DE478171C - Einrichtung zum Bewegen einer Welle fuer ein elektrisches Geraet mittels Motor- oder Handantriebs - Google Patents

Einrichtung zum Bewegen einer Welle fuer ein elektrisches Geraet mittels Motor- oder Handantriebs

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DE478171C
DE478171C DES79788D DES0079788D DE478171C DE 478171 C DE478171 C DE 478171C DE S79788 D DES79788 D DE S79788D DE S0079788 D DES0079788 D DE S0079788D DE 478171 C DE478171 C DE 478171C
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shaft
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manual drive
moving
drive
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DES79788D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/22Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H3/227Interlocked hand- and power-operating mechanisms

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Bewegen einer Welle für ein elektrisches Gerät mittels Motor- oder Handantriebs Wellen von elektrischen Geräten, z. B. Schaltgin, werden vielfach derartig eingerichtet, daß sie sowohl mittels Motors, als auch von Hand aus bewegt werden können. Damit nicht beim Arbeiten des Motors - der Handantrieb mitläuft, ist -letzterer von der Gerätewelle abkuppelbar. Meistens wird der Motorantrieb ferngesteuert, und der an dem Schaltgerät Stehende ist unbeeinflußt von dem die Fern-Steuerung des Motors Vornehmenden. Wird der Motor in dem Augenblick ferneingeschaltet, an dem der am Schaltgerät Stehende den Handantrieb einkuppelt, so besteht die Gefahr, daß dieser durch das sich mit dem Motor mitbewegende Handrad beschädigt wird.
  • Um eine derartige Möglichkeit auszuschalten, wird erfindungsgemäß Motor- und Handantrieb miteinander verriegelt, und zwar derart, daß beim Kuppeln des Handantriebes mit der Gerätewelle der Motor abgeschaltet wird, beispielsweise durch Auslösen eines Schützes im Motorstromkreis.
  • Ist der Motorantrieb durch eine Bremsvorrichtung abgebremst, um langsam laufende Gerätewellen, z. B. Steuerschalter, anzutreiben, so wird erfindungsgemäß die Bremse beim Kuppeln des Handantriebes zusammen mit dem Abschalten des Motors gelüftet, um den Bedienenden beim Drehen des Handrades nicht die Bremsarbeit unnötig mitleisten zu lassen.
  • Vielfach wird auch der Handantrieb dazu benutzt, um die einzelnen Bewegungsvorgänge des Schaltgerätes - nacheinander auszuführen bzw. sein Arbeiten in den einzelnen Stellungen nachzuprüfen. Für diesen Fall wird mit Entkuppeln des Handantriebes eine Verriegelung der Gerätewelle in eine Bereitschaftsstellung gebracht, wobei die Verriegelung nach einer bestimmten Drehbewegung der Gerätewelle in eine Aussparung dieser einfällt und eine Weiterbewegung der Gerätewelle durch den Handantrieb verhindert. Nach Aufheben dieser Verriegelung kann man durch Weiterdrehen des Handrades in die nächste Stellung des Schaltgerätes gelangen.
  • Alle diese Bewegungen können bei Kuppeln des Handantriebes gleichzeitig durch elektrische Steuereinrichtungen oder durch ein gemeinsames Gestänge vorgenommen werden. Eine elektrische oder mechanische Anzeigevorrichtung kann dem, an dem Schaltgerät Stehenden bzw. dem Fernsteuernden die Abschaltung des Motors beim Kuppeln des Handantriebes übermitteln.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Gerätewelle ix trägt an ihrem oberen Ende Nocken 12, 13 für Steuerschalter 1q., 15, die in einer bestimmten Reihenfolge geschaltet werden und z. B. Motoren von Werkzeugmaschinen mit hin und her gehender Bewegung steuern. Sie wird über ein an ihrem unteren Ende befindliches Schneckengetriebe 16, 17 bewegt. Von diesem Getriebe ist die Schnecke 17 auf einer Welle 18 angeordnet, die einerseits von dem Motor ig, der z. B. durch Druckknopf ferngesteuert ist, und andererseits von dem mit ihr kuppelbaren Handrad 2o bewegt werden kann. Diese Kupplung erfolgt über einen an der Handantriebswelle 21 befestigten Vierkant 22 und eine entsprechende Aussparung 23 der Welle 18. Durch Verschieben des Handrades 2o und seiner Welle 21 in Achsrichtung kommen beide miteinander in Eingriff. An der Handantriebswelle 21 sind Vorsprünge 24 vorgesehen, zwischen denen das Ende 25 des Hebels 26 liegt. Der Hebel 26 ist bei Bewegen der Vorsprünge 24 an der Handantriebswelle 21 um seine Achse 27 drehbar. An dem anderen Ende 28 des Hebels 26 greift eine Feder 9,9 an, die bestrebt ist, die Handantriebswelle 21 über den Hebel 26 in Eingriff mit der Welle 18 zu bringen, aber durch mechanische oder elektrische Verriegelungen 3o an dem abgebogenen Ende 31 des Hebels 26 daran gehindert ist. Bei Verschieben des Handrades 2o in Achsrichtung wird die an dem Ende 2$ des Hebels 26 angreifende Kurbel 32 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne gedreht und mit ihr die Welle 33, die Kegelräder 3q., die Verriegelungswelle 35 und die Kurbel 36. Dadurch wird das Gestänge 37 mit dem Schalterträger 38, der Winkelhebel 39 für die Bremse q.o der Welle 18 und der an dem Ende 25 des Hebels 26 befestigte Zeiger 41 auf der Skala 42 nach links bewegt. Damit ist der Schalter 43 in dem Motorstromkreis q.¢ ausgeschaltet und der Motor ig stillgesetzt, die Bremse 40 gelüftet, und der Zeiger 41 zeigt auf der Skala 42 auf die Bezeichnung »Hand«. Ein Ferneinschalten des Motors kann nunmehr nicht erfolgen.
  • Um die einzelnen Steuerbewegungen der Steuerschalter 1q., 15 zu verfolgen, ist eine Einrichtung an der Verriegelungswelle 33 vorgesehen, die ein Weiterbewegen des Handrades 2o über eine Steuerstellung hinaus verhindern kann. Diese besteht aus einem an der Welle 35 mittels Stiften 45 befestigten U-förmigen Bügel 46, auf den ein weiterer auf der Welle 35 beweglich gelagerter U-förmiger Bügel 47 mittels Federn q.8 gezogen wird. Dieser besitzt einen Fortsatz 49, der in den Steuerschalterbewegungen entsprechende Aussparungen 50 einer an der Gerätewelle ii befestigten Scheibe 51 eingreift. Am Ende des Fortsatzes q9 befindet sich ein Handgriff 52, mit Hilfe dessen der Fortsatz 49 aus den Aussparungen 50 von Hand herausgezogen werden kann. Wird der Handantrieb 2o, 21 entkuppelt, so dreht sich die Verriegelungswelle 35 im Sinne des Uhrzeigers und hebt über ihren U-förmigen Bügel 46 den Fortsatz 49 aus den Aussparungen 50 der Scheibe 51 selbsttätig heraus. Gleichzeitig wird der Schalter 43 für den Motor ig eingelegt, die Bremse 38 wieder angezogen und der Zeiger 41 auf der Skala 42 nach rechts auf die Stellung »Motor« gerückt, so daß der Motor nunmehr wieder ferneingeschaltet werden kann und allein die Bewegung der Gerätewelle ix und der Steuerschalter 14, 15 vornimmt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Bewegen der Welle eines elektrischen Gerätes mittels Motor-oder Handantriebes,- gekennzeichnet durch eine Verriegelung des Motor- und Handantriebes derart, daß der Stromkreis des Motors beim Kuppeln des Handantriebes mit der Gerätewelle unterbrochen wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abbremsung des Motors für eine langsam laufende Gerätewelle beim Abschalten des Motors gleichzeitig die Bremse mitgelüftet wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Einkuppeln des Handantriebes eine Verriegelung der Gerätewelle in eine Bereitschaftsstellung gebracht wird, die nach einer bestimmten Drehbewegung der Gerätewelle in eine Aussparung dieser einfällt und eine weitere Bewegung der Gerätewelle verhindert. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsames Gestänge für das Abschalten des Motors, Lüften der Bremse und die Verriegelungsvorrichtung verwendet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß mit der Handantriebswelle eine Anzeigevorrichtung mittel-oder unmittelbar verbunden ist, die bei abgekuppelter Handantriebswelle auf Motorbetrieb oder bei Verschiebung der Handantriebswelle auf Handantrieb zeigt.
DES79788D 1927-05-20 Einrichtung zum Bewegen einer Welle fuer ein elektrisches Geraet mittels Motor- oder Handantriebs Expired DE478171C (de)

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