DE194477C - - Google Patents

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DE194477C
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magnetic needle
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C1/00Measuring angles
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
    • G01C17/02Magnetic compasses
    • G01C17/04Magnetic compasses with north-seeking magnetic elements, e.g. needles
    • G01C17/10Comparing observed direction with north indication
    • G01C17/12Comparing observed direction with north indication by sighting means, e.g. for surveyors' compasses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 c. GRUPPE
A. & R. HAHN in KASSEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. November 1906 ab.
Um bei solchen Fernrohren zum Messen von Winkeln, w'elche die jeweilige Stellung des Instrumentes zur Nordrichtung durch eine mit dem Instrumente vereinigte Magnetnadel erkennen lassen, auch bei der Einstellung ohne weiteres die für verschiedene Orte auch verschiedene Deklinationen berücksichtigen zu können und eine besondere Umrahmung, die leicht subjektive Fehler im Gefolge hatte, zu
ίο ersparen, machte man die Skalenmarke der Magnetnadel beweglich.
Die Erfindung betrifft nun eine besondere Ausbildung der Bewegungsvorrichtung für die Marke, die im Verein mit der eigenartigen Ausbildung der Magnetnadel eine äußerst genaue Einstellung trotz großer Einfachheit .und geringer Abmessungen des Instrumentes gewährleistet.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind in Fig. ι und 2 schematisch im Querschnitt zwei Ausführungsfprrnen eines solchen Fernrohres mit gebrochener Achse angegeben, während Fig. 3 in größerem Maßstabe eine Einzelheit wiedergibt.
Mit dem Fernrohr α beliebiger Gestalt ist eine Magnetnadel b in Verbindung gebracht, und zwar derart, daß der eine Pol der Magnetnadel von außen beobachtet werden kann. Unter diesem Pole, der zweckmäßig mit einem besonderen Zeiger c versehen ist, liegt die Marke. Nach der vorliegenden Erfindung ist die aus eingangs erwähnten Gründen gewünschte Beweglichkeit dieser Marke in der Weise bewirkt, daß sie auf einen Schlitten· d angebracht ist, welcher in entsprechender Führung des Instrumentengehäuses gleitet. Die Bewegung dieses Schlittens d geschieht durch eine Spindel e, deren Bewegung von außen durch ein Rändelrädchen f o. dgl. erzeugt werden kann. Um hervorspringende Teile nach Möglichkeit zu vermeiden und auch eine Verstellung des Instrumentes durch Unbefugte auszuschließen, empfiehlt es sich, an Stelle des Rändelrädchens f einen Aufsteckschlüssel o. dgl. zu benutzen, der dann in den Händen einer mit der Einstellung vertrauten Person bleibt.
Wenn die Magnetnadel b, wie in der Zeichnung angenommen, völlig im Gehäuse des Fernrohres α liegt, empfiehlt . es sich, eine Schauöffnung vorzusehen, die gegebenenfalls durch eine Glasscheibe g o. dgl. verschlossen werden kann.
Um eine möglichst feine Einstellung bewirken zu können, ohne die Magnetnadel und damit das Gehäuse des Instrumentes unvorteilhaft groß gestalten zu -müssen, ist es zweckmäßig, die Magnetnadel b ungleichschenklig auszuführen.
Die Wirkung der Magnetnadel ist dann dieselbe wie die einer Magnetnadel von der doppelten Größe des großen Schenkels, ohne den für eine solche Magnetnadel notwendigen Raum erforderlich zu machen.
Es ist noch zu bemerken, daß die ganze Anordnung gestattet, die jeweilige Stellung der Magnetnadel zu prüfen, ohne daß der Beobachter seine Stellung zu ändern braucht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Fernrohr zum Messen von Winkeln mit verschiebbarer Einstellmarke für die mit dem Fernrohr verbundene Magnetnadel zur Einstellung der Deklination, dadurch gekennzeichnet, daß die Marke auf einem Schlitten d angeordnet ist, der durch eine von außen drehbare Spindel (e) bewegt wird.
  2. 2. Ausführungsform des Fernrohrs nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung größerer Einstellungsgenauigkeit die Magnetnadel ungleichschenklig ist und mit ihrem längeren Schenkel an der Teilung spielt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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