DE19475C - Oscillirende Kapselpumpe mit in dem Gehäuse liegendem Windkessel - Google Patents

Oscillirende Kapselpumpe mit in dem Gehäuse liegendem Windkessel

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DE19475C
DE19475C DENDAT19475D DE19475DA DE19475C DE 19475 C DE19475 C DE 19475C DE NDAT19475 D DENDAT19475 D DE NDAT19475D DE 19475D A DE19475D A DE 19475DA DE 19475 C DE19475 C DE 19475C
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DE
Germany
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housing
air chamber
pump
channel
liquid
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Application number
DENDAT19475D
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English (en)
Original Assignee
H. guth in Neustadt a./Haardt
Publication of DE19475C publication Critical patent/DE19475C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C9/00—Oscillating-piston machines or pumps
    • F04C9/002—Oscillating-piston machines or pumps the piston oscillating around a fixed axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das cylindrische Gehäuse G ist in seinem Innern durch die Scheidewand H in zwei Theile getheilt, den oberen Raum W und den unteren Raum V. Der obere Raum W dient als Windkessel; in denselben mündet der Kanal Kai· In den unteren Raum V münden die Kanäle Kj und Kn, und zwar Kanal Ku am Boden des Gehäuses, der Kanal Kj mehr nach oben zu, beide die Scheidewand H durchbrechend. Mit der Achse A, welche im Mittelpunkt des kreisrunden Gehäuses. liegt, ist in radialer Richtung die rechteckige Flügelscheibe B fest verbunden, sich mit der Dichtung gj sowohl an die cylindrische Wandung, als auch an die beiden Kopfseiten des Gehäuses fest anpressend. Die Achse A liegt im Innern des Gehäuses dicht an der Scheidewand H, sich fest an die in derselben befindliche Dichtung g andrückend. Mit dem einen Ende dieser Achse A ist der Pumpenschwengel .S verbunden und kann mittelst derselben die Scheibe B in der Richtung der Pfeile α und b hin- und herbewegt werden. Die Kanäle K/ Ku und Km bezw. die Räume V Und W stehen unter sich und mit dem Saugrohr J und dem Steigrohr F durch die Ventile ede und / in Verbindung. Angenommen, die Scheibe B liegt fest an dem oberen Theil der Scheidewand H, so dafs durch dieselbe der Kanal Kj geschlossen wird. Wird die Scheibe B nun durch den Schwengel »S in der durch den Pfeil α angegebenen Richtung bewegt, so entsteht oberhalb derselben ein Vacuum. Infolge dessen öffnet sich das Ventil d und wird durch dieses und das Saugrohr J die Flüssigkeit angesaugt, welche durch den Kanal K/ in den entstandenen luftleeren Raum einströmt. Ist die Scheibe B unten angekommen, so dafs dieselbe die Einmündungsstelle des Kanals Ku deckt, so wird dieselbe in der entgegengesetzten, durch Pfeil b angedeuteten Richtung bewegt. Es entsteht hierdurch nun unterhalb derselben ein luftleerer Raum und tritt nun, da sich das Ventil / öffnet, durch dieses und das Saugrohr J und den Kanal Ku die Flüssigkeit in diesen Raum. Gleichzeitig wird aber die bei der vorhergegangenen Bewegung der Scheibe B in den Raum V eingesaugte Flüssigkeit nun in den Kanal Kj zurückgedrängt. Durch den Druck öffnet sich das Ventil e und tritt nun die Flüssigkeit durch dieses in den Kanal Kjj/ bezw. den Raum W, welcher mit dem Steigrohr F in Verbindung steht.
Wird die Scheibe nun wieder in der ersten Richtung bewegt, so wird, wie wir vorhin gesehen haben, die Flüssigkeit wieder durch das Ventil d und Saugrohr J eingesaugt und die bei der zweiten Bewegung der Scheibe B in den Raum V eingetretene Flüssigkeit in den Kanal K1n zurückgedrängt. Hierdurch öffnet sich nun das Ventil e und tritt durch dasselbe die Flüssigkeit in den Kanal Km und von hier aus in den Raum W bezw. das Steigrohr F. Es wird auf diese Weise also ein gleichzeitiges Ansaugen und Hochdrücken der Flüssigkeit bewirkt. Wird die Pumpe aufser Betrieb gesetzt, so können alle vier Ventile ede und f durch Umdrehen der Achse E, auf welcher sich die excentrischen Erhöhungen ei und ejj befinden, gleichzeitig geöffnet und beliebig lange offen gehalten werden, so dafs durch dieselben die in dem Windkessel W und Steigrohr F bezw. den angeschraubten Schläuchen zurück-
gebliebene Flüssigkeit vollständig ablaufen kann. Bei werthvollen Flüssigkeiten, als Wein und Bier, ist dieses von Vortheil, indem durch rasches Ablassen jedem Verlust, auch dem geringsten, an der Flüssigkeit vorgebeugt werden kann. Infolge ihrer eigenthümlichen Construction eignet sich diese Pumpe namentlich für Wein- und Bierkeller. Es fällt der leicht zu beschädigende Windkessel weg, es ist eine vollständige Entleerung und möglichst leichte Reinigung der Pumpe nebst Röhren und Schläuchen möglich; die Aufstellung der Pumpe beansprucht wenig Platz, und gestattet aufserdem die Construction eine billige Ausführung.
Es wird noch bemerkt, dafs das Verhältnifs zwischen Windkessel und Pumpenraum für verschiedene Zwecke verschieden ist. Auch ist der Hebelangriff bei stärkeren oder durch Dampfkraft getriebenen Pumpen auf beiden Seiten der Achse A, während bei Pumpen für Wein- und Bierkeller, kleinen Spritzen etc. die Achse A nur von einer Seite mittelst eines Hebels in Hin- und Herbewegung gesetzt wird.
Die Befestigung der Pumpe ist je nach ihrer Anwendung verschieden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An oscillirenden Kapselpumpen die Ausbildung des oberen Theiles des Gehäuses G zum Windkessel W, während der Pumpraum durch die Kanäle K1 und Ku mit dem Ventilgehäuse communicirt, in Verbindung mit der Achse E, welche mit den excentrischen Erhöhungen e und ?/ versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT19475D Oscillirende Kapselpumpe mit in dem Gehäuse liegendem Windkessel Active DE19475C (de)

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