DE280426C - - Google Patents
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- DE280426C DE280426C DENDAT280426D DE280426DA DE280426C DE 280426 C DE280426 C DE 280426C DE NDAT280426 D DENDAT280426 D DE NDAT280426D DE 280426D A DE280426D A DE 280426DA DE 280426 C DE280426 C DE 280426C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B1/00—Control systems of elevators in general
- B66B1/34—Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
- B66B1/46—Adaptations of switches or switchgear
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Push-Button Switches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 a. GRUPPE
ERICH KÜHNE in ERFURT-NORD.
für jede Haltestelle.
Die in der Praxis heute allgemein ausgeführten Druckknopfsteuerungen für elektrisch betriebene
Aufzüge arbeiten unter Benutzung folgender Apparate:
i. eines Kopierapparates, welcher die Fahrtrichtung angibt,
2. eines Stockwerkschalters, der die Unterbrechung der eingeleiteten Fahrtbewegung an
der gewünschten Haltestelle vornimmt, und
ίο 3. eines Stockwerkrelais.
Diese drei nicht gerade einfachen Apparate erfordern eine große Anzahl von Kontakten
und Leitungen, abgesehen von den hohen Anschaffungskosten selbst.
Zur Vereinfachung dieser Steuervorrichtungen, insbesondere zur Herabminderung der
Zahl der bei ihnen erforderlichen Kontakte, sind verschiedene Anordnungen in Vorschlag
gebracht worden.
Auch der Gegenstand vorliegender Erfindung dient diesem Zweck, jedoch unter Wahrung der
größten Einfachheit der Konstruktion, so daß auch die größte Betriebssicherheit gewährleistet
ist.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Druckknopfsteuerung für Aufzüge, bei der
ein längsbeweglicher und .drehbarer Druckknopf benutzt ist, welcher, ohne jedes bewegliche
Zwischenglied selbst die Kontakte enthält und Stromschluß erzeugt.
In der beiliegenden Zeichnung ist-dieser Erfindungsgedanke
in einem Ausführungsbeispiel für drei Etagen dargestellt, und zwar veranschaulichen
Fig. ι einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Apparat.
Fig. 4 und 5 zeigen den Steuerungsschuh,
Fig. 6 eine Einzelheit,
Fig. 7 das Schaltschema, Fig. 8 bis 10 drei Etagenstellungen.
In einem allseitig geschlossenen Gehäuse 1 mit Deckel 2 ist ein Alarmknopf 3, ferner je ein
um seine Achse drehbarer und in seiner Längsrichtung verschiebbarer Druckknopf 4 für Parterre,
5 für I. Etage, 6 für II. Etage, 7 für »Halt« aus nichtleitendem Material vorgesehen.
4 bis 6 sind einander gleich und enthalten die federnden Schleifkontakte 8, 9 bzw. 10. Diese
schleifen stets auf einer gemeinsamen, vom Gehäuse isolierten Gleitschiene 11, die mit einem
Pol der Steuerstromleitung verbunden ist.
Am Ende der Druckknöpfe 4, 5, 6 ist je eine Kurbel 12, 13, 14 angebracht, gleichsinnig mit
den Kontaktarmen der Knöpfe 4, 5, 6 gerichtet.
Im Innern des Kastens 1 sind ferner Kontakte 0, 0' für Fahrt nach oben, u, u' für
Fahrt nach unten vorgesehen, u, u' sind durch
Leitungen mit dem Umschalter U (Fig. 7), 0, 0' mit dem Umschalter O verbunden. Jeder
Umschalter gibt in bekannter Weise dem Motor die Drehrichtung. Der zu diesen Umschaltern
gehörende Motor Stromkreis ist nicht mitgezeichnet,
da er an sich nichts Neues bietet.
In jeder Etage ist nun in entsprechender Höhe eine Schaltschiene 15 angebracht, welche einmal
schräge Wände 16, 17 besitzt (Fig. 4), andererseits eine Erhöhung 18 mit schiefen
Claims (1)
- Ebenen 19, 20. Für die untere und oberste Etage ist nur eine halbe Schaltschiene nötig (Fig. 8). Die Wirkungsweise ist folgende:Im Parterre gemäß Fig. 8 steht der Parterrekontakt 8 senkrecht, ebenso die Kurbel; die anderen Kontakte liegen nach links. Will man jetzt z. B. nach der I. Etage fahren, so drückt man etwa um Maß y den Knopf 5 herunter. Es legt sich dann 9 gegen 0 und wird 5 in dieser Lage durch den zugehörigen Stift 23 mit Feder gehalten. Der Stromkreis ist nun geschlossen und 0 erregt, so daß der Fahrstuhl nach oben fährt. Hierbei stößt zuerst Kurbel 12 gegen die schiefe Ebene 17, so daß der Kontakt nach rechts umgelegt wird um Maß x. Eine mit einer Sperrscheibe 21 zusammenarbeitende Feder 22 hält die Druckknöpfe in ihrer jeweiligen Lage (Fig. 6). Bei weiterem Aufwärtsgange stößt dann Kurbel 13 gegen die ihr zugehörige Schaltschiene 15, wodurch einmal 13 und 9 in die Mitte gedreht werden, gleichzeitig aber 9 und 5 dadurch wieder um y zurückgeschoben werden, so daß die Fläche 36 der Kurbel 13 die schiefe Ebene 20 hinaufrollt. Die Kurbeln müssen natürlich zur Verringerung der Abnutzung mit Rollen versehen werden.Durch diese Rückwärtsbewegung wird der Stromkreis, also auch die Fahrt unterbrochen. Die entsprechenden Kurbelstellungen sind jetzt in Fig. 9 gekennzeichnet.Will man weiter nach oben in die II. Etage fahren, drückt man auf den Knopf 6. Hierbei ist der Kontaktschluß — Pol, ο', 0, + Pol (Fig. 7), so daß der Motor im selben Sinne wieder erregt wird. Bei der Fahrt wird Kurbel 13, welche senkrecht stand, nach rechts gedreht, dann 14 in die Mitte und dabei Kontakt 10 von 0' abgezogen (s. Stellungen nach Fig. 10).Steht der Fahrstuhl in irgendeiner Etage, so kann nie der zugehörige Druckknopf gedrückt werden, sondern nur, wie es auch sein soll, die anderen.Durch den Halteknopf 7 soll eine Rückführung der anderen Knöpfe bewirkt werden. Zu diesem Zwecke sitzen auf einer durchgehenden Welle 24 unter jedem Druckknopf Doppelhebel 25 in Höhenlage der an den Druckknöpfen angebrachten Stifte 28. Am Druckknopf 7 selbst ist ein Hebel 30, in 31 gelagert, mit Zugstange 32 angeordnet, welch letztere mit dem Doppelhebel 25 gelenkig verbunden ist. Will man jetzt zwischen zwei Etagen an beliebiger Stelle halten, oder anstatt nach oben nach unten fahren, so drückt man auf den Halteknopf 7, wodurch infolge der Bewegung der Hebel 30 und 25 Druckknopf 4 z. B. (Fig. 2) nach rechts verschoben, also der Kontaktschluß aufgehoben wird.Bei mehr als drei Haltestellen ist die Anordnung des mittleren Knopfes 5 entsprechend oft zu wiederholen.Ferner ist noch hervorzuheben, daß sich diese dreh- und verschiebbaren Druckknöpfe auch als Heranholungsknöpf e dadurch verwenden lassen, daß je ein Druckknopf außen an den Türen des Fahrschachtes angeordnet wird, während die Schaltschienen jetzt am Fahrstuhl befestigt sind.Pate ν τ-Anspruch:Druckknopfsteuerung für elektrisch betriebene Aufzüge mit nur einem Druckknopf für jede Haltestelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckknöpfe nicht nur längsbeweglich, sondern auch um ihre Längsachse drehbar und mit Schleifkontakten (8, 9, 10) ausgegestattet sind, deren richtige Einstellung durch Schaltschienen bewirkt wird, die eine entsprechende Drehung der Druckknöpfe bewirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280426C true DE280426C (de) |
Family
ID=536263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280426D Active DE280426C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280426C (de) |
-
0
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