann auch die Treibhülse mit den Triebrädern in anderer Weise als dargestellt nachgiebig verbunden werden.

Claims (3)

Patent-An sprüche:
1. Einrichtung zur nachgiebigen Lagerung eines Elektromotors auf der Fahrzeugtriebachse mittels einer mit dem Elektromotor verbundenen Treibhülse, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibhülse quer zur Motorachse geteilt, der Tragrahmen (19) für den Motorläufer nur auf dem einen Teil (16) angebracht ist und die inneren Enden der beiden Treibhülsenteile (15, 16) sich gegenseitig übergreifen (Fig. 1).
2. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (19) für den Motorläufer mit einer besonderen Hülse (17) die beiden Treibhülsenteile (15, 16) umfaßt '(Fig. 2).
3. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ■ daß die aus einem Stück bestehende Treibhülse (5) unmittelbar den Tragrahmen (19) für den Motorläufer trägt und der Tragrahmen (19) einen gleich großen oder größeren Umfang (quer zur Triebachse 1 gemessen) einnimmt wie die zur Verbindung der Treibhülse (5) mit den Triebrädern (2, 3) dienenden Teile (7).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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