DE19856871A1 - Kittlos gesockelte Lampe - Google Patents
Kittlos gesockelte LampeInfo
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Abstract
Ein Lampenkolben (1) aus Glas ist einseitig durch eine Quetschung (2) verschlossen. An der Quetschung (2) ist ein Sockel (5) mittels einer Metallfeder (6) befestigt. Der Sockel (5) besitzt eine der Quetschung (2) locker angepaßte Aufnahme (7). Die Metallfeder (6; 26) ist U-förmig gebogen und besteht aus einem Basisteil (11) und zwei Schenkeln (12, 13), die die Quetschung umgreifen, wobei die Befestigung des Sockels (5) dadurch vermittelt wird, daß ein Schenkel (12) im wesentlichen parallel zur Längsachse ausgerichtet ist, aber gleichzeitig eine Federkräften zugängliche Querausdehnung besitzt, wobei dieser Schenkel in seiner Querausdehnung durch die Aufnahme (7) des Sockels unter Spannung gesetzt ist.
Description
Die Erfindung geht aus von einer Lampe, insbesondere Hochdruckentladungslam
pe, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Es handelt sich dabei insbesondere
um Metallhalogenidlampen, Natriumhochdrucklampen oder Halogenglühlampen mit
einseitiger Quetschung und keramischem Sockel, aber auch um Glühlampen mit
konventionellem Schraubsockel.
Aus der EP-A 261 722 ist bereits eine Hochdruckentladungslampe bekannt, bei der
der Sockel mittels Kitt am Außenkolben befestigt ist. Diese Technik ist zeit-, energie-
und materialaufwendig, weil der Kitt langwierig ausgeheizt werden muß und zusätz
lich ein Innenteil (Stahlband) zum induktiven Erhitzen verwendet wird. Zusätzlich
treten bei hoher Belastung Probleme auf, weil Risse im Kitt entstehen können und
Bereiche des Kitts unterschiedlich aushärten. Schließlich hat sich herausgestellt,
daß beim Einbau dieser Lampen in spezielle Leuchten so hohe Temperaturbela
stungen entstehen können, daß dort tropenähnliche Verhältnisse auftreten können,
denen der übliche Kitt nicht gewachsen ist. Des weiteren hat sich gezeigt, daß der
übliche Kitt empfindlich auf extreme Umweltbedingungen reagiert. Beispielsweise
neigt er zu Korrosion bei salzhaltiger oder schwefelhaltiger Luft.
Andererseits sind für Glühlampen, die mit Niederspannung betrieben werden, kittlos
gehalterte Sockel bekannt (EP-A 668 639), bei denen eine Metallfeder auf die Breit
seite der Quetschung aufgeschnappt wird. Eine zuverlässige Halterung erfolgt hier
durch Einrasten der Metallfeder in einem Vorsprung oder einer Vertiefung an der
Quetschung.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lampe gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 bereitzustellen, die einfach und schnell herzustellen ist und hohen Be
lastungen standhält.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
Grundsätzlich weist die erfindungsgemäße Lampe einen Kolben aus Glas auf, der
eine Längsachse besitzt und, in der Regel einseitig, durch eine Quetschung ver
schlossen ist. Dieser Kolben ist häufig der Außenkolben einer Entladungslampe
oder einer Halogenglühlampe, der aus Quarzglas oder Hartglas gefertigt ist. Er kann
auch der einzige Kolben einer Entladungslampe oder Glühlampe sein.
An der Quetschung sind im Normalfall zwei Stromzuführungen nach außen geführt
und außerdem ein Sockel mittels einer Metallfeder (bevorzugt aus Federstahl) befe
stigt. Der Sockel besitzt eine der Quetschung locker angepaßte trogförmige Auf
nahme. Die Metallfeder ist U-förmig gebogen. Sie besteht aus einem Basisteil und
zwei Schenkeln, die die Quetschung umgreifen. Die Befestigung des Sockels am
Kolben wird durch eine doppelte Federwirkung der Feder vermittelt. Dies geschieht
insbesondere dadurch, daß mindestens ein, bevorzugt zwei, Schenkel im wesentli
chen parallel zur Längsachse ausgerichtet ist, aber gleichzeitig eine Federkräften
zugängliche Querausdehnung besitzt, wobei der Schenkel in der Aufnahme des
Sockels untergebracht ist und dort in seiner Querausdehnung durch die Wände der
Aufnahme begrenzt ist und somit unter Spannung gesetzt ist.
Die Metallfeder ist ein Stanzblechteil o. ä., das zu einem U gebogen ist. Beim Einbau
wird die Metallfeder zunächst auf die Quetschung aufgeschoben. Sie hält dort be
sonders gut, wenn die Auflagefläche (meist an der Breitseite, aber auch die
Schmalseite ist möglich) eine gerippte Struktur besitzt. Außerdem sollte der Abstand
zwischen den beiden Schenkeln vor dem Einbau im Sockel etwas geringer (insbe
sondere etwa 5 bis 10%) als die zugeordnete Dicke der Quetschung sein. Somit
wird ein ausreichender provisorischer Haft der Metallfeder an der Quetschung ge
schaffen.
Die größte Querausdehnung der Metallfeder, also der Abstand zwischen den von
einander am weitesten entfernten Teilen der beiden Schenkel, ist zu diesem Zeit
punkt, also vor der Montage des Sockels, etwas größer als die zugeordnete Breite
der Aufnahme im Sockel. Vorteilhaft ist die Querausdehnung der Metallfeder um ca.
5 bis 20% größer als die Querausdehnung (also die Breite) der Aufnahme des Soc
kels.
Bei üblichen Abmessungen entspricht dies einer Querausdehnung der Metallfeder,
die um etwa 0,3 bis 1 mm größer als die Querausdehnung der Aufnahme des Soc
kels ist.
Eine einfache Realisierung der doppelten Federwirkung besteht darin, daß minde
stens ein Schenkel, bevorzugt in Richtung der Querausdehnung, rinnenförmig, ins
besondere im Querschnitt V-förmig, nach innen oder außen gebogen ist. Die Span
nung der Rinne vermittelt die Federwirkung nach der Montage des Sockels. Die
Rinne kann aber auch um 90° gedreht sein, also in Richtung der Längsachse aus
gerichtet sein.
Vorteilhaft ist die Metallfeder so aufgebaut, daß sie zwei symmetrische Schenkel
besitzt. Dadurch wird der von jedem Schenkel zu bewältigende Federweg halbiert,
wodurch das Material weniger beansprucht wird. Außerdem ist dadurch eine sym
metrische Plazierung des Kolbens im Sockel bezüglich der Längsachse garantiert.
In einer zweiten Ausführungsform sind die Schenkel unsymmetrisch, wobei nur ein
Schenkel rinnenförmig ausgebildet ist, während der zweite Schenkel mit seitlichen
Enden ausgestattet ist, die eingerollt sind. Sie dienen einer exakten seitlichen Fixie
rung.
Vorteilhaft verläuft das Basisteil der Metallfeder beabstandet von den Stromzufüh
rungen mittig zwischen beiden Stromzuführungen. Diesem Abstand kommt beson
dere Bedeutung bei Hochdruckentladungslampen zu, bei denen eine Zündspannung
von mehreren kV erforderlich sein kann. Daher ist in diesen Fällen ein besonders
schmales Basisteil zu verwenden um Überschläge zwischen einer Stromzuführung
und dem Basisteil zu vermeiden. Es ist günstig, wenn der Abstand des Basisteils zu
jeder Stromzuführung wenigstens 3 mm beträgt.
Im Hinblick auf eine hohe Zündspannung, wie sie bei der sofortigen Wiederzündung
erforderlich ist, ist auch auf einen Mindestabstand der Schenkel von den Stromzu
führungen zu achten. Dies spielt vor allem bei Schenkeln, bei denen ein Teil, vor
allem das Ansatzstück, in etwa so breit ist wie die Breitseite der Quetschung, eine
Rolle. Bevorzugt ist hier die Unterkante des Ansatzstückes mindestens 2 mm von
den Stromzuführungen beabstandet. Denn ein Überschlag soll auch in dieser Rich
tung vermieden werden. Von diesem Abstand sollte nach Möglichkeit wenigstens 1
mm Luftspalt sein. Das bedeutet, daß die Unterkante des Ansatzstücks nicht direkt
an der Quetschung anliegt, sondern beabstandet von deren Breitseite ist.
Weiterhin ist zu berücksichtigen, daß für die Sicherheit des Kunden auch der Be
rührschutz beim Einbau der Lampe optimiert werden sollte. Dies wird dadurch reali
siert, daß das freie äußere Ende des Schenkels in der Aufnahme mindestens 2 mm
unterhalb der Oberkante des Sockels endet.
Einen ganz besonderen Vorteil entfaltet die hier vorgestellte Technik zum Befesti
gen des Sockels bei neuartigen Metallhalogenidlampen mit keramischem Entla
dungsgefäß sowie bei Natriumhochdrucklampen. Da hier das Entladungsgefäß aus
technischen Gründen zweiseitig verschlossen ist, besitzen diese Lampen ein unge
wöhnlich großes Verhältnis von Länge zu Durchmesser des äußeren Kolbens. Wäh
rend bei konventionellen Metallhalogenidlampen dieses Verhältnis etwa 2 : 1 bis 3 : 1
beträgt, erreichen keramische Metallhalogenidlampen (und Natriumhochdrucklam
pen) u. U. ein Verhältnis von Länge zu Durchmesser von mehr als 3 : 1. Es hat sich
herausgestellt, daß beim Einbau dieser Lampen in die zugehörige Fassung (bzw.
Leuchte) die Neigung zu Sprüngen in der Quetschung des Außenkolbens erheblich
zunimmt, wenn der Sockel mit Kitt befestigt ist. Die Ursache ist, daß der Kitt eine
starre Verbindung zwischen Außenkolben und Sockel vermittelt. Bereits eine gerin
ge Schwingungsanregung (wie sie beim Einbau der Lampe entstehen kann) reicht
aus, um den Außenkolben übermäßig zu belasten, da er beim oben diskutierten
Verhältnis von mehr als 3 : 1 eine ungünstige Resonanz der Eigenschwingung be
sitzt. Bei einer kittlosen Sockelung mit der erfindungsgemäßen Metallfeder entsteht
jedoch keine absolut starre Verbindung zwischen Sockel und Kolben. Die Schwin
gung wird ganz im Gegenteil durch die Metallfeder abgefedert und gedämpft, so daß
die Gefahr von Glasbrüchen beseitigt ist. Andererseits konnte bei der vorbekannten
kittlosen Sockelung, also ohne die erfindungsgemäße Metallfeder, keine ausrei
chende Fixierung erreicht werden. Beim Einbau in einem Reflektor war daher die
optische Qualität unbefriedigend. Dieses Problem ist nunmehr gelöst.
Im folgenden soll die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher er
läutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Metallhalogenidlampe, teilweise im Schnitt, in Seitenansicht (Fig. 1a),
in um 90° gedrehter Seitenansicht (Fig. 1b) und in Drauf
sicht von unten (Fig. 1c);
Fig. 2 die Metallfeder aus Fig. 1 in drei verschiedenen Ansichten (Fig. 2a
bis 2c) entsprechend Fig. 1;
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Metallhalogenidlampe, teil
weise im Schnitt, in Seitenansicht (Fig. 3a), in um 90° gedrehter
Seitenansicht (Fig. 3b) und in Draufsicht von unten (Fig. 3c);
Fig. 4 die Metallfeder aus Fig. 3 in drei verschiedenen Ansichten (Fig. 4a
bis 4c) entsprechend Fig. 3.
In Fig. 1 ist eine Metallhalogenidlampe gezeigt mit einem Außenkolben 1 aus
Hartglas (oder Quarzglas), der eine Längsachse besitzt und einseitig durch eine
bekannte Doppel-T-förmige (manchmal auch I-förmig genannt) Quetschung 2 ver
schlossen ist. Die Länge L des Außenkolbens ist 6 cm, der Außendurchmesser D ist
2,2 cm, das Verhältnis L/D = 2,7. An der Quetschung 2 sind zwei Stromzuführungen
3 nach außen geführt. Sie enden in Stiften 4, die in einem keramischen Sockel 5
eingesetzt sind. Im Außenkolben ist ein einseitig gequetschtes Entladungsgefäß 10
aus Quarzglas mit einer Füllung aus Metallhalogeniden eingesetzt.
Der Sockel 5 ist an der Quetschung 2 mittels einer Metallfeder 6 befestigt. Der Soc
kel 5 besitzt eine der Quetschung 2 locker angepaßte, in etwa rechteckige trogför
mige Aufnahme 7 mit Einbuchtungen 21 an den Breitseiten. Die Metallfeder 6 ist U-
förmig gebogen. Sie besteht aus einem Basisteil 11 und zwei freien Schenkeln 12,
13, die zusammen die Quetschung umgreifen. Das Basisteil 11 liegt am unteren
Ende der Quetschung 2 an, während die Schenkel 12, 13 an den Breitseiten 8 an
liegen. Die Breitseiten 8 der Quetschung 2 sind über einen Großteil ihrer Fläche
geriffelt (nur teilweise gezeigt unter Bezugsziffer 14). Die Breite des Basisteils 11
entspricht etwa einem Drittel des Abstands zwischen den Stromzuführungen 3.
In Fig. 2 ist die Metallfeder 6 nochmals im Detail in verschiedenen Ansichten ge
zeigt. Sie besteht aus Federbandstahl mit einer Dicke von 0,3 mm. Der erste,
schmale Schenkel 12 ist quer zur Längsachse rinnenförmig nach innen, also zum
zweiten Schenkel hin, gebogen. Die Rinne 15 bildet aus zwei Schenkeln 15a, 15b
die Gestalt eines V (oder U). Ihr innerer Schenkel 15b ist mit dem Basisteil über ein
Ansatzstück 16 verbunden. Der zweite, breite Schenkel 13 der Metallfeder ist T-
förmig so konstruiert, daß auf einem schmalen Hals 17 eine verbreiterte Fläche 18
sitzt. Die Seitenenden 19 der Fläche 18 sind zu einem Dreiviertelkreis eingerollt. Sie
passen genau in den Zwischenraum zwischen den verbreiterten Schmalseiten 20
der Quetschung und der zentralen Einbuchtung 21 an der Breitseite des Sockels
(Fig. 1c). Dadurch wird die Metallfeder 6 exakt mittig zentriert.
Die Befestigung des Sockels wird dadurch vermittelt, daß der Schenkel 12 mit sei
ner Rinne 15 in den schmalen Spalt 22 zwischen der Einbuchtung 21 der Aufnahme
und der Quetschung 2 eingespannt ist.
In Fig. 3 ist eine Metallhalogenidlampe gezeigt mit einem Außenkolben 22 aus
Quarzglas (oder Hartglas), der eine Längsachse besitzt und einseitig durch eine
Quetschung 2 verschlossen ist. Die Länge L des Außenkolbens ist 7,5 cm, der Au
ßendurchmesser D ist 1,8 cm, das Verhältnis L/D = 4,2. An der Quetschung 2 sind
wieder zwei Stromzuführungen 3 nach außen zu einem keramischen Sockel 5 ge
führt. Im Außenkolben ist ein keramisches zweiendiges Entladungsgefäß 23 mit
einer Füllung aus Metallhalogeniden eingesetzt.
Der Sockel 5 ist an der Quetschung 2 mittels einer Metallfeder 26 befestigt. Der
Sockel 5 besitzt wieder eine der Quetschung 2 locker angepaßte, in etwa rechtecki
ge Aufnahme 7. Die Metallfeder 26 ist U-förmig gebogen. Sie besteht aus einem
Basisteil 31 und zwei freien, symmetrisch aufgebauten Schenkeln 32. Das Basisteil
31 liegt am unteren Ende der Quetschung 2 an, während die Schenkel 32 die Quet
schung umgreifen. Die Breite des Basisteils 31 ist 5,5 mm und entspricht minde
stens einem Drittel des Abstands zwischen den Stromzuführungen 3. Der Abstand
des Basisteils von jeder Stromzuführung ist 3 mm. Die Breite beider Schenkel 32 ist
nur wenig schmaler wie die Breitseite der Aufnahme des Sockels. Die Schenkel sind
quer zur Längsachse rinnenförmig nach innen, also zur Quetschung hin, gebogen.
In Fig. 4 ist die Metallfeder 26 nochmals im Detail gezeigt. Sie besteht aus Feder
bandstahl mit einer Dicke von 0,2 mm. Die Rinne 35 bildet aus zwei Schenkeln 39a,
39b in etwa die Gestalt eines V (oder U). Die beiden Rinnenschenkel 39a, 39b sind
jedoch unsymmetrisch, da sie verschieden lang und verschieden gewinkelt zur
Längsachse sind. Der äußere Schenkel 39a bildet einen ersten Winkel von 45° zur
Längsachse, während der innere Schenkel 39b nur etwa halb so stark gewinkelt ist
(zweiter Winkel von 23°). Dies liegt daran, daß der äußere Schenkel die eigentliche
Haltefunktion ausübt und daher eine höhere Federkraft benötigt als der innere
Schenkel, dessen Aufgabe die Zentrierung des Kolbens und Schutz vor Verkippen
ist. Demgemäß ist der erste Winkel bevorzugt zwischen 35° und 55° zu wählen,
während der zweite Winkel zwischen 15° und 35° zu wählen ist. Der erste Winkel ist
vorteilhaft größer (um mindestens 20%) als der zweite, bevorzugt ist ein Verhältnis
von ungefähr 2 : 1.
Der innere Rinnenschenkel 39b ist mit dem Basisteil 31 über ein Ansatzstück 36
verbunden. Das Ansatzstück 36 ist so konstruiert, daß auf einem schmalen Hals 37
eine verbreiterte Fläche 38 sitzt, so daß es insgesamt etwa T-förmig ist. Die ver
breiterte Fläche 38 ist rinnenseitig etwa 45° gegen die Längsachse nach außen ge
bogen. Die Unterkante des Querbalkens des T (Fläche 38) ist etwa 1 mm beabstan
det von der Breitseite der Quetschung und insgesamt etwa 2,5 mm von der Strom
zuführung 3 entfernt um Überschläge bei der Zündung zu vermeiden. Die Rinne 35
ist etwa so breit wie die verbreiterte Fläche 38, also der Querbalken des T, des An
satzstückes 36.
Die Befestigung des Sockels wird dadurch vermittelt, daß die beiden Rinnen 35 in
den schmalen Spalt 29 zwischen der Einbuchtung 28 der Aufnahme und der Quet
schung 2 eingespannt sind.
Der geringste Abstand zwischen den beiden Schenkeln 32 beträgt im entspannten
Zustand 3,15 mm (siehe Fig. 4a). Die Entfernung an den Nahtstellen zwischen
Ansatzstück 36 und dem inneren Rinnenschenkel 39b ist 6,0 mm. Zwischen den
freien Enden der äußeren Schenkel 39a der Rinne beträgt die Distanz sogar 6,2
mm. Die Schenkel 39a, 39b sind also nicht nur unsymmetrisch, der äußere Schen
kel ist auch weiter gespreizt, damit hier eine stärkere Federkraft wirken kann.
Demgegenüber beträgt die Breite der Quetschung (einschließlich Riffelung 14), ge
messen an den Breitseiten, ca. 3,3 mm. Die Breite der Aufnahme des Sockels im
Bereich der Einbuchtung 28 beträgt ca. 5,9 mm.
Die Berührsicherheit wird dadurch gewährleistet, daß der Abstand des freien Endes
des Schenkels zur Oberkante 40 des Sockels 2 mm beträgt.
Claims (14)
1. Lampe mit einem Kolben (1; 22) aus Glas, der eine Längsachse besitzt und
einseitig durch eine Quetschung (2) verschlossen ist, wobei an der Quet
schung (2) zwei Stromzuführungen (3) nach außen geführt sind und wobei an
der Quetschung (2) ein Sockel (5) mittels einer Metallfeder (6; 26) befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (5) eine der Quetschung (2) locker
angepaßte Aufnahme (7) besitzt, und daß die Metallfeder (6; 26) U-förmig ge
bogen ist und aus einem Basisteil (11; 31) und zwei Schenkeln (12, 13; 32) be
steht, die die Quetschung umgreifen, wobei die Befestigung des Sockels (5)
dadurch vermittelt wird, daß mindestens ein Schenkel (12; 32) im wesentlichen
parallel zur Längsachse ausgerichtet ist, aber gleichzeitig eine Federkräften
zugängliche Querausdehnung besitzt, wobei dieser Schenkel in seiner Quer
ausdehnung durch die Aufnahme (7) des Sockels unter Spannung gesetzt ist.
2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querausdehnung
des Federkräften zugänglichen Schenkels (12; 32) vor der Montage des Soc
kels um ca. 5 bis 20% größer als die Querausdehnung der Aufnahme des
Sockels ist.
3. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querausdehnung
des Federkräften zugänglichen Schenkels (12; 32) vor der Montage des Soc
kels um ca. 0,3 bis 1 mm größer als die Querausdehnung der Aufnahme des
Sockels ist.
4. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkräften zu
gängliche Schenkel (12; 32) als Rinne (15; 35) geformt ist, und insbesondere
im Querschnitt V- oder U- förmig gebogen ist.
5. Lampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (15; 35)
über ein Ansatzstück (36) mit dem Basisteil (31) verbunden ist.
6. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallfeder (6; 26)
zwei symmetrische Schenkel (32) besitzt, die beide Federkräften zugänglich
sind.
7. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinste Abstand
zwischen den beiden Schenkeln (32) vor dem Aufschieben der Metallfeder auf
die Quetschung um etwa 5 bis 10% kleiner als die Breite der Quetschung ist.
8. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schenkel
(13) der Metallfeder der seitlichen Zentrierung dient, indem dessen seitliche
Enden (19) insbesondere eingerollt sind.
9. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (11; 31)
beabstandet von den Stromzuführungen (3) mittig zwischen beiden Stromzu
führungen (3) verläuft, wobei der Abstand des Basisteils zu jeder Stromzufüh
rung insbesondere mindestens 3 mm beträgt.
10. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schenkel min
destens 2,5 mm Abstand von den Stromzuführungen (3) hat.
11. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkante des
Schenkels beabstandet von der Quetschung ist, wobei zumindest ein Luftspalt
von 1 mm Breite verbleibt.
12. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (1; 22) der
Lampe ein Verhältnis der Länge zum Durchmesser von mindestens 3 : 1 be
sitzt.
13. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breitseiten (8) der
Quetschung eine gerippte oder geriffelte Struktur (14) besitzen.
14. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der
beiden Schenkel (12, 13; 32) der Metallfeder jeweils mindestens 2 mm unter
der Oberkante (40) der Aufnahme (7) des Sockels endet.
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