DE129652C - - Google Patents

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DE129652C
DE129652C DENDAT129652D DE129652DA DE129652C DE 129652 C DE129652 C DE 129652C DE NDAT129652 D DENDAT129652 D DE NDAT129652D DE 129652D A DE129652D A DE 129652DA DE 129652 C DE129652 C DE 129652C
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oil
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holes
disk
measuring holes
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DENDAT129652D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N27/00Proportioning devices
    • F16N27/02Gating equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Schmierschleuse besteht aus einem unter einem Oeibehälter umlaufenden Flachschieber mit Löchern zum Abmessen kleiner Oelmengen, wobei die Neuerung getroffen ist, dafs die Mefslöcher nach einander in eine ä'ufsere, von der zu schmierenden Stelle unabhängige Dampfleitung derart eingeschaltet, dafs die abgetrennten Oelmengen durch den Dampf der ä'ufseren Leitung an die Gebrauchsstelle gedrückt werden. Entnimmt man z. B. den Dampf einem Dampfkessel, so kann mit Hülfe dieser Schmierschleuse auch die Hochdruckseite des Cylinders einer zugehörigen Dampfmaschine geschmiert werden, ohne dafs besondere mechanische Vorrichtungen, wie Pumpen und dergl., hierzu erforderlich wären.
Die Neuerung ist in beiliegender Zeichnung veranschaulicht, in welcher Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Verticalschnitt der Vorrichtung darstellt. Fig. 3 ist eine Oberansicht des unteren Theiles der Vorrichtung nach Fortnahme des Oelbehälters, sowie der den Ausflufs des Oeles regelnden Vorrichtung. Fig. 4 ist eine Oberansicht desselben Theiles nach Einlegen der, kleine Oelmengen zu einem Dampfdurchflufs führenden, von der Maschine aus bewegten gezahnten Scheibe, während Fig. 5 eine Oberansicht der Vorrichtung nach Anbringung der den Ausflufs des Oeles regelnden Vorrichtung, jedoch nach Fortnahme des Oelbehälters veranschaulicht.
Das OeI befindet sich in dem durch den Deckel α und die mit Mutter versehene Schraube b befestigten Oeibehälter c. Der Boden dieses Oelbehälters wird gebildet durch die Scheibe d, welche in Fig. 5 in der Oberansicht dargestellt ist. Die Scheibe d liegt oberhalb einer aufsen gezahnten Scheibe e, welche als umlaufender Flachschieber wirkt, und ist mit dieser zusammen in einer Vertiefung des Theiles g untergebracht. Die Scheiben d und e werden vermittelst der Blattfeder h auf einander und auf den unteren Theil g geprefst. Die Scheibe d ist nun mit einem Schlitze i (Fig. 5) versehen, in welchen das' OeI aus dem Behälter c einfliefst. Unter diesem Schlitze i ist die Platte e, wie aus Fig. 4 ersichtlich, rings herum in gewissen Abständen mit Löchern j versehen, in welche das OeI durch den Schlitz i eintritt. Die Scheibe e ist mittels eines an dem unteren Theile g angebrachten Schaltwerkes k drehbar, das von der Maschine oder dem Motor aus in Bewegung versetzt wird. Die mit OeI gefüllten Löcher j der Scheibe e schleifen alsdann über die obere Fläche des unteren Theiles g, welche in Fig. 3 dargestellt ist. In dieser oberen Fläche des Theiles g befindet sich eine Durchbohrung m, welche durch den Kanal / mit dem Dampfkessel verbunden ist und welche sich unterhalb des Kreises, in welchem die Löcher j liegen, befindet. Beim Drehen der Scheibe e Werden nun die vorher unter dem Schlitz i hergeführten und somit mit OeI gefüllten Löcher j der Reihe nach über die Oeffnung m geführt. Vertical über dieser Oeffnung m befindet sich nun in der unbeweglich gelagerten Scheibe d ebenfalls eine Durchbohrung n, die mit einem Röhrchen ο verbunden ist. Hierdurch Ast es r erreicht, dafs, sobald eine der
mit OeI gefüllten Durchbohrungen j über die Durchbohrung m kommt, das in ersterer befindliche OeI durch den aus der Oeffnung m austretenden Dampf durch das Röhrchen ο geprefst wird.
Die Menge des abzuleitenden Oeles kann in bekannter Weise durch das Schaltwerk geregelt werden, indem der Angriffspunkt der Kraft an dem Schalthebel q durch Versetzen des Schiebers r verlegt wird und somit bei jeder Umdrehung der Maschine oder des Motors der Flachschieber e um einen Zahn oder mehrere weiterbewegt wird.
Um etwa in den Löchern j angesammeltes, vom Dampf herrührendes Wasser oder auch nicht ganz- ausgetriebenes OeI ableiten zu können, iit in dem Theile g, wie aus Fig. 3 ersichtlich, eine mit einem Ausflufsloch s versehene Nuth t angebracht, über welche die Löcher j, nachdem das OeI aus denselben ausgetrieben ist, gleiten.

Claims (1)

  1. Patent-A N Spruch:
    Dampfschmierschleuse mit einem unter dem Oelbehälter liegenden Schleusen-Drehschieber, der Mefslöcher zum Abtrennen abgemessener Oelmengen enthalt, dadurch gekennzeichnet, dafs die Mefslöcher nach einander in eine äulsere, von der zu schmierenden Stelle unabhängige Dampfleitung derart eingeschaltet werden, dafs die abgetrennten Oelmengen durch den Dampf an die Gebrauchsstelle gedrückt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT129652D Active DE129652C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0266765A3 (en) * 1986-11-06 1989-03-22 Klockner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft Lubrication system for a gas turbine engine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0266765A3 (en) * 1986-11-06 1989-03-22 Klockner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft Lubrication system for a gas turbine engine

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