DE195494C - - Google Patents

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DE195494C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S3/00Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles
    • B60S3/008Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for interiors of land vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Jig 195494-KLASSE 20 h. GRUPPE
in DÜSSELDORF.
Reinigungsvorrichtung für die Böden von Förderwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1907 ab.
Bei den bekannten Vorrichtungen zum Reinigen der Wagenböden von Förderwagen von der durch den Abfall entstehenden Kruste mittels Fräsvorrichtungen macht sich der Übelstand geltend, daß Unglücksfälle dadurch hervorgerufen werden können, daß das Werkzeug durch eine biegsame Welle angetrieben wird und sich infolgedessen leicht nach allen Richtungen hin bewegen kann, wenn es etwa
ίο der Hand entgleitet bzw. wenn es während des Antriebes nicht geführt wird.
Die Erfindung wird darin gesehen, daß bei derartigen Reinigungsvorrichtungen die. Ausrückvorrichtung für den Antrieb des Werkzeuges so angeordnet ist, daß beim Niederziehen desselben auf den zu reinigenden Wagenboden der Antrieb für die Werkzeugspindel eingeschaltet wird, daß aber der Antrieb ausgerückt wird, sobald das Werkzeug freigelassen und durch das Gegengewicht wieder hochgezogen wird.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 zwei Seitenansichten des Erfindungsgegenstandes. Fig. 3 veranschaulicht in kleinerem Maßstabe die Vorrichtung in Verbindung mit dem Förderwagen.
Das Werkzeug ist wie üblich an einer biegsamen Welle angebracht und durch ein Gegengewicht ausbalanciert, so daß es sich leicht zur Arbeitsstelle niederziehen läßt, sich bei Nichtgebrauch jedoch selbsttätig wieder hebt.
Der Antrieb erfolgt durch einen Elektromotor, dessen Ein- und Ausschaltung durch einen oberhalb des Gewichtes g angeordneten Schalthebel h erfolgt. Dieser wird beim Hochgehen des Gewichtes bewegt, und zwar trifft das Gewicht' nicht unmittelbar an diesen, sondern an einen durch eine Feder/ in seiner jeweiligen Stellung gehaltenen Hebel e. Letzterer überträgt mittels eines Zwischengliedes die Bewegung auf den Hebel h, wodurch der Strom eingeschaltet und das Werkzeug in Tätigkeit gesetzt wird. Wird das Werkzeug freigelassen, so wird es mit dem Motor zusammen nach oben gezogen, während das Gewicht sich senkt und den Hebel e wieder nach unten bewegt. Hierdurch wird der Motor wieder ausgeschaltet. Das Gewicht oder der Motor kann auch gegen eine Feder treffen, durch die eine Kontaktplatte gestützt wird, welche den Stromschluß veranlaßt, wenn der Motor nach unten bewegt ist. Es kann auch ein Schleifkontakt angeordnet werden. Ferner kann auch die Einrichtung derart getroffen werden, daß der Motor selbst unverschiebbar ist, 'und daß nur die zweckmäßig starre Werkzeugspindel aus zwei aneinander verschiebbaren Teilen hergestellt ist, die durch ein Gegengewicht beeinflußt werden. Der Kontakthebel wird dann von dem unteren verschiebbaren Spindelteil beeinflußt.
Wird mechanischer Antrieb gewählt, so wird der Schalthebel für den elektrischen Strom durch einen Ausrückhebel oder Schieber ersetzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Reinigungsvorrichtung für die Böden von Förderwagen mittels eines durch ein Gegengewicht beeinflußten Fräsers, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niederziehen des Werkzeuges auf den zu reinigenden Wagenboden der Antrieb für die Werkzeugspindel eingeschaltet wird, daß aber der Antrieb für die Werkzeugspindel ausgerückt wird, sobald das Werkzeug freigelassen und durch das Gegengewicht wieder'hochgezogen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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