DE195366C - Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke - Google Patents
Vorschubvorrichtung für PilgerschrittwalzwerkeInfo
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- DE195366C DE195366C DE1905195366D DE195366DA DE195366C DE 195366 C DE195366 C DE 195366C DE 1905195366 D DE1905195366 D DE 1905195366D DE 195366D A DE195366D A DE 195366DA DE 195366 C DE195366 C DE 195366C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B21/00—Pilgrim-step tube-rolling, i.e. pilger mills
- B21B21/04—Pilgrim-step feeding mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
ί Ul" -Vt ItVl
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 195366 -KLASSE 7a. GRUPPE
OTTO HEER in ZÜRICH. Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke.
Zusatz zum Patente 173516 vom 19. Juni 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1905 ab. Längste Dauer: 18. Juni 1919.
Bei der Vorschubvorrichtung für Pilgerwalzwerke zur Erzielung einer stoßfreien
Einführung von Rohren und anderen Hohlkörpern zwischen die Walzen nach Patent 173516 sind zur Ermöglichung der Weiterbewegung
der Antriebsorgane des Werkstücks während und nach der beim Vorschub des letzteren durch Bremsung veranlaßten Festlegung
seiner Tragteile zwischen diese Teile und jene Antriebsorgane zwei Spiralfedern eingeschaltet, die außerdem noch die Aufgabe
haben, bei dem seitens der Arbeitswalzen bewirkten Rückschub des Werkstücks jede
nachteilige Wirkung der Geschwindigkeitsunterschiede zwischen diesem in gleichmäßiger
Bewegung zurückgeschobenen Werkstück und seiner gleichzeitig ungleichförmigen Laufes
zurückgehenden Einschubvorrichtung aufzuheben. Federn sind nun infolge allmählichen
Nachlassens ihrer Spannung und infolge ihrer Neigung zu Brüchen für eine dauernd
zuverlässige Arbeit nicht geeignet, und die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es,
unter Vermeidung solcher Federn eine Einrichtung von gleichartiger Wirkung zu schaffen, welche zur Zeit der Festklemmung
des Tragkörpers für das Werkstück die Weiterbewegung des Kurbelgetriebes gestattet.
Dieses ist dadurch erreicht, daß die mit den Kurbeln verbundenen Schubstangen Gelenke
besitzen, die auf Kurvenbahnen geführt sind und kurz vor der Totpunktlage der Kurbeln
ein Einknicken der Schubstangen zulassen.
Ein Walzwerk mit dieser Einrichtung ist auf der Zeichnung durch Fig. 1 in Seitenansieht
und in Fig. 2 im Grundriß zur Anschauung gebracht.
Das Walzwerk ist, ausgenommen von der vorliegenden Verbesserung, dem in der Patentschrift
173516 dargestellten durchaus gleich. Der Einschub des auf dem Dorn b
befindlichen Werkstücks α zwischen die Erweiterung des Kalibers der in dem feststehenden
Gestell 0 ständig nach derselben Richtung drehenden Arbeitswalzen d erfolgt
auch hier unabhängig von der Bewegung der Walzen durch die beiden Kurbeln der Welle w. Die Schubstangen wx dieser Kurbeln
greifen indeß in diesem Fall nicht, wie bisher, an ein hinter den Tragsteg f der
Dornstange b mit Zwischenlagerung von Spiralfedern eingestelltes Querhaupt, sondern
jede Schubstange gesondert an eine mit breiter Fußplatte m versehene und durch diese Platte
längs der Gleitbahn η zu führende Hülse i an. Beide Hülsen umfassen ■ den zwischen
den Bunden k und k2 liegenden Teil der
oberhalb der Gleitbahn η befindlichen Stangen g, deren Vorderenden zwischen den Bunden
k und k1 den Tragkörper f der Dornstange
b aufnehmen, während ihre Hinterenden die Keilstücke h tragen, die durch den
Einschub in die Schuhe ρ die Bremsung und Festlegung des Steges und der mit ihm verbundenen
Dornstange nebst Werkstück vor Beendigung des Weges der Schubstangen wx
veranlassen.
Jede dieser Schubstangen besitzt ungefähr in halber Länge ein Gelenk mit Gelenkbolzen
r. Auf dem letzteren befindet sich noch eine Laufrolle s, die auf einer Kurvenbahn
geführt wird. Der Tragkörper/nimmt in bekannter Weise die mit Gewinde versehene
Dornstange b in einer in ihm unverschiebbar einlagernden, umdrehbaren Mutter e
auf, aus der die Stange während ihrer Vorbewegung mit Hilfe eines ebenfalls von dem
Quersteg gehaltenen und zeitweilig zur Drehung veranlaßten Zahnrades c um das
jedesmal auszuwalzende Stück der Länge des Werkstücks herausgeschraubt wird. Der
Einschub des Werkstücks α zwischen die Walzen d durch den erweiterten Teil ihres Kalibers
hindurch erfolgt seitens der von ihren Kurbeln vorgeschobenen Schubstangen w1,
unter Anlagerung der von diesen Stangen bewegten Hülsen i gegen die Bunde k2 der
Stangen g. Sobald indeß die Vorbewegung des Tragkörpers / und der mit ihm verbundenen
Teile durch Eintritt der Keile h in ihre Schuhe ρ verlangsamt wird und schließlich
zum Stillstand kommt, erfolgt durch den zu gleicher Zeit stattfindenden Übertritt der
Rolle s von einer geraden Strecke ihrer Bahn t auf einen ansteigenden Teil derselben eine
Knickung der bei Beginn der Bremsung langgestreckten Schubstangen, welche Knickung
sich nach Festlegung des Tragkörpers / allmählich so weit vergrößert, daß die Kurbeln
ohne weiteres ihren Weg bis zum toten Punkt fortsetzen können. Um ihnen und den Schubstangen
von diesem Punkt ab den Rückweg ungehindert durch den in gleichförmiger Bewegung
unter der Wirkung der Walzen d stattfindenden Rückschub des Werkstücks
und der mit diesem verbundenen Teile zu ermöglichen, ist die Länge und Stellung des
wirksamen Kaliberteils der Walzen derartig gewählt, daß der Rückschub des Werkstücks
und mit ihm die Auswalzung des während des Vorschubs vorgeschraubten Stückes seiner
Länge erst dann beginnt, wenn die Kurbeln bereits eine bestimmte Strecke ihres Rückwegs
zurückgelegt haben und dadurch die Hülsen i so weit von den Bunden k2 der
Stangen g entfernt sind, daß der Rückgang der letzteren ohne Hinderung seitens dieser
Hülsen stattfinden kann, und eine für den Betrieb nachteilige Wirkung durch Geschwindigkeitsunterschiede
zwischen dem zurückgeschobenen Werkstück und der Kurbelbewegung nicht eintreten kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke zum Auswalzen von Rohren und Hohlkörpern zur Erzielung einer stoßfreien Einführung des Werkstücks zwischen die Walzen nach Patent 173516, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstangen (W1J des den Tragkörper (f) des Werkstücks bewegenden Kurbelantriebs aus je zwei Teilen bestehen, die durch Gelenk (r) verbunden sind, welches, während die Kurbeln zur Zeit der Festklemmung des Tragkörpers sich kurz vor ihrer Totpunktlage befinden, durch eine Führung so weit gehoben wird, daß bei Weiterbewegung der Kurbeln ein Einknicken der Schubstangen erfolgen kann, so daß ohne Einfügung elastischer Glieder im Antriebsmechanismus ein Überschreiten der Totpunktlage ermöglicht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE195366T | 1904-05-12 | ||
| DE173516T | 1904-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE195366C true DE195366C (de) | 1908-02-14 |
Family
ID=29555586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905195366D Expired DE195366C (de) | 1904-05-12 | 1905-05-12 | Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE195366C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1016672B (de) * | 1954-03-16 | 1957-10-03 | Svenska Metallverken Ab | Anordnung zum Einfuehren von Rohr- oder Stangen-Rohlingen in Pilgerschrittwalzwerke |
| DE1027622B (de) * | 1954-03-16 | 1958-04-10 | Svenska Metallverken Ab | Einrichtung zum schrittweisen Vorschieben der Luppen auf einem Dorn in Kaltpilgerwalzwerken |
-
1905
- 1905-05-12 DE DE1905195366D patent/DE195366C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1016672B (de) * | 1954-03-16 | 1957-10-03 | Svenska Metallverken Ab | Anordnung zum Einfuehren von Rohr- oder Stangen-Rohlingen in Pilgerschrittwalzwerke |
| DE1027622B (de) * | 1954-03-16 | 1958-04-10 | Svenska Metallverken Ab | Einrichtung zum schrittweisen Vorschieben der Luppen auf einem Dorn in Kaltpilgerwalzwerken |
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