DE681841C - Membranpumpe - Google Patents

Membranpumpe

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Publication number
DE681841C
DE681841C DEW104205D DEW0104205D DE681841C DE 681841 C DE681841 C DE 681841C DE W104205 D DEW104205 D DE W104205D DE W0104205 D DEW0104205 D DE W0104205D DE 681841 C DE681841 C DE 681841C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
piston
diaphragm
pump
disc
Prior art date
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Expired
Application number
DEW104205D
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Korte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Original Assignee
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfalia Dinnendahl Groeppel AG filed Critical Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Priority to DEW104205D priority Critical patent/DE681841C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE681841C publication Critical patent/DE681841C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/14Pistons, piston-rods or piston-rod connections
    • F04B53/144Adaptation of piston-rods
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/02Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
    • F04B43/06Pumps having fluid drive
    • F04B43/067Pumps having fluid drive the fluid being actuated directly by a piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Membranpumpe Die Erfindung bezieht sich auf Membranpumpen. Es lassen sich zwei Arten von Membranpumpen unterscheiden, und zwar einerseits solche, bei denen die Membranscheibe in fester mechanischer Verbindung mit einem z. B. durch eine Kurbel hin und her bewegten Kolben steht, und andererseits solche, bei denen die Membranscheibe freischwingend angeordnet ist. Die erste Art weist den Vorteil auf, daß der Hub der Membranscheibe genau eingestellt und mit seiner vollen Größe ausgenutzt werden kann. Die Saugwirkung derartiger Membranpumpen ist ziemlich kräftig. Der Nachteil dieser Pumpe liegt darin, daß sie nur für geringe Drücke angewendet werden kann, da die Membran nur einseitig von der zu fördernden Flüssigkeit belastet und daher auf Zerreißen beansprucht wird.
  • Umgekehrt liegt der Fall bei der an zweiter Stelle genannten Pumpenart mit frei schwingender Membranscheibe. Für die Erzeugung der Saug- und Druckwirkung dient ein Kolben, dessen Bewegung durch Druckwasser, das sich zwischen dem Kolben und der Membran befindet, auf die frei schwingend angeordnete Membranscheibe übertragen wird. Hierbei bildet die Membran eigentlich nur eine. Trennwand zwischen dem Druckwasser und der zu fördernden Flüssigkeit. Die Saugwirkung einer solchen Pumpe ist sehr gering, da die Durchbiegung der Membranscheibe beim Ansaugen allein durch den atmosphärischen Druck erfolgt. Diesem steht aber die Steifigkeit der Membran entgegen. Der Vorteil dieser Art von Pumpen liegt darin, daß erheblich höhere Drücke erzielt werden können als mit den zuerst genannten Pumpen, weil die Membran beim Druckhub auf beiden Seiten gleich stark beansprucht wird.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, die stehende Membranscheibe in ihrer Mitte mit dem Druckmittelkolben fest zu verbinden und den Raum zwischen dem Kolben und der Membran durch eine Flüssigkeit auszufüllen. Auf diese Weise läßt sich zwar die Membranscheibezwangsläufig zurückziehen. Da jedoch die zwischen dem Kolben und der Membran befindliche Flüssigkeit nicht ausweichen kann, sondern vielmehr der hierfür zur Verfügung stehende Raum eher kleiner als größer wird, wird die Membranscheibe am Ende des Saughubes zusätzlich zu dem auf sie einwirkenden Sog Drücken ausgesetzt,. die nicht ohne weiteres von vornherein bestimmt werden können und eine einseitige Belastung der Membranscheibe und damit die Gefahr des Zerreißens herbeiführen. Ferner ist eine stehende Membranpumpe bekannt, bei der eine mit einer öffnung versehene, waagerecht angeordnete Membranscheibe durch einen Pumpenschwengel, an dessen unterem Ende die Druckventilkugel befestigt ist, .auf Ad ab bewegt wird und die zu fördernde Flüssigkeit durch die öffnung der Membran beim Druckhub hindurchtritt, während beim Saughub die Membranöffnung durch die Druckventilkugel verschlossen wird. Die Membränschei.be tritt hier an Stelle des sonst üblichen Ventilpumpenkolbens.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß bei einer Membranpumpe mit Flüssigkeitsantrieb, deren -von einer Kurbelwelle angetriebener Druckmittelkolben auch mit der stehenden Membranscheibe in Verbindung steht, an der Membranscheibe eine Zugstange vorgesehen ist, die an ihrem freien Ende einen Anschlag hat, der erst gegen Ende des Saughubes vom Druckmittelkolben mitgenommen wird. Durch eine solche Ausbildung der Pumpe findet beim Saughub zunächst eine vollständige Entlastung der Membranscheibe auf der Seite des Druckmittels statt, und erst dann wird gegen Ende des Saughubes die Membran in ihre Endlage gezogen.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Membranpumpe gemäß der Erfindung im Längsschnitt, und zwar in Saugstellung.
  • Abb. 2 zeigt die gleiche Pumpe in Druckstellung.
  • Die in Abb. i und 2 dargestellte Membranpumpe hat einen Arbeitsraum. i, der an seiner tiefsten Stelle das Einlaßventil2 und an seiner höchsten Stelle ' das Auslaßventil 3 trägt, die beide als Kugelventile ausgebildet sind. Die eine Wand des Arbeitsraumes i wird von der senkrecht stehenden Membranr scheibe 4 gebildet, die mit ihrem äußeren Rand zwischen einen Flansch 5 des Arbeitsraumes und einen Flansch 6 des Zylinders 7 eingespannt ist. In dem Zylinder bewegt sich ein Kolben. 8, der von einer Kurbel g hin und her bewegt wird. Die Abdichtung des Raumes io zwischen dem Kolben 8 und der Membran 4 nach außen erfolgt durch eine Stopfbuchse 11 und Dichtung 12. Der Raum io ist mit Druckwasser angefüllt, welches beim Eindringen des Kolbens 8 in den Zylinder 7 den Druck des Kolbens auf die Membranscheibe ¢ überträgt und diese bewegt. Die Membranscheibe4 trägt in ihrer Mitte eine Stange 13, welche in der Stirnwand 14 des Kolbens 7 verschiebbar geführt ist und an -ihrem freien Ende-einen Anschlag i 5 hat, der beim Zurückgehen des Kolbens auf der Innenseite der Stirnwand 14 zur Anlage kommt.
  • Die Wirkungsweise einer solchen Pumpe ist folgende: Während des Saughubes der. Pumpe bewegt sich der Kolben 8 auf der Zeichnung nach links und nimmt mittels der Stange 13 und ihrem Anschlag 15, der sich auf der Innenseite der Stirnwand 14 anlegt, die Membranscheibe 4 mit. Durch das Zurückgehen der Membran 4 wird die Flüssigkeit durch das Einlaßventil 2 in den Arbeitsraum :2 eingesaugt. Infolge der mechanischen Verbindung von Kolben 8 und Membran 4 wird diese bis in ihre äußerste linke Lage zurückgezogen, so daß also der ganze Arbeitsraum i ausgenutzt und mit Flüssigkeit angefüllt wird. Bei Umkehr des Kolbens 8 löst sich die mechanische Verbindung zwischen der Membran und dem Kolben, wie dies Abb.2 erkennen läßt. Der Kolben 8 wirkt allein auf das in dem Raum io befindliche Druckwasser ein, welches jetzt einen über die ganze Fläche der Membran verteilten Druck ausübt und diese in die in Abb. z gezeichnete rechte Stellung durchbiegt, wodurch ein der Verdrängung entsprechender Teil der im Arbeitsraum i befindlichen Flüssigkeit durch das AusJaßventil3 herausgedrückt wird. Darauf wiederholt sich beim nächsten Saughub der bereits oben ,geschilderte Vorgang, bei welchem die Membran durch mechanische Verbindung vom Kolben mitgenommen wird.
  • Es ist klar, daß die oben beschriebene Ausführungsform nur ein Beispiel darstellt. Die lose gekoppelte Verbindung zwischen Kolben und Membran kann auch durch andere Mittel erreicht werden. Auch kann an Stelle der Verwendung nur einer Membran eine Zwillingsanordnung gewählt werden. Das Wesentliche der Erfindung liegt jedenfalls darin, daß zwischen dem Kolben und der Membran eine Verbindung besteht, die nur in einer Richtung wirksam ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Membranpumpe -mit Druckflüssigkeitsantrieb, deren von einer Kurbelwelle angetriebener Druckmittelkolben auch mit der stehenden Membranscheibe in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß an der Membranscheibe (4) eine Zugstange (13) vorgesehen ist, die an ihrem freien Ende einen Anschlag (15) hat, der erst gegen Ende des Saughubes vom Druckmittelkolben (8, 14) mitgenommen wird.
DEW104205D 1938-09-08 1938-09-08 Membranpumpe Expired DE681841C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW104205D DE681841C (de) 1938-09-08 1938-09-08 Membranpumpe

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DEW104205D DE681841C (de) 1938-09-08 1938-09-08 Membranpumpe

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DE681841C true DE681841C (de) 1939-10-03

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ID=7616131

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DEW104205D Expired DE681841C (de) 1938-09-08 1938-09-08 Membranpumpe

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DE (1) DE681841C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2805002A (en) * 1955-05-13 1957-09-03 Gen Aniline & Film Corp Fluid pump and tank assembly with actuating cam device
DE967215C (de) * 1952-11-20 1957-10-24 Pleuger & Co Elektromagnetisch angetriebene Membranpumpe zur Fluessigkeitsfoerderung aus Bohrloechern
DE102010028850A1 (de) 2010-05-11 2011-11-17 Robert Bosch Gmbh Fördervorrichtung

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DE102010028850A1 (de) 2010-05-11 2011-11-17 Robert Bosch Gmbh Fördervorrichtung
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