DE280684C - - Google Patents
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- DE280684C DE280684C DENDAT280684D DE280684DA DE280684C DE 280684 C DE280684 C DE 280684C DE NDAT280684 D DENDAT280684 D DE NDAT280684D DE 280684D A DE280684D A DE 280684DA DE 280684 C DE280684 C DE 280684C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D98/00—Machines for making laces; Applying fibre or celluloid to ends of laces
Landscapes
- Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 280684 KLASSE 71 c. GRUPPE
FRIEDRICH KOCH in FRANKFURT a. M.
an Schnürriemen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1913 ab.
Die Spitzen aus Zelluloid o. dgl. an Schnürriemen wurden bisher durch Anpressen kurzer
Zelluloidrohrstücke befestigt. Manchmal geschah dies auch in der Weise, daß ein doppelt
langer Riemen durch eine Zelluloidröhre, welche die doppelte Länge der Spitze hatte,
hindurchgezogen, festgepreßt und von Hand in der Mitte zerschnitten wurde. Dieses Verfahren
hat aber den Nachteil, daß es von
ίο Hand geschehen muß und außerordentlich viel
Zeit in Anspruch nimmt, da jedesmal der Riemen wieder in eine neue Röhre von Hand
eingefädelt werden muß.
Nach dem den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Verfahren geschieht die
Befestigung ganz automatisch, und zwar in fortlaufender Fabrikationsweise. Es werden
lange Röhren aus Zelluloid o. dgl. genommen, durch welche je ein von einer Vorratsrolle
ao kommender Schnürriemen hindurchgezogen
wird. Von dem Ende der Röhre werden dann die Spitzen auf den Riemen aufgepreßt und
abgeschnitten, und zwar entweder jeweils nur eine oder zweckmäßiger gleich zwei, die durch
Durchschneiden in der Mitte gleich im Preßgesenk in bekannter Weise entstehen. Es erfolgt
dann unter Festhaltung der Riemen im Preßgesenk ein Zurückgehen der Röhre um
die Riemenlänge, wodurch der Riemen um die Riemenlänge bloßgelegt wird. Dann gehen
die Zelluloidrohre samt Riemen vor, und eine selbsttätige Weiterschaltung schiebt das Rohrende
samt Riemen in das Preßgesenk.
Es lassen sich in einer Vorrichtung auf diese Weise eine große Anzahl von Röhren
mit Schnürriemen darin nebeneinander anordnen und gleichzeitig verarbeiten, wobei die
Herstellungsweise außerordentlich billig wird.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform
einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in drei verschiedenen Stellungen.
Die langen Zelluloidröhren sind mit α bezeichnet.
Sie liegen alle nebeneinander, und durch sie hindurch gehen die von Vorratsrollen
ablaufenden Schnürriemen b. In einem Rahmen c ist ein Schlitten & verschiebbar angeordnet,
der sämtliche Zelluloidröhren festklemmen und bei seiner Bewegung nach rechts mitnehmen kann. Das Festklemmen kann in
irgendeiner beliebigen Weise geschehen, beispielsweise dadurch, daß die Röhren zwischen
zwei entsprechend ausgebildeten Backen durch Schrauben- oder Hebeldruck festgehalten werden.
Auf der einen Seite des Rahmens c liegt eine feste Klemme d, die in ähnlicher
Weise ausgebildet ist und die Zelluloidröhren festhält, wenn der Schieber β in geöffneter
Lage wieder zurückgeht. Hinter dem Rahmen c liegt ein Preßgesenk f, welches aus
zwei Backen besteht, die Nuten g zum Pressen der ■ Zelluloidspitzen besitzen. Dieses Preßgesenk
ist so lang wie zwei Spitzen, und die Nuten sind so ausgebildet, daß beim Zusammenpressen
derselben das darin liegende Zelluloidrohrstück fest auf den durchgezogenen
Schnürriemen gedrückt und in der Mitte samt Schnürriemen durchgeschnitten wird. Man
kann auf diese Weise stets gleichzeitig zwei Spitzen für zwei aneinanderstoßende Schnürriemen
herstellen.
Das Preßgesenk ist so ausgebildet, daß die abgeschnittenen Spitzenenden gleich gebrauchsfähig
abgerundet werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist so, daß zunächst, wie Fig. ι zeigt, der Schieber e
in dem Rahmen c sich auf der linken Seite
ίο befindet. Dann werden die Backen des Schiebers
e geschlossen und dadurch die Zelluloidröhren α bei der Rechtsbewegung des Schiebers
e mitgenommen, so daß sie auf der anderen Seite des Rahmens um ein der doppelten
Länge einer Spitze entsprechendes Stück vorstehen. Das Gesenk f preßt nun die Zelluloidröhren
auf die Riemen fest, wobei gleichzeitig eine Trennung der Röhren und der Riemen in der Mitte des Gesenkes stattfindet.
Dann schließt sich die Klemme d, und die
Klemme. des Schiebers e öffnet sich, so daß der Schieber e wieder in seine Anfangslage
zurückgehen kann, während die Röhren ihre Stellung behalten.
Um jetzt die Riemen um die Riemenlänge durch die Röhren zu ziehen, läßt man den
Rahmen samt Schieber und darin festgeklemmten Röhren zurückgehen um die gewünschte
Riemenlänge, während die Riemen freigelegt werden, da sie in dem Preßgesenk mit den
Spitzen festgehalten werden. Man könnte das Preßgesenk nach rechts um die Riemenlänge
bewegen und dadurch die Riemen um die entsprechende Länge aus den im Schieber festgehaltenen
Röhren herausziehen. Eine derart arbeitende Vorrichtung würde zu viel Raum in Anspruch nehmen, weil die Arbeit an zwei
verschiedenen Orten stattfinden würde, was auch mit Rücksicht auf die Erwärmung des
Preßgesenkes unpraktisch wäre. Es wird daher, wie erwähnt, der Schieber mit den darin festgeklemmten
Röhren, und zwar um die gewünschte Länge der dabei im Gesenk festgehaltenen
Riemen zurück nach links und dann unter Freigabe der Riemen um denselben Betrag nach ; rechts gezogen; dann wird der
Schieber e nach links um die doppelte Spitzenlänge geschoben, ohne daß er die Röhren
hierbei verschiebt, da er gelöst ist; darin wird der Schieber e, nachdem er geschlossen ist,
wieder um die doppelte Länge der Spitze nach rechts zurück verschoben, wobei er Röhren und Riemen um diesen Betrag nach
rechts mitnimmt und die vorderen freien Enden in das Preßgesenk schiebt, welches unter
gleichzeitigem Abschneiden des fertigen Riemens die fertigen Spitzen von dem Zelluloidrohr
abquetscht. Die nach den Zelluloidröhren zu gelegene Kante des Preßgesenkes ist aus diesem Grunde so ausgebildet, daß
beim Pressen eine Abtrennung des gepreßten, die Spitze bildenden Rohrstückes von dem
Rohr erfolgt.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Spitzen aus Zelluloid u. dgl. an Schnürriemen, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schnürriemen (δ) von einer Vorratsrolle um die gewünschte Riemenlänge durch Röhren
(«) aus Zelluloid hindurchgezogen wird und dann die Spitzen für einen oder zwei
aufeinanderfolgende Schnürriemen durch Pressen hergestellt werden, nachdem die Röhren jeweils um die Länge einer oder
zweier Spitzen vorgeschaltet sind.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schaltvorrichtung mittels einer Klemme (β) sämtliche nebeneinanderliegenden
Zelluloidröhren («) mit den Schnürriemen (δ) faßt und gleichzeitig in
das Preßgesenk (f) einschiebt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßgesenk
(f) so ausgeführt ist, daß es sowohl das gepreßte Rohrende samt Riemen (δ) durchschneidet,
als auch die beiden entstehenden Spitzenenden gebrauchsfertig abrundet und das noch mit dem Zelluloidrohr (a)
zusammenhängende Rohrstück ohne Verletzung des Riemens abquetscht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280684C true DE280684C (de) |
Family
ID=536495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280684D Active DE280684C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280684C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4990026A (en) * | 1988-02-08 | 1991-02-05 | Alfred Kunz Gmbh & Co. | Process for lowering building structures |
| US6708443B2 (en) * | 2000-11-15 | 2004-03-23 | Donald R. Hall | Mosquito breeding convenience with bio-cycle interrupt and with mid-cycle flush |
-
0
- DE DENDAT280684D patent/DE280684C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4990026A (en) * | 1988-02-08 | 1991-02-05 | Alfred Kunz Gmbh & Co. | Process for lowering building structures |
| US6708443B2 (en) * | 2000-11-15 | 2004-03-23 | Donald R. Hall | Mosquito breeding convenience with bio-cycle interrupt and with mid-cycle flush |
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