DE30976C - Neuerung an einer selbsttätigen Dampf-Schmiervorrichtung. (Abhängig von den Patenten Nr. 11 803 und 20029.) - Google Patents

Neuerung an einer selbsttätigen Dampf-Schmiervorrichtung. (Abhängig von den Patenten Nr. 11 803 und 20029.)

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DE30976C
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DE
Germany
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patents
piston
cylinder
depending
innovation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30976D
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English (en)
Original Assignee
J- SLAVIK in Rheydt in Preufsen
Publication of DE30976C publication Critical patent/DE30976C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Abhängig von den Patenten No. 11803 und 20029. Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1884 ab.
Die in zwei Ausführungsformen dargestellte selbsttätige Vorrichtung zum Schmieren von unter Dampf arbeitenden Maschinentheilen oder auch zur Einführung von Flüssigkeiten in Gefäfse mit innerem Drucke besteht im wesentlichen aus einem Cylinder α, einem in denselben dicht eingeschliffenen Kolben b in Verbindung mit der durch den oberen Deckel des Cylinders gehenden Stange c und einem Regulirhahn d. Die Kolbenstange c ist mit einem Fülltrichter e und der Regulirhahn d mit einem Stutzen f versehen. Mittelst dieses Stutzens wird die Vorrichtung mit dem Dampfraum (Dampfrohr, Schieberkasten oder dergleichen) der zu schmierenden Maschine verbunden.
Bei der ersten Ausführung, Fig. 1 bis 3, steht die Kolbenstange c und der Kolben b fest, und der Cylinder α ist bezüglich derselben bewegbar, während bei der zweiten Ausführung, Fig. 4 und 5, der Cylinder α feststeht und der Kolben b sich bezüglich desselben verschieben kann.
In der gezeichneten Stellung ist der Cylinder α über dem Kolben mit Schmierstoff angefüllt, der Regulirhahn d geöffnet, so dafs der Raum über dem Kolben mittelst des Kanales g und der Raum unter dem Kolben mittelst des Kanales i mit dem Dampfraum in Verbindung steht; es herrscht also in beiden Theilen derselbe specifische Druck. Da aber hier wie bei den Patenten No. 11803 und 20029 die obere, dem Dampfdruck ausgesetzte Kolbenfläche um den Querschnitt der Kolbenstange kleiner als die untere ist, so entsteht unter dem Kolben ein Ueberdruck. Dieser treibt im Falle der Fig. 4 den Kolben b nach oben, im Falle der .Fig. ι bis 3 den Cylinder α nach unten, welche Bewegung in jedem Falle mit einer Herausdrängung des Schmiermittels durch das Rohr g verknüpft ist. Die Gröfse dieses Druckes hängt von dem Durchmesser der Kolbenstange ab; man kann also durch zweckmäfsige Wahl des Stangenquerschnitts das Schmiermittel mit jedem gewünschten Drucke dem Dampfraum der Maschine zuführen.
Die Regulirung der Vorrichtung geschieht durch die Verengung der Kanäle g oder i mittelst des Kükens k. Bei dünnflüssigem Schmiermittel ist es gleichgültig, welchen Kanal man theilweise schliefst, bei dickflüssigem dagegen empfiehlt es sich, den Kanal i zum Reguliren zu benutzen und den Kanal g offen zu lassen.
Während des Gebrauches der Vorrichtung geht die oben angedeutete Relativverschiebung zwischen Kolben und Cylinder andauernd von statten. Ist aber der Kolben in Fig. 4 oben oder der Cylinder in Fig. 1 unten angelangt, also das Schmiermittel aus dem Cylinder verdrängt, so schliefst man den Regulirhahn d. gegen den Dampfdruck ab und öffnet den Fülltrichter und den Wasserablafshahn h, indem man zugleich OeI in den Trichter giefst. Beim Oeffhen des Hahnes h fliefst das im Cylinder befindliche Niederschlagwasser aus und der Kolben bewegt sich nach unten, indem er zugleich das in den Fülltrichter gegossene OeI einsaugt. Ist nun der Kolben, Fig. 4, wieder
unten oder der Cylinder, Fig. i, oben angelangt, der Cylinder also mit OeI gefüllt, so wird der Hahn h und der Fülltrichter geschlossen und der Regulirhahn geöffnet, worauf die Thä'tigkeit der Vorrichtung von neuem beginnt. Beim ersten Füllen mufs man den Kolben, Fig. 4, da kein Wasser unter demselben vorhanden ist, mit der Hand herunterbezw. den Cylinder, Fig. 1, heraufdrücken.
Bei der Anwendung der Vorrichtung zum Einfüllen von irgend welchen Flüssigkeiten in Gefäfse, die unter Dampf- oder Gasdruck stehen, z. B. von Mitteln gegen Kesselstein in Dampfkessel, ist es räthlich, dieselbe unmittelbar an dem betreffenden Gefäfse, also z. B. am Dampfkessel, anzubringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An der durch das Patent No. 11803, Anspruch i. und 2., und Zusatz-Patent No. 20029, Anspruch 2. und 3., geschützten selbstthätigen Dampf-Schmiervorrichtung, welche in gleicher Weise wie die in den Fig. 1 und 4 dargestellte Vorrichtung wirkt, die Anordnung getrennter Dampfeintritts- und Schmierstoffaustrittskanäle i und g (statt des in den Patenten No. 11803 und No. 20029 angewendeten gemeinsamen Kanals), in Verbindung mit dem zur Regulirung der eingeführten Schmierstoffmenge durch Verengung der Kanäle g oder i dienenden Abschlufshahn d und Küken k (statt der getrennten Regulir- und Abschlufsventile nach den Patenten No. 11803 und No. 20029).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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