DE202030C - - Google Patents

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DE202030C
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piston
valve
pressure
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housing
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DENDAT202030D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/20Excess-flow valves
    • F16K17/22Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line
    • F16K17/32Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting on a servo-mechanism or on a catch-releasing mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 202030 KLASSE 47g. GRUPPE
in HÖCHST a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1907 ab.
. Die Erfindung betrifft ein Rohrbruchventil, bei welchem das Druckmittel aus dem Druck-,· behälter dazu verwendet wird, bei plötzlichem Nachlassen des Druckes in der Leitung den Ventilkörper mittels eines Kolbens in seine Abschlußlage zu bringen. Für die Zuleitung des Druckmittels zu dem Kolben ist in bekannter Weise ein Hilfsventil vorgesehen, das von einem unter dem Druck der Leitung
ίο stehenden Kolben gesteuert wird, der mit regelbarer Gegenbelastung versehen ist.
Gemäß der Erfindung ist nun außer dem Schließkolben noch ein zweiter Kolben angeordnet, der zum öffnen des Hauptventils dient jund ebenfalls durch das Hilfsventil mit dem !Druckbehälter in Verbindung gebracht werddn kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschau- licht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des an der Hauptleitung angeordneten Rohrbruchventils. Fig. 2 zeigt das Hilfsventil im Längsschnitt und in vergrößertem Maßstabe.
In die Hauptrohrleitung α ist ein Gehäuse b eingeschaltet; in welchem der als Klappe ausgebildete Ventilkörper auf der Achse c1 drehbar angeordnet ist. Die Achse c1 ist aus dem Gehäuse b herausgeführt und trägt dort einen zweiarmigen Hebel d, welcher sich mit an seinen Enden angeordneten Rollen d1 auf die Oberfläche zweier Tauchkolben e,f stützt, welche in den Tauchzylindern e1 und fl seitlich an dem Gehäuse b angeordnet sind. ■
An der Außenseite des Gehäuses (bei dem zur Darstellung gewählten Beispiel oben) sitzt ein kleiner Schieberkasten g. In diesem ist ein Kolben h vorgesehen, der gleichzeitig als Abschluß für eine Bohrung b1 im Gehäuse b dient. An seinem anderen Ende ist der Kolben h mit einer Gewichtsbelastung/!1 versehen. Der mittlere Teil k des Kolbens h dient als eigentlicher Verteilungsschieber für die verschiedenen Zu- und Ableitungen des Druckmittels. Das Schiebergehäuse g besitzt vier Zuführungskanäle 0, p, q, r. Von diesen steht 0 mit dem Zylinder e1, ρ mit dem Zylinder/1 durch die Rohre o1 bzw. ρΛ in Verbindung. Der Kanal q ist durch das Rohr ^1 mit der Druckleitung α an einer vor dem Ventil liegenden Stelle verbunden. An den Kanal r ist ein Rohr r1 angeschlossen, welches ins Freie führt. Der Kolbenschieber k ist an seinem Umfange mit Eindrehungen kl und k2 versehen. Außerdem ist der Kolbenschieber hohl ausgebildet, wobei die Schieberwandung durch zwei Schlitze ks und kl durchbrochen ist. Das Schiebergehäuse g ist am oberen Ende g1 als Schraubenmutter ausgebildet und nimmt dort eine den Kolben umschließende Hohlschraube m auf, welche mit einem Handrade m1 ausgerüstet ist.
In der Fig. 2 der Zeichnung befindet sich der Verteilungsschieber k in seiner mittleren Stellung, d. h. die Zuleitung ql und die Ab-
leitung r1 sind gegenüber den Rohrleitungen o1 und ρ1, welche zu den Tauchzylindern el und /' führen, abgesperrt. Das Druckmittel wird also weder zu diesen Zylindern zugeführt, noch kann es herausgelassen werden. In dieser Lage liegt der Kolben /; mit seinem oberen Ringansatz /j2 gegen die in ihrer tiefsten Lage befindliche Schraube m an, und der Druck im Innern der Leitung erhält ihn
ίο in dieser Lage. Hierbei ist der Ventilkörper c geöffnet.
Sinkt nun aus irgendwelcher Ursache der Druck in der Leitung α, so überwindet die Gewichtsbelastung h1 bzw. eine diese ersetzende Federbelastung den auf die untere Fläche des Kolbens h wirkenden Druck, und der Kolben h mit dem Verteilungsschieber k sinkt so weit nieder, bis sein Ansatz h'A sich auf die Bodenfläche g% des Schiebergehäuses g auflegt. Dadurch wird.der Kanal q mit dem Kanal ο durch die eine Eindrehung k'2 verbunden, d. h. das Druckmittel tritt auf dem Wege q1 q-k^-o-o^e1 unter den Tauchkolben e. Gleichzeitig kann der unterhalb des Tauchkolbens f sich befindende Inhalt des Zylinders fl auf dem Wege pl-p-kl-r und r1 ins Freie entweichen. Das Niedersinken des Tauchkolbens f wird dabei zwangläufig durch den Hebel d bewirkt, welcher infolge des Ansteigens des Tauchkolbens e (Fig. 1) im Sinne des Uhrzeigers ausschwingt. Die Rollen d1 ruhen dabei ständig auf den Oberflächen der Tauchkolben e und f. Die Bewegung des Armes d bzw. der Kolben e und f findet erst dann ihr Ende, wenn, wie in Fig. ι angedeutet, das Abschlußorgan c in seine Verschlußstellung gelangt ist.
Soll das Abschlußorgan c wieder geöffnet werden, so wird vermittels des Handrades m1 die Schraube m aus dem Gehäuse g"1 herausgedreht, bis sie sich unter die Fläche m2 am oberen Ende des Kolbens h legt und dadurch bei weiterer Drehung den ganzen Kolben anhebt. Sobald dies so weit geschehen ist, daß die Eindrehung k2 die Kanäle ρ und q verbindet, tritt der umgekehrte Vorgang, wie vorhin beschrieben, ein. Das Druckmittel gelangt nämlich auf dem Wege q[-q-k2-p-pl zu dem Zylinder fl und dadurch unter den Kolben f. Das Ansteigen desselben wird dadurch ermöglicht, daß gleichzeitig der Zylinder e1 durch o1, 0, den Schlitz A:4, die Höhlung des Schiebers k, den Schlitz k3, den Kanal r und die Leitung r1 mit dem Auslauf verbunden ist. Das Druckmittel wird also bei der Eröffnung des Äbschlußorgans c, wie angestrebt, mit derselben Kraft wirken und die Eröffnung mit gleicher Schnelligkeit wie den Verschluß herbeiführen. Sobald der Verteilungsschieber vermittels des Handrades m1 wieder zu seiner Mittelstellung herabgedrückt ist, ist die Vorrichtung zum selbsttätigen Verschluß der Druckleitung bei Rohrbruch wieder eingestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Rohrbruchventil mit Hilfsventil, das von einem unter Leitungsdruck stehenden, durch Gewichte oder Federn gegenbelasteten Kolben beeinflußt wird und bei Rohrbruch das Druckmittel aus dem Druckbehälter zu einem das Hauptventil schließenden Kolben leitet, gekennzeichnet durch die Anordnung eines zweiten, die Öffnung des Hauptventils bewirkenden Kolbens, der ebenfalls durch das Hilfsventil mit dem Druckbehälter in Verbindung gebracht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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