DE1975486U - Reissverschlusskette. - Google Patents

Reissverschlusskette.

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DE1975486U DE1967K0058559 DEK0058559U DE1975486U DE 1975486 U DE1975486 U DE 1975486U DE 1967K0058559 DE1967K0058559 DE 1967K0058559 DE K0058559 U DEK0058559 U DE K0058559U DE 1975486 U DE1975486 U DE 1975486U
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1*4 1* WW i v# — »-
PATENTANWALT DIPL.-ING. H. SONNET - 56 WUPPERTAL-BARMEN
67.6079 s/a
58 559/44a Gbm
!irma Kruse & Söhne K.G·., 56 Wuppertal-Barmen,
Ritterstr. 54-56
Reißverschlußkette.
Es sind die verschiedensten Arten zur Herstellung von Reißverschlußketten bekannt. So gibt es eine Methode, bei welcher aus !eilen des textlien G-rundbandes Verschlußelemente gebildet werden, die über die Längskante des Grrundbandes vorstehen und Kupplungsglieder bilden. In diesem lalle entstehen aber nur bogenförmige Versehlußglieder, nicht aber eine ordnungsgemäße Reißvers ehlußwendel. Zur Herstellung einer Reißverschlußkette, die aus einem textlien Grundband und einer Reißvers ehlußwendel besteht, hat man schon bei der Herstellung des Bandes im Webstuhl einen monofilen Kunststoffdraht zugeführt und diesen im Webstuhl zu einer Reißverschlußwendel gewiekelt.
— 1 —
Daneben ist es aber auch bekannt, vorgefertigte ReißversGhlußwendeln nachträglich mit einem Grundband zu verbinden. Hierzu stehen die Möglichkeiten zur Verfügung, die vorgefertigte Reißverschlußwendel an ein Grundband anzunähen oder auch anzuweben. Alle diese Verfahren sind hinsichtlich ihrer Produktivität nicht voll befriedigend. Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Reißverschlußkette zu schaffen, wobei mit hohem Ausstoß in der Produktion gearbeitet werden kann und trotzdem eine verbesserte Reißversehlußkette geschaffen wird.
Die Neuerung geht aus von einer bekannten Reißverschlußkette, bestehend aus einem textilen G-rundband Y-förmigen Querschnittes und einer zwischen den gegabelten Schenkeln des Grundbandes angewebten vorgefertigten Reißversehlußwendel. Von dieser bekannten Reißverschlußkette unterscheidet sich der Neuerungsgegenstand in vorteilhafter Weise dadurch, daß die Reißverschlußwendel am Grundband gehalten ist, indem in die Grundbandschenkel Querhaltefäden eingewebt sind, die von einem Grundbandsehenkel zum anderen Gruncfcandschenkel
■und zurück q.uer zur Grundbandlängsrichtung verlaufen, leitersprossenartig angeordnet sind und jeweils zwischen die Windungen der Reißverschlußwendel eingreifen«
Diese neue Reißverschlußkette zeichnet sich vornehmlich dadurch aus, daß die Windungen der Reißverschlußwendel zuverlässig am G-rundband gehalten ist, weil die zwischen die Windungen der Reißverschlußwendel eingreifenden Querhaltefäden nicht allein die Wendel zuverlässig am Grundband halten, sondern auch dafür sorgen, daß die einzelnen Windungen der Reißverschlußwendel exakte Abstände voneinander besitzen, was für eine ordnungsgemäße Funktion des Reißverschlusses, der durch Zusammensetzen zweier Reißverschlußketten gebildet wird, von ausschlaggebender Bedeutung ist·
Es ist vorteilhaft, wenn die mäanderförmig verlaufenden Querhaltefäden aus hoch abriebfestem Werkstoff bestehen und auf den Außenflächen beider Grundbandschenkel in gegenseitigen Längsabständen in Kettrichtung flottierend aufliegen. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Querhaltefäden aus monofilem Kunststoffdraht bestehen.
3 -
Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die auf der Außenseite der Grundbandsehenkel in Kettriohtung flottierend aufliegenden hoehabriebfesten Qserhaltefäden - die man in den Bereich des Reißversehlußsohiebers legt - das Grundband gegen vorzeitigen Versehleiss durch die Bewegungen des Reißversehlußschiebers schützen.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Neuerungsgegenstand anhand eines Ausführungsbeispieles wiedergegeben j dabei zeigen:
Pig. 1 eine Darstellung einer Reißverschlußkette entsprechend der Neuerung in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus dieser Reißverschlußkette, und zwar noch einmal gegenüber der Darstellung der Pig. 1 stark vergrößert,
Pig. 3 die Reißverschlußkette in Stirnansicht während des Webvorganges, und
Pig. 4 die fertige Reißverschlußkette, ebenfalls in
einer stark vereinfachten Stirnansieht·
Die Reißverschlußkette besteht aus einem G-rundband 10, 10a, 10b von im allgemeinen Y-fÖrmigem Querschnitt. Der Schenkel 10 des Grundbandes 10, 10a, 10b dient in !bekannter Weise zum Annähen der Reißverschlußkette an ein Bekleidungsstück od. dgl·· Zwischen den beiden gegabelten Grundbandschenkein 10a, 10b liegt eine vorgefertigte Reißversohlußwendel von in der Draufsicht beispielsweise ellipsenförmigem Querschnitt (Mg· 3 und Mg. 4). Die Reißverschlußwendel 11 ist aus in herkömmlicher Weise aus einem Kunststoffdraht gewendelt. Sie wird bei der Herstellung der neuen Reißverschlußkette dem Webstuhl oder Webautomaten vorgefertigt zugeführt.
TJm die Reißverschlußwendel 11 am G-rundband 10, 10a, 10b zwischen den Schenkeln 10a, 10b zu halten, wird neuerungsgemäß ein Querhaitefaden 12 benutzt, der in die G-rundband schenkel 10a, 10b eingewebt ist, sieh von einem G-rundbandschenkel 10a zum gegenüberliegenden Grundbandschenkel 10b und zurück erstreckt, quer zur
Grundbandlängsrichtung verlaufende, leitersprossenartig angeordnete Riegel bildet, die in die Windungen der Reißverschlußwendel 11 eingreifen.
Me Haltefaden 12 verlaufen, wie vornehmlich aus I?ig· 2 ersichtlich^ mäanderförmig. Sie sind aus hochabriebfestem Werkstoff, vorzugsweise aus monofilem Kunststoffdraht gebildet. Dabei wird dafür gesorgt, daß die Querhaltefäden 12 auf den Außenflächen beider Grundbandschenlcel 10a, 10b in gegenseitigen Längsabständen in Kettrichtung flottierend aulliegen. Diese außen liegenden i'lottierungen 12a der Querhaltefäden bilden auf der Außenseite beider Grundbandschenkel 10a, 10b Stellen erhöhter Abriebfestigkeit· Es ist daher empfehlenswert, diese Ilottierungen 12a der Querhaltefäden 12 in den Bereich zu legen, an dem der (nicht dargestellte) Reißversehlußsehieber entlang gleitet· Die hochabriebfesten Il#ttierungen 12a sichern daher die textlien Grundbandschenkel 10a, 10b gegen vorzeitigen Abrieb durch den beim Öffnen und Schließen des Verschlusses an diesem entlang gleitenden Reißverschlußschieber·
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Zur Herstellung einer vorbeschriebenen Reißverschlußkette geht man so vor, daß man die Reißverschlußwendel 11 im Webstuhl nach Art eines Stengelfadens zwischen den weit gespreizten G-rundbandschenkel 10a, 10b führt. Die mäanderförmig eingewebten Querhaltefäden liegen dadurch zunächst nahe den Äußenscheiteln der Reißverschlußwendel 11 (Fig. 5). Flacht man dann den Winkel zwischen den beiden G-rundbandsehenkeln 10a, 10b ein, so wird dadurch die Reißverschlußwendel 11 nach außen verdrängt (Pig· 4). Die Querhaltefäden 12 gelangen dadurch in den Bereich der inneren Grundscheitel der Reißversehlußwendel 11.
Wie ersichtlich, greifen die quer zur Bandlängsrichtung verlaufenden Abschnitte der Querhaltefäden 12 zwischen die Windungen der Reißversehlußwendel und bestimmen dadurch deren gegenseitigen Windungsabstand. Auf diese Weise wird eine Reißversehlußkette geschaffen, die auf einem Bandwebstuhl, vorteilhaft jedoch auf einem Bandwebautomaten erzeugt werden kann und bei der die Windungen der Reißversehlußwendel 11 untereinander exakte Abstände haben. Dies ist für einen leichten
Gang des aus zwei Reißverschlußketten zusammengesetzten Reißverschlusses von hoher Bedeutung. Weil für die Querhaltefäden zweckmäßig monofile Kunststoffdrähte "benutzt werden, tritt noch ein weiterer "bemerkenswerter Torteil auf: Monofile Kunststoff drähte "bzw. Fäden der hier verwendeten Beschaffenheit und Abmessungen können quer zu ihrer Längsrichtung in gewissen Grenzen elastisch sein· Kommt es daher beim Schließen des fertigen Reißverschlusses zu kleinen Hemmungen, kann die Reißverschlußwendel 11 infolge der Querelastizität der Haltefadenabsehnitte 12 in minimalen Grenzen nach außen ausweichen.
Bs ist noch als besonderer Vorzug anzusehen, daß die fertigen Reißverschlußketten in einem Mrbebad gefärbt werden können, da die Reißverschlußwendel durch die Grundbandschenkel verdeckt werden und nicht separat gefärbt werden brauchen·

Claims (3)

PATENTANWALT DIPL.-ING. H. SONNET 3l· / s/a Sehutzansprüche : ι ■ ' /
1. Reißversehlußkette, bestehend aus einem textilen Grundband T-£örmigen Querschnittes und einer zwischen den gegabelten Schenkels des Grundbandes angewebten vorgefertigten Reißverschlußwendel, dadurch gekennzeichnet, daß die Reißverschlußwendel (11) am Grundband (10, 10a, 10b) gehalten ist, indem in die Grundbandschenkel (10a, 10b) Querhaltefäden (12) eingewebt sind, die von einem Grundbandschenkel (10a) zum anderen Grundbandsehenkel (10b) und zurück zur Grundbandlängsrichtung verlaufen, leitersprossenartig angeordnet sind und jeweils zwischen die Windungen der Reißverschlußwendel (11) eingreifen.
2. Reißverschlußkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mäanderförmig verlaufenden Querhaltefäden (12) aus hoch abriebfestem Werkstoff bestehen und auf den Außenflächen beider Grundband-
Schenkel (10a, 10b) in gegenseitigen Längsabständen in Kettrichtung flottierend (bei 12a) aufliegen.
3. Reißverschlußkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querhaltefäden (12)aus monofilem Kunststoffdraht bestehen«
Hinweis; Diss« Unterlag (Besjhfeibuno uni Schutionjor.) Is* die iUleW i!n<j«r«ichte v* ν·*«* λ* dm Wert· foÄvni oer wsDf'jnoHOfi äinoefsicniar. Jn!e:i4oer 3t Oie recnMicfi« Seoeufwno de- Ataat«/'«*; <s' n!^*
un'eriooer- beTin^er- sicr. r 3sr imtsar.rsr. ■;;« <c-*-f< eae<*· yos
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- II
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