AT30488B - Vorrichtung zum stoßfreien Wiedereinführen des von den Walzen eines Pilgerschritt- walzwerkes zurückgeschobenen Werkstückes zwischen die Walzen. - Google Patents

Vorrichtung zum stoßfreien Wiedereinführen des von den Walzen eines Pilgerschritt- walzwerkes zurückgeschobenen Werkstückes zwischen die Walzen.

Info

Publication number
AT30488B
AT30488B AT30488DA AT30488B AT 30488 B AT30488 B AT 30488B AT 30488D A AT30488D A AT 30488DA AT 30488 B AT30488 B AT 30488B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rollers
workpiece
smooth
reinsertion
pushed back
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Heer
Original Assignee
Otto Heer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otto Heer filed Critical Otto Heer
Application granted granted Critical
Publication of AT30488B publication Critical patent/AT30488B/de

Links

Landscapes

  • Forging (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum stossfreien   Wlederelnfahren   des von den Walzen elnee   Pllgerechritt-   walzwerkes zurückgeschobenen Werkstückes zwischen die Walzen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Pilgerschrittwalzwerke mit feststehendem Walzengestell und ständig umlaufenden Walzen zum Ausstrecken von Rohren und anderen Hohlkörpern. Bei Walzwerken dieser Art muss das von den Walzen während der Bearbeitung   zurückgeschobene   Werkstück nach seiner Freigabe, welche jedesmal im Augenblick des Zusammenschlusses von im Arbeitskaliber der Walzen befindlichen Aussparungen erfolgt, sofort wieder zwischen die Walzen eingeführt werden. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung zur Erzielung dieses Wiedereinführens, unter deren Wirkung selbst beim schnellsten Gang des Walzwerkes nicht nur jeglicher Stoss im   Werkstück   und in dessen Trag-und Führungsorganen während des Vorschubes des Werkstückes und bei Beendigung dieser Bewegung verhindert wird, sondern auch die Möglichkeit eines Rückprallens dieser Teile beim zwangsläufig veranlassten Eintritt in ihre Endstellung wegfällt.

   Im Gegensatz zu den bisher zur Erzielung eines stossfreien Einschubes verwendeten Vorrichtungen, welche eine Verlangsamung der Bewegung nahe vor deren Schluss durch Puffer oder durch einen während der ganzen Zeit des Vortreibens gegen den Tragdorn des Werkstückes zur Wirkung kommenden Gegendruck veranlassen, wird im vorliegenden Fall neben einer erst gegen Ende des Vorschubes eintretenden, allmählich zunehmenden Bremsung schliesslich die vollständige Festlegung sämtlicher, mittels elastischer Schubstangen vorgeschobener Teile mit Hilfe einer Klemmvorrichtung bewirkt, die die eingeklemmten Stücke erst unter dem zunehmenden Einfluss der zu deren   Rückschub   in Wirkung tretenden Kraft freigibt. 



   Auf der Zeichnung sind diese Vorrichtungen in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 im Horizontalschnitt nach der   Linie x-x   der Fig. 1 dargestellt. Fig. 3 zeigt im Längsschnitt nach der Linie y-y der Fig. 4 und Fig. 4 im Querschnitt nach der Linie ¯ der Fig. 1 die Vorrichtung zur allmählichen Bremsung und Festklemmung des Tragorganes des   Werkstückes.   



     Die Tragböcke b   der mit Aussparungen auf ihrem Kaliber versehenen und ohne
Hichtungswechsel sich drehenden Arbeitswalzen a, al nehmen an einer ihrer Schmalseiten je zwei in Parallellage mit Abstand voneinander gehaltene Führungsschienen c, cl auf. 



   Diese Doppelschienen sind andererseits mit Böcken d fest verbunden, welche zwei Wellen e, el tragen, auf deren aus der Aussenseite der   Böcke   herausragende Zapfen sich kalibrierte   Scheiben. f, fl befinden,   deren Durchmesser und   Kalibermass   genau gleich jenem der Arbeits- walzen ist und die auch wie diese eine Aussparung in ihrem Kaliber aufweisen.

   Jedes der beiden aus je zwei übereinanderliegenden Scheiben f undfl bestehenden Paare, deren
Drehung ständig in entgegengesetzter Richtung zur Drehung der Arbeitswalzen, jedoch mit der gleichen Geschwindigkeit erfolgt, nimmt eine Schubstange   9   kreisförmigen Querschnittes vom Durchmesser des auszuwalzenden Rohres zwischen sich auf, an deren Ende seitlich je ein zwischen den Führungsschienen c, cl gleitender   Klotz < angelenkt   ist. Derselbe ist mit einem zwischen denselben Schienen längsverschiebbaren, zweiten Klotz i mittels einer elastischen Spreize verbunden, die aus zwei Kniehebeln l und 11 und einer zwischen die
Scheitelstellen derselben eingestellten Spiralfeder k besteht. 



   Die vorderen Klötze i sind auf einer Seite mit zu den Schienen c, cl parallelen
Stangen   w   fest verbunden, deren hintere Enden sich in Längsbohrungen der hinteren 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 richtung unverschiebbare, keilförmige und mit Seitenrippen ausgestattete Platte p, welche von zwei in   I ! ü ! son der Kopfwandung   des Schuhes befindlicllen Spiralfedern q ständig in   Tieflage eingedrängt   wird. 



   Die beiden Stangen In sind durch einen zwischen festen Bunden gehaltenen Quer-   stcg f miteinander verbunden,   der in seiner Mitte eine undrehbare Mutter s trägt, in welche die mit Gewinde und einer durchgehenden Längsnute versehene hintere Hälfte der auf ihrem vorderen Ende das Werkstück 2 aufnehmenden Dornstange 1 eingeschraubt ist. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 dienenden Welle 3 aus mit Hilfe eines Exzenters 5 und eines Gesperres 4 gedreht werden kann. 



   Während des durch die Arbeitswalzen bewirkten Rückschubes des Werkstückes kehren die Vorschubscheiben f, f1 den an die Tragorgane der Dornstange angekuppelten Schubstangen 9 die Lücken ihres Kalibers zu und lassen daher die ungehinderte Längsbewegung dieser Stangen zu. Ihre   Kaliber schliessen sich indes   in dem Augenblick über den genannten Stangen, wenn die Kaliber der Arbeitswalzen dos Werkstück 2 freigeben und schieben die jetzt unter ihre Einwirkung gekommenen Schubstangen 9 und alle mit diesen verbundenen Teile um das Mass des Rückschubes wieder vor und geben die betreffenden Stangen erst beim   Zusammenschluss   der Arbeitswalzenkaliber wieder frei.

   Während dieses Vorschubes wird die Dornstange aus der Mutter s um die Länge des neu auszuwalzenden Teiles dos   Werkstückes herausgeschraubt, so dass   auf diese Weise die sogenannte Pilgerschrittbewegung des Werkstückes und dessen vergrösserter Vorschub gegenüber dem Mass der Rückbewegung erreicht ist. 



   Die mit den Tragstangen m des Quersteges r verbundenen   Keilstücke n treten kurz   vor Beendigung des jedesmaligen Vorschubes des Werkstückes in die am Ende ihrer Gleit- 
 EMI2.2 
 gegen die obere Begrenzung ihres Spielraumes kommen. Hiedurch erfolgt eine   allmählich   zunehmende Bremsung der sich vorbewegenden Keile und   schliesslich ihre Festklemmung,   so dass noch vor vollständiger Beendigung der durch das   Auseinanderdrängen   der Spreizen-   knichebcl   l ermöglichten Weiterbewegung der Schubstangen 9 der stossfreie Stillstand des   Werkstückträgers   eintritt,

   bis das über dem   Werkstück   alsbald sich zusammenschliessende
Kaliber der Arbeitswalzen den   Rückschub   des Werkstückes und hiemit die Auslösung der
Keile aus ihrer Klemmstellung bewirkt. 



   Der Wirkung der lebendigen Kraft der alsdann schnellen Laufes zurückbewegten   Massen des Werkstückes   beim Zusammenschluss der Vorschubscheibenkaliber f, fü über den   Triebstangen   g   treten die Federn   der Spreizen mit zunehmender Spannung entgegen, so dass sich auch der Wechsel in der Bewegungsrichtung an dieser Stelle durchaus stossfrei vollzieht. 
 EMI2.3 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT30488D 1906-02-10 1906-02-10 Vorrichtung zum stoßfreien Wiedereinführen des von den Walzen eines Pilgerschritt- walzwerkes zurückgeschobenen Werkstückes zwischen die Walzen. AT30488B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT30488T 1906-02-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT30488B true AT30488B (de) 1907-11-11

Family

ID=3544496

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT30488D AT30488B (de) 1906-02-10 1906-02-10 Vorrichtung zum stoßfreien Wiedereinführen des von den Walzen eines Pilgerschritt- walzwerkes zurückgeschobenen Werkstückes zwischen die Walzen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT30488B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1263665B (de) Maschine zur fortschreitenden Querschnittsaenderung eines roehrenfoermigen Werkstuecks mittels Arbeitswalzen
CH387884A (de) Formschliessvorrichtung
DE1527713A1 (de) Mehrwalzengeruest
DE2737957C2 (de) Stangenzuführvorrichtung für Maschinen zum Verarbeiten rotierender Materialstangen
AT30488B (de) Vorrichtung zum stoßfreien Wiedereinführen des von den Walzen eines Pilgerschritt- walzwerkes zurückgeschobenen Werkstückes zwischen die Walzen.
DE2716298C2 (de) Vorrichtung zum Einstoßen von Rohrluppen in den Walzspalt eines Stopfenwalzwerkes
DE3113119A1 (de) Dornstangen haltevorrichtung
DE2359464B2 (de) Verfahren zum Reduzieren eines gegossenen Strangs durch Pilgerwalzen
DE2612304C3 (de) Biegemaschine für stabförmiges Material, insbesondere für Betonbewehrungsstäbe
DE173516C (de) Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke zum Auswalzen von Röhren und Hohlkörpern zur Erzielung einer Stossfreien Einführung des Werkstücks zwischen die Walzen
DE939263C (de) Stossbank mit Rollenkalibern zum Ausstrecken gelochter Bloecke
DE2060540C3 (de) Schrägwalzwerk zur Herstellung nahtloser Rohre bzw. Luppen
DE948964C (de) Zahnstangenalgerung einer Rohrstossbank mit insbesondere auf Zug beanspruchter Zahnstange
DE2657059C3 (de) Dornwechselvorrichtung für ein Schrägwalzwerk
DE1527680B2 (de) Vorrichtung zum abflachen der enden von staeben aus metall
DE1107489B (de) Querfoerdervorrichtung fuer Stufenpressen zum Herstellen von Bolzen, Muttern od. dgl.
DE1817229A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Gewinde
DE2845547C2 (de) Stoßbank zum Herstellen nahtloser Rohre
DE3540330C2 (de)
AT278480B (de) Schmiedemaschine
DE80496C (de)
DE193187C (de)
DE951713C (de) Einrichtung zum Entfernen des Ziehgutes aus einer Ziehbank
DE2101145A1 (de) Drehbarer Wickeldorn
DE2245721A1 (de) Antrieb fuer die arbeitswalzen von rohrkaltwalzwerken