DE1982939U - Verpackungsbeutel aus kunststoffolie, insbesondere fuer watte u. dgl. - Google Patents
Verpackungsbeutel aus kunststoffolie, insbesondere fuer watte u. dgl.Info
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Description
PATENTANWÄLTE .^
KOLNI7DEICHMANNHAUs
14.11.1967 Sch/Pa
Firma Dr. Degen & Kuth, Düren/Rheinland
Verpackungsbeutel aus Kunststoff-Folie, insbesondere für Watte u. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verpackungsbeutel aus Kunststoff-Folie, insbesondere für Watte u. dgl., '
bei dem das eine Ende verschlossen und das andere Ende nach zur Herausnahme der Ware erfolgter öffnung wieder
geschlossen werden kann.
Ss gibt Verpackungsbeutel der genannten Art, die an dem
schließbaren Ende mit einer Decke versehen sind, die
im Abstand von dem oberen Beutelrand ringsum mit der
Beutelfolie verschweißt ist, wobei der außerhalb der Decke liegende Beutelrand mit einem einen Kordelzug oder dgl.
aufweisenden Randsaum versehen ist. Bei einer solchen Ausbildung des Verpackungsbeutels erhält man nach dem
Füllen einen vollhygienischen staub- und luftdichten Verschluß. Zum Herausnehmen der Ware kann die Decke an
dem zum Herausnehmen der Ware bestimmten Ende mittels
eines Messers oder einer Schere aufgeschlitzt werden.
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Hierbei besteht keine Gefahr, daß der obere Beutelrand mitverletzt wird., da der Beutelrand sich im Abstand von
der eingeschweißten Decke befindet. Die aufgeschlitzte Decke bildet mit den dadurch entstehenden Deckenlappen
einen wirksamen zusätzlichen Staubverschluß, da beim Zuziehen des Beutelrandes die Lappen übereinandergezogen
werden und das Gut abdecken.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Verschlußausbildung
des vorstehend beschriebenen Verpackungsbeutels zu verbessern und die Herstellung zu vereinfachen. Die
Erfindung zeichnet sich bei dem Verpackungsbeutel der vorstehend beschriebenen Art dadurch aus, daß der Randsaum
längs der am Beutelrand verlaufenden Schweißnaht nach außen umgeschlagen vorgesehen ist und der umgelegte Saum
durch Schweißstellen bzw. mindestens eine Schweißnaht festgelegt wird. Hierbei ist vorteilhaft die den umgelegten Saum festlegende Schweißung eine Beutellängsnaht.
Durch eine solche Ausbildung des Verpaekungsbeutels
ergibt sich, daß der über den Deckenteil überstehende
Rand in Fortfall kommt. Ein solcher überstehender Rand
machte es erforderlich, daß nach Füllen des Beutels der Randsaum mittels der Kordel noch zugezogen werden
mußte, um eine oben flache Form des gefüllten Beutels
und damit ein ansprechendes Äußeres zu erhalten. Durch das Umlegen des Randsaumes ergibt sich selbsttätig eine
Rechteckform bei dem gefüllten Beutel und ein zusätzliches Zuziehen mittels der Kordel ist nicht mehr erforderlich. Dadurch wird zugleich ein Arbeitsgang eingespart.
Der erfindungsgemäße Beutel erhält von sich aus eine
ansprechende Rechteckform.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nachstehend erläutert.
Fig. 1 zeigt den Verpackuhgsbeutel gemäß der Erfindung
im Sehaubild.
In Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig.
dargestellt.. ....
Der Beutel 1 weist je nach der Art des aufzunehmenden
Gutes mehr oder weniger im reehten Winkel zueinander stehende Seitenwände 2,3,1I- und 5 auf. Er hat eine verschlossene
und nicht zum Herausnehmen der Ware vorbestimmte Stirnfläche 6 und eine nach dem Füllen und Verschließen
des Beutels zum Herausnehmen der Ware wieder zu öffnende Stirnfläche 7. Das Beutelende J i&fc in der
Weise ausgebildet, daß eine Decke 8 vorhanden ist, die ringsum mit den Beutelwänden2,3,4 und 5 durch eine ringsum
laufende Naht 9 verschweißt ist. Der Beutelrand 10 ist saumartig ausgebildet, wobei in dem Saum ein Kordelzug
11 untergebracht ist. Die jeweils freien Enden der beiden Schnurringe des Kordelzuges treten durch Lochungen
12 aus dem Beutelrand nach außen heraus. Die Decke 8 läßt
sich dadurch bilden, daß ein geschlossener Schlauch verwendet
wird und der Schlauch an dem geschlossenen Ende nach innen zur Bildung der Deckenflache 8 eingeschlagen
ist, wobei die ringsum laufende Schweißnaht 9 angebracht wird. Das andere Ende β des Beutels 1, von dem aus der
Beutel zu füllen ist, wird zweckmäßig durch eine Schweiß--, naht geschlossen. Diese kann aus einer längslaufenden
Naht 13 bestehen.
Bei der vorliegenden Ausführungsform steht der Beutelrand
10 nicht über die Decke 8 nach oben vor, was
erforderlich machen würde, daß man den so überstehenden Randsaum mittels der Kordel 11 zuziehen müßte, um eine
obere ebene Beutelstirnfläche bei gefülltem Beutel zu erhalten, sondern der als Saum ausgebildete Beutelrand
ist in Bezug auf die Decke 8 und die ringsum laufende Schweißnaht 9 nach unten umgelegt, so daß der Beutelrand
sich im wesentlichen an den Seitenwänden 2,3,4 und 5 anschmiegt.
Wenn der Beutel gefüllt und die Decke 8.unversehrt
ist, erübrigt sich somit ein Zuziehen des Beutelrandes, weil dieser nicht mehr über der Decke 8 vorsteht. Damit
der umgelegte Randsaum 10 "in seiner umgelegten Lage verbleibt, kann dieser durch eine Schweißnaht 16 festgelegt
werden. Dadurch wird verhindert, daß der nach unten umgglegte Beutelrand 10 selbsttätig nach oben umschlagen kann. Die
den umgelegten Saum festlegende Schweißnaht 16 kann zugleich eine Beutellängsnaht 17 sein.
Zum Herausnehmen der Ware kann die Decke 8 vorteilhaft in Längsrichtung mittels eines Messers oder einer Schere
aufgeschnitten werden. Die verbleibenden Deckenlappen bilden beim Zuziehen des Kordelversehlusses eine Abdeckung
für das in dem Beutel befindliche Gut, so daß die zugezogene Beutelöffnung staubdicht verschlossen ist. Der beschriebene
Beutel ist nicht nur als Verpackung für Watte oder dgl. geeignet, sondern auch für eine Vielzahl anderer Verpackungsgüter
verwendbar, wobei der Beutel auch ohne Kordelzug benutzt werden kann.
Claims (4)
1. Verpaekungsbeutel aus Kunststoff-Folie, insbesondere
für Watte und dgl., bei dem das eine Ende verschlossen und das andere Ende nach zur Herausnahme der Ware erfolgter
öffnung wieder geschlossen werden kann und der Beutel an dem schließbaren Ende mit einer Decke versehen ist, die -im
Abstand von dem oberen Beutelrand ringsum mit der Beutelfolie verschweißt ist, wobei der außerhalb der Decke
liegende Beutelrand mit einem einen Kordelzug oder dgl. aufweisenden Randsaum versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Randsaum (lo) längs der am Beutelrand verlaufenden Schweißnaht (9) nach außen und unten umgeschlagen vorgesehen
ist und der umgelegte Randsaum -fco) festgelegt ist.
2. Verpackungsbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der umgelegte Randsaum durch punkt- oder linienförmige
Schweißstellen festgehalten ist.
j?. Verpaekungsbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Festlegung des umgelegten Randsaumes durch mindestens eine in Längsrichtung des Beutels verlaufende
Schweißnaht (ΐβ) erfolgt.
4. Verpaekungsbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die den umgelegten Saum festlegende Schweißnaht (16)
zugleich eine Beutellängsnaht (17) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671982939 DE1982939U (de) | 1967-11-16 | 1967-11-16 | Verpackungsbeutel aus kunststoffolie, insbesondere fuer watte u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671982939 DE1982939U (de) | 1967-11-16 | 1967-11-16 | Verpackungsbeutel aus kunststoffolie, insbesondere fuer watte u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1982939U true DE1982939U (de) | 1968-04-04 |
Family
ID=34800614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671982939 Expired DE1982939U (de) | 1967-11-16 | 1967-11-16 | Verpackungsbeutel aus kunststoffolie, insbesondere fuer watte u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1982939U (de) |
-
1967
- 1967-11-16 DE DE19671982939 patent/DE1982939U/de not_active Expired
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