DE188387C - Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke zum Auswalzen von Rohren und Hohlkörpern zur Erzielung einer Stossfreien Einführung des Werkstücks zwischen die Walzen - Google Patents

Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke zum Auswalzen von Rohren und Hohlkörpern zur Erzielung einer Stossfreien Einführung des Werkstücks zwischen die Walzen

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Publication number
DE188387C
DE188387C DE1905188387D DE188387DA DE188387C DE 188387 C DE188387 C DE 188387C DE 1905188387 D DE1905188387 D DE 1905188387D DE 188387D A DE188387D A DE 188387DA DE 188387 C DE188387 C DE 188387C
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DE
Germany
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workpiece
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rollers
achieve
feed device
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Expired
Application number
DE1905188387D
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English (en)
Inventor
Otto Heer
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Publication of DE188387C publication Critical patent/DE188387C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B21/00Pilgrim-step tube-rolling, i.e. pilger mills
    • B21B21/04Pilgrim-step feeding mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 188387 KLASSE 7a. GRUPPE lä
OTTO HEER in DUSSELDORF.
zwischen die Walzen.
Zusatz zum Patente 173516 vom 19. Juni 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1905 ab. Längste Dauer: 18. Juni 1919.
Bei der Vorrichtung des Patentes 173516 zur Erzielung einer stoßfreien ruck weisen Bewegung von Rohren und anderen Hohlkörpern während des Auswalzens zwischen Walzen mit feststehendem Traggestell erfolgt eine allmähliche Verlangsamung in der Bewegung des Werkstücks beim Vorschub' zwischen die Arbeitswalzen, sowie seine schließliche Festlegung jedesmal zu einem Zeitpunkt, bevor die Kurbeln, welche den Vorschub dieses Stücks unabhängig von der Bewegung der Arbeitswalzen veranlassen, in ihrem toten Punkt angekommen sind. Um diesen Kurbeln die Fortsetzung ihres Laufes bis zu dem toten Punkte zu ermöglichen, und um j ede betriebsschädigende Beeinflussung auf ihre Bewegung, welche sie bei ihrem Rücklauf durch das unabhängig von ihnen seitens der Arbeitswalzen gleichförmigen Laufes zurückgeschobene Werkstück erfahren würden, zu beseitigen, sind zwischen die Trag- und Führungsteile des Werkstücks und die zum Vorschieben derselben durch die Kurbel angetriebenen Organe zwei Spiralfedern eingeschoben, deren Wirkung in Richtung der Bewegung des Werkstücks stattfindet, und zwar in direktem Angriff an den Quersteg, welcher in einer in seiner Mittelbohrung befindlichen Schraubenmutter die Dornstange dieses Werkstücks aufnimmt.
Die vorliegende, durch Fig. 1 der Zeichnung in Seitenansicht, Fig. 2 im Horizontalschnitt nach x-x und Fig. 3 im Querschnitt nach y -y zur Darstellung gebrachte Einrichtung ist dazu bestimmt, die Spiralfedern an genannter Stelle hinfällig zu machen unter Aufrechterhaltung der durch sie ermöglichten Bewegungsform des Werkstücks.
. Das hier in Betracht kommende Walzwerk ist in Gestaltung und Arbeitsweise durchaus gleich dem in der Patentschrift 173516 beschriebenen. Das auf dem Dorn b befindliche Werkstück a wird auch hier unter Vermittlung der Schubstangen w1 von den beiden Kurbeln der Welle w zwischen die dauernd in gleichem Drehsinn bewegten beiden Arbeitswalzen d eingeschoben, und zwar in eine ihm zu dieser Zeit dargebotene Erweiterung des Kalibers derselben. Die Schubstangen w1 greifen indes im vorliegenden Fall nicht wie bisher an ein hinter dem Tragkörper/ der Dornstange b mit Zwischenlagerung von Spiralfedern befindliches Querhaupt, sondern es kommt jede von ihnen gesondert zum Angriff an einem Gleitschuh k, welcher zwischen zwei übereinanderliegende Führungsschienen η und n1 verschoben werden kann und mit einem in bestimmtem Abstand von ihm ebenfalls zwischen diesen Schienen verschiebbaren gleichgestalteten Gleitschuh, i durch ein elastisches Stangenviereck verbunden ist. Dieses besteht aus zwei Kniehebelpaaren I und P- und einer
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zwischen die Scheitelstellen derselben, also senkrecht zur Bewegungsrichtung angeordneten Spiralfeder m. Durch Stangen g, welche zwischen den Führungsschienen n, n1 liegen und deren hintere Enden in Längsbohrungen der hinteren Gleitschuhe k geführt sind, sind die vorderen Gleitschuhe i mit dem Tragkörper / der Dornstange b fest verbunden. Die auf der gegenüberliegenden Seite an den Gleitschuhen i
ίο angebrachten Stangen g1 tragen die Keilstückeh, welche bei ihrem Einschub in die Schuhe p die Bremsung und Festlegung des Steges f und der mit diesem verbundenen Dornstange b vor Beendigung des Weges der Schubstangen w1 veranlassen. Diese Beendigung wird indes durch die Stangenvierecke ermöglicht, welche die vorderen Gleitschuhe mit den hinteren verbinden und die Vorbewegung der letzteren nach eingetretener Festlegung der ersteren zulassen, wobei die Stangenvierecke I, I1 sich etwas öffnen und die Spiralfedern m für die kurze Zeit dieses Vorschubes zur Anspannung kommen. Durch die Fähigkeit dieser Anordnung, ihre Diagonale in der Bewegungsrichtung einer Änderung des Abstandes zwischen den vorderen und hinteren Gleitschuhen anpassen zu können, werden auch die Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen dem durch die Arbeitswalzen in gleichförmiger Bewegung zurückgeschobenen Werkstück und seiner Trag-^und Führungsteile und den seitens der Kurbeln ungleichförmigen Laufes zurückgezogenen hinteren Gleitschuhen k für den Betrieb unschädlich gemacht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorschubvorrichtung für Pilgerschritt Walzwerke zum Auswalzen von Rohren und Hohlkörpern zur Erzielung einer stoßfreien Einführung des Werkstücks zwischen die Walzen nach Art des Patentes 173516, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schubstangen (w1) des die Vor- und Rückbewegung des Werkstücks veranlassenden Kurbelgetriebes und den diese Bewegung auf das Werkstück übertragenden Gleitschuhen (i) Stangenvierecke (I, I1) eingeschaltet sind, welche durch Federn (m) in der senkrecht zur Bewegungsrichtung liegenden Diagonale elastisch gemacht sind, zum Zweck, die Kurbeln nach dem vorher eingetretenen Festbremsen des Werkstücks über den toten Punkt bewegen zu können und die entstehenden Unterschiede zwischen der Bewegung der Walzen und der Bewegung der Gleitschuhe unschädlich zu machen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1905188387D 1904-06-19 1905-06-03 Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke zum Auswalzen von Rohren und Hohlkörpern zur Erzielung einer Stossfreien Einführung des Werkstücks zwischen die Walzen Expired DE188387C (de)

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DE188387T 1905-06-03

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DE1905188387D Expired DE188387C (de) 1904-06-19 1905-06-03 Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke zum Auswalzen von Rohren und Hohlkörpern zur Erzielung einer Stossfreien Einführung des Werkstücks zwischen die Walzen

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DE (1) DE188387C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016672B (de) * 1954-03-16 1957-10-03 Svenska Metallverken Ab Anordnung zum Einfuehren von Rohr- oder Stangen-Rohlingen in Pilgerschrittwalzwerke
DE1027622B (de) * 1954-03-16 1958-04-10 Svenska Metallverken Ab Einrichtung zum schrittweisen Vorschieben der Luppen auf einem Dorn in Kaltpilgerwalzwerken

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016672B (de) * 1954-03-16 1957-10-03 Svenska Metallverken Ab Anordnung zum Einfuehren von Rohr- oder Stangen-Rohlingen in Pilgerschrittwalzwerke
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