DE129672C - - Google Patents

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DE129672C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L3/00Pitching or depitching machines

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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 129672 -KLASSE 6/.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1901 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verpichen von Fässern u. dgl. mit Paraffin, Wachs oder einem anderen, einen luft- und wasserdichten Verschlufs der Poren bewirkenden Stoff und bezweckt, die Temperatur des verpichenden Stoffes in einem Gefäfs auf gleicher Höhe zu erhalten. Dies wird erreicht, indem man auf dem Wasserbehälter, in welchem sich der verpichende Stoff befindet, ein Sicherheitsventil anbringt, welches sich gewöhnlich bei sehr geringem Druck öffnet.
Bei den bisherigen Vorrichtungen, bei welchen der verpichende Stoff ebenfalls durch Dampf, der durch Erhitzung des Wassers im Behälter entsteht, im flüssigen Zustande erhalten wird, wird der Stoff infolge zu starker Erwärmung zu dünnflüssig, um die Poren des Holzes geschlossen zu halten. Durch die Anordnung des vorerwähnten Sicherheitsventil es jedoch wird dieser Uebelstand beseitigt.
Auf beiliegender Zeichnung ist die mit der Neuerung versehene Vorrichtung in Fig. 1 im senkrechten Schnitt und in Fig. 2 in einer Seitenansicht dargestellt.
Das Wachs oder ein anderer Verpichungsstoff befindet sich in einem Gefa'fs L, welches dampfdicht mit einem Behälter M vereinigt ist.
Durch das Rohr m2 wird in den äufseren Behälter M eine angemessene Menge Wasser eingelassen, in welches durch ein Rohr N Dampf einströmt, so dafs das Gefäfs L immer von Dampf umgeben ist.
An dem äufseren Behälter M befindet sich ein Hahn m (Fig. 2), durch welchen das überschüssige, durch Condensation erzeugte Wasser abgelassen wird. Um bei dieser Einrichtung das in dem Gefäfs L befindliche Wachs oder Pech stets auf derselben Temperatur zu erhalten, ist im Deckel des Wasserbehälters M das Sicherheitsventil m1 vorgesehen, damit bei Ueberschreitung eines bestimmten Dampfdruckes im Behälter ein Entweichen von Dampf stattfindet, wodurch eine Schwankung in der Erwärmung des Gefäfses vermieden wird.
Auf dem Deckel M1 des Behälters M ist eine in den letzteren hineinragende Druckpumpe O angeordnet, deren Kolben P mittelst einer Pleuelstange R durch eine beliebige Antriebsvorrichtung bewegt wird. Die Pumpe ist mit Einlafs- und Auslafsrohren O1 und O2 versehen (Fig. 2), welche mit Klappenventilen ausgerüstet sind. Das Einlafsrohr O1 stellt die Verbindung zwischen dem Wachsbehälter L und der Pumpe O her, während das Auslafsrohr O2 durch den Boden des Gefäfses L hindurchgeht und an seinem oberen Ende mit einem durchlochten Rohre 5 versehen ist, durch welches das Wachs in das Fafs befördert wird.
Um dieses Ausflufsrohr herum sind für die Aufnahme der zu verpichenden Fässer Auflager T vorgesehen.
Das überschüssige Verpichungsmaterial, welches aus den Fässern abläuft, fällt auf eine durchlochte Scheibe oder auf ein das Ausflufsrohr O2 umgebendes Sieb U, um von hier in das Gefäfs L zurückzufliefsen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Verpichen von Fässern u. dgl., bei welcher der verpichende Stoff in einem Gefäfs (L), das in einem mit Wasser
    -gefüllten Behälter (M) angeordnet ist, durch den bei Erhitzung des Wassers aufsteigenden Dampf in flüssigem Zustande erhalten und durch eine ebenfalls in dem Wasserbehälter (M) angeordnete Pumpe (O) nach einer Düse (S) befördert wird, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Sicherheitsventiles (m1) im Deckel des Wasserbehälters, um durch Ablassen von Dampf die Temperatur des verpichenden Stoffes auf gleicher Höhe zu halten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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