DE197900C - - Google Patents
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- DE197900C DE197900C DENDAT197900D DE197900DA DE197900C DE 197900 C DE197900 C DE 197900C DE NDAT197900 D DENDAT197900 D DE NDAT197900D DE 197900D A DE197900D A DE 197900DA DE 197900 C DE197900 C DE 197900C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K16/00—Machines with more than one rotor or stator
- H02K16/02—Machines with one stator and two or more rotors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 197900 KLASSE 21 d. GRUPPE
HANNS WYDRA in WIEN.
Doppelelektromotor. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Doppelelektromotor vorzugsweise zum Antrieb der Hinterräder
von Selbstfahrern und besteht darin, daß innerhalb eines feststehenden Magnetsternes
und außerhalb desselben je ein Anker angeordnet ist. Jeder Anker hat seinen besonderen
Stromkreis derart, daß sie einzeln oder zu zweien, jedoch unabhängig voneinander
rotieren können.
ίο Die bisher bekannten Motoren mit zwei konzentrisch angeordneten, sich unabhängig
voneinander drehenden Ankern haben zwei Magnetsysteme. Demgegenüber werden beim
vorliegenden Motor beide Anker von ein und demselben Magnetstern erregt, der zu diesem
Zweck zwischen die Anker gelegt ist.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes,
und zwar zeigt Fig. ι den lotrechten Längsschnitt und Fig. 2 die Stirnansicht desselben,
zum Teil im Schnitt.
"Der Doppelmotor setzt sich aus einem feststehenden Magnetstern A und zwei Ankern B
und C zusammen, von denen der erstere innerhalb und der letztere außerhalb des Magnetsternes
A angeordnet ist.
Der aus Weicheisenblech bestehende Magnetstern A wird durch einzelne, in Längsschnitte
E der Sternbüchse F keilförmig eingepaßte und verschraubte Pole D gebildet,
welche aus Kupferband bestehende Magnetspulen G tragen. Die Sternbüchse F ist auf
einer Seite mit einem hohlzylindrischen Ansätze des metallenen Trägers H verkeilt und
,35 wird durch die Überwurfmutter J in Stellung erhalten, während sie auf der anderen
Seite von dem durch den Mutterring 8 festgehaltenen Kugellager K getragen wird.
Der aus Weicheisenblech bestehende Innenanker B ist auf der Ankerbüchse L aufgeschoben
und festgeschraubt. Letztere trägt auf ihrer Verlängerung M den zum Innenanker
gehörigen kegelförmigen Kollektor N und ist auf der Welle O mittels der Keile 1
und 2 befestigt. Die Welle O wird einerseits durch das mittels der Mutter 4 in Stellung
erhaltene Kugellager 3 getragen und ist andererseits zu einem Zapfen 5 abgesetzt, der
in der Bohrung des mittels der Mutter 6 an das Gehäuse P des Außenankers C befestigten
Stummels 7 gelagert ist. Diese Lagerung der Welle O mittels des Zapfens 5 ermöglicht,
daß die beiden Anker mit verschiedenen Tourenzahlen laufen, ohne daß eine merkliche
Reibung auftreten würde. Bei gleicher Tourenzahl beider Anker läuft jedoch der Innenanker B und der Außenanker C so, wie
wenn die Welle des ersteren mit dem Stummel 7 des letzteren gekuppelt wäre. Die durchgehende Welle dient zur Aufnahme der
auftretenden Biegungsspannungen. Die Sternbüchse F trägt an geeigneter Stelle den zum
Kollektor N gehörigen Bürstenhaltering 9, welcher eine Anzahl speichenförmig angeordneter
Arme besitzt, die an ihren Enden mit den Kohlehaltern 10 ausgestattet sind. Die
positiven und die negativen Kohlen sind voneinander entsprechend isoliert.
Der aus Weicheisenblech bestehende Außenanker C ist an seinen beiden Enden 11, 12
auf eine bestimmte Länge in den Gehäuseteil P bzw. Q geschraubt, welch letzterer
durch das auf der Sternbüchse F sitzende Kugellager S getragen wird, das seinerseits
beim Aufkeilen und Anziehen der Sternbüchse unter Vermittlung - der -Mutter / gegen den
Träger H gedrückt werden kann. Der Gehäuseteil Q. trägt auf seinem zylindrischen
Ansätze den zum Außenanker C gehörigen Kollektor T. Der Gehäuseteil P ist oberhalb
des Kugellagers K geteilt und zusammengeschraubt und geht in einen kegelförmigen
und sodann einen zylindrischen Teil 16 über, welch letzterer durch die beiden im
metallenen Träger U ruhenden Kugellager iy
und 18 getragen wird, die ihrerseits durch die bereits erwähnte Mutter 6 sowie den Ring
19 bzw. die Mutter 20 festgehalten werden. In dem Mantel des kegelförmigen Teiles sind
einige entsprechend große Zugangsöffnungen 15 zu den Bürsten des Kollektors N vorgesehen.
Auf dem metallenen Träger H sitzt der durch die ringförmige Mutter 23 festziehbare
Bürstenhalterring 21 mit den Kohlenträgern 22.
Vorliegend beschriebene Anordnung ermöglicht, daß der Innenanker B innerhalb und
der Außenänker C außerhalb des stillstehenden Magnetsternes A, und zwar beide unabhängig
voneinander, rotieren können. :
Der durch die Magnetisierung der Pole in denselben entstehende Kraftlinienfluß zwischen
zwei Polen wird an der Außenmahtelfläche des Magnetsternes:-durch die Außenankerwicklung,
an der Inh'enniantelfläche durch die Innenankerwicklung geschnitten und somit werden
beide Anker entsprechend der Stromrichtung in ihrer Bewicklung abgelenkt. Die beiden
Ankerwicklungen sind in bezug, auf'Nutenzahl,
Kupferquerschnitt derart beschaffen, daß beide Anker, obgleich von verschiedenen
Durchmessern, bei gleicher Tourenzahl auch gleiche Arbeit leisten.
Magnetstern, Außenanker und Innenanker entnehmen, jeder für sich, den Strom einer
Stromquelle. Jeder der Teile bildet für sich einen geschlossenen Stromkreis, und es arbeiten
beide bei ungleicher Belastung und Tourenzahl voneinander unabhängig.
Die Anzahl der Pole, die Anzahl der Ankernuten, Kupferquerschnitte aller Wicklungen
sind ganz von der Größe der Arbeitsleistung und Tourenzahl abhängig.
Der beschriebene Doppelmotor kann vorteilhaft bei Elektromobilen zum Antriebe der
Hinterräder verwendet werden, indem der Innenanker das eine, der Außenanker das andere Laufrad mittels einer geeigneten Transmission
(Friktionsräder o. dgl.) antreibt, während der Motor selbst durch die beiden Träger H und U am Wagenrahmen festgehalten
wird.
Beide Anker des Doppelmotors können auch gleichzeitig, und zwar der Innenanker
als Generator und der Außenanker als Motor laufen. Der Innenanker'erzeugt, mittels eines
Kraftmotors (Benzin-, Gas- oder Dampfmotors) angetrieben, einen Strom, der, durch
die Außenankerwicklung geführt, den letzteren ablenkt. Es läuft somit der Innenanker als
Dynamo, der Außenanker als Motor.
■
Claims (1)
- .·' . Patent-Anspruch:Doppelelektromotor, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei konzentrischen (rotierenden) Ankern ein gemein1 samer (ruhender) Feldmagnet angeordnet ist.- , ■.·.■. ν ■ ■ 'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197900C true DE197900C (de) |
Family
ID=460747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT197900D Active DE197900C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE197900C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1081966B (de) * | 1956-06-30 | 1960-05-19 | Albert Spoerel Fa | Gekuehlter Schlupfmotor |
| WO2008076568A3 (en) * | 2006-12-15 | 2008-09-12 | Gen Electric | Double-sided dual-shaft electrical machine |
-
0
- DE DENDAT197900D patent/DE197900C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1081966B (de) * | 1956-06-30 | 1960-05-19 | Albert Spoerel Fa | Gekuehlter Schlupfmotor |
| WO2008076568A3 (en) * | 2006-12-15 | 2008-09-12 | Gen Electric | Double-sided dual-shaft electrical machine |
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