DE194297C - - Google Patents

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DE194297C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/50Side-stop mechanisms

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 194297 -KLASSE 15g\ GRUPPE in
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anschlagvorrichtung für den Papierwagen von Schreibmaschinen und betrifft die Anordnung eines beweglichen Hilfsanschlages, der unter Vermittelung eines drehbaren Handhebels unabhängig von dem anderen Anschlag des Papierwagens ausgeschaltet werden kann. Hierbei wird zweckmäßig der Hilfsanschlag von dem vorderen Ende eines unter Federwirkung
ίο stehenden zweiarmigen Hebels gebildet, der drehbar und mittels Handhebels feststellbar an dem inneren Arm eines am Papierwagen schwingbar befestigten, den anderen Anschlag tragenden zweiarmigen Hebels sitzt, um eine größere Verbreiterung des Randteiles auf dem Papierbogen zu ermöglichen und außerdem unter Anheben beider Anschläge auch die restliche Zeile beschreiben zu können.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung des vorderen oberen Teiles einer mit der neuen Vorrichtung ausgestatteten Underwoodschreibmaschine mit durch den Hilfsanschlag begrenzter Bewegung des Wagens, Fig. 2 eine Vorderansicht, gemäß welcher die Bewegung des Wagens durch den gewöhnlichen Anschlag begrenzt wird. Fig. 3 zeigt die beiden Anschläge außer Wirkung. Fig. 4 veranschaulicht den Hilfsanschlag allein außer Wirksamkeit gesetzt, und Fig. 5 stellt eine teilweise Seitenansicht des die Randanschläge tragenden Wagenteiles der Maschine dar.
Wie aus Fig. 1 und 5 ersichtlich ist, treffen die Typenhebel 1 gegen die Vorderseite einer als Druckwiderlager dienenden Papierwalze 2, die drehbar in einem Wagen 3 gelagert ist, der mit Hilfe eines elastischen Zuggliedes 4 an eine die Bewegung des Wagens regelnde Spiralfeder 5 angeschlossen ist, wobei der Wagen von einer Laufrolle 6 getragen wird, die auf einer Schiene 7 geführt ist. Die Schiene 7 ist in bekannter Weise mit Verzahnung 8 versehen, mit Welcher ein Zahn 9 eines teilweise auf der vorderen Querstange 11 angeordneten Trägers 10 in Eingriff steht. Außerdem ist ein Randanschlag 12 vorgesehen, welcher sich in der Bahn des am Wagen angeordneten Anschlages 13 befindet. Der Anschlagträger 10 läßt sich mit Hilfe des Handgriffes 14 lösen, so daß er in der Richtung der Bewegung des Wagens verstellt werden kann; indes ist die Größe der Einstellung durch die Ringe 15 begrenzt, welche die Stange 11 tragen, so daß die Breite des linksseitigen Randes auf dem Papierbogen etwas beschränkt ist. Ein Zeiger 16 auf dem Anschlagträger 10 verschiebt sich entlang einer Skala 17 auf dem Rahmen der Maschine und ermöglicht so die Einstellung des An-Schlages zur Bestimmung der Randbreite. Ein Zeiger 18 auf dem Wagen verschiebt sich ebenfalls entlang dieser Skala 17 und zeigt hierbei die Größe der Wagenbewegung an.
Der Anschlag 13 sitzt auf einem um den Querzapfen 20 auf der rechten Außenseite des Wagens schwingbaren zweiarmigen Hebel 19, dessen anderes Ende eine Lösetaste 21
trägt, so daß beim Niederdrücken der letzteren der Anschlag 13 aus der Bahn des Randanschlages 12 gehoben werden kann (Fig. 3). Der neu hinzukommende, die Erfindung bildende Hillsanschlag 22 sitzt auf dem Wagen und kommt mit dem Randanschlag
12 früher in Eingriff, da er etwa 5 bis 7x/2 cm vor dem gewöhnlichen Anschlag 13 sich befindet; um diese Breite kann somit der links- seitige Rand auf dem Papierbogen vergrößert werden. Der Hilfsanschlag 22 sitzt am rechten Ende eines Armes des zweiarmigen Hebels 23, der. mittels Schraube 24 zwischen dem Zapfen 20 und dem Anschlag 13 drehbar an den zweiarmigen Hebel 19 angeschlossen ist. Auf dem einen Arm des zweiarmigen Hebels 23 ist mittels einer Kopfschraube 26 eine flache Feder 25 befestigt, die sich mit ihrem freien, aufwärts gerichteten Ende gegen eine Leiste 27 des Wagens legt und dadurch die entsprechenden Arme der beiden zweiarmigen Hebel 23 und 19 beständig nach abwärts drückt, so daß ihre Anschläge 22 und
13 in Arbeitsstellung gehalten werden. Durch entsprechendes Drehen eines am Zapfen 29 (Fig. 3, 4 und 5) des linken Armes 30 des zweiarmigen Hebels 23 sitzenden Handgriffes 28, der einen sich hierbei gegen die Wagenleiste 27 legenden Ansatz 31 trägt, wird der Anschlag- 22 außer Wirksamkeit gesetzt, indem der Hebelarm 23 nebst Anschlag 22 mit seiner Bahn über den Randanschlag 12 gehoben wird, unter gleichzeitigem Niederdrücken des Armes 30 (s. Fig. 4). Wird der Handgriff 28 nach der anderen Seite herumgelegt (Fig. 2 und 3), so tritt der Ansatz oder Daumen 31 außer Tätigkeit und der zweiarmige Hebel 19 wird unter der Einwirkung der Feder 25 so weit gedreht, daß die Bahn des Anschlages 22 durch den Randanschlag 12 begrenzt wird. Ein zweiter Ansatz 32 am Handgriff 28 legt sich in der Endstellung gegen die Wagenleiste 27. Die Drehbewegung des Handgriffes wird durch einen Ansatzstift 33 begrenzt. Der rechte Arm des zweiarmigen Hebels 19 wird für gewöhnlich durch die Einwirkung der Feder 25 gegen das Ende 2Oa der Wagenleiste 27 gepreßt (Fig. 2).
Nimmt der Handgriff 28 die in Fig. 4 gezeichnete Stellung ein, so ist der Anschlag außer Wirksamkeit gesetzt, wird er jedoch in die Stellung der Fig. 1, 2 und 3 umgelegt, so befindet sich der Anschlag 22 in Wirksamkeit und vermag auf den Randanschlag 12 einzuwirken und damit die Wagenbewegung zu verkürzen, wodurch andererseits der linksseitige Randteil auf dem Papierbogen breiter ausfällt. Die Entfernung zwisehen den Anschlägen 22 und 13 kann zwei oder drei Teile 34 auf der Skala 17 betragen (Fig. 1), so daß der- Schreiber leicht imstande ist, den Zeiger 16 des Anschlagträgers 10 auf den für einen besonders breiten Randteil erforderlichen Punkt einzustellen. Hierzu ist nur erforderlich, die Taste 21 (Fig..3) niederzudrücken, wodurch der Zapfen 24 aufwärts bewegt und der Arm 23 um den Berührungspunkt des Ansatzes 32 mit der Leiste 27 geschwungen wird, so daß der Anschlag 22 mit seiner Bahn außerhalb des Randanschlages 12 gelangt. Die Lösetaste kann entweder so lange gehalten werden, bis der Wagen zum äußeren rechten Ende gelangt, öder aber sie kann so gestellt werden, daß die Bahn des Anschlages 13 durch den Randanschlag 12 begrenzt wird, wodurch eine Unterteilung und somit eine besondere Randlinie erlangt wird. Wird die Lösetaste niedergedrückt, wenn der Anschlag 22 außer Wirksamkeit gesetzt ist (Fig. 4), so erfolgt lediglich ein wirkungsloses Anheben des Ansatzes 22, der nach Loslassen der Taste wieder in die ursprüngliche Stellung zurückgeht. ■ - ■
Die wirksame Fläche I2fl des Anschlages 12 (Fig. 3) ist unterschnitten, um zu verhindern, daß der Anschlag 13 hochgestoßen wird, wenn er auf den Anschlag 12 trifft. Der Anschlag 22 ist entsprechend dem Anschlage 12 aus dem Hebelarm 23 ausgeschnitten, und oberhalb desselben kann ein stehengebliebener Nasenteil 22 a vorhanden sein, um ein Abrutschen des Anschlages 22 von der wirksamen Fläche I2a des Anschlages 12 zu verhindern, sobald die beiden Anschläge aufeinandertreffen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:.
    I. Anschlagvorrichtung für den Papierwagen von Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsanschlag (22-) unter Vermörtelung eines drehbaren Handhebels (28) unabhängig von dem anderen Anschlag (13) des Papierwagens ausgeschaltet werden kann.
  2. 2. Anschlagvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Anschlag (13) tragende, am Papierwagen angeordnete zweiarmige Hebel (19) am freien Ende die Lösetaste (21) und auf seinem inneren Arm einen unter Einwirkung der Feder (25) stehenden zweiarmigen Hebel (23) mit vorderem Hilfsanschlag trägt, der beim Zurückbewegen des Wagens früher gegen den einstellbaren, am Maschinenrahmen angeordneten Anschlag (12) trifft als der Anschlag (13), und so eine größere Verbreiterung des Randteiles auf
    dem Papierbogen zuläßt, während durch Niederdrücken der Taste ein Anheben beider Anschläge erzielt wird, die nunmehr an dem Randanschlag (12) vorbeikönnen und somit in üblicher Weise ein Beschreiben des freien Randes ermöglichen.
  3. 3. Anschlagvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsanschlag (22) durch entsprechende Drehung des auf seinem Traghebel (23) sitzenden Handhebels (28) ausgeschaltet wird, dessen Ansätze sich hierbei gegen eine Wagenleiste pressen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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