DE198380C - - Google Patents

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DE198380C
DE198380C DENDAT198380D DE198380DA DE198380C DE 198380 C DE198380 C DE 198380C DE NDAT198380 D DENDAT198380 D DE NDAT198380D DE 198380D A DE198380D A DE 198380DA DE 198380 C DE198380 C DE 198380C
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switch
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switch arm
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/26Sectionalised protection of cable or line systems, e.g. for disconnecting a section on which a short-circuit, earth fault, or arc discharge has occured
    • H02H7/267Sectionalised protection of cable or line systems, e.g. for disconnecting a section on which a short-circuit, earth fault, or arc discharge has occured for parallel lines and wires

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  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Speisung von Gleichstromseriennetzen mit zwei oder mehr parallel geschal-■ teten Einzelleitungen, deren jede den vollen Strom aufnehmen kann und die im normalen Zustande sämtlich zur Stromführung dienen, und besteht darin, daß zwischen die Sammelschiene der Zentrale und die Einzelleitungen elektromagnetische Vorrichtungen eingeschal-
to tet sind, welche eine gestörte Einzelleitung abschalten, zugleich jedoch die Abschaltung der übrigen nicht gestörten Einzelleitungen verhindern.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Anordnung dargestellt.
Die Sammelschiene g der Zentrale (Fig. 1) ist mit jeder Einzelleitung, von denen beispielsweise zwei a, b angenommen sind, über den Schalthebel cl bzw. d1 und Ruhekontakt c2 bzw. d% eines elektromagnetischen Schalters c, d verbunden. ' Die Arme c1, άΛ tragen je ein polarisiertes Eisenstück c3, ds. Die Kerne der Schalter weisen zwei gleichwertige, aber in verschiedenem Sinne wirkende Wicklungen c4, c5, af4, d5 auf, von denen c4 und db im Stromkreise der Einzelleitung a, dagegen i/4 und c5 in demjenigen der Einzelleitung b liegen. Die Wicklungen c4, d% bzw. dl, c5 sind auf der Zeichnung. parallel geschaltet dargestellt, könnten jedoch auch in Reihe liegen.
Beim Anziehen des Schalters c1 wird die Einzelleitung α und beim Ausziehen des Schalterarmes d1 die Einzelleitung b von der Sammelschiene g abgeschaltet. Um die Ströme leichter verfolgen zu können, sind die Einzelleitung α und die Wicklungen c4, d6 mit vollen, dagegen die Einzelleitung b und die Wicklungen c5, rf4 mit gestrichelten Linien gezeichnet.
Für gewöhnlich heben sich die in den Wicklungen c4 und c5 bzw. af4 und dh wirkenden Ströme in ihrer magnetisierenden Wirkung auf den Kern auf,, so daß die Schalterarme c1, d1 in der gezeichneten Lage stehen, welche zweckmäßig noch durch Federn c6, da gesichert wird.
Sollen die Schalter bei Unterbrechung einer Einzelleitung ansprechen, so ist das Eisenstück c3 derart zu polarisieren, daß es angezogen wird, wenn Strom lediglich durch die Wicklung c5 fließt, und das Eisenstück ds ist so zu polarisieren, daß es angezogen wird, wenn Strom lediglich durch die Wicklung d5 fließt. Wird z. B. also die Einzelleitung a unterbrochen, so hört der Stromfluß in den Wicklungen c4 und dh auf. Die Kerne der Elektromagnete werden nunmehr allein durch' den die Wicklungen c5, <f4 und die Einzelleitung b durchfließenden' Strom erregt. Infolgedessen wird der Schalterarm cl angezogen, während der Schalterarm dl in der gezeichneten Ruhelage verbleibt. Der Schalterarm c1 verläßt mithin den Ruhekontakt c2 und unterbricht dadurch die Verbindung zwischen der Sammelschiene und der Einzelleitung a.
Sollen die Schalter umgekehrt bei Erdung oder' Kurzschluß einer Einzelleitung ansprechen, so sind die Eisenstücke cs, ds umge-
kehrt zu polarisieren. Wird also beispielsweise die Einzelleitung α geerdet, so daß von der Dynamomaschine e über Erde, Einzelleitung α und die Wicklungen c4, dh ein ungewöhnlich starker Strom fließt, so überwiegt die magnetisierende Wirkung dieser Wicklungen diejenige der Wicklungen c5, di. Der Schalterarm c1 wird infolgedessen angezogen, während der Schalterarm dl in der
ίο gezeichneten Ruhelage verbleibt. Die Einzelleitung α wird also wiederum abgeschaltet, indem der Schalterarm c1 den Ruhekontakt c2 verläßt.
Damit nach Abschaltung der einen Einzelleitung der Strom in den mit der anderen Einzelleitung verbundenen Magnetwicklungen nicht die Öffnung des anderen Schalters herbeiführen kann, wodurch das ganze Leitungssystem gestört werden würde, ist eine Ein-
richtung getroffen, welche beim Öffnen des einen Schalters den anderen in geschlossener Stellung verriegelt.
Diese Einrichtung, ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. Hier sind die Schalteranne cl,dl als Messerschalter dargestellt, und zwar bewegt sich c1 beim Ausschalten nach oben und dl nach unten. An dem Schalterarm d1 ist ein Haken f angeordnet, der über den Schalterarm c1 hinweggreift. Bewegt sich der Schalterarm c1 in seine Öffnungsstellung (nach oben), so wird mithin der Schalterarm d1 . in der gezeichneten Schließungsstellung verriegelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Abschalten eines von zwei parallel geschalteten Gleichstromleitern bei Drahtbruch oder Überlastung, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einzelleitung von einem elektromagnetischen Ausschalter mit polarisiertem Anker überwacht wird, dessen Magnetkern von beiden Leiterströmen, aber in entgegengesetztem Sinne, magnetisiert wird, so daß sich bei normalen Verhältnissen die magnetisierende Wirkung beider Ströme aufhebt, dagegen bei Stromloswerden oder Überlastung einer Leitung der zugehörige Schalter unterbricht, während der andere Schalter durch den geöffneten Schalter in seiner Gesehlossenstellung gesperrt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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