DE193526C - - Google Patents

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DE193526C
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rope
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

3ίαitet(icfjc μ aPal'&t\ I 'cwn Is.
KAISERLICHES .
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 193526 KLASSE 35«. GRUPPE
C. KRUSE in NORDHAUSEN.
Vorliegende Fangvorrichtung ist von derjenigen Art, bei der die Klemmbacken, Messer o. dgl. durch den Druck von Preßluft oder Gas gegen die Führungsplatten des Förderkorbes gepreßt werden und die selbsttätige Auslösung der Fangvorrichtung durch den auf die Unterseite des Korbes wirkenden Luftdruck, sobald dieser bei zu großer Geschwindigkeit des Korbes eine gewisse Grenze
ίο überschreitet, erfolgt.
Bei durch den Luftdruck zur Wirkung gebrachten Einrichtungen bekannter Bauart macht sich der Nachteil bemerkbar, daß die drehbar an der Unterseite des Förderkorbes angeordneten Windfänger leicht Beschädigungen beim Aufsetzen des Korbes und einer starken Verschmutzung der Gelenke ausgesetzt sind. Auch erfordert die bisher angewandte mechanische Auslösung einen größeren Kraftaufwand, den der Windfänger nicht immer leisten kann.
Es sind auch Vorrichtungen bekannt geworden, bei denen ein am Tragseil hängendes Gewicht bei dessen Bruch die Fangvorrichtung auslösen und bis zum Wiederanziehen des Seiles in dieser Stellung halten soll. Die Wirkung dieser Verriegelung ist insofern eine unvollkommene, als das Gewicht die Fangvorrichtung unmittelbar in Eingriff hält und so den Rückwirkungen der Vorrichtung unmittelbar ausgesetzt ist.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile durch eine geeignete Kombination und bauliche Abänderung der einzelnen bekannten Einrichtungen beseitigt.
Es wirkt hierbei der die Unterseite des Förderkorbes treffende Luftdruck auf einen in einem Zylinder beweglichen Kolben, der den Absperrhahn der Druckmittelleitung steuert. Gleichzeitig wird bei Seilbruch dieser Hahn durch eine von der Spannung des Tragseiles abhängige, vorteilhaft aus einem mittels eines Drahtseiles o. dgl. an dem Tragseil befestigten Gewicht, bestehende Vorrichtung in seiner Stellung verriegelt.
Beim Versagen des Luftdruckkolbens kann diese Verriegelungsvorrichtung aushilfsweise den Absperrhahn einstellen, so daß für die Auslösung der Fangvorrichtung doppelte Sicherheit vorhanden ist.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Fangvorrichtung dar.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch den Förderkorb, Fig. 2 ein Grundriß. Fig. 3 zeigt die Befestigung des' Förderseiles am Korb.
In dem oberen Teil des Förderkorbes ist ein kräftiges Stahlrohr / in wagerechter Lage angeordnet, an dem mittels einer Schelle r1 das Förderseil r befestigt ist. Dieses Stahlrohr / dient gleichzeitig als Behälter für Preßgas oder Preßluft.
An dem Rohr / ist ein Zylinder m befestigt, in dessen Inneres zwischen zwei gegenläufige Kolben n, n1 durch eine Rohrleitung i, k Preßgas oder -luft eingeführt werden kann. Die beiden Kolben n, nl pressen beim Auseinandergehen mittels der Spreizgestänge ο und der mit diesen gelenkig' verbundenen, im Gestell des Förderkorbes bei ρL drehbar gelagerten
doppelarmigen Hebel ρ die Bremsklötze q gegen die Führungshölzer u und hemmen so die Bewegung des Förderkorbes.
In die Preßgasleitung i, k ist ein Dreiweghahn h eingeschaltet, der entweder die beiden
- Teile der Leitung miteinander oder den Zylinder m mit einem Auspuffrohr A:1 verbindet. Die Drehung des Hahnes h erfolgt entweder von Hand mittels des Hebels h2 oder durch
ίο eine unter dem Einfluß des beim Niedergehen des Korbes auf dessen Unterseite wirkenden Luftdruckes stehende Vorrichtung. Bei dieser strömt die Luft durch den sich nach unten öffnenden Trichter a, der in ein Rohr b übergeht, gegen einen in einem Zylinder cl verschiebbaren Kolben c, dessen Kolbenstange d gelenkig mit dem einen Ende eines am Korbgestell drehbar gelagerten Winkelhebels f verbunden ist. Das zweite Ende dieses Hebels steht durch ein Gestänge g mit dem Handhebel h.2 des Hahnes h in Verbindung. Das Gewicht des Kolbens c, die Reibungswiderstände u. dgl. werden durch ein an dem Winkelhebel f angeordnetes Gewicht e in passender Weise ausgeglichen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die, daß bei Überschreitung der vorgeschriebenen Fahrgeschwindigkeit des Förderkorbes, sei es durch Unachtsamkeit des Führers der Fördermaschine, sei es durch Seilbruch, der vermehrte Luftdruck den Kolben c in die Höhe drängt und durch die Gestängeverbindung den Hahn h so dreht, daß Preßgas in den Zylinder m strömt, die Kolben η,ηλ auseinandergepreßt werden und die Bremsbacken q der Fangvorrichtung in Tätigkeit treten.
An dem Förderseil ist in geeigneter Höhe über dem Korb ein dünnes Drahtseil o. dgl. s befestigt, das über Rollen χ geführt wird.
Dieses Seil ist mit einem Gewicht t beschwert und trägt einen Anschlag S1. Wird nun das Förderseil beim plötzlichen Anhalten des Förderkorbes oder bei Seilbruch lose, so sinkt das Gewicht t herunter. Der Anschlag S1 trifft dabei gegen einen an dem Dreiweghahn h befestigten Hebel Zj1 und legt sich auf diesen auf, wie in Fig. 1 punktiert dargestellt ist. Der von dem Gewicht auf den Hebel Yi1 ausgeübte Druck hält auf diese Weise den Hahn h in der Stellung, die den Zutritt von Preßgas zu dem Zylinder gestattet.
Es ist ersichtlich, daß bei einem Seilbruch für den Fall, daß die durch den Luftdruck beeinflußte Steuerungsvorrichtung für den Hahn versagen sollte, der Anschlag S1 auf seinem Weg den Hebel hx schon in dessen höherer Stellung treffen und mitnehmen wird, so daß der Hahn auch so gedreht und die Fangvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird. Der Anschlag S1 ist auf dem Seil s in einer solchen Höhe angebracht, daß er erst einen bestimmten Weg zurücklegen muß, ehe er den Handhebel trifft. Es hat diese Einrichtung den Zweck, daß bei nur geringem Nachlassen des Hängeseils, wie es beim Aufsetzen des Förderkorbes auf die Stützriegel (Kaps) unvermeidlich ist, die Fangvorrichtung noch nicht ausgelöst wird.
Sobald durch die Fördermaschine das Hängeseil wieder aufgenommen worden und das Gewicht t samt dem Anschlag S1 angehoben ist, kann mittels des Handhebels h2 der Hahn h umgestellt werden, so daß die Klemmbacken die Führungshölzer freigeben. Auch kann man mittels des Handhebels die Fangvorrichtung jederzeit zur Prüfung von Hand in Tätigkeit setzen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:'
1. Durch Preßluft (Preßgas) wirkende Fangvorrichtung für Förderkörbe u. dgl. mit selbsttätiger Auslösung durch den auf die Unterseite des Förderkorbes wirkenden Luftdruck, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan der Druckmittelleitung durch einen von dem Luftdruck beeinflußten Kolben gesteuert und bei Seilbruch durch eine von der Spannung des Tragseiles abhängige Vorrichtung verriegelt wird.
2. Fangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan durch einen Anschlag (S1) an einem am Tragseil hängenden und durch Gewicht (t) belasteten Nebenseil bei Schlaffwerden des Tragseiles in der geöffneten Stellung festgehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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