DE1246928B - Strickmaschine, bei der jede Nadel ueber einen hydraulischen Schubkolben bewegbar ist - Google Patents

Strickmaschine, bei der jede Nadel ueber einen hydraulischen Schubkolben bewegbar ist

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DE1246928B
DE1246928B DEW32798A DEW0032798A DE1246928B DE 1246928 B DE1246928 B DE 1246928B DE W32798 A DEW32798 A DE W32798A DE W0032798 A DEW0032798 A DE W0032798A DE 1246928 B DE1246928 B DE 1246928B
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sleeves
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Application number
DEW32798A
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English (en)
Inventor
Antony Harry Croucher
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Wildt Mellor Bromley Ltd
Original Assignee
Wildt Mellor Bromley Ltd
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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements
    • D04B15/68Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements characterised by the knitting instruments used

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES IM PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
DeutscheKl.: 25 a-9/01
Nummer: 1246 928
Aktenzeichen: W 32798 VII a/25 a
J 246 928 Anmeldetag: 17.August 1962
Auslegetag: 10. August 1967
Die Erfindung betrifft eine Strickmaschine, bei der jede Nadel über einen hydraulischen Schubkolben bewegbar ist.
Es ist bei Textilmaschinen bekannt, die bewegten Teile durch mechanische Triebe, wie Kurven, Nokken, Schwingen, Kurbeln od. dgl. anzutreiben. Die Masse der Antriebsteile und die vielen Lager- und Gelenkstellen wirken sich dabei ungünstig auf die Bewegungsgeschwindigkeit und die Dauerbelastbarkeit aus. Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten hat man die beweglichen Teile von Textilmaschinen schon mit Kolben verbunden und diese mit Preßluft betrieben, welche durch elektrisch betätigbare Schieber oder Ventile steuerbar ist. Um die für die unterschiedlichen Bewegungen und Stellungen erforderliche Anpassungsmöglichkeit zu erhalten, erfolgt hierbei die Steuerung über eine mit regelbarer Geschwindigkeit antreibbare Programm-Nockenwelle, welche die den einzelnen Ventilen zugeordneten Kontakte der elektrischen Betätigungseinrichtungen betätigt. Unterschiedliche Stellungen der beweglichen Teile lassen sich nur durch Vornahme von Änderungen an den einzelnen Betätigungseinrichtungen erzielen.
Man hat auch schon hydraulischen Druck für den Antrieb der beweglichen Teile an Textilmaschinen, insbesondere der Nadeln an Strickmaschinen, verwendet. In diesem bekannten Fall ist jedoch lediglich das zwischen einem Antriebsexzenter und der Nadel
Strickmaschine, bei der jede Nadel über einen hydraulischen Schubkolben bewegbar ist
Anmelder:
Wildt Mellor Bromley Limited, Leicester (Großbritannien)
Vertreter:
Dipl.-Phys. Dr. J. Fricke, Patentanwalt, München 2, Josephspitalstr. 7
Als Erfinder benannt:
Antony Harry Croucher, Esher, Surrey (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 18. August 1961 (29 914), vom 10. August 1962
Steuerzylinder parallel ist ein Ventilschieber angeordnet, der eine Speiseleitung und zwei Rücklaufleitungen wahlweise mit den Kolbenseiten verbindet, sonst übliche mechanische Gestänge durch eine beid- 30 Dieser Schieber wird bei der bekannten Anordnung
seitig durch Kolben eingeschlossene Ölsäule, also durch ein hydraulisches Gestänge ersetzt. Dadurch werden zwar die Nachteile mechanischer Gestänge vermieden. Die Steuerung der Nadelbewegung und der Nadelstellung erfolgt aber auch hier ausschließlich durch die Bewegung des Antriebsexzenters. Veränderungen der Stellung kann nur durch Änderung der Exzentereinstellung oder -bewegung erfolgen. Diese Art der Einstellung ist außerordentlich schwie-
durch ein umlaufendes Musterband, das mit Nocken besetzt ist, in bestimmter Weise verschoben, so daß in einem vorbestimmten Rhythmus die beiden Seiten des Kolbens wahlweise mit dem Drucköl und wahl-35 weise mit einer Rücklaufleitung verbunden wird.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Strickmaschine der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß mit einfachen und zuverlässig arbeitenden hydraulischen Mitteln eine sichere und unmittelbare rig, kompliziert und zeitraubend, insbesondere wenn 40 Steuerung der verschiedenen Nadelstellungen und man bedenkt, daß jede der vielen Nadeln unabhängig Nadelbewegungen erzielt wird.
von den anderen auf z. B. fünf verschiedene Stellun- Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung
gen einstellbar sein muß. zwar von über hydraulische Schubkolben bewegbare
Eine elektronische Steuerung hat sich als sehr auf- Nadeln aus. Sie sieht aber statt einer bloßen Einwendig erwiesen, insbesondere um aus den Steuer- 45 schaltung eines hydraulischen Gestänges in den Animpulsen die für eine rasche Beschleunigung der triebsweg der Nadeln vor, daß der Schubkolben jeder Nadeln notwendigen Kräfte zu gewinnen. Nadel nach Wahl einer Reihe von aus einer DruckEs ist weiterhin eine Musterungseinrichtung für quelle entnehmbaren und durch ein Ventil auf abStrick- oder Wirkmaschinen bekannt, bei der der zu gestufte Werte einstellbaren Drücken aussetzbar ist, steuernde Maschinenteil, z. B. eine Nockenbahn, mit 50 und in seiner Hubbahn eine Reihe von Aufhaltern einem zweiseitig wirkenden Kolben eines Steuer- angeordnet ist, von denen ein jeder eine von mehrezylinders über die Kolbenstange verbunden ist. Dem ren aufeinanderfolgenden Stellungen der Nadel be-
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stimmt und die bis auf den letzten mit abgestufter elastischer Kraft der Kolbenbewegung entgegenwirken.
Bei dieser neuen Anordnung erfolgt der Antrieb der Nadeln nicht über Exzenter, Kurbel od. dgl., sondern auf rein hydraulischem Wege.
Für die Merkmale des Anspruchs 1 wird kein Elementenschutz beansprucht.
Die Verwirklichung unterschiedlicher Nadelsteilungen wird ebenfalls unmittelbar mit Hilfe des zum Antrieb dienenden Schubkolbens erreicht. Zu diesem Zweck ist der Arbeitshub des Schubkolbens durch mehrere Aufhalter in bestimmten Strecken von abgestufter Länge unterteilt. Dabei sind die Aufhalter elastisch nachgebend angeordnet, wobei die Vorspannkraft von Aufhalter zu Aufhalter sich in vorbestimmter abgestufter Weise ändert. Dem Schubkolben stellen sich also entlang seinem Arbeitshub auf bestimmten Wegabschnitten zunehmende Bewegungswiderstände entgegen, die er nur überwinden kann, wenn seine hydraulische Antriebskraft die Widerstandskraft überwindet. Wenn also die Vorspannkraft der Aufhalter auf vorbestimmte Werte eingestellt ist, kann man allein durch Änderung der hydraulischen Antriebskraft des Schubkolbens die unterschiedlichen Stellungen der Nadel nach Belieben rasch und genau einsteuern.
Vorteilhafterweise ist die Anordnung erfindungsgemäß so getroffen, daß jeder der elastisch nachgebenden Aufhalter jeweils von einem Druck einer Reihe von aus einer Druckquelle entnehmbaren und durch das Ventil auf abgestufte Werte einstellbaren Drücken derart beaufschlagbar ist, daß die Stellungen der Nadel jeweils durch den Differenzdruck zwischen den wählbaren, den Schubkolben und den Aufhalter beaufschlagenden hydraulischen Drücken bestimmt ist. Bei dieser Anordnung hat man es ebenfalls leicht in der Hand, die elastische Vorspannkraft der Aufhalter nach Wunsch zu verändern.
Die neue Anordnung bietet weiterhin den großen Vorteil, die Voreinstellung der abgestuften Vorschubdrücke für den Schubkolben und die Voreinstellung der abgestuften Vorspannkräfte für die nachgebenden Aufhalter für alle Nadeln der Strickmaschine gemeinsam auf die genau gleichen Werte einzustellen.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand schematischer Zeichnungen an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung ist
F i g. 1 ein Schnitt nach der Linie I-I der F i g. 3 durch einen Ring von Nadeln einer Rundstrickmaschine, wobei nur eine der Nadeln zusammen mit ihren Betätigungs- und Steuereinrichtungen und der hydraulische Schaltplan dargestellt sind,
F i g. 2 ein Schnitt nach der Linie II-II der F i g. 3, der eine einzige Nadel in einer anderen Arbeitsstellung zeigt,
F i g. 3 ein Schnitt nach der Linie III-III der F i g. 1 und
F i g. 4 ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig.l.
Die F i g. 1 und 2 zeigen jede eine Nadel 11 einer Rundstrickmaschine. Die Nadel selbst und die Strickanordnungen sind von allgemein üblicher Art und werden deshalb nicht im einzelnen beschrieben. Die Nadeln sind um Achsen 12 zwischen einer Stellung 1, die in ausgezogenen Linien in F i g. 2 und strichpunktiert in F i g. 1 gezeigt sind, und einer Stellung 5, die strichpunktiert in F i g. 2 und ausgezogen
in F i g. 1 gezeichnet ist, schwenkbar. In der Stellung 1 ruht die Nadel 11 an einer Anschlagfläche 13, die an einem Maschengrößesteuerteil 14 ausgebildet ist, der bei 15 am Maschinengestell anschraubbar ist und dessen Stellung durch Drehen eines Zahnrades 16 (F i g. 2) einstellbar ist. Das Zahnrad 16 ist zum Zwecke seiner Betätigung von Hand mit einem Schraubenzieherschlitz versehen.
In der Stellung 1 ist die Nadel für die Maschenbildung eingestellt. In den auf der Zeichnung dargestellten Zwischenstellungen 2, 3 und 4 ist sie zum Nichtarbeiten, Fangen und Einschließen und in der äußersten Stellung 5 für die Übertragung von Maschen eingestellt.
F i g. 2 zeigt ebenfalls eine Nadel IIa zur Maschenübernahme.
Zwecks deutlicher Darstellung ist nur eine einzige Nadelll mit zugehöriger Betätigungseinrichtung in den beiden F i g. 1 und 2 dargestellt. Jedoch gibt der
ao Teilschnitt nach F i g. 3 eine hinreichende Vorstellung von der Anordnung und Verteilung der Nadeln 11 um die Strickmaschine.
Die Nadeln 11 sitzen jeweils am radial äußeren Ende eines Nadeltrag- und Führungsarmes 12, der bei 12 a schwenkbar gelagert ist. Um die einzelnen Betätigungseinrichtungen für jede Nadel räumlich unterbringen zu können, müssen diese sowohl in radialer als auch in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnet werden und greifen daher an unterschiedliehen Stellen 18 der Trag- und Führungsarme 12 an. Wie für den Fachmann ohne weiteres ersichtlich, muß dem unterschiedlichen Abstand der Angriffsstellen 18 vom Schwenkpunkt 12 a der Trag- und Führungsarme 12 durch entsprechende Anpassung der wirksamen Länge der Glieder der Betätigungseinrichtung Rechnung getragen werden, um die Nadeln trotz der unterschiedlichen Angriffsstellen jeweils um gleiche Beträge anzuheben.
Jede Nadel ist durch ein senkrecht hin- und herbewegbares Glied 17 betätigbar, das mit einem Bügel 18 der Nadel 11 verbunden ist. Das Glied 17 ist mit einer Kolbenstange 19 fest verbunden bzw. bildet mit diesem eine Einheit, der seinerseits mit dem Kolben 21 in fester Verbindung steht. Die Kolbenstange 19 erstreckt sich durch eine Anzahl von Hülsen 22, 23, 24, die als Auflialter dienen; der auf den Kolben 21 wirkende Druck wird durch eine auf- und abschiebbare Steuerhülse 25 gesteuert. Das obere Ende des Kolbens 21 und der Hülsen 22, 23, 24 ist, wie dargestellt, gewölbt oder abgerundet. Die Ventilhülse 25, die Hülsen 22, 23, 24, der Kolben 21, die Kolbenstange 19 und das Glied 17 sind alle in fluchtenden Bohrungen des Maschinenkörpers hin- und herschiebbar. Die genannten Bohrungen stehen mit einer Anzahl ringförmiger, im Maschinenkörper gebildeter Kammern 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35 und 36 in Verbindung.
Das untere Ende der Bohrung ist durch ein Verschlußstück 37 abgeschlossen, das einen Anschlag 38 für den Kolben 21 aufweist und in seiner Stellung durch einen Stift 39 gehalten ist, der auch als Begrenzungsanschlag für die Ventilhülse 25 dient.
F i g. 1 zeigt schematisch die Anordnung für die Druckverteilung zu den Ringkammern. Eine Gruppe von acht ölpumpen 40 ist an Druckleitungen angeschlossen, die zu den Kammern 27 bis 30 und 32 bis 35 führen. Die Ölpumpen werden durch einen Motor 41 angetrieben und sind in einem Ölbehälter 42

Claims (4)

angeordnet, mit dem die Kammern 26, 31 und 36 durch Leitungen so verbunden sind, daß die Kammern wirkungsvoll entleert werden können und ein Rücklauf für das längs den Bohrungen hinter dem Kolben, den Hülsen usw. leckende Öl gegeben ist. Jeder Ölpumpe ist ein Druckregelventil 43 zugeordnet, das überschüssiges Öl an den Behälter zurückgibt. Diese Ventile halten die Drücke in den Ringkammern 27 bis 30 und 32 bis 35 auf vorbestimmten, zunehmenden Werten in jeder Gruppe. Zum Beispiel kann für die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Verhältnisse der Druck in den Kammern 27 bis 30 auf etwa folgenden Werten gehalten werden: 29 kg/cm2, 58 kg/cm2, 87 kg/cm2, 116 kg/cm2, während die Drücke in den Kammern 32 bis 35 etwa folgende Werte annehmen können: 12 kg/cm2, 34 kg/cm2, 41 kg/cm2 und 43 kg/cm2. Die Kolbenstange 19 ist im wesentlichen flüssigkeitsdicht verschiebbar in den Hülsen 22, 23, 24 geführt. Jede dieser Hülsen hat ein verbreitertes oberes Ende, das die Abwärtsbewegung begrenzt, jedoch die Aufwärtsbewegung erlaubt, wenn der nach unten auf den verbreiterten Kopf wirkende Druck überwunden wird. Auch sind die Köpfe der Hülsen 23, 24 so gestaltet, daß sie bei der Bewegung in die Stellungen 4 und 5 jeweils in die Bohrungen für die Hülsen 22 und 23 eintreten können. Die Ventilhülse 25 besitzt fünf Sätze von Öffnungen, von denen jede zusammenwirkt mit einer der Ringkammern 26 bis 30, um das Innere des Ventils zu entleeren oder Druckflüssigkeit von einer der Kammern aufzunehmen. Die Ventilhülse 25 ist wählbar wirksam in fünf in der Zeichnung numerierten Stellungen, entsprechend den hieraus sich ergebenden Stellungen der Nadel, in die sie durch eine Mustervorrichtung bewegbar ist. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: In der Stellung 1, welche die Steuerhülse 25 in F i g. 2 einnimmt, wird das Innere der Ventilhülse 25 unterhalb des Kolbens 21, das eine Arbeitskammer bildet, entleert und der Kolben durch den Druck in Kammer 32, der auf sein oberes Ende wirkt, nach unten bewegt, bis die Nadel Stellung 1 einnimmt, in der sie an dem Maschengrößesteuerteil 14 Anschlag findet. Eine Bewegung der Steuerhülse 25 in Stellung 2 bringt den Druck in Kammer 27, d. h. den Druck der ersten Druckstufe in der Arbeitskammer zur Wirkung. Dieser Druck reicht aus, um den Druck in Kammer 32 zu überwinden, so daß der Kolben sich aufwärts bewegt, bis sein Ende an der Hülse 24 anschlägt. Die nach oben wirkende Druckkraft reicht aber nicht aus, den auf die Hülse 24 nach unten wirkenden, von der Flüssigkeit in Kammer 33 ausgeübten Druck zu überwinden, so daß die Kolbenbewegung gestoppt wird. Diese Bewegung wird durch die Kolbenstange 19 auf die Nadel übertragen, so daß die Nadel die Stellung 2 einnimmt, die auf diese Weise eindeutig durch die Stellung der Hülse 24 bestimmt ist. Wenn die Steuerhülse 25 in Stellung 3 bewegt wird, gelangt Druckflüssigkeit aus der Kammer 28 in die Arbeitskammer, und dieser gesteigerte Druck reicht aus, um den Kolben zu bewegen, derart, daß er die Hülse 24 bis zur Hülse 23 hochschiebt. Der Druck ist jedoch nicht ausreichend, um die Hülse 23 gegen den Druck in Kammer 34 zu verschieben. Infolgedessen nimmt die Nadel 11 die Stellung 3 ein. Die Arbeitsweise für die Stellungen 4 und 5 ist diesen ähnlich. Bei der Bewegung in diese Stellungen treten die Köpfe der Hülsen 24 und 23 in die Bohrungen für die Hülsen 23 bzw. 22 ein. Die Stellung 5 der Nadelll ist durch einen Anschlag 44 für die Hülse 22 bestimmt, wie das in F i g. 1 angedeutet ist. Die Drücke in den Kammern 27 bis 30 sind von solcher Größe, daß sie die abwärts gerichteten Drücke und die Reibungskräfte leicht überwinden können, so daß die Betätigung der Nadel rasch erfolgt. Für die Bewegung in entgegengesetzter Richtung ermöglichen die gewölbten oder abgerundeten oberen Enden der Hülsen und des Kolbens ihre aufeinanderfolgende Trennung von dem Anschlag oder der nächst oberen Hülse, um die abwärts auf den Kolben wirkenden Druckkräfte nacheinander außer Wirkung zu bringen. Beim Austritt der Köpfe der Hülsen 23 und 24 aus den Bohrungen werden zusätzlich geringere abwärts wirkende Druckkräfte wirksam, um diese zu ersetzen. Die abwärts wirkenden Kräfte sind auch ausreichend, um die in den aufeinanderfolgenden Stufen auftretenden nach oben wirkenden Kräfte leicht zu überwinden, so daß eine rapide Aktion erzielt wird. Patentansprüche:
1. Strickmaschine, bei der jede Nadel über einen hydraulischen Schubkolben bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubkolben (19,21) jeder Nadel (11) nach Wahl einer Reihe von aus einer Druckquelle (40) entnehmbaren und durch ein Ventil (43) auf abgestufte Werte einstellbaren Drücken aussetzbar ist und in seiner Hubbahn eine Reihe von Aufhaltern (22 bis 24, 44) angeordnet ist, von denen ein jeder eine von mehreren aufeinanderfolgenden Stellungen (1 bis 5) der Nadel (11) bestimmt und die bis auf den letzten (44) mit abgestufter elastischer Kraft der Kolbenbewegung entgegenwirken.
2. Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der elastisch nachgebenden AufhaIter (22 bis 24) jeweils von einem Druck einer Reihe von aus der Druckquelle (40) entnehmbaren und durch das Ventil (43) auf abgestufte Werte einstellbaren Drücken derart beaufschlagbar ist, daß die Stellungen (1 bis 5) der Nadel (11) jeweils durch den Differenzdruck zwischen den wählbaren, den Schubkolben (19, 21) und den Aufhalter (22 bis 24) beaufschlagenden hydraulischen Drücken bestimmt ist.
3. Strickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Schubkolbens (19, 21) in eine Druckkammer einer Steuerhülse (25) ragt, der mehrere Steuerkammern (26 bis 30) zugeordnet sind, welche jeweils mit unterschiedlichem Druck von der Druckquelle (40) speisbar sind bzw. mit dem Ölsumpf in Verbindung stehen und über die verschiebbare Steuerhülse (25) alternativ mit der Druckkammer verbindbar sind.
4. Strickmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulisch
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