DE197264C - - Google Patents

Info

Publication number
DE197264C
DE197264C DENDAT197264D DE197264DA DE197264C DE 197264 C DE197264 C DE 197264C DE NDAT197264 D DENDAT197264 D DE NDAT197264D DE 197264D A DE197264D A DE 197264DA DE 197264 C DE197264 C DE 197264C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
wall
bolt
notch
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT197264D
Other languages
English (en)
Publication of DE197264C publication Critical patent/DE197264C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0291Automatic devices with timing mechanisms, e.g. pet feeders

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVi 197264-KLASSE 45/*. GRUPPE
GEORG UHLMANN in DRESDEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ausgabe körniger Stoffe mit unter dem Füllrumpf angeordneter Meßtrommel von veränderlichem Fassungsraum.
Bei bekannten Vorrichtungen wird die Veränderung des Fassungsraumes durch Änderung der Trommellänge erzielt, nach der vorliegenden Erfindung dagegen wird sie dadurch erzielt, daß der Fassungsraum zwischen
ίο zwei radialen Trennwänden liegt, deren eine feststeht, während die andere um die Trommelachse gedreht und so der festen genähert oder von ihr entfernt werden kann. Es ist dies wesentlich einfacher als die Benutzung zweier ineinanderschiebbarer Trommelhälften.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine
Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 Schnitte und Fig. 3 eine Einzelheit.
Im äußeren, kastenartigen Gehäuse liegen zwei trichterförmig gestaltete Böden b und c, mit den Auslauföffnungen b1 und cl. Zwischen den beiden Böden ist die 'folgende Einrichtung angeordnet: In der Wandung von a lagern zwei drehbare Zapfen d und e; der letztere geht durch α hindurch und ragt noch ein Stück darüber hinaus. Auf dem Zapfen sitzt fest die Trommel/, und zwar ist diese an zwei gegenüberliegenden Stellen /', /2
offen. Die inneren Enden der Zapfen sind so viel ausgebohrt, daß sich die Welle g einlagern läßt"; das eine Ende derselben reicht bis über, die Trommelstirnwand hinaus und tritt durch eine Aussparung e1 des Zapfens zutage. Am Ende dieses Zapfens e sitzt ein Griff e2. Eine feste, die Welle freilassende Wand h teilt den Raum in zwei Längshälften; eine andere Wand 2 lagert in der Welle g und wird beim Drehen derselben herumgeführt. Zum Drehen der Welle g ist an ihrem Ende ein Zeigerhebel k mit dem Griff kl angeschlossen, der sich federnd in eine Wellenoder Zahnleiste / (auf der Stirn'wandung der Trommel angeordnet) verstellbar einlegt. Ferner liegt auf der Stirnwand eine Scheibe m mit den beiden Kerben ml, m2.
In der Wandung von α ist ein Gehäuse η eingebaut, und in diesem lagern zwei an der einen Seite abgerundete Bolzen 0 und p, welche von Federn o1 und p1 gegen den Scheibenrand gedrückt werden. Neben dem Bolzen 0 lagert noch ein Sperrzahn q. Ein Knopf r ist auf Federn r1 aufgesetzt, in ihm liegt die Einstecköffnung s für die Marken t, und diese Öffnung setzt sich als ununterbrochener Münzkanal bis an die Kerbe fort. u ist eine Tür in der Wandung α, ν ein Markenkasten.
Zum Gebrauch öffnet man die Tür u und bildet durch Verstellung des Zeigerhebels k und der damit verbundenen Wand i zwei Sonderabteile w, n>1 beliebiger, vorherzubestimmender Größe, worauf die Tür wieder geschlossen. wird. Die Öffnungen der Trommel sind auf die kleinste, praktisch in Frage kommende Einstellung bemessen; läßt man die Wände sich noch mehr einander nähern, so ist ein Zugang zu den Hohlräumen χ, χ1
offengelegt, der zur Entfernung etwa hineingeratener Körner dient. Über dem Boden b befindet sich der Vorratsraum; aus ihm läuft durch die Öffnung b1 der Hafer in das unterstehende Abteil — angenommen w — welches also stets gefüllt ist. Jetzt führt man in die öffnung s eine Münze oder Marke t, drückt den Knopf r nieder, die Münze wird gegen den Bolzen ο gedrückt, hebt diesen aus
ίο der Kerbe heraus und legt sich selbst hinein, worauf der Knopf r unter der Wirkung der Federn r1 zurückschnellt.
Die Sperrung ist derart beseitigt, und man kann mittels des Griffes e2 die Trommel drehen; das Abteile rückt nach unten und entleert seinen Inhalt auf den Trichterboden c und weiter in den jeweils untergestellten Behälter; gleichzeitig ist w1 vor b1 gerückt und der Bolzen 0 in die Kerbe m2 eingefallen.
Auch die Market ist aus der Kerbe heraus- und in den Sammelkasten ν gefallen.
Der Sperrzahn q und der Bolzen ρ dienen zur Sicherung gegen Mißbrauch. Würde nämlich der Bolzen 0 durch einen Stab, Draht
o. dgl. gehoben und dann die Trommel gedreht, so würde in der einen Richtung der Sperrzahn q, in der anderen Richtung der Bolzen ρ in die leergebliebene Kerbe einfallen und die Trommel anhalten. In beiden Fällen muß der Besitzer das Gehäuse η erst mit dem Schlüssel öffnen, um die Vorrichtung wieder in Ordnung zu bringen, so daß der Betrugsversuch ans Licht kommt.
Statt zweier Füllkammern in der Trommel können auch mehrere eingerichtet werden. In an sich bekannter Weise läßt sich die Trommel derart mit einem Zählwerk verbinden, daß die Anzahl der Entnahmen selbsttätig angezeigt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Ausgabe körniger Stoffe mit unter dem Füllrumpf angeordneter Meßtrommel von veränderlichem Fassungsraum, dadurch gekennzeichnet, daß eine um die Trommelachse drehbare Wand zusammen mit der (an sich bekannten) festen die Abteile bildet, wobei ein an die Achse angeschlossener, auf der Außenseite der Trommel sich in eine Zahnleiste o. dgl. federnd einlegender Zeiger als Drehhebel dient und auf einer Teilung den Grad der Einstellung anzeigt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen: -
DENDAT197264D Active DE197264C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE197264C true DE197264C (de)

Family

ID=460164

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT197264D Active DE197264C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE197264C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3806723C2 (de) Zwischenkasse für Selbstverkäufer
DE197264C (de)
EP0049753B1 (de) Kassiereinrichtung für Selbstverkäufer
DE2313241C3 (de) Einrichtung zur mechanischen Prüfung von Münzen
DE2911634C2 (de) Münzzählwerk für einen Selbstverkäufer
DE3123583A1 (de) Muenzeinwurf fuer selbstkassierer
DE566185C (de) Selbstkassierende Verkaufseinrichtung
DE11184C (de) Verbesserungen an einem Billet- und Kontrolapparat
DE99645C (de)
AT19844B (de) Sparbüchse.
DE44059C (de) Waarenverkaufs-Apparat
DE277776C (de)
DE175040C (de)
DE612934C (de) Selbstverkaeufer
DE207557C (de)
DE71557C (de) Geldwechsler
AT117441B (de) Warenautomat.
AT40637B (de) Münzenträger von Selbstverkäufern, insbesondere für Gas.
DE106569C (de)
DE200704C (de)
DE471339C (de) Geldauszahlmaschine
AT143830B (de) Selbstverkäufer.
AT380747B (de) Ausgabevorrichtung fuer in stapelform angeordnete postkarten od. dgl.
DE547307C (de) Selbstverkaeufer
AT304110B (de) Vorrichtung zum Darbieten von Zeitungen od.dgl.