DE197827C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE197827C DE197827C DENDAT197827D DE197827DA DE197827C DE 197827 C DE197827 C DE 197827C DE NDAT197827 D DENDAT197827 D DE NDAT197827D DE 197827D A DE197827D A DE 197827DA DE 197827 C DE197827 C DE 197827C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- alternating current
- branch
- current
- branches
- machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 9
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 5
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims description 4
- 235000015250 liver sausages Nutrition 0.000 claims 1
- 230000005389 magnetism Effects 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 description 2
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/04—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
'· Β- t, t Γ'
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ| 197827 KLASSE 21 d. GRUPPE
Eine ausgeschaltete Wechselstrommaschine enthält erfahrungsgemäß immer einen erheblichen
remanenten Magnetismus. Man wird diese Tatsache damit zu erklären haben, daß der Strom immer nahezu bei seinem Nullwerte
unterbrochen wird, dem wegen der Hysteresis aber nicht der Nullwert des Magnetismus
entspricht. Eine Wechselstrom-Kollektormaschine erhält also durch den
ίο remanenten Magnetismus die Eigenschaft,
beim Antriebe wie eine Gleichstrommaschine sich selbst zu erregen.
Diese Eigenschaft der Selbsterregung ist in manchen Fällen sehr unerwünscht. Wenn
beispielsweise ein Wechselstrom - Kollektormotor zu einem Generator umgeschaltet wird,
der Leistung in das Wechselstromnetz zurückgeben soll, so bewirkt der in der angedeuteten
Weise erzeugte Gleichstrom lediglich eine Erwärmung der Maschine selbst und
der mit ihr leitend verbundenen Teile, nicht aber eine Rückgabe von Leistung an das
Netz in dem beabsichtigten Sinne. Diesen Ubelstand zu vermeiden, ist der Zweck der
nachfolgend beschriebenen neuen Schaltung. In der Figur ist die neue Schaltung beispielsweise
für eine Wechselstrom-Kollektormaschine mit Serienschaltung schematisch
dargestellt. Darin bedeutet α den Anker, c die Kompensationswicklung, ex und e2 Erregerwicklungen,
w einen induktionsfreien Widerstand und d eine Drosselspule. Wie
die Figur zeigt, sind die beiden Erregerwicklungen 6j und e2 parallel geschaltet.
in den Zweig der einen der induktionsfreie Widerstand w, in den Zweig der anderen
der induktive Widerstand d. Die Windungszahlen von e: und e2 mögen zunächst als
gleich angenommen werden, die Windungsrichtungen sind dabei so gewählt, daß die
Zweigströme in den Wicklungen entgegengesetzte magnetische Wirkung haben. Die Oh m sehen Widerstände der Zweige sollen
ferner gleich sein. ■ '
Wenn nun ein Gleichstrom in der Verzweigung fließt, so werden die Wirkungen
der Stromzweige in den Wicklungen ex und e2
sich gerade aufheben. Dagegen wird ein in die Verzweigung eintretender Wechselstrom
eine von Null verschiedene resultierende Wirkung ergeben, da ja die Summe der induktiven
Widerstände in dem einen Zweige größer ist als in dem anderen. Man kann die Verhältnisse leicht so bemessen, daß nur
ein unwesentlicher Teil des Wechselstromes durch den mit größerer Induktanz versehenen
Zweig fließt, so daß in der Figur für Wechselstrom praktisch nur die Wicklunge, in Frage
kommt, während e2 nur den Zweck hat, das Auftreten von Gleichstrom in der Maschine
zu verhindern. '
Die Windungszahlen der Wicklungen ex
und e.2 brauchen natürlich nicht, wie oben der Einfachheit wegen angenommen wurde, gleich
zu sein, wenn nur die Verhältnisse so gewählt werden, daß Gleichströme in der Stromverzweigung
auf die Maschine gleiche und entgegengesetzte magnetische Wirkung ausüben.
Die obigen Darlegungen gelten sinngemäß
natürlich auch für Nebenschlußerregung von
Kollektor-Wechselstrommaschinen.
natürlich auch für Nebenschlußerregung von
Kollektor-Wechselstrommaschinen.
Claims (1)
- Pate nt-An SPRU ch:Einrichtung zur Vermeidung von Gleichströmen in Wechselstrom - Kollektorma-schinen, gekennzeichnet durch eine verzweigte Erregerwicklung mit verschiedenen induktiven Widerständen der Zweige, die so bemessen und angeordnet sind, daß durch die Stromzweige fließender Gleichstrom keine resultierende Erregung bewirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.; BERLIN. GEDRUCKT IN .DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197827C true DE197827C (de) |
Family
ID=460680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT197827D Active DE197827C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE197827C (de) |
-
0
- DE DENDAT197827D patent/DE197827C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE197827C (de) | ||
| DE200940C (de) | ||
| DE304703C (de) | ||
| DE287806C (de) | ||
| DE701727C (de) | Wendepolschaltung bei der Nutzbremsung von Einphasen-Reihenschlussmotoren, insbesondere Bahnmotoren | |
| DE644393C (de) | Einrichtung zur Bremsung von Wechselstromreihenschlussmotoren | |
| AT43000B (de) | Schaltungsweise für Einphasenstrom-Kollektormaschinen. | |
| DE235091C (de) | ||
| DE209656C (de) | ||
| DE217062C (de) | ||
| AT112075B (de) | Erregungseinrichtung für das Wendefeld von Reihenschlußkollektormaschinen. | |
| DE607744C (de) | Kurzschlussbremsschaltung fuer zwei Gleichstrommotoren, insbesondere Bahnmotoren | |
| DE754479C (de) | Stufenregeleinrichtung fuer Regeltransformatoren oder Regeldrosseln | |
| DE427486C (de) | Schaltung fuer zwei oder mehrere Motoren, die in Reihe, parallel oder in Reihe und parallel geschaltet werden koennen, mit Drosselspulen, die mehrere sich gegenseitig induzierende Wicklungen aufweisen, insbesondere fuer Bahnbetrieb | |
| AT23288B (de) | Schaltungsweise für mit Wechselstrom oder Gleichstrom zu betriebende Kollektormotoren. | |
| DE269892C (de) | ||
| DE751106C (de) | Nutzbremsschaltung fuer Wechselstromfahrzeuge | |
| DE266999C (de) | ||
| DE434684C (de) | Regelungsrelais mit mehreren vom Ankerstrom und Induktorstrom durchflossenen Wicklungen fuer elektrische Bahnmotoren mit Nebenschluss- oder Sondererregung | |
| DE745565C (de) | Anordnung zur Nutzbremsung von Wechselstromfahrzeugen | |
| DE515476C (de) | Einrichtung zur Verhinderung der Gleichstromerregung von in Kaskade mit Induktionsmaschinen geschalteten Kommutatorhintermaschinen, die sowohl im Laeufer als auch im Staender erregt sind | |
| DE158822C (de) | ||
| DE475682C (de) | Schaltungsanordnung fuer elektromagnetische Wechselstromrelais | |
| AT116984B (de) | Nutzbremsschaltung für Einphasenkollektormotoren. | |
| AT35716B (de) | Schaltungsweise für Wechselstromkollektormotoren. |