DE199432C - - Google Patents

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DE199432C
DE199432C DENDAT199432D DE199432DA DE199432C DE 199432 C DE199432 C DE 199432C DE NDAT199432 D DENDAT199432 D DE NDAT199432D DE 199432D A DE199432D A DE 199432DA DE 199432 C DE199432 C DE 199432C
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rollers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/15Devices for moving vibrator-rollers

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
£.199432'-" KLASSE \5d. GRUPPE
Farbwerk für Rotationsdruckpressen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. August 1907 ab.
Zweck der Erfindung ist, eine größere Anzahl von Farbewalzen und Übertragungswalzen durch ein an der einen Seite der Druckpresse angebrachtes gemeinsames Mittel S in Längsrichtung periodisch nach der einen und anderen Seite zu verschieben. Ferner soll die Drehung der Farbewalzen und der Übertragewalzen durch ein an derselben Seite der Druckpresse befindliches Mittel erfolgen, ίο so daß es möglich ist, die einzelnen Farbewalzen und Verteilwalzen von der anderen Seite der Druckpresse her besser zu übersehen. Auch soll besonders mit Rücksicht auf die lithographischen Druckverfahren die zeitweise Ausschaltung der Ubertragungswalzen erleichtert werden.
Gemäß der Erfindung sind zwei Verreibe- und zwei Übertragewalzen vorgesehen, die durch ein gemeinsames Mittel nach der einen und anderen Seite hin längsverschiebbar sind und auch von einem gemeinsamen Mittel in Drehung versetzt werden. Die Übertragewalzen können nach oben geschwenkt werden, wobei sie Zwischenübertragewalzen mitnehmen, die gegen die Verreibewalzen einstellbar sind.
Fig. ι ist eine schematische Endansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht, bei der die Übertragewalzen von den Auftragewalzen abgerückt sind,
Fig. 3 eine Endansicht der entgegengesetzt liegenden Teile.
Fig. 4 ist eine Hinteransicht und
Fig. 5 eine Hinteransicht in größerem Maßstäbe. ·
Die Achsen 2 von zwei Verreibewalzen 1 sind in Lagerstücken 4 der Gestellrahmen 3 längsverschiebbar gelagert (Fig. 4). Stirnräder 5 auf den Achsen 2 werden von einem Stirnrade 6 getrieben, das größere Breite hat als die Räder 5. Die Achsen der Übertragewalzen 7, die- kleineren Durchmesser haben als die Verreibewalzen 1, tragen Stirnräder, die im Eingriff mit dem Stirnrade 6 sind, das von einem Stirnrade 10 der Achse des Formzylinders ia getrieben wird. LJnter diesem liegt in bekannter Weise der Übertragezylinder I* und unter letzterem der Druckzylinder ic. Duktorwalzen 12 übertragen die Farbe an zwei Gruppen von mit Lederbezug versehenen Verteilwalzen 13, und diese verteilen sie über die Verreibewalzen 1. Von diesen wird die Farbe den Übertragungswalzen 7 zugeführt mittels Zwischenübertragungswalzen 14, die in an den Lagerstücken 4 angebrachten Hängelagern 15 "drehbar und gegen die Verreibewalzen 1 stellbar sind. Die Lager der Übertragewalzen 7 sind um Achsen 16 schwingbar, die sich durch das Gestell erstrecken und deren Arme 17 durch-Stangen 18 mit Armen der mit Handhebeln 20 versehenen Achsen 19 verbunden sind. Drückt man die Handhebel 20 nieder, so rücken die Übertragungswagen 7 aufwärts von den Auftragewalzen 21 ab, und man kann diese dann aufwärts aus ihren Lagern herausbringen. Stifte 23 an Armen 22 der Achsen 19 schla-
60
gen an das Gestell 3 an und begrenzen den Ausschlag der Übertragungswalzen 7. Vorn sitzt am Gestell 3 eine Platte 23**, auf die der betreffende Stift 23 trifft, wenn die Ubertragungswalzen 7 gehoben werden und das von den Armen 17 mit den Stangen 18 gebildete Knie stärker durchgedrückt ist, wie dies in Fig. 2 zu sehen ist.
Auf den Achsen 2 der beiden Verreibewalzen I sind zwischen durch Muttern 26 am Platz gehaltenen Ringen 25 Triebe 24 befestigt, die ein in einem Halter 28 schief auf seiner Achse angeordnetes Zahnrad 27 treiben. Dieses greift in Triebe 29 ein, die zwischen Ringen 30 auf Wellen 8 lose drehbar sind. Zur Verminderung der Reibung bei den verschiedenen Geschwindigkeiten, die die Triebe 29 und ihre bezüglichen Wellen haben, liegen Ringe 30 an Laufkugeln an, die durch Ringe 32 zusammengehalten sind. Die Triebe 29 haben die gleiche Umfangsgeschwindigkeit wie das Zahnrad 27, das bei seiner Drehung das Hirt- und Herschieben der Verreibewalzen 1 und der Übertragungswalzen 7 bewirkt. Dabei bewegen sich die Verreibewalze der einen Walzengruppe und die Übertragungswalze der anderen Walzengruppe in entgegengesetzten Richtungen.
Das Zahnrad 27 und die Triebe 24, 29 sind der Erfindung gemäß auf derselben Seite der Druckpresse gelagert wie die Antriebsstirnräder 5, 6, 10. Das Gestell an der
. anderen Seite der Druckpresse bleibt also frei und man hat leichten Zugang zu den Farbewalzen.

Claims (6)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Farbwerk für Rotationsdruckpressen, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Hin- und Herverschiebung der Verreibe- und Übertragungswalzen auf derselben Seite der Druckpresse angebracht sind wie die Mittel zur Erteilung ihrer Drehbewegung.
  2. 2. Farbwerk nach.Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verreibe-. und Übertragungswalzen von nur einem einzigen gemeinsamen Mittel, nämlich von einem an sich bekannten unverschieblich gelagerten, schief zu seiner Drehachse angeordneten Zahnrad (27) ihre Hin- und Herbewegung erhalten.
  3. 3. Farbwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Zahnräder (24) auf den Achsen der Verreibewalzen das Zahnrad (27)-- treiben, während besondere Zahnräder (29) auf den Achsen der Übertragewalzen zwecks deren Hin- und Herbewegung lose drehbar zwischen Laufkugeln gelagert sind. .
  4. 4. Farbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungswalzen, die mit den Auftragewalzen zusammenwirken, an schwingbaren Tragarmen drehbar angeordnet sind, die ermöglichen, sie aus der Berührung mit den Auftragewalzen zu bringen.
  5. 5. Farbwerk nach Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß Zwischenübertragewalzen (14) zwischen den Verreibewalzen (1) und den Übertragewalzen (7) gleichfalls in schwingbaren Hängelagern an den Lagerstücken der Achsen der Verreibewalzen drehbar sind.
  6. 6. Farbwerk nach Anspruch 1,4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ' die Tragarme für die Übertragewalzen (7) an Achsen (16) angebracht sind, die durch Armeund Stangen (17, 18) in Verbindung mit anderen Achsen (19) stehen, die mit Handhebeln (20) und Anschlagstifte (23) tragenden Armen (22) versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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