DE196580C - - Google Patents

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DE196580C
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Germany
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water
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cooling water
valve
hole
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DENDAT196580D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P11/00Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F01P1/00 - F01P9/00
    • F01P11/14Indicating devices; Other safety devices
    • F01P11/20Indicating devices; Other safety devices concerning atmospheric freezing conditions, e.g. automatically draining or heating during frosty weather

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Atmospheric Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196580 KLASSE 46 c. GRUPPE
ALBERT FISCHER in AUGSBURG.
In den Betriebsvorschriften für alle Arten von Verbrennungskraftmaschinen wird mit besonderem Nachdruck darauf hingewiesen, das Wasser aus dem Kühlmantel des Zylinders beim Stillstand des Motors abzulassen. Wird das Ablassen des Wassers aus irgendeinem Grunde unterlassen und tritt sodann Frostwetter ein, so ist es leicht möglich, daß das Wasser im Mantel einfriert und dann der
ίο Mantel reißt.
Man hat nun bereits verschiedene Vorrichtungen angewendet, die beim Stillsetzen des Motors ein Ventil öffnen und so das Wasser aus dem Kühlmantel ablaufen lassen. So wird z. B. durch Längenveränderung eines Metallstabes bei verschiedenen Temperaturen in Verbindung mit einem Gewicht oder durch Volumenveränderung einer Flüssigkeit ein Ventil gehoben, welches die Entleerung des Mantels bewirkt.
Auf andere Weise wird dieselbe Aufgabe von dem die Erfindung darstellenden selbsttätigen Entleerungsventil gelöst.
Fig. ι stellt das Ventil während des Betriebes, also außer Tätigkeit dar.
In die Kühlwasserleitung 1 für den Kühlmantel des Zylinders 2 ist ein T-Stück 3 eingeschaltet. Mit diesem T-Stück ist durch ein Rohr das Ventilgehäuse 4 verbunden, welches ebenfalls in T-Form aus nicht rostendem Material ausgeführt ist. In dieses Gehäuse 4 ist ein Rohr 5 genau eingepaßt, welches sich nach oben und unten verschieben läßt. Am oberen Teile wird das Rohr von einem zylindrischen Behälter 6 umgeben, welcher ungefähr 4 bis 5 1 Wasser, also etwa 4 bis 5 kg faßt. Das Rohr 5 läuft nach oben in eine Spitze 7 aus, unter welcher sich eine Öffnung 8 befindet. Diese Öffnung ist so groß bemessen, daß das Kühlwasser des Motors bequem abfließen kann. Im mittleren Teile des Rohres 5, abschließend mit dem Boden des Behälters 6, befindet sich ein kleines Loch 9 von etwa 5 mm Bohrung. Zwischen dem Behälter 6 und dem Ventilgehäuse 4 ist eine Spiralfeder 10 angebracht, welche den leeren Behälter 6 nach oben drückt. Mit dem Boden des Behälters 6 ist ein Führungsbolzen 11 fest verbunden, welcher durch ein Loch des Ventilgehäuses 4 geht und somit eine Drehung des Rohres 5 verhindert. Der Stellring 12 · gewährleistet eine genaue Einstellung ■ des Loches 13 auf die entsprechende Bohrung im Ventilgehäuse 4. Für den Wasserablauf bildet 14 den Auffangtrichter und 15 das Ableitungsrohr in bekannter Weise. Der Zulauf 16 dient dem Kühlwasser als Austrittsrohr aus dem Kühlmantel. Um ein leichtes Gleiten des Rohres 5 im Ventilgehäuse 4 zu ermöglichen, ist eine Schmiernut als eingedrehte Schale 17 vorgesehen.
Nachdem der Motor in Betrieb gesetzt ist, öffnet man das Ventil der Wasserleitung I und drückt mit der Hand den Behälter 8 etwas herab, wodurch sich das Loch 13 im Rohr 5 tiefer stellt. Hierdurch ist dem · Wasser der Austritt durch das Ventilgehäuse 4 verschlossen und muß dasselbe durch den Kühlmantel 2 und das Rohr 16 in den Wasserbehälter 6 fließen. Hier wird sich das Wasser ansammeln und bis * zum Loch 8 steigen, wobei der Behälter dasjenige Gewicht
erreicht hat (etwa 5 kg), um die Feder 10 zusammenzudrücken, und so dem Kühlwasser dauernd den Austritt durch das Ventil versperren.
Durch das am Boden des Behälters 6 befindliche Loch 9 wird zwar fortwährend etwas Wasser abfließen, jedoch kann diese Öffnung so klein gehalten werden, daß sie die zufließende Wassermenge nicht aufnehmen kann und somit der Behälter 6 während des Betriebes bis zum Oberlaufloche 8 gefüllt ist. Wird nun der Motor abgestellt, also die Kühlwasserleitung 1 geschlossen, so hört auch der Zufluß durch das Rohr 16 in den Behälter 6 auf und dieser wird sich allmählich durch das Loch 9 entleeren. Da die noch vorhandene Wärme im Arbeitszylinder des Motors ein Einfrieren verhindert, ist die langsame Entleerung des Behälters 6 ganz unbedenklich. Ist nun das Wasser aus dem Gefäß so weit abgelaufen, daß die Spannkraft der Feder 10 größer wird als das Gewicht des Behälters 6, so wird die Feder 10 den Behälter 6 und damit das Rohr 5 hochdrücken. Hierdurch muß sich das Loch 13 mit der Bohrung im Ventilgehäuse decken, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Es ist nun leicht ersichtlich, daß in dieser Ventilstellung sofort alles Wasser aus dem Kühlmantel abläuft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätiges Entleerungsventil für das Kühlwasser von Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht des abfließenden Kühlwassers ein Rohrventil (13) geschlossen hält, welches sich nach Abstellung der Kühlwasserleitung durch Federdruck oder Gewichtsbelastung selbsttätig öffnet und dadurch den Kühlmantel entleert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT196580D Active DE196580C (de)

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