DE19811240C2 - Fadenliefergerät mit verbessertem Fadenlauf - Google Patents

Fadenliefergerät mit verbessertem Fadenlauf

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Description

Die Erfindung betrifft ein Fadenliefergerät mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Bspw. in der Stricktechnik, jedoch auch auf anderen Gebieten der Textiltechnik ist es häufig erforderlich, Strickstellen oder anderweitige Fadenverbrauchsstellen mit definierten Mengen textiler Fäden zu versorgen. Hier­ für sind sogenannte Positivfournisseure in Gebrauch, die der jeweiligen Fadenverbrauchsstelle die erforderliche Fadenmenge zuteilen und, ungeachtet der jeweiligen tat­ sächlichen Fadenabnahme an der Fadenverbrauchsstelle, zuführen. Ein solcher Fournisseur ist bspw. aus der DE 36 01 586 C1 bekannt. Dieser Fournisseur ist insbesondere für Rundstrickmaschinen vorgesehen, die Strickstellen mit konstantem Fadenverbrauch aufweisen. Der Fournisseur weist eine in einem Grundträger drehbar gelagerte Welle auf, an deren einen Ende eine Fadenliefertrommel drehfest gehalten ist. Das andere Ende der Welle ist mit einer Riemenscheibe versehen, die mit einem Zahnriemen in Ein­ griff steht. Dieser Zahnriemen wird zentral angetrieben und läuft über die Riemenscheiben vieler solcher Fadenliefer­ geräte, die somit mit gleicher konstanter Drehzahl ange­ trieben sind.
Die Fadenliefertrommel weist einen Außenumfang auf, der von einer Vielzahl sich in Axialrichtung erstrecken­ der Stäbe festgelegt ist. Die Stäbe sind endseitig in Endscheiben gehalten, die an ihrer zu den Stäben weisen­ den Seite im Wesentlichen konisch ausgebildet sind. Die Fadenliefertrommel wird von dem zu liefernden Faden mehr­ fach umschlungen, so dass die Trommel den Faden von einer Garnspule abzieht und der Strickstelle zuliefert. Ausge­ hend von der Fadentrommel wird der Faden durch Ösen ge­ führt, die damit einen Fadenlaufweg festlegen. Die auf die Fadenliefertrommel folgende Öse ist axial gegen die Fadenliefertrommel so weit versetzt, dass der Faden über den Rand der Fadenliefertrommel streift. Dies dient dem Abstreifen von sich auf dem Trommelrand festsetzenden Flusen und kann die Aufnahme von zusätzlichen Fadenwin­ dungen fördern, wenn der Faden infolge fehlender oder zu geringer Fadenabnahme an der Strickstelle und fortgesetz­ ter konstanter Lieferung durchhängt oder durchzuhängen beginnt. Der Faden hängt dann über den Rand und bleibt auf der Trommel liegen.
Fadenliefergeräte dieser Bauart sind für Einsatzfäl­ le mit im Wesentlichen konstantem Fadenverbrauch gut ge­ eignet. Jedoch existieren darüberhinaus Einsatzfälle, bei denen der Fadenverbrauch temporär sehr starken Schwankun­ gen unterliegen kann. Dies ist bspw. bei Flachstrickma­ schinen der Fall, bei denen ein Fadenführer, der den ein­ zelnen Nadeln den Faden nacheinander zuführt, eine hin- und hergehende Bewegung über die gesamte Breite der Wa­ renbahn ausführt. Der Fadenverbrauch ist bei seitlicher Anordnung des Fadenliefergeräts, d. h. bei Zuführung des Fadens quer zur Warenbahn im Hin- und Rückhub unter­ schiedlich. Darüber hinaus kommt der Fadenverbrauch in den Totpunktlagen des Fadenführers vollkommen zum Erlie­ gen. In diesen Fällen können keinesfalls Fadenliefergerä­ te verwendet werden, die Faden in zeitlich konstanter Menge zuliefern. Vielmehr ist es erforderlich, dass der zugelieferte Faden eine im Wesentlichen konstante Span­ nung hat, um eine konstante Maschengröße zu erhalten. Dazu ist aus der DE 195 37 215 A1 ein Fadenliefergerät be­ kannt, das ein motorgetriebenes Fadenlieferrad aufweist. Dieses ist von dem Faden einige Male umschlungen. Danach läuft der Faden über einen Fadenspannungssensor zu der Fadenverbrauchsstelle. Der Fadenspannungssensor reguliert die Drehzahl des Motors des Fadenlieferrads über eine Regelschleife, so dass die Fadenspannung auf den Sollwert ausgeregelt wird.
Das Fadenlieferrad ist durch sechs sich von einer zentralen Nabe weg erstreckende Flügel oder Drahtbügel gebildet. Diese weisen jeweils zwei im Abstand parallel zueinander angeordnete, sich in Radialrichtung erstre­ ckende Schenkel auf, zwischen denen ein axial orientier­ ter Auflageabschnitt gehalten ist. Der Auflageabschnitt geht mit U-förmig gebogenen, radial nach außen vorsprin­ genden Abschnitten in die Radialspeichen über.
Die Ablaufrichtung des Fadens von dem Fadenlieferrad ist wie bspw. auch bei der DE 42 06 607 A1 rechtwinklig zu der Drehachse des Fadenlieferrads festgelegt.
Bei dem Fadenliefergerät nach der DE 42 06 607 A1 ist ein Fadenliefergerät mit sich kreuzenden Auflagestegen für den Faden verwendet. Damit weist das Fadenlieferrad in seiner Mittelebene seinen geringsten Außendurchmesser auf, so dass ein außermittig zugeführter Faden auf diese Mittelstellung hin rutscht. Von dieser wird er über ein, hier als trompetenförmig gewickelte Schraubenfeder, aus­ gebildetes Fadenleitmittel in der Mittelebene des Faden­ lieferrads abgezogen.
Derartige Fadenliefergeräte sind zur Lieferung ela­ stischer Fäden vorgesehen. Solche Fäden sind bspw. Ela­ stanfäden oder anderweitige Kunststofffasern. Aufgrund ihrer Elastizität sind sie in der Überwachung der Faden­ spannung kritisch. Problematisch kann sich auch erweisen, dass die häufig sehr dünnen (haarfeinen) Fäden dazu nei­ gen, Windungen übereinander zu legen oder aneinander haf­ tende Windungen auszubilden.
Eine reproduzierbare und gleichmäßige zeitlich gleichförmige Trennung der von dem Fadenlieferrad gelie­ ferten Fadenmengen von auf dem Fadenlieferrad liegenden Windungen ist insbesondere bei wechselnden Drehzahlen schwierig zu erreichen. Es muss jedoch verhindert werden, dass der Faden bei hohen oder sonstwie kritischen Dreh­ zahlen von dem Fadenlieferrad nicht freigegeben, sondern anhaftend mitgenommen wird, weil dies zu einem Rückför­ dern und somit zu einem Abreißen des Fadens führen würde.
Aus der DE 38 20 618 A1 ist eine Fadenliefervorrich­ tung für Kräusel- und andere Effektgarne bekannt. Die Fadenliefervorrichtung weist zwei Fadenlieferräder auf, die jeweils von einem Elektromotor angetrieben sind. Der Faden umschlingt die Fadenlieferräder nacheinander je­ weils mehrmals. Die Fadenführung ist dabei so beschaffen, dass durch die Schrägstellung des einen Fadenlieferrades gegenüber dem anderen die auf dem Fadenlieferrad liegenden Windungen eines jeden Wickels etwas auseinandergezogen werden. Der Faden läuft zwischen den Wickeln, d. h. den Fadenlieferrädern mehrfach hin und her, so dass mehrere Kreuzungsstellen vorhanden sind. An den Fadenkreuzungsstellen kann Reibung auftreten.
Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, ein Fadenliefergerät zu schaffen, das Fäden mit wechselnden Fadenlaufgeschwindigkeiten mit guter Zuverlässigkeit zu­ liefern kann.
Diese Aufgabe wird mit dem Fadenliefergerät mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Das erfindungsgemäße Fadenliefergerät weist ein mo­ torbetriebenes Fadenlieferrad auf, das um eine fest ein­ gestellte Drehachse drehbar gelagert ist. Der Fadenlauf­ weg ist dabei so festgelegt, dass der Faden nicht genau tangential zu dem Fadenlieferrad abläuft, sondern in ei­ nem spitzen Winkel zur Tangente. Mit anderen Worten, läuft der Faden in einem spitzen Winkel zu einer Ebene ab, deren Normalenrichtung mit der Drehachse des Faden­ lieferrads übereinstimmt. Der ablaufende Faden läuft da­ mit von dem nur wenige Windungen umfassenden, auf dem Fadenlieferrad liegenden Wickel weg. Er wird infolge der (meist geringen) Spannung des Fadens des auf das Faden­ lieferrad folgenden Fadenlaufwegs von dem Fadenlieferrad getrennt.
Der erfindungsgemäße Schrägablauf des Fadens von dem Fadenlieferrad ermöglicht somit einen sauberen Fadenab­ lauf, überraschenderweise nahezu vollkommen drehzahlunab­ hängig, d. h. sowohl bei niedrigen Drehzahlen als auch bei hohen Drehzahlen sowie bei abrupten Beschleunigungs- und/oder Bremsphasen. Die Schrägstellung des Fadenliefer­ rads bewirkt eine Beabstandung der einzelnen Windungen des Fadenwickels auf dem Fadenlieferrad voneinander. We­ der haften die Windungen aneinander, noch liegen sie übereinander. Während bei hohen Drehzahlen die sich ein­ stellenden, auf den Faden wirkenden Fliehkräfte sowie radiale Luftströmungen das Lösen des Fadens von dem Fa­ denlieferrad unterstützen, so dass hier die Trennung leichter erfolgen kann, bewirkt der Schrägabzug eine Un­ terstützung dieses Vorgangs auch bei sehr niedrigen Dreh­ zahlen oder nahe bei dem Stillstand des Fadenlieferrads. Andererseits muss die Trennung des ablaufenden Fadens von dem Fadenlieferrad bei hohen Drehzahlen sehr schnell er­ folgen, weil nur sehr wenig Zeit dazu zur Verfügung steht. Der Schrägabzug begünstigt auch hier den Fadenab­ lauf. Die Zugspannung des Fadens, erzeugt eine Axialkraft­ komponente, die über den Ablaufpunkt hinaus mehr oder weniger weit in den Wickel eindringt und dazu führt, dass der Faden vor dem Ablaufpunkt axial zu gleiten beginnen kann. Der Ablaufpunkt kann von der benachbarten Windung beabstandet sein. Damit kann erreicht werden, dass dreh­ zahlunabhängig die Winkellage des Punkts, bei dem sich der ablaufende Faden von dem Fadenlieferrad trennt, kon­ stant bleibt. Folgt auf das Fadenlieferrad unmittelbar ein Fadenspannungssensor ohne dazwischen angeordnete Fa­ denführungsmittel, Fadenösen oder dgl., ist dies von er­ heblicher Bedeutung für die Konstanz der Fadenspannung. Würde sich der Ablaufpunkt in Umfangsrichtung des Faden­ lieferrads nach vorn oder nach hinten verlagern, würden sich die Winkelverhältnisse des über den Fadenspannungs­ sensor laufenden Fadens extrem ändern, was eine korrekte Erfassung der Fadenspannung unmöglich machen würde. Die durch die Erfindung ermöglichte Konstanz des Ablaufpunkts ermöglicht jedoch wiederum die korrekte Erfassung der Fa­ denspannung mit einem Fadenspannungssensor ohne zusätz­ lich Fadenführungsmittel vorsehen zu müssen.
Mit der Erfindung wird es deshalb möglich, in dem Fadenlaufweg auf das Fadenlieferrad folgend mit einem Minimum von Fadenleitmitteln wie Ösen, Stiften oder dgl. auszukommen. Dies ist im Hinblick auf auf den Faden wir­ kende Reibung, die die Fadenspannung sonst verfälschen würde, vorteilhaft.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist ein er­ ster Abschnitt des Fadenlaufwegs vor dem Fadenlieferrad mit Blickrichtung radial zu der Drehachse des Fadenlie­ ferrads parallel zu dem Fadenlaufweg nach dem Fadenlie­ ferrad angeordnet. Damit steht die Drehachse des Faden­ lieferrads schräg zu dem ansonsten geraden Fadenlaufweg. Jedoch sind der erste und der zweite Abschnitt des Faden­ laufwegs in Richtung der Drehachse des Fadenlieferrads gegeneinander um einen Betrag versetzt, der vorzugsweise größer ist als das Produkt aus der Fadendicke und der Anzahl der Windungen. Dadurch wird eine Gleitbewegung des Fadens auf dem Lieferrad in Axialrichtung unterstützt. Diese wird durch den auf das Fadenlieferrad aufwickelnden Faden hervorgerufen, der vorhandene Windungen beiseite schiebt. Durch die Schrägstellung kann die Gleitbewegung insbesondere kurz vor dem Ablaufen des Fadens verbessert werden, so daß sich die letzte Windung von der vorletzten Windung trennt, ohne an dieser zu haften. Unter Umständen kann erreicht werden, dass sich die beiden Windungen von­ einander schon kurz vor dem Punkt trennen, bei dem der Faden von dem Fadenlieferrad abhebt.
Durch die Schrägstellung des Fadenlieferrads in Be­ zug auf den Fadenlaufweg wird außerdem ermöglicht, dass das Führungsmittel für den Faden, das auf das Fadenlie­ ferrad folgt, den Faden lediglich in einer Querrichtung führt, die in Bezug auf das Fadenlieferrad, bspw. eine Umfangsrichtung ist. Dies bedeutet, dass der Faden in einer Richtung parallel zu der Drehachse hier noch unge­ führt sein kann. Der tatsächliche Ablaufpunkt stellt sich infolge der Schrägstellung des Fadenlieferrads gegen den ankommenden Faden automatisch entsprechend der so festge­ legten Steigung ein, die größer ist als eine Steigung, die ein Wickel mit aneinander anliegenden Windungen fest­ legt. Hinsichtlich der Axialrichtung des Fadenlieferrads handelt es sich hier um eine freie Fadenführung, d. h. es ist keine Führung vorhanden.
Die auf das Fadenlieferrad folgende Fadenleitein­ richtung kann zugleich als Fadenspannungssensor ausgebil­ det sein. Der Faden läuft in einem stumpfen Winkel von vorzugsweise mehr als 130° über den Sensor (Stift). Die geringe Umlenkung an dem Stift hält die Reibung gering. Infolge der Konstanz des Ablaufpunkts von dem Fadenlie­ ferrad kann dieser Winkel weitgehend konstant gehalten werden, was reproduzierbare Messergebnisse ermöglicht und sicherstellt.
Fadenführungsösen am Eingang und am Ausgang des Fa­ denliefergeräts stellen letztendlich sicher, dass außer­ halb des Fadenliefergeräts liegende Einflüsse, wie bspw. die Positionierung von Garnspulen oder anderweitigen Fa­ denleitmitteln, keinen Einfluss auf die Verhältnisse an dem Fadenlieferrad haben.
Das Fadenlieferrad ist vorzugsweise in Leichtbauwei­ se mit wenigen Radialarmen aufgebaut, so dass es schnell beschleunigt und gestoppt werden kann, wozu der entspre­ chend regulierte oder gesteuerte Motor dient. Die Radial­ arme sind dazu bspw. durch Drahtbügel ausgebildet, die an dem Außenumfang des Fadenlieferrads eine polygonale Fa­ denauflage festlegen. Die entsprechenden Radialarmab­ schnitte sind im Wesentlichen axial oder in einem kleinen spitzen Winkel zu der Drehachse ausgerichtet, so dass die Auflage etwas konisch ist.
Die einzelnen Radialarme können an einer Nabe in gleichen Winkelabständen angeordnet sein. Jedoch können die Winkelabstände auch etwas variieren, um die Anregung von Eigenschwingungen des Fadens beim Durchfahren ver­ schiedener Drehzahlen zu vermeiden.
Vorteilhafte Einzelheiten von Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen und ergeben sich aus der Zeichnung sowie der zugehörigen Beschrei­ bung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 ein Fadenliefergerät in einer perspektivi­ schen schematisierten Darstellung, und
Fig. 2 das Fadenliefergerät nach Fig. 1, in einer vereinfachten Seitenansicht zur Veranschaulichung der Fadenführung an dem Fadenlieferrad.
Beschreibung:
In Fig. 1 ist ein Fadenliefergerät 1 veranschau­ licht, wie es bspw. zum Zuliefern von Elastanfäden, an Flachstrickmaschinen oder auch zum Liefern von anderwei­ tigen Fäden zu Fadenverbrauchsstellen sonstiger Maschinen Anwendung finden kann. Das Fadenliefergerät 1 dient dazu, einen Faden 2 von einer Fadenquelle, bspw. einer Garnspu­ le, abzuziehen und entlang eines Fadenlaufwegs 3 zu der nicht weiter veranschaulichten Fadenverbrauchsstelle zu fördern. Dies soll möglichst in bedarfsentsprechender Menge oder mit konstanter Fadenspannung erfolgen.
Das Fadenliefergerät 1 weist ein Gehäuse 4 auf, an dessen im Wesentlichen flacher Vorderseite 5 ein Faden­ lieferrad 6 angeordnet ist, das dazu dient den Faden 2 bedarfsgerecht zu fördern. Das Fadenlieferrad 6 ist, wie Fig. 2 veranschaulicht, um eine Drehachse 7 drehbar ge­ lagert. Dazu ist es an einer Abtriebswelle 8 eines vor­ zugsweise als Scheibenläufermotor ausgebildeten Elektro­ motors 9 befestigt, der in dem Innenraum des Gehäuses 4 ortsfest angeordnet ist. Das Fadenlieferrad 6 ist in Leichtbauweise aufgebaut. Von seiner Nabe 10 ausgehend erstrecken sich radial Flügel oder Arme 11 nach außen, die durch Drahtbügel gebildet sind. Diese sind unterein­ ander gleich ausgebildet. Jeder Arm 11 weist zwei im Ab­ stand parallel zueinander sich radial von der Nabe 10 weg erstreckende Radialspeichenabschnitte 13, 14 auf, die an der äußeren Peripherie des Fadenlieferrads 6 durch einen Auflagesteg 15 miteinander verbunden sind. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Auflagestege 15 im Wesentlichen gerade ausgebildete Drahtabschnitte, die in einem spitzen Winkel zu der Drehachse 7 ausgerichtet sind. Sie gehen an beiden Enden mit einem Radialvorsprung 16, 17 in die Ra­ dialspeichenabschnitte 13, 14 über.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind sechs Arme 11 vorgesehen, die in gleichen Winkelabständen von 60° angeordnet sind. Es können jedoch unterschiedliche Winkel gewählt werden, um Schwingungsanregungen an dem Faden 2 zu vermeiden.
Der Scheibenläufermotor 9 und das Fadenlieferrad 6 gehören zu einer Regelschleife zur Regulierung der Faden­ förderung in Abhängigkeit von der Spannung des Fadens 2. Diese wird mit einem Sensor 21 erfasst, der auf das Fa­ denlieferrad 6 folgend an der Vorderseite 5 des Gehäuses 4 des Fadenliefergeräts 1 angeordnet ist. Der Fadenspan­ nungssensor 21 weist einen Auflagestift 22 auf, der mit einem Kraftsensor verbunden ist. Dieser erfasst faden­ spannungsabhängige geringfügigste Bewegungen des Stifts 22 in Querrichtung. Diese ist in Fig. 1 durch einen Pfeil 23 angedeutet. Zwischen dem Fadenlieferrad 6 und dem Auflagestift 22 des Fadenspannungssensors 21 sind vorzugsweise keine weiteren Fadenführungs- oder Leitmit­ tel vorgesehen.
Zur Festlegung des Fadenlaufwegs 3 dienen außer dem Fadenlieferrad 6 und dem Auflagestift 22 des Fadenspan­ nungssensors 21 eine vor dem Fadenlieferrad 6 angeordnete Fadeneinlauföse 25 und eine auf den Fadenspannungssensor 21 folgende Fadenauslauföse 26. Diese sind so angeordnet, dass sie einen ersten Abschnitt 31 des Fadenlaufwegs 3 vor dem Fadenlieferrad und einen zweiten Abschnitt 32 des Fadenlaufwegs 3 nach dem Fadenlieferrad 6 parallel ver­ setzt zueinander festlegen, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Diese räumliche Lage des ersten und des zweiten Ab­ schnitts 31, 32 des Fadenlaufwegs 3 ergibt sich infolge der Stellung der Fadeneinlauföse 25 und der Fadenauslauf­ öse 26 in Verbindung mit einer Schrägstellung des Faden­ lieferrads 6 und ggfs. einer entsprechenden Ausrichtung des Auflagestifts bzw. dessen Längsmittelachse 33. Der Faden 2 berührt, nachdem er die Fadeneinlauföse 25 und den ersten Fadenlaufwegabschnitt 31 durchlaufen hat, das Fadenlieferrad 6 erstmalig bei einem Auflagepunkt 35. Von hier aus wird er in wenigstens einer Windung um das Fa­ denlieferrad herum bis zu einem Ablaufpunkt 36 geführt, der bezogen auf die Drehachse 7 des Fadenlieferrads 6 axial gegen den Berührungspunkt 35 versetzt ist.
Der durch die Positionierung der Fadeneinlauföse 25 und der Fadenauslauföse 26 in Bezug auf das Fadenliefer­ rad 6 erzeugte Axialversatz zwischen diesen beiden Punk­ ten 35, 36 ist größer, als die durch die Dicke des Fadens 2 vorgegebene Steigung der Windungen auf dem Fadenliefer­ rad 6, so dass der ablaufende Faden 2 auf dem Fadenlie­ ferrad 6 liegende Windungen nicht berührt. Hinsichtlich einer in Fig. 2 strichpunktiert angedeuteten Mittelebene 41 des Fadenlieferrads 6, auf der die Drehachse 7 senk­ recht steht, wird dies durch eine Anordnung der Fadenein­ lauföse 25 unterhalb und Anordnung der Fadenauslauföse 26 oberhalb dieser Mittelebene 41 erreicht. Auf den Faden 2 bezogen bedeutet dies, dass der erste Wegabschnitt 31 aus Seitenansicht (Fig. 2) parallel gegen den auslaufenden Abschnitt 32 versetzt ist, wobei der Parallelversatz grö­ ßer ist, als die Anzahl der auf dem Fadenlieferrad 6 vor­ handenen Windungen, multipliziert mit der Fadendicke. Somit ergibt sich ein spitzer Winkel zwischen dem Faden­ laufweg 3 und der Mittelebene 41, der vorzugsweise einige wenige Grad beträgt.
Bezogen auf die Längsrichtung 33 des Auflagestifts 22 stehen die Einlauföse 25 und die Auslauföse 26 jedoch auf nahezu gleicher Höhe. Es ergibt sich dadurch ein Par­ allelversatz zwischen dem auflaufenden und dem ablaufen­ den Faden. Dieser wird letztlich durch die Schrägstellung der Drehachse 7 erreicht. Diese ist im Hinblick auf einen Steigungswinkel eines auf dem Fadenlieferrad 6 gedachten Fadenwinkels, dessen Windungen aneinander anliegen, grö­ ßer als der sich hier ergebende Steigungswinkel. Dies bedeutet, dass der Winkel α zwischen der Längsmittelebene 41 und einer gedachten Verbindungslinie zwischen der Ein­ lauföse 25 und der Auslauföse 26 größer als der Steigungswinkel eines Wickels mit aneinanderliegenden Windungen ist. Vorzugsweise ist der Winkel α größer als der doppelte Steigungswinkel. Dadurch ergeben sich Ab­ stände zwischen den Windungen des Wickels, die das Ablau­ fen des Fadens unter allen Bedingungen sicherstellen.
Das insoweit beschriebene Fadenliefergerät arbeitet wie folgt:
In Betrieb erfasst der Fadenspannungssensor 21 die vorhandene Spannung des Fadens 2 entsprechend der seitli­ chen Auslenkung des Stifts 22, die allerdings gering ist und im Bereich von einem Millimeter liegt. Der Fadenver­ brauch an einer dem Fadenliefergerät 1 nachgeordneten Fadenverbrauchsstelle, bspw. der Strickstelle einer Strickmaschine schlägt sich in der Fadenspannung nieder, die von einer Regelschleife konstant ausgeregelt wird. Dazu wird der Motor 9 so angesteuert, dass das Fadenlie­ ferrad 6 die Fadenmenge liefert die erforderlich ist, um die Fadenspannung konstant zu halten. Steigt die Spannung, wird der Motor 9 beschleunigt, bis die Fadenspannung wieder auf ihren Sollwert gekommen ist. Sinkt die Fadenspannung, wird das Fadenlieferrad verlang­ samt (notfalls bis zum Stillstand) bis die gewünschte Fadenspannung wieder eingestellt ist.
Unabhängig von der Drehzahl des Fadenlieferrads 6 läuft der ankommende Faden 2 in der Nähe seiner Radial­ vorsprünge 17 auf den Außenumfang des Fadenlieferrads 6 auf einen Schrägabschnitt des jeweiligen Radialvorsprungs 17, wobei alle Schrägabschnitte eine konische Fläche fes­ tlegen. Der Faden 2 umschlingt das Fadenlieferrad ein oder wenige Male (drei bis fünf Mal) mit einer Steigung, die ungefähr seiner Dicke entspricht. Der Faden 2 läuft dann in der Nähe der Mittelebene 41 oder oberhalb dieser ab, ohne die Radialvorsprünge 16 zu berühren. Somit wer­ den die von den Radialvorsprüngen 16, 17 definierten Rän­ der des Fadenlieferrads, obwohl der Faden 2 in Bezug auf das Fadenlieferrad 6 schräg zu- und abläuft nicht be­ rührt. Aufgrund der Schrägstellung der Achse des Faden­ lieferrads um einen Winkel, der größer ist als der Stei­ gungswinkel des Wickels, ergibt sich an dem Ablaufpunkt aus der Fadenspannung eine Axialkraftkomponente infolge des Schräglaufs des Fadens gegen die Mittelebene 3. Der ablaufende Faden 2 haftet deshalb weder auf Grund mecha­ nischer noch elektrostatischer oder sonstwelcher Effekte an dem Fadenlieferrad oder an benachbarten Windungen. Es . ergibt sich dadurch ein ruhiger und gleichmäßiger Ablauf des Fadens 2. Im Idealfall können auch mehrere oder alle Windungen voneinander beabstandet sein.
Ein Fadenliefergerät 1, das zum bedarfsgerech­ ten Positivliefern von einem Faden 2 ein mit einem Elek­ tromotor 9 verbundenes Fadenlieferrad 6 aufweist, weist einen Fadenlaufweg 3 auf, der durch Fadenleitmittel 25, 26 unter einem Winkel zu der Drehachse 7 des Fadenliefer­ rads 6 festgelegt ist, der größer als die Summe aus 90° und einem zusätzlichen spitzen Winkel ist. Dieser zusätz­ liche spitze Winkel α ist größer als der Steigungswinkel eines Fadenwickels auf dem Fadenlieferrad 6, bei dem be­ nachbarte Windungen aneinander anliegen. Dadurch ergibt sich ein ruhiger Ablauf des auf dem Fadenlieferrad 6 lie­ genden Fadens 2.

Claims (20)

1. Fadenliefergerät (1), zum Zuliefern von Fäden, zu Fadenverbrauchsstellen mit zeitlich schwankendem Faden­ verbrauch,
mit einem Fadenlieferrad (6), das um eine Drehachse (7) drehbar gelagert und in einem Fadenlaufweg (3) ange­ ordnet ist, so dass es von einem Faden (2) umschlingbar ist,
mit einem Motor (9), der mit dem Fadenlieferrad (6) drehfest verbunden ist, um dieses unter Förderung des Fadens (2) anzutreiben,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Fadenlaufweg (3) im Anschluss an das Faden­ lieferrad (6) in einem spitzen, von Null verschiedenen Winkel (α) zu einer Ebene (41) festgelegt ist, auf der die Drehachse (7) senkrecht steht.
2. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Motor (9) das Fadenlieferrad (6) trägt und dass der Motor eine Drehachse aufweist, die mit der Drehachse (7) des Fadenlieferrads (6) übereinstimmt.
3. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Fadenlaufweg (3) des Fadenliefergeräts (1), den der Faden (2) unter anderem durchläuft, wenn er von einer Fadenquelle zu einer Fadenverbrauchsstelle ge­ liefert wird, von Fadenführungsmitteln (25, 6, 22, 26) festgelegt ist,
wobei zu den Fadenführungsmitteln (25, 6, 22, 26) wenigstens das Fadenlieferrad (6) und eine auf das Faden­ lieferrad (6) folgend angeordnete Fadenleiteinrichtung (22) gehören, die den Faden (2) von dem Fadenlieferrad (6) ohne Randberührung ablaufend führt.
4. Fadenliefergerät nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der von den Fadenführungsmitteln (25, 6, 22, 26) festgelegte Fadenlaufweg (3) einen zu dem Faden­ lieferrad (6) führenden ersten Abschnitt (31) und einen von dem Fadenlieferrad (6) weg führenden zweiten Ab­ schnitt (32) aufweist, und dass der erste Abschnitt (31) in einer Ebene angeordnet ist, die parallel zu einer den zweiten Abschnitt (32) enthaltenden Ebene ist.
5. Fadenliefergerät nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Abstand zwischen den Ebenen größer ist als das Produkt aus der maximalen Fadendicke und der Ma­ ximalzahl der Windungen, mit denen der Faden (2) das Fa­ denlieferrad (6) umschlingt.
6. Fadenliefergerät nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Fadenführungsmittel (25, 6, 22, 26) eine Leiteinrichtung (22) enthalten, die den Faden (2) aus­ schließlich in einer ersten Querrichtung (23) führt, wo­ bei die Fadenleiteinrichtung (22) vorzugsweise als Stift (22) ausgebildet ist, über den der Faden (2) in Stift­ längsrichtung (23) frei beweglich läuft, und wobei der Faden (2) an der Leiteinrichtung (22) in einem stumpfen Winkel anliegt, der größer als 130° ist.
7. Fadenliefergerät nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Leiteinrichtung (22) mit einer Sensor­ einrichtung (21) zur Erfassung der Fadenspannung verbun­ den ist.
8. Fadenliefergerät nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Leiteinrichtung (22) im wesentlichen unbeweglich gelagert ist.
9. Fadenliefergerät nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Stift (22) eine Längsachse (33) auf­ weist, die mit der Drehachse (7) einen spitzen Winkel einschließt, der vorzugsweise kleiner als 10° ist.
10. Fadenliefergerät nach Anspruch 6, dadurch ge­ kennzeichnet, dass zu den Fadenführungsmitteln (25, 6, 22, 26) außer der Leiteinrichtung (22) eine Führungseinrich­ tung (26) gehört, die vorzugsweise auf die Leiteinrich­ tung (22) folgend angeordnet ist.
11. Fadenliefergerät nach Anspruch 10, dadurch ge­ kennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (26) den Faden (2) wenigstens in einer zweiten Querrichtung führt und vorzugsweise als Öse ausgebildet ist.
12. Fadenliefergerät nach Anspruch 3 oder 10, da­ durch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (26) und der sich zwischen dem Fadenlieferrad (6) und der Füh­ rungseinrichtung ergebende Abschnitt (32) des Fadenlauf­ wegs in einer Ebene angeordnet sind, die das Fadenliefer­ rad (6) an seinem gesamten Umfang schneidet.
13. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, dass der Winkel (α) größer, vorzugsweise größer als doppelt so groß ist als ein Steigungswinkel, der sich in einem Fadenwickel mit abstandsfrei auf dem Fadenlieferrad (6) angeordneten Windungen ergibt.
14. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, dass der Motor von einer Ansteuereinrich­ tung gesteuert ist, die diesen anhand der Fadenspannung­ steuert.
15. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, dass der Motor (9) ein trägheitsarmer Mo­ tor, vorzugsweise ein Scheibenläufermotor ist.
16. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, dass das Fadenlieferrad (6) mehrere unter­ einander im wesentlichen gleich ausgebildete Radialarme (11) aufweist, die in vorzugsweise gleichen Winkelabstän­ den zueinander angeordnet sind.
17. Fadenliefergerät nach Anspruch 16, dadurch ge­ kennzeichnet, dass die Radialarme (11) in wechselnden Winkelabständen angeordnet sind.
18. Fadenliefergerät nach Anspruch 16, dadurch ge­ kennzeichnet, dass die Radialarme (11) durch Drahtbügel gebildet sind, die jeweils zwei Radialspeichenabschnitte (13, 14) aufweisen, die untereinander durch einen im We­ sentlichen axialen Auflageabschnitt (15) verbunden sind.
19. Fadenliefergerät nach Anspruch 18, dadurch ge­ kennzeichnet, dass im Übergang zwischen dem Axialab­ schnitt (15) und dem Radialspeichenabschnitt (13, 14) ein Radialvorsprung (16, 17) ausgebildet ist.
20. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, dass in dem Fadenlaufweg (3) dem Fadenlie­ ferrad (6) vorgelagert eine Führungseinrichtung (25) vor­ gesehen ist, die mit dem sich zwischen dem Fadenlieferrad (6) und der Führungseinrichtung (25) ergebenden Abschnitt (31) des Fadenlaufwegs (3) in einer Ebene angeordnet ist, die das Fadenlieferrad (6) an seinem gesamten Umfang schneidet.
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