DE195346C - - Google Patents

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DE195346C
DE195346C DENDAT195346D DE195346DA DE195346C DE 195346 C DE195346 C DE 195346C DE NDAT195346 D DENDAT195346 D DE NDAT195346D DE 195346D A DE195346D A DE 195346DA DE 195346 C DE195346 C DE 195346C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 195346 KLASSE 86 c. GRUPPE
Doppellade für Bandwebstühle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 1907 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in der Schweiz vom 9. April 1906 anerkannt.
die Priorität
Bekanntlich sind bereits bei Bandwebstühlen Doppelladen in Gebrauch, bei welchen zum Zwecke der Verringerung der Stuhlbreite die Führungen der oberen Schiffchenreihe zu jenen der unteren Schiffchenreihe versetzt angeordnet sind. Dieser Art ist auch die Doppellade für Schlagbandwebstühle, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet. Während nun bei den bekannten Doppelladen dieser Art die Schiffchenführungen vermittels Schrauben o. dgl. an Halteschienen oder Platten befestigt sind, die ihrerseits in ihrer Gesamtheit einen nicht geringen Teil der. Stuhlbreite einnehmen und daher die Zahl der auf dieser unterbringbaren Gänge entsprechend verringern, so ist hier darauf Bedacht genommen, daß bei gleicher Anzahl der Gänge die Stuhlbreite auf ihr Mindestmaß herabgedrückt und gleichzeitig die Montage der Schiffchenführungen erheblich erleichtert ist. Zu diesem Zwecke sind die Schiffchenführungen der einen Reihe und die dazu versetzten der anderen Reihe bei ihren Enden vermittels je eines Auges auf vom Ladenbaum und vom Ladenkopf gehaltenen Stangen derart aufgeschoben, daß das eine Endauge jeder Schiffchenführung der einen Reihe und das zunächstliegende Endauge der benachbarten Schiffchenführung der anderen Reihe zusammen auf einem jener Stangen sitzen und durch auf diesem aufgesteckte Distanzhülsen relativ zueinander sowie auch bezüglich des Ladenbaumes und des Ladenkopfes an Ort und Stelle gehalten sind.
Die beiliegende Zeichnung betrifft ein Ausführungsbeispiel dieser neuen Doppellade für Schlagbandwebstühle.
Fig. ι zeigt in Vorderansicht ein Bruchstück der Lade insoweit, als dies zum Verständnis der Erfindung notwendig ist. Insbesondere ist der Deutlichkeit halber der Schlagantrieb für die Schiffchen weggelassen.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie X-X und
Fig. 3 ein solcher nach Linie Y- Y Von Fig. i.
A ist der Ladenbaum und B der aus zwei hintereinanderliegenden Schienen bestehende Ladenkopf. C sind die Schiffchenführungen der oberen und D jene der unteren Reihe, wobei, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, die Schiffchenführungen C zu jenen D versetzt angeordnet sind. Diese Schiffchenführungen besitzen auf der Rückseite je zwei Endaugen c (Fig.* 2) und sind vermittels derselben auf Stangen E lose aufgeschoben, und zwar derart, daß das eine Endauge jeder Schiffchenführung C und das zunächstliegende Endauge der benachbarten Schiffchenführung D zusammen auf einer der Stangen E sitzen. Die Stangen E, welche gemäß Zeichnung im Querschnitt kreisrund sind, sind unten in den Ladenbaum A und oben zwischen den den Ladenkopf B bildenden, durch
Schrauben untereinander verbundenen Schienen eingesetzt, und auf ihnen sind einerseits zwischen den Schiffchenführungen C und jenen D, anderseits zwischen den Schiffchenführungen C und dem Ladenkopf B, sowie zwischen den Schiffchenführungen D und dem Ladenbaum A Distanzhülsen e aufgesteckt, welche die Bestimmung haben, die Schiffchenführungen sowohl gegenseitig als auch
ίο bezüglich des Ladenbaumes und des Ladenkopfes an Ort und Stelle zu halten, und zwar derart, daß alle Schiffchenführungen C auf genau gleicher Höhe und jene D ebenfalls auf gleicher Höhe sich befinden. Zwi-
1-5 sehen je zwei aufeinanderfolgenden Stangen E ist ein Rietblatt F angeordnet,^das einerseits in eine Rinne des Ladenbaumes A eingesetzt und anderseits zwischen den Schienen des Ladenkopfes B vermittels einer Schraube f befestigt ist.
G sind die Schiffchen, von denen für die durch die Rietblätter F geführten Gänge je eines vorhanden ist (die Zeichnung zeigt deren nur zwei). Jedes Schiffchen führt seinen Hub zwischen zwei nebeneinanderliegenden Führungen aus, indem es aus einer dieser Führungen in die andere getrieben wird. Dieser Antrieb kann z. B. für die obere Schiffchenreihe dadurch bewirkt werden, daß längs des Ladenkopfes B eine Schlagschiene mit zwischen die einzelnen Schiffchen hinabreichenden Mitnehmerfingern hin und her geschoben wird, während für die untere Schiffchenreihe am Ladenbaum A eine in ähnlicher Weise hin und her schiebbare Schiene mit zwischen die einzelnen Schiffchen hinaufreichenden Mitnehmerfingern vorhanden ist. In der Zeichnung ist dieser Antrieb, der Deutlichkeit halber, und da er auch ohne weiteres verständlich ist, weggelassen.
Die Schiffchenführungen bestehen gemäß Zeichnung aus einem Stück. Sie könnten aber auch je aus einer oberen und einer unteren Hälfte bestehen. Die Tragstängelchen für die Schiffchenführungen könnten statt rund auch viereckig ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Doppellade für Bandwebstühle, bei weleher die Schiffchenführungen der einen Reihe zu jenen der anderen Reihe versetzt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiffchenführungen der einen Reihe und die dazu versetzten Führungen der anderen Reihe mit Augen (c) auf vom Ladenbaum und vom Ladenkopf · gehaltene Stangen (E) aufgeschoben und durch auf diese aufgesteckte Distanzhülsen (e) relativ zueinander sowie auch bezüglich des Ladenbaumes und des Ladenkopfes an Ort und Stelle gehalten sind.
    Hierzu' 1 Blatt Zeichnungen.
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