DE1971C - Wärmflaschenverschlufs mit Sicherheitsventil - Google Patents

Wärmflaschenverschlufs mit Sicherheitsventil

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DE1971C
DE1971C DENDAT1971D DE1971DA DE1971C DE 1971 C DE1971 C DE 1971C DE NDAT1971 D DENDAT1971 D DE NDAT1971D DE 1971D A DE1971D A DE 1971DA DE 1971 C DE1971 C DE 1971C
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Germany
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hot water
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water bottle
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E. FLIEGE, Techniker, in Chemnitz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/16Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
    • B65D51/1633Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element
    • B65D51/1644Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element the element being a valve

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Description

1878.
EDUARD FLIEGE in CHEMNITZ. Wärmflaschenverschlufs mit Sicherheitsventil.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1878 ab.
Die Wärmflasche, bekanntlich ein Gegenstand fast allgemeiner Benutzung, ist seither mit einer Verschraubung versehen worden, die trotz der gefälligen Ausführung nicht allen praktischen Ansprüchen zu genügen vermag. Die fraglichen Verschraubungen haben fast alle einen auf der Schraube angebrachten Bügel zum Anfassen, der aber, obgleich sich derselbe umlegen läfst, den zu erwärmenden Gegenstand (Bett) von der Oberfläche der Flasche abhält, so dafs die Erwärmung nach oben eine mangelhafte und nur nach unten hin eine vollkommene genannt werden kann. Der erwähnte Bügel zum Handhaben der Flasche ist an der Schraube selbst angebracht, welche bei langer Benutzung sich abnutzt, so dafs sich die Flasche beim Tragen von der Schraube loslösen und Verbrennung durch das ausfiiefsende heifse Wasser zur Folge haben kann.
Ferner verführt die Umständlichkeit des Aufschraubens dazu, dafs man, um das Ein- und Ausfüllen des Wassers zu ersparen, die gefüllte und verschlossene Flasche an das Feuer bringt, um das Wasser heifs zu machen. Bei neuen Flaschen, wo der Verschlufs noch dicht ist, kann nach eingetretener Umwandlung des Wassers in Dampf leicht Explosion erfolgen, und solche Unfälle kommen thatsächlich häufig vor.
Der vom Erfinder construirte Verschlufs soll alle angegebenen Mangel vermeiden.
Das Material, welches zu vorliegendem Wärmflasche.nverschlufs (s. Zeichnung) Verwendung findet, ist Messinggufs, die Feder jedoch von Stahl. Die ganze Verschraubung ist an der Rückseite der Oberplatte der Wärmflasche festgenietet und zur Dichtung mit einer Lederplatte versehen. Die in die Schraube eingedrehte Oeffnung dient zur Aufnahme des Kegels eines Sicherheitsventils, welcher die Flasche derart dicht schliefst, dafs bei irgend welcher Wendung der Flasche Wasser nicht entweichen kann. Der Ventilkegel ist in der kleinen Warze des oberen eingeschraubten Deckels geführt, so dafs ein Versagen des Ventils nicht stattfinden kann; ebenso dient vorerwähnte Nabe zur Führung der auf den Ventilkegel drückenden Feder.
Bei eintretender Entwicklung von Dämpfen und der damit verbundenen Spannung hebt sich nun das Ventil und der Dampf geht durch die entstandene Oeffnung in den freien Raum der Schraube, aus welchem er dann durch die oben angebrachten zwei Löcher bequem ausströmen kann. Die vorerwähnten beiden Löcher dienen gleichzeitig zur Aufnahme des Mutterschlüssels, falls man Veranlassung haben sollte, den oberen eingeschraubten Deckel abzunehmen.
Als Vortheile dieser Construction lassen sich demnach folgende angeben:
1. Der Bügel läfst sich in einer Weise umlegen, dafs auch ein oben auf der Flasche liegender Gegenstand (Oberbett) dieselbe vollkommen berührt.
2. Der Bügel kann sich von der Flasche nicht ablösen, da er am Flaschenkörper selbst angebracht ist.
3. Das Heifsmachen des Wassers kann ohne Gefahr einer Explosion gleich in der Flasche erfolgen, da sich bei eintretender Dampfspannung das mit Feder versehene Ventil hebt und der Dampf der Flasche entströmen kann.
4. Das Ersparen des Ein- und Ausfüllens des Wassers mag als weiterer Vorzug gelten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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