DE196405C - - Google Patents

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DE196405C
DE196405C DE1907196405D DE196405DD DE196405C DE 196405 C DE196405 C DE 196405C DE 1907196405 D DE1907196405 D DE 1907196405D DE 196405D D DE196405D D DE 196405DD DE 196405 C DE196405 C DE 196405C
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light
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light sources
illuminated
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DE1907196405D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/10Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void
    • G01J1/12Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void using wholly visual means
    • G01J1/14Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void using wholly visual means using comparison with a surface of graded brightness

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher bekannten Vorrichtungen zur Messung von Lichtstärken und Beleuchtungen beruhen darauf, daß durch Veränderung des Ortes einer oder beider zu vergleichenden Lichtquellen oder durch Veränderung der Lage der von diesen beleuchteten Fläche auf der letzteren Gleichheit der Beleuchtung hergestellt ist. Die Entfernungen geben dann ein Maß zur Vergleichung der beiden Lichtquellen miteinander.
Wird z. B. die Entfernung der zu messenden Lichtquelle von einem Schirm, der durch eine bekannte Lichtquelle beleuchtet wird, verändert, bis beide Lichtquellen eine bestimmte Stelle dieses Schirmes gleichmäßig stark beleuchten, oder wird zwischen den feststehenden und zu vergleichenden Lichtquellen eine optische Vorrichtang hin und her bewegt, bis beide Lichtquellen an einer bestimmten Stelle der Vorrichtung gleiche Helligkeiten hervorbringen, oder wird die Stärke einer der Lichtquellen durch irgendeine Vorrichtung verändert, bis wiederum die Gleichheit der Helligkeit an einer bestimmten Stelle dieser Vorrichtung erreicht ist, so dient in solchen Fällen das Verhältnis der Entfernung beider Lichtquellen von der Vorrichtung oder die Größe der Veränderung der Lichtstärke als Maß der Lichtstärke der zu messenden Lichtquelle.
Im Gegensatz hierzu ermöglicht vorliegende Erfindung die unmittelbare Messung von Lichtstärken und Beleuchtungen ohne Veränderung der Lage der Lichtquellen und der beleuchteten Fläche zueinander.
Diese Möglichkeit wird dadurch erreicht, daß die Fläche durch die Vergleichslampe ungleichmäßig beleuchtet wird und diese Helligkeit mit derjenigen verglichen wird, welche durch die zu messende Lichtquelle erzeugt -wird. Die Lage des Ortes, welcher gleiche Helligkeiten aufweist, gibt ein Maß zur Vergleichung der beiden Lichtquellen oder Beleuchtungen an.
Auf diese Weise wird es ermöglicht, ohne irgendwelche Veränderung der gegenseitigen Lage der Lichtquellen zueinander oder einer Lichtquelle zum Meßschirm bzw. zur optischen Anzeigevorrichtung die Messung auszuführen.
Fig. ι und 2 zeigen die Ausführungsform eines solchen Luxometers im Schnitt. In einem hölzernen Kasten α befindet sich eine entsprechend angeordnete Lichtquelle b von genügender Konstanz, deren Licht auf eine mattierte Glasplatte c fällt. Über dieser Glasplatte befinden sich zwei Glasplatten dx und d2, welche ebenfalls aus durchscheinendem oder mattiertem Glas bestehen; zwischen beiden Glasplatten befinden sich zwei Kartonstreifen e und f, welche einen in eigenartiger Weise ausgezackten Rand haben und in der Mitte der Glasplatten dx und d2 einen Streifen frei lassen, welcher, wenn er von der geeichten Glühlampe b, welche hier als Normallichtquelle dient, beleuchtet wird, eine von der Lichtquelle nach dem anderen Ende des Kastens zu gleichmäßig abnehmende Helligkeit zeigt.
Fallen nun die Strahlen einer Lichtquelle /, deren Beleuchtungsstärke an einem bestimm-
ten Ort gemessen, werden soll, auf die obere Glasplatte des Apparates, so werden an einer Stelle der Glasplatte die zackigen Ränder der beiden Streifen e und f verschwinden, wenn die von der zu messenden Lichtquelle erzeugte Helligkeit an dieser Stelle gleich der von der Normallampe erzeugten ist. Da die Streifen mit einer entsprechenden Teilung versehen sind, so kann man unmittelbar an
ίο dieser Stelle die Beleuchtungsstärke ablesen. Zwischen die ungleichmäßig beleuchtete untere Glasplatte und die Normallampe werden geschwärzte Gläser g, die das Licht zum Teil absorbieren, angebracht. Ist der Betrag der Schwächung des Lichtes der Normallampe durch Zwischenschieben dieser Gläser bekannt, so kann man auch schwächere Lichtquellen messen und so eine Erweiterung des Meßbereiches erzielen.
Fig. 3 und 4 zeigen die Ausführung des Apparates in der Ansicht von oben, und zwar sind in Fig. 3 die Kartonstreifen mit einer durchgehenden Teilung versehen, während diese bei Fig. 4 fehlt.
Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform im Schnitt, bei welcher eine Hefnerlampe verwendet wird. Der Holzkasten α besitzt einen kleinen Vorbau, der mit öffnungen h und i versehen ist, durch welche, wie leicht erkennbar, die Zuführung frischer Luft als auch die Abführung der verbrannten Gase bewerkstelligt wird. Ein kleiner Flammenmesser k dient zur Kontrolle der Flamme.
Auch hier können geschwärzte Gläser m zur Abschwächung der Normallichtquelle nach Bedarf eingesetzt werden. ·
Bei Messung der von farbigen Lichtquellen ausgesandten Lichtstärken bzw. Beleuchtungen verfährt man zweckmäßig derart, daß man vor das Auge entsprechend gefärbte Gläser hält und nun das Luxometer abliest.
Bemerkt sei ferner, daß an Stelle der Glasplatte mit den zwischengelegten Kartonstreifen ein durchscheinender Papierschirm verwendet werden kann, auf welchem zwei stärker durchscheinende Streifen dadurch erzeugt werden können, daß man ihn an dieser Stelle mit öl oder Paraffin bestreicht.
Das Prinzip des Verfahrens bleibt hierbei dasselbe.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Einrichtung zur unmittelbaren Messung von Beleuchtungen oder Lichtstärken durch Vergleich der Helligkeit der durch die bekannte Lichtquelle beleuchteten Fläche mit der auf Aussparungen dieser Fläche fallenden , durch die zu prüfende Lichtquelle erzeugten Helligkeit und Feststellung der Beleuchtungsstärke der zu prüfenden Lichtquelle durch Verschwinden von Trennungslinien zwichen den beleuchteten Flächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennungslinien auf einer durch die bekannte Lichtquelle ungleichmäßig beleuchteten Fläche vorgesehen sind, so daß der Ort gleicher' Helligkeit beider Lichtquellen auf der Fläche und damit die Lichtstärke der zu prüfenden Lichtquelle ohne Veränderung der Lage beider Lichtquellen zueinander oder der Intensität der Vergleichslichtquelle bestimmt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907196405D 1907-02-05 1907-02-05 Expired DE196405C (de)

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DE (1) DE196405C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2771000A (en) * 1954-05-19 1956-11-20 George D Creelman Grease spot photometer
DE102019210070A1 (de) * 2019-07-09 2021-01-14 Psa Automobiles Sa Displayeinrichtung mit einem schattierten Bereich, in dem eine Durchlässigkeit für Licht von einem bildgebenden Display durch eine Abdeckung hindurch stetig nach außen hin abnimmt

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2771000A (en) * 1954-05-19 1956-11-20 George D Creelman Grease spot photometer
DE102019210070A1 (de) * 2019-07-09 2021-01-14 Psa Automobiles Sa Displayeinrichtung mit einem schattierten Bereich, in dem eine Durchlässigkeit für Licht von einem bildgebenden Display durch eine Abdeckung hindurch stetig nach außen hin abnimmt
DE102019210070B4 (de) 2019-07-09 2024-01-25 Psa Automobiles Sa Displayeinrichtung mit einem schattierten Bereich, in dem eine Durchlässigkeit für Licht von einem bildgebenden Display durch eine Abdeckung hindurch stetig nach außen hin abnimmt

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